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Antje Remke

Coach für Hochsensibilität

Hochsensibilität und Stresshormone

Hochsensibilität und Stresshormone

Hochsensibilität und Stresshormone

 

In Vorbereitung auf die Präsentation für den Kurs Hochsensibilität und Kommunikation im Juni 2026 in Brandenburg beschäftigte ich mich u.a. intensiver mit Stress. Was hängt mit welchen Dingen zusammen? Die Krankenschwester in mir hat ein Grundverständnis von Anatomie. Was gibt es für Inspirationen? Beim Schreiben reflektierte ich mich. Was praktiziere ich? Welches Wissen ignoriere ich? Was stresst mich? Einiges wusste ich schon, habe es aber vergessen. Heute beschränke ich mich auf Allgemeines. Zu einem anderen Zeitpunkt wird es persönlicher. Ich teile Texte, Gedichte und Blogbeiträge. Noch stresst mich die Vorstellung. Mal schauen, wie es mir gelingt, öfter meinen Vagusnerv zu entspannen und mich dann konzentrieren zu können.

Hochsensible bauen Adrenalin und Cortisol langsamer ab, weil ihr Nervensystem stärker reagiert und länger im Alarmmodus bleibt. Entscheidend ist deshalb: den Körper in Sicherheit bringen, nicht „sich zusammenreißen“.

 Adrenalin Das ist ein Akut‑Alarmhormon. Es schießt in Sekunden hoch, wenn der Körper Gefahr wittert. Wirkung: Herz schneller, Atem schneller, Muskeln bereit. Es macht dich sofort handlungsfähig – Fight, Flight oder Freeze.

Cortisol Das ist dein Langzeit‑Stresshormon. Es hält dich über Stunden „wachsam“, wenn Belastung anhält. Wirkung: Energie bereitstellen, Entzündungen dämpfen, Fokus erhöhen. Zu viel über längere Zeit → Erschöpfung, Schlafprobleme, Reizbarkeit.

Kurz gesagt: Adrenalin = Blitz

Cortisol = Dauerfeuer 

Der Vagusnerv ist der Gegenspieler von Adrenalin und Cortisol. (dazu später mehr)

Hochsensibel ich auch
Extrareime schreiben

Abbau von Adrenalin und Cortisol 

Atmung: der schnellste Weg aus dem Stressmodus Der Vagusnerv ist der Gegenspieler von Adrenalin und Cortisol.

Wirksam:

  • 4 Sekunden einatmen
  • 6–8 Sekunden ausatmen
  • 1–2 Minuten wiederholen

Der verlängerte Ausatem senkt messbar den Stresspegel. Es schaltet den Parasympathikus ein.

Co-Regulation Hochsensible beruhigen sich besonders gut über freundliche Resonanz. Der Vagus reagiert stark auf Verbindung.

  • kurze Nachricht an eine vertraute Person
  • freundliocher Blickkontakt
  • sanfte ruhige Stimme
  • Umarmung (wenn gewünscht)
  • Soziale Co‑Regulation

Für Hochsensible oft der stärkste Beruhiger. Das senkt Cortisol stärker als jede Technik.

Erdung holt den Körper aus dem Alarmmodus:

  • Füße fest auf den Boden
  • Gewicht spüren
  • Hände auf den Bauch
  • 3 Dinge im Raum benennen

Das bringt das Nervensystem zurück in die Gegenwart.

 Kälte (kurz!) Ein kurzer Kältereiz aktiviert den Vagus.

  • kaltes Wasser ins Gesicht
  • kaltes Glas an die Wange
  • Hände unter kaltes Wasser Nur wenige Sekunden.

Körperliche Bewegung – aber sanf.  Adrenalin will „verbrannt“ werden. Für Hochsensible reichen kleine Impulse:

  • 5–10 Minuten zügiges Gehen
  • Arme ausschütteln
  • Dehnen
  • sanftes Dehnen
  • Schultern kreisen
  • Treppen steigen

Nicht viel – aber regelmäßig. Wichtig: kein Hochleistungssport, der wieder Stress erzeugt.

 

Mini-Pausen statt Durchhalten Hochsensible brauchen Mikro-Regeneration:

  • 30 Sekunden tief atmen
  • 1 Minute aus dem Fenster schauen
  • 2 Minuten strecken
  • 3 Minuten Augen schließen
  • Regelmäßige Mini-Pausen verhindern Cortisolspitzen.

Schlaf & Rhythmus Cortisol sinkt nur, wenn der Körper sich sicher fühlt:

    • feste Schlafzeiten
    • kein Blaulicht vor dem Schlaf
    • Abendrituale
    • warme Dusche vor dem Schlafen
    • Schreiben Schreiben entlastet das Nervensystem:
      • 2 Minuten „alles raus“
      • nicht schön, nicht korrekt
      • danach Papier weglegen
      • Das reduziert nachweislich Stresshormone

    Stille & Reizreduktion Der Vagus braucht Pausen.

    • Licht dimmen
    • Geräusche reduzieren
    • 2 Minuten Augen schließen
    • Handy weg

    Stille ist Medizin. 

    Wärme signalisiert dem Körper: „zug, um Stresshormone abzubauen:

    • Licht dimmen
    • Geräusche reduzieren
    • Handy weg
    • 5 Minuten in Stille oder mit geschlossenen Augen

    Das Nervensystem fährt spürbar herunter.

    Zuckerarme, eiweißreiche Snacks Cortisol beeinflusst den Blutzucker. Stabile Energie beruhigt:

    • Nüsse
    • Joghurt
    • Käsewürfel
    • Hafer
    • Vermeiden: Süßes → Cortisol steigt wieder.

     

    Schneeengel

    Der Vagusnerv  

    Der Vagusnerv beruhigt den Körper und schaltet vom Alarm‑ in den Sicherheitsmodus.

    So fühlt er sich an: ruhiger Herzschlag, tiefere Atmung, entspannte Muskeln, klarer Kopf, warme Brust, innere Weite. Viele Hochsensible sagen: „Ich komme wieder bei mir an.“

    Was er steuert: Herz, Atmung, Verdauung, Immunsystem, Muskeltonus, Gefühle, Stressabbau.

    Warum wichtig für Hochsensible: Sie reagieren schneller und stärker auf Reize – mehr Stresshormone, längere Erregung, langsamerer Abbau.

      3 + 8 =

      Extrareime schreiben

      Fazit

      Je mehr ich über Stresshormone und Hochsensibilität lerne, desto deutlicher wird mir: Wir brauchen Sicherheit, nicht Härte. Adrenalin und Cortisol zeigen mir, wann ich mich verliere – der Vagusnerv zeigt mir, wie ich zurückfinde.

      Vielleicht können diese Überlegungen andere ermutigen, ihre Feinfühligkeit nicht als Belastung zu sehen, sondern als Einladung, achtsamer mit sich umzugehen. Denn wenn wir unseren Körper verstehen, wird Selbstfürsorge plötzlich einfach: ein Atemzug, ein Moment Stille, ein bisschen Wärme – und wir kommen wieder bei uns an. Mehr dazu wie gesagt folgt. 

      Hochsensibilität und das Grundgesetz

      Hochsensibilität und das Grundgesetz

      Hochsensibilität und das Grundgesetz

      Während des Lockdowns bekam meine Tochter die Hausaufgabe, ob und inwieweit die  Infektionsschutzverordnungen im Widerspruch zum Grundgesetz stehen. Ich las beides sehr aufmerksam und einige Punkte fielen mir damals auf. Vor ein paar Tagen war in einer Runde wieder einmal das Grundgesetz Thema. Anlass für mich, die KI nach der Verbindung zwischen den der Hochsensibilität  und dem Grundgesetz zu  recherchieren. Sie stellte auch zu  meinen Blogbeiträgen 

      Das Grundgesetz ist die Verfassung Deutschlands. Es legt fest, welche Rechte jeder Mensch hat und wie der Staat aufgebaut ist. Es schützt unsere Würde, unsere Freiheit, unsere körperliche und seelische Unversehrtheit, unsere Meinung, unsere Berufswahl und vieles mehr. Das Grundgesetz gilt seit dem 23. Mai 1949 und bildet bis heute die Grundlage unserer Demokratie.

      Kette rund

      Verbindung zwischen Hochsensibilität und dem Grundgesetz

      Hochsensibilität ist keine Diagnose, sondern eine menschliche Veranlagung – und genau deshalb fällt sie unter die Grundrechte, die allen Menschen gleichermaßen zustehen. Das Grundgesetz schützt die Würde, die Vielfalt und die körperliche wie seelische Unversehrtheit jedes Menschen. Für hochsensible Menschen bedeutet das:

      Artikel 1 – Die Würde des Menschen ist unantastbar: Hochsensible haben das Recht, mit ihrer intensiven Wahrnehmung respektiert zu werden. Abwertungen wie „zu empfindlich“ oder „stell dich nicht so an“ widersprechen dem Grundgedanken der Menschenwürde. Hochsensibilität ist Teil der menschlichen Vielfalt – und Vielfalt ist ein Menschenrecht.

      Artikel 2 – Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit Hochsensible dürfen so sein, wie sie sind: tief fühlend, fein wahrnehmend, gründlich denkend. Sie haben das Recht, ihre Sensitivität zu leben, Grenzen zu setzen und Arbeits‑ oder Lebensbedingungen zu wählen, die ihnen guttun. Jeder Mensch hat das Recht, so zu sein, wie er ist. Hochsensible dürfen: langsamer oder tiefer verarbeiten intensiver fühlen, kreativ, empathisch, analytisch sein, Grenzen setzen, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Das ist gelebte Selbstbestimmung.

      Artikel 2 (2) – Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit: Reizüberflutung, Dauerstress oder aggressive Kommunikation können hochsensible Menschen stärker belasten. Das Grundgesetz schützt ihr Recht auf Gesundheit, Ruhe, Sicherheit und angemessene Rahmenbedingungen.

      Artikel 3 – Gleichheit vor dem Gesetz Hochsensible dürfen nicht benachteiligt werden – weder im Beruf noch in Bildung, Familie oder Gesellschaft. Ihre Veranlagung gehört zur menschlichen Vielfalt und ist gleichwertig. Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit. Für Hochsensible heißt das: Schutz vor dauerhaftem Lärm, Reizüberflutung, aggressiver Kommunikation, Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen, Pausen, Rückzugsmöglichkeiten, Reizmanagement

      Artikel 5 – Meinungsfreiheit Hochsensible dürfen ihre Wahrnehmungen, Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken – auch wenn sie intensiver oder differenzierter sind als bei anderen.

      Artikel 7 Gleichberechtigung und Nichtdiskreminierung   Alle Menschen sind gleich an Würde und Rechten. Hochsensible erleben oft: Missverständnisse, Abwertung, Pathologisierung („zu schwach“, „nicht belastbar“) Menschenrechte erinnern daran: Niemand darf wegen seiner Sensitivität benachteiligt werden.

      Artikel 12 – Berufsfreiheit Jeder Mensch hat das Recht, einen Beruf zu wählen, der zu seiner Sensitivität passt. Hochsensible dürfen Arbeitsbedingungen einfordern, die ihre Gesundheit schützen und ihre Stärken fördern.

      Artikel 23 & 26: Recht auf Bildung & faire Arbeitsbedingungen Arbeit, Bildung, Teilhabe. Für hochsensible Menschen bedeutet das: Lern- und Arbeitsumgebungen, die Konzentration ermöglichen, klare Kommunikation statt Druck, Schutz vor Mobbing, Überforderung, Dauerstress, Raum für ihre besonderen Stärken: Empathie, Kreativität, Genauigkeit, moralische Sensibilität. Wenn diese Rechte ernst genommen werden, können Hochsensible aufblühen.

      Artikel 25: Recht auf Gesundheit Jeder hat das Recht auf Gesundheit und Wohlbefinden. Hochsensible brauchen: Reizpausen, psychische Sicherheit, wertschätzende Beziehungen, Umgebungen, die nicht permanent überfordern. Das ist kein „Extra“, sondern ein Menschenrecht.

       

      1 + 12 =

      Kurz gesagt

      Das Grundgesetz schützt hochsensible Menschen nicht weil sie hochsensibel sind, sondern weil sie Menschen sind. Ihre Sensitivität ist Teil ihrer Persönlichkeit – und Persönlichkeit ist grundrechtlich geschützt. Hochsensibilität zeigt, wie wichtig Menschenrechte im Alltag sind. Sie macht sichtbar, was jeder Mensch braucht – nur etwas deutlicher: Respekt, Sicherheit, Würde, Verständnis, Selbstbestimmung, Schutz vor Überforderung. Hochsensible sind wie Seismografen für Menschenwürde. Wenn sie leiden, stimmt etwas Grundsätzliches nicht – nicht nur für sie, sondern für alle.

      Meine Blogbeiträge mit Verbindung zum Grundgesetz

      1. Blogbeiträge, die direkt Menschenwürde & seelische Unversehrtheit berühren (Art. 1 & 2 GG) Diese Texte sprechen über Würde, Schutz der Persönlichkeit, innere Sicherheit, seelische Gesundheit – alles Kernbereiche des Grundgesetzes.

      • Freundlichkeitskette – Würde, Menschlichkeit, Resonanz
      • Gebrauchsanleitung für Hochsensible – Schutz der Persönlichkeit, seelische Unversehrtheit
      • Aktionsbündnis Seelische Gesundheit – Würde, Anti‑Stigmatisierung, Menschenrechte
      • Poesie für Traumatherapie – Schutz der seelischen Gesundheit, Würde
      • Hochsensibilität und Trauer – Würde, Schutz der inneren Welt
      • Heilsames Erinnern – seelische Unversehrtheit, Würde

      2. Beiträge, die Gleichbehandlung & gesellschaftliche Teilhabe berühren (Art. 3 GG) Hier geht es um Sichtbarkeit, Nicht‑Benachteiligung, faire Bedingungen.

      • Hochsensibilität – warum Fachkräfte mehr Wissen brauchen – Gleichbehandlung, Schutz vor Fehlinterpretation
      • Was es kostet, Hochsensible zu übersehen – Benachteiligung, Gleichwertigkeit
      • Hochsensibilität und Arbeit – faire Arbeitsbedingungen, Gleichbehandlung
      • Selbstbewusst hochsensibel – Sichtbarkeit, Teilhabe, Gleichwertigkeit
      • Hochsensibel in Berlin – gesellschaftliche Teilhabe, Sichtbarkeit

      3. Beiträge, die Meinungsfreiheit & Ausdrucksrechte berühren (Art. 5 GG) Texte über Stimme, Sichtbarkeit, Ausdruck, Schreiben, Öffentlichkeit.

      • Hochsensibilität als Stärke – Interview – öffentliche Stimme, Sichtbarkeit
      • Worte verschenken – Licht im Dunkeln – Ausdruck, Sprache, Öffentlichkeit
      • Mein hochsensibler Weg – persönliche Freiheit, Ausdruck, Identität
      • Stimme der Stillen – es muss doch auch leise gehen – Recht auf Ausdruck, Sichtbarkeit
      • WIE GEHT ES DIR WIRKLICH? – ehrlicher Ausdruck, innere Wahrheit

      4. Beiträge, die Berufsfreiheit & faire Arbeitsbedingungen berühren (Art. 12 GG) Hier geht es um Berufung, Arbeitswelt, faire Chancen.

      • Jobcoaching für Hochsensible Teil 2 – berufliche Teilhabe, faire Chancen
      • Hochsensibilität und Arbeit – Arbeitsbedingungen, Schutz vor Überforderung
      • Was es kostet, Hochsensible zu übersehen – Arbeitsmarkt, Gleichbehandlung

      5. Beiträge, die gesellschaftliche Verantwortung & Demokratie berühren Nicht direkt Grundgesetz, aber klar im Themenfeld Menschenrechte, Verantwortung, Öffentlichkeit.

      • Wahlkampf – politisches Denken, demokratische Teilhabe
      • Hochsensibilität im Dialog – gesellschaftliche Stimmen, Teilhabe
      • 1. Tag der Hochsensibilität in Berlin – Sichtbarkeit, gesellschaftliche Anerkennung

      Kurz gesagt, die KI findet in diesen Beiträgen zum Grundgesetz. 

      Du hast viele Beiträge, die eine Verbindung zum Grundgesetz haben – weil du immer wieder über Würde,  seelische Unversehrtheit, Gleichbehandlung, Sichtbarkeit, Teilhabe, freie Entfaltung, Ausdruck, Berufsfreiheit schreibst. Das ist genau das Herz des Grundgesetzes.  

      Fazit

      Hochsensibilität zeigt, wie wichtig Würde, Klarheit und seelische Unversehrtheit sind. Beim Lesen des Grundgesetzes und der Verordnungen habe ich gespürt, wie eng unsere Bedürfnisse als feinfühlige Menschen mit diesen Rechten verbunden sind. 

      Ansteckend
      Freundlichkeitskette

      Freundlichkeitskette

      Freundlichkeitskette

      Eine Freundlichkeitskette entsteht, wenn eine kleine Geste der Freundlichkeit weitergegeben wird und sich fortsetzt. Ein Lächeln, ein Danke, ein Miniimpuls, ein kurzer Moment echter Aufmerksamkeit – und jemand anders trägt diese Wärme weiter. So kann ein stilles Netz aus Verbundenheit entstehen. Die Tage werden  heller gemacht.  Freundlichkeit wirkt ansteckend. Unser Gehirn liebt positive Mikro‑Erlebnisse. Gute Gefühle verbreiten sich wie Wellen.

      Ich hörte vor vielen Jahren das erste Mal durch Vera F. Birkenbihl von der Freundlichkeitskette. Mich wärmte und freute die Idee.  Sie nannte das oft „Infizieren mit guter Laune“ oder „positive Viren“ – kleine, freundliche Handlungen, die sich weiterverbreiten, ohne dass man es erzwingen muss.

      Meist grüße ich weiterhin  Busfahrer  und finde  freundliche Worte an der Kasse beim Einkaufen. Ich gebe zu, dass es sonst nachgelassen hat. Es ist so oft ermüdend in Berlin, so selten auf offene aufmerksame Menschen zu treffen. Ja ich lasse mich anstecken von dem Verhalten der anderen. Schon verrückt, dass es mir da auffiel, dass im Supermarkt andere mich wahrnahmen und mir Platz machten. Mein Dank darüber freute sie.  Eine hochsensible Coachingkundin war begeistert von dem Gedanken, wie wirksam und hilfreich Freundlichkeit ist. Das motiviert mich dazu, diesen Blog zu schreiben.

      Kette rund

      Vision einer Berliner Freundlichkeitskette

      Am Morgen hält eine Frau am S‑Bahnhof  einem Mann die Tür auf. Er ist hochsensibel, nimmt die Geste tief wahr und atmet zum ersten Mal an diesem Tag weicher.

      Er bedankt sich warm und überlässt einer Mutter mit Kind seinen Sitzplatz.

      Die Mutter lächelt überrascht und schenkt dem Fahrer beim Aussteigen ein freundliches „Danke fürs Fahren“

      Der Busfahrer, sonst eher wortkarg, winkt einem Radfahrer an der Ampel großzügig durch. Der Radfahrer hebt die Hand, fährt weiter und hilft einer älteren Dame, ihren Einkauf hochzutragen.

      Die Dame strahlt, und im Späti um die Ecke sagt sie zum Verkäufer: „Dit war aber nett heute.“ Der Verkäufer, selbst hochsensibel, fühlt sich gesehen und gibt der nächsten Kundin ein echtes Kompliment mit.

      Eine Freundlichkeitskette ist wie ein stiller Strom durch die Stadt. Hochsensible sind darin oft die Verstärker: Sie spüren die Wärme tiefer, geben sie bewusster weiter und machen Berlin ein bisschen weicher. Man darf noch träumen auch in Berlin. Vielleicht kann ich ja anstecken. 

      Kette rund

      Ich habe keine Vorurteile

      Im Park in Pankow setzt sich eine ältere sehr elegant gekleidete Dame zu mir. Topp die Frisur und rosa Kunstnägel. Kilometerweit entfernt von meinem ungeschminkten pragmatischen Stil.  Als sie dann noch sagt, dass sie am Kudamm lebt, landet sie im Schubkasten – typisch Wessi. Nein ich habe keine Vorurteile, Trotzdem reden wir miteinander. Und dann erfahre ich ihre Geschichte.

      Geboren und aufgewachsen in Pankow. Der erste Versuch, in den Westen fliehen, missglückte und sie landete im Gefängnis. Dafür bekommt sie inzwischen die Opferrente nach dem SED‑Unrechtsbereinigungsgesetz. Beim 2. Mal gelang abenteuerlich die Flucht. Ihr Mann liegt inzwischen in Pankow  auf dem Friedhof. Da möchte sie auch irgendwann beerdigt werden.

      Bis dahin geht sie wöchentlich u.a. zum Friseur. Sie gibt zu, dass das einer ihrer Speens ist. Sie schenkt allen Menschen ein Lächeln und ihre Ernte an schönen Momenten ist groß. Ich gebe zu, dass ich es vernachlässigt habe, mit einem freundlichen Gesicht durch Berlin zu gehen. Sie reist furchtlos durch die Welt. Sie mag schwule Männer, weil die einen nicht antatschen.  Ich genieße ihr Berliner Mundwerk. Wir kommen vom 100sten ins 1000sten. Stellen fest, dass wir beide etwas verrückt sind und das Anderssein tolerieren. Irgendjemand nannte mich vor Jahren mal Tolerantje. Wir fragen, erzählen und hören uns zu. Wir verabschieden uns einem dankbaren Lächeln mit kräftigem Händedruck für unsere Begegnung. Mal schauen, ob wir unser Gespräch mal fortsetzen. Und Nein, ich habe wirklich keine Vorurteile.“

      Nach dieser überraschenden Begegnung im April 2026 teile ich wieder großzügiger mein Lächeln.

      Lächelndes Kinderauge

      Ansteckend 

      Als ich über die Freundlichkeitskette schrieb, fiel mir plötzlich eine schöne Parallele auf: Vera F. Birkenbihl sprach von „positiven Viren“ – kleinen Gesten, die gute Laune weitertragen.

      Ganz unabhängig davon habe ich mein Hörbuch „Ansteckend“ genau aus derselben Absicht heraus so genannt: weil meine Texte und Gedichte kleine Funken sind, die sich weiterverbreiten können. Worte, die wärmen. Worte, die ein Lächeln auslösen. Worte, die ansteckend wirken – im besten Sinn.

      Diese Verbindung zu entdecken, hat mich gefreut. Zwei Wege, eine Idee: Freundlichkeit breitet sich aus. Gesten bei ihr. Worte bei mir. Und manchmal reicht ein einziger Satz, um etwas Helles weiterzugeben.

      Ansteckend

      Fazit

      Freundlichkeit wirkt leise, aber weit. Ein Lächeln, ein warmer Satz, ein kleiner Moment echter Aufmerksamkeit kann eine ganze Kette auslösen – gerade in einer Stadt wie Berlin. Hochsensible verstärken diese Impulse oft, weil sie Wärme tiefer spüren und bewusster weitergeben.

      Vielleicht braucht es gar nicht viel: ein freundlicher Blick, ein offenes Wort, ein kleines Gedicht. Manches breitet sich aus, ohne dass wir es merken. Freundlichkeit ist ansteckend. Alles muss klein beginnen. 

      1 + 6 =

      Gebrauchsanleitung für Hochsensible

      Gebrauchsanleitung für Hochsensible

      Gebrauchsanleitung für den Umgang mit Hochsensiblen

      Als ich das erste Mal davon hörte „Gebrauchsanleitung für Hochsensible“ schmunzelte ich über die Idee. Beim Schreiben ist mir das Lachen vergangen, weil ich die Folgeschäden bei mir und vielen hochsensiblen Menschen immer wieder erlebe. Ich wünsche mir ein achtsameres miteinander. Hier sind einige Ideen. Da wir facettenreich sind, gelten nicht alle Punkte für alle. Sie dienen als Auswahl für mehr Verständnis um mit Hochsensiblen in s Gespräch zu kommen. Es gibt leider noch so viel Vorbehalte, Unverständnis. Das Ausbrechen in Tränen nervt und überfordert. 

      Von A bis Z 

      • Ablenkungen stressen mich (Radio, Handy, Aktionismus). Bitte fokussiere dich auf mich.
      • Akzeptiere meine Grenzen. Nimm sie bitte nicht persönlich.
      • Berührungen können uns Sicherheit vermitteln.
      • Bitte PKW statt LKW  paar kurze Sätze statt langer komplizierter Worthülsen.
      • Bitte sei pünktlich.
      • Ein „Alles ist okay“ hilft mir,  mich zu entspannen.
      • Ein ruhiger, respektvoller Ton hilft mir, mich sicher zu fühlen.
      • Ermutige mich, meine Kreativität zu entfalten
      • Es ist ein großes Geschenk, wenn du meine Intuition auch ernst nimmst.
      • Frag nach, statt zu deuten. Ich nehme viel wahr, aber nicht alles ist sichtbar. Ein einfaches „Wie geht es dir wirklich“ öffnet Türen.
      • Gib mir bitte die Zeit zum Rückzug. Ich brauche sie zum Verarbeiten und Energietanken.
      • Gib mir die Zeit zum Entscheiden, ich muss erst alles in Ruhe durchdenken.
      • Höre mir bitte wirklich zu.
      • Hunger macht mich wortarm, reizoffen und schneller erschöpft. Wenn ich sage „Ich brauche etwas zu essen“, dann ist das kein Luxus. Es ist Selbstregulation.
      • Ich bin sehr empathisch. Ich bin nicht verantwortlich für alle Gefühle im Raum. Auch wenn ich sie wahrnehme. Bitte erinnere mich daran, wenn ich beginne, zu viel zu tragen.
      • Ich brauche Struktur und eine Orientierung, was mich erwartet.
      • ich fühle intensiver, Nimm es ernst, ohne es groß zu machen.
      • Ich fühle nicht „zu viel“. Ich fühle einfach.
      • Im Restaurant brauche ich einen Sitzplatz, an dem ich mich wohl und sicher fühle.
      • Kritik braucht Achtsamkeit. Ich nehme Worte tief auf. Wenn du etwas ansprichst, tu es konkret, respektvoll und ohne Härte.
      • Lass mich bitte ausreden und beziehe dich auf das, was ich sage.
      • Reich mir bitte ein Taschentuch, wenn ich weine. Weinen ist ein heilsames Ventil. 
      • Sag, was du meinst — und sag es liebevoll.
      • Smalltalk strengt mich an.  Ich liebe tiefe und echte Gespräche.
      • So wie Blicke töten können, können wohlwollende warme mich entspannen.
      • Sprich bitte leise mit mir,
      • Überraschungen bitte nur in homöopathischen Dosen.
      • Unsere  Resonanzsehnsucht ist groß.
      • Zuverlässigkeit gibt mir Sicherheit.

      Coaching Denken neu lenken

      Liebe Leserinnen und Leser

      Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

      Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

      Sensible Grüße Antje Remke

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      Fazit

      Wir sind facettenreich. Mir sind inzwischen sehr viele Hochsensible mit vielseitigen Geschichten und Erfahrungen begegnet. Das Umfeld hat einen riesigen Einfluss. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Gebrauchsanleitung als Brücke wirken könnte.  Ergänzungen und Fragen sind willkommen. 

      1 + 9 =

      Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

      Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

      Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

      Am 07.05. 2026 wurden 20 Jahre Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gefeiert. Seit 2019 biete auch ich im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit Veranstaltungen an. Ich bin begeistert wieviel Engagement es von zahlreiches Akteuren es gibt. Aus den Reden und der Podiumsdiskussion nehme ich aus der Fülle für mich mit: 

      • Stigmatisierung entsteht – durch Fremdheit, Unwissen, Othering, Polarisierung, Geringschätzung oder schlichte Nichtbeachtung.
      • Ideen zur Entstigmatisierung wurden geteilt. Menschen sehen, verstehen und verbinden sich. Wenn Wissen Angst ersetzt. Wenn Sprache würdiger wird. Wenn Betroffene mitreden. Wenn wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen.
      • Es passiert viel, um psychische Erkrankungen sichtbarer zu machen. 
      • ein Drittel der Bevölkerung ist psychisch belastet. Die Individualisierung nimmt zu. Wünschenswert ist eine seelenfreundliche Gesellschaft
      • Es wurde betont, wie  wichtig Selbstregulation, zwischenmenschlicher Trost, Verbundenheit und Relatability sind. 
      • Menschen brauchen wirkliche Begegnungen, Geschichten und echte Verbindungen, 
      • Es stellten sich auch junge Menschen der Mutmachleute‑Initiative ihre Aktion und die dazugehörige Ausstellung vor. Ihre Präsenz war wichtig und berührend – sie machten sichtbar, wie mutig und kraftvoll die Stimmen der jungen Generation sind, wenn es um psychische Gesundheit und Entstigmatisierung geht.
      • Neu war für mich  Selbststigmatisierung. 
      • Der oft verletzende Sprachgebrauch („narzisstisch“, „toxisch“) kamen zur Sprache.
      • Genesungsexperten bringen in die Arbeit ihre eigenen Erfahrungen ein – und genau diese gelebte Praxis macht sie so wertvoll und glaubwürdig.
      • Vor einem leckeren Buffet gab es noch Genuss für die Ohren. Der Chor Singing Shrinks, schenkte uns 3 ihrer Lieder. Es ist weltweit der einzige Chor aus Fachleuten der Psychiatrie und Psychologie. „Creep“ von Radiohead berührte mich. Mein Englisch reicht nicht, um alles zu verstehen, deshalb ließ ich es mir übersetzen.  

      Erklärungen 

      • Relatability bedeutet, dass sich Menschen in etwas wiederfinden können – in Worten, Geschichten, Gefühlen oder Erfahrungen. Kurz gesagt: Etwas ist „relatable“, wenn es in uns ein leises „Ja, genau so kenne ich das auch“ auslöst. Es schafft Nähe, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.
      • Selbststigmatisierung heißt: Ich übernehme die abwertenden Bilder der Gesellschaft – und richte sie gegen mich selbst.“
      • Mental Health bedeutet seelische Gesundheit – also wie wir fühlen, denken, mit Stress umgehen und Beziehungen gestalten. Es beschreibt den inneren Zustand, der uns ermöglicht, klar zu denken, Gefühle zu regulieren und das Leben zu bewältigen.

      Coaching Denken neu lenken
      Coaching Denken neu lenken

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      Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

      Sensible Grüße Antje Remke

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      Die Macke

      In dieses Kindergedicht verliebte ich mich in meiner Jugend. Ich lernte es auswendig und teile es immer wieder mit Menschen, für die Anders sein eine Herausforderung ist. Ich sehe hier eine Verbindung zur Stigmatisierung. 

      • Deine Puppe fiel auf die Backe.
        Jetzt hat sie ‘ne Macke
        und jetzt sagst du „Kacke!“
        Und: Aus ist‘s mit dem Schöngesicht!
        Nun wein mal nicht!

        Um Macken und Wunden,
        um Narben und Schrunden,
        um Dellen und Beulen
        soll man nicht heulen.
        In einem Puppen-Großkaufhaus
        sieht eine wie die andre aus.
        Doch mit ‘ner Macke irgendwo
        am Kopf, am Bein oder Popo
        und mit ‘nem Riss im Seidenkleid
        ist sie eine Besonderheit.

        Auch bei uns Menschen ist es so:
        Hast du ‘ne Macke, dann sei froh,
        dann kannst du hier auf Erden
        kaum mehr verwechselt werden!

        Josef Reding 1929 bis 2020  

      15 + 13 =

      Coaching Denken neu lenken
      Coaching Denken neu lenken
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      Fazit 

      Die  Logos berühren mich: Ich bin begeistert, wie breit und engagiert das Netzwerk für seelische Gesundheit heute ist. Jede Organisation bringt ihre eigene Stimme ein – gemeinsam entsteht ein starkes, sichtbares Zeichen für Offenheit, Mut und Verbundenheit. Diese Vielfalt macht Hoffnung. Sie zeigt: Wir sind viele. Wir stehen zusammen. Und wir bewegen etwas. Mich motiviert es, weiter zu machen, auch wenn es nicht so leicht ist. 

      Coaching Denken neu lenken

      Hochsensibilität und Positive Psychologie

      Hochsensibilität und Positive Psychologie

      Hochsensibilität und Positive Psychologie

      Ich war ein freches und lustiges Kind (natürlich nicht durchgehend), Ich brachte immer gern Menschen zum Lachen. Ich war in der Schule der Klassenclown, nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern um die Schwere im Raum zu lösen. Mache ich heute noch so, aber es hat sich leider  viel verändert. Immer wieder genieße und brauche ich die Erinnerung an das Positive. Das ist nicht so leicht, bei allem rundherum. Im Lockdown schrieb ich um mich an Begeisterung, Mut, Zuversicht uvm. zu erinnern. 

      „Zuversicht, geht grad nicht, oder doch gerade noch.“, „Zuversicht geht grad nicht oder doch, gerade noch, weitermachen es gibt wieder was zu lachen, Schwerkraft lässt sich überwinden Zuversicht heut wiederfinden.“ „Ich habe meinen Mut verloren, wo hatte ich ihn das letzte Mal.?“ (Wirksame Worte 2021)  Mir fällt auf, dass es so  viele Worte für Belastung gibt,  so wenige für das Schöne. Unterwegs begegnen mir nur ganz selten positive Menschen. Gespräche drehen sich meist um Schweres. Seltener teilt jemand etwas Schönes. Ich fand gerade meine Unterlagen wieder über den Kurs zur Positiven Psychologie 2019. Ich möchte mich und mein Publikum wieder an das Positive erinnern.  

      Coaching Denken neu lenken

      Die Geschichte der Positiven Psychologie  

      Die Positive Psychologie entstand Ende der 1990er‑Jahre, als Martin Seligman– damals Präsident der American Psychological Association – einen Wendepunkt setzte. Er kritisierte, dass die Psychologie sich fast ausschließlich mit Leid, Störungen und Defiziten beschäftigte. Sein Anliegen war es, den Blick zu erweitern: Was lässt Menschen aufblühen? Was stärkt sie? Was gibt ihnen Sinn, Hoffnung und Verbundenheit?

      Diese Haltung hat mich sofort angesprochen, denn genau solche Fragen energetisieren mich. Ich habe mich darin wiedergefunden: im Fokus auf Stärken, Sinn, Resilienz, gelingende Beziehungen, Dankbarkeit, Mitgefühl und Selbstwirksamkeit. Themen, die mir schon immer näher waren als das endlose Kreisen um das Schwere.

      Mihaly Csikszentmihalyi (1934–2021) war einer der bedeutendsten Psychologen und Mitbegründer der Positiven Psychologie unserer Zeit und der Forscher hinter dem Flow‑Konzept. Sein großes Interesse galt einer Frage, die viele Menschen intuitiv kennen: Warum gibt es Momente, in denen wir völlig aufgehen in dem, was wir tun – und dabei tief erfüllt sind?

      Aus jahrzehntelanger Forschung entwickelte er das Konzept des Flow: einen Zustand, in dem wir so konzentriert, vertieft und verbunden mit einer Tätigkeit sind, dass Zeitgefühl, Selbstzweifel und äußere Ablenkungen verschwinden. Wir sind ganz da, ganz bei uns, ganz im Tun.

      Flow entsteht, wenn:

      eine Aufgabe herausfordernd, aber machbar ist, klare Ziele vorhanden sind, wir unmittelbares Feedback bekommen, wir uns frei, sicher und getragen fühlen, Fähigkeiten und Anforderungen im Gleichgewicht sind

      In diesem Zustand erweitern sich Kreativität, Problemlösefähigkeit und innere Ruhe. Csikszentmihalyi zeigte, dass Flow nicht nur angenehm ist, sondern ein zentraler Baustein für Wohlbefinden, Sinn und Lebenszufriedenheit.

      In den 2000er‑Jahren entstanden weltweit Forschungsprogramme, Universitätslehrstühle und praktische Anwendungen – von Coaching über Pädagogik bis hin zu Gesundheitsförderung. Die Positive Psychologie wurde zu einer ernstzunehmenden Disziplin, die zeigt: Wohlbefinden ist nicht Zufall, sondern kann kultiviert werden.

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      Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

      Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

      Sensible Grüße Antje Remke

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      Positive Emotionen – was sie bedeuten und warum sie wichtig sind

      Positive Emotionen sind nicht einfach „gute Gefühle“. In der Positiven Psychologie gelten sie als Kraftquellen, die unser Denken erweitern, unser Nervensystem beruhigen und unsere Fähigkeit stärken, Beziehungen, Kreativität und Resilienz aufzubauen.

      Barbara Fredrickson, eine der wichtigsten Forscherinnen, beschreibt sie als „Mikromomente des Aufblühens“. Dazu gehören Gefühle wie: Freude, Dankbarkeit, Interesse, Hoffnung, Gelassenheit, Inspiration, Verbundenheit, Liebe. 

      Diese Emotionen wirken nicht nur im Moment selbst. Sie haben einen Aufbau‑Effekt: Sie erweitern unsere Wahrnehmung, machen uns offener, klarer, kreativer und stärken langfristig unsere psychische und körperliche Gesundheit.

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      Meine Positive Poesie

      Wenn ich schreibe, folge ich keiner Methode – und doch entdecke ich immer wieder, wie sehr meine Poesie mit den Grundideen der Positiven Psychologie verwoben ist. Ich schreibe über das, was Menschen stärkt: kleine Lichtblicke, Humor, Resonanz, Selbstmitgefühl und neue Perspektiven. Genau das spiegelt sich in den Rückmeldungen zu meinen Büchern wider.

      Viele Menschen erzählen mir, dass meine Poesie  für sie , Oasen, innere Kompasse oder kleine Anker im Alltag sind. Für mich ist das der Kern der Positiven Psychologie: Momente schaffen, die weiten, beruhigen, verbinden und Mut machen  Mikromomente des Aufblühens

      In meinen Gedichten und Texten arbeite ich intuitiv mit dem, was die Forschung beschreibt – mit positiven Emotionen, Resonanz, Stärkenorientierung und Sinn. Ich merke, wie meine Worte Räume öffnen, in denen Menschen sich selbst wiederfinden, manchmal klar, manchmal überraschend neu. Positive Poesie 

       

      Verbindung zwischen Positiver Psychologie und Hochsensibilität

      Positive Psychologie und Hochsensibilität berühren sich auf natürliche Weise. Die Positive Psychologie fragt: Was stärkt Menschen? Was lässt sie aufblühen? Was gibt ihnen Sinn, Verbundenheit und innere Stabilität? Hochsensible Menschen nehmen genau diese Bereiche intensiver wahr: Stimmungen, Feinheiten, Resonanz, Bedeutung.

      Dadurch entsteht eine besondere Nähe:

      • Positive Emotionen wirken bei Hochsensiblen oft tiefer und können das Nervensystem beruhigen.
      • Stärkenorientierung hilft ihnen, ihre Sensibilität nicht als Belastung, sondern als Ressource zu sehen.
      • Sinn und Werte sind für viele Hochsensible zentrale Orientierungspunkte – genau hier setzt die Positive Psychologie an.
      • Resonanz und Verbundenheit sind für HSP essenziell, und die Positive Psychologie beschreibt sie als Grundpfeiler menschlichen Wohlbefindens.
      • Selbstmitgefühl und Selbstwirksamkeit unterstützen Hochsensible darin, sich nicht zu überfordern und ihre Kraft bewusst einzusetzen.

      Für hochsensible Menschen wird die Positive Psychologie damit zu einem Ansatz, der nicht regulieren oder „robuster machen“ will, sondern das Feine, Tiefe und Resonante als Stärke würdigt. Sie zeigt Wege, wie Sensibilität zu innerer Stabilität, Klarheit und Lebensfreude beitragen kann.

       

      Wann komme ich in den Flow? 

      • Immer wieder einmal beim Schreiben
      • Im Coaching, wenn ich auf „verrückte“ Ideen komme
      • Einladungen von anderen mein  Denken neu zu lenken
      • Wenn ich Resonanz und auch tiefe Verbindung spüre
      • Wenn ich mit anderen spinnen kann
      • Wenn ich andere anstecken kann mit meinen Ideen
      • Wenn ich zu Lesungen oder Vorträgen eingeladen werde
      • Wenn sich andere bei mir bedanken
      • Wenn ich gesehen werde
      • Wenn Menschen wirklich zuhören und Interesse haben 
      • Wenn ich durch Austausch wieder erinnert werde, was ich bereits weiß
      • Wenn ich Kurse, Vorträge und Kurse vorbereite
      • Wenn ein neuer Blogbeitrag wächst
      • Wenn mich andere an Positives  erinnern und mich zum Schreiben inspirieren. 

      Coaching Denken neu lenken

      Ich habe keine Vorurteile 

      „Im Park in Pankow setzt sich eine ältere sehr elegant gekleidete Dame zu mir. Topp die Frisur und rosa Kunstnägel. Kilometerweit entfernt von meinem ungeschminkten pragmatischen Stil.  Als sie dann noch sagt, dass sie am Kudamm lebt, landet sie im Schubkasten – typisch Wessi. Nein ich habe keine Vorurteile, Trotzdem reden wir miteinander. Und dann erfahre ich ihre Geschichte.

      Geboren und aufgewachsen in Pankow. Der erste Versuch, in den Westen fliehen, missglückte und sie landete im Gefängnis. Dafür bekommt sie inzwischen die Opferrente nach dem SED‑Unrechtsbereinigungsgesetz. Beim 2. Mal gelang abenteuerlich die Flucht. Ihr Mann liegt inzwischen in Pankow  auf dem Friedhof. Da möchte sie auch irgendwann beerdigt werden.

      Bis dahin geht sie wöchentlich u.a. zum Friseur. Sie gibt zu, dass das einer ihrer Spleens ist. Sie schenkt allen Menschen ein Lächeln und ihre Ernte an schönen Momenten ist groß. Ich gebe zu, dass ich es vernachlässigt habe, mit einem freundlichen Gesicht durch Berlin zu gehen. Sie reist furchtlos durch die Welt. Sie mag schwule Männer, weil die einen nicht antatschen.  Ich genieße ihr Berliner Mundwerk. Wir kommen vom 100sten ins 1000sten. Stellen fest, dass wir beide etwas verrückt sind und das Anderssein tolerieren. Irgendjemand nannte mich vor Jahren mal Tolerantje. Wir fragen, erzählen und hören uns zu. Wir verabschieden uns einem dankbaren Lächeln mit kräftigem Händedruck für unsere Begegnung. Mal schauen, ob wir unser Gespräch mal fortsetzen. Und Nein, ich habe wirklich keine Vorurteile.“ 20.04.2026

      Seit dieser Begegnung gehe ich wieder mit mehr Offenheit durch Berlin und ich werde belohnt. Scherzhaft erklärte ich es früher manchmal so: Ich bin aus rein egoistischen Gründen ein freundlicher Mensch, da ich mir positive Reaktionen erhoffe.   

      Coaching Denken neu lenken

      Fazit

      Für mich verbindet die Positive Psychologie genau das, was ich als hochsensibler Mensch brauche: Sinn, Stärken, Resonanz und Zuversicht. Sie erinnert mich daran, dass Leichtigkeit kein Zufall ist, sondern etwas, das wir pflegen können – im Denken, im Fühlen und im Alltag. Meine Hochsensibilität ist dabei kein Hindernis, sondern ein Zugang: zu Tiefe, zu Bedeutung, zu feinen Nuancen. Und die Positive Psychologie gibt mir Worte und Konzepte für das, was ich schon lange intuitiv lebe – im Schreiben, im Begleiten, im Humor und in den kleinen Momenten des Aufblühens. Beides zusammen zeigt mir: Es gibt immer wieder etwas zu entdecken, zu fühlen, zu hoffen – und manchmal reicht ein einziger Satz, um die Schwerkraft ein Stück zu überwinden.

      Hochsensibilität und Suggestopädie

      Hochsensibilität und Suggestopädie

      Hochsensibilität und Suggestopädie

      2001 lernte ich die Suggestopädie durch eine Ausbildung kennen. Beim Durchblättern der Unterlagen fand ich Verbindungen zur Hochsensibilität, meiner Art der Wissensvermittlung, meiner Art mir Sachen zu merken und meiner Art zu schreiben. Diese Zusammenhänge faszinieren mich. Bei der Recherche half mir die KI. Weiter unten zeige ich meine Verbindung.

       

      Was ist Suggestopädie?

      Suggestopädie ist eine lernfreundliche Methode, die mit Musik, Bildern, Geschichten und einer entspannten Atmosphäre arbeitet, um Lernen leichter, tiefer und stressfreier zu machen. Sie verbindet kognitive Inhalte mit Emotionen, Sinnlichkeit und inneren Bildern – dadurch wird Lernen nicht nur effektiver, sondern auch angenehmer und nachhaltiger. 

      Verbindung zwischen Suggestopädie und Hochsensibilität

      ist erstaunlich eng – fast so, als wären beide füreinander gemacht. Wenn man sie zusammendenkt, entsteht ein Lernraum, der sanft, tief, multisensorisch und nervensystemfreundlich ist. Genau das, was viele hochsensible Menschen brauchen, um wirklich aufzublühen.

      Suggestopädie arbeitet mit SinnlichkeitHSP nehmen Sinnlichkeit intensiver wahr. Suggestopädie nutzt: Musik, Farben, Bilder, Geschichten und Atmosphäre. Hochsensible Menschen verarbeiten Reize tiefer und feiner. → Das heißt: Die suggestopädische Lernumgebung wirkt bei ihnen besonders stark – im positiven wie im herausfordernden Sinn.

      Verbindung: HSP profitieren enorm von ästhetischen, stimmigen Lernräumen, weil sie sich dort sicherer und aufnahmefähiger fühlen.

      Suggestopädie setzt auf emotionale Resonanz – HSP lernen über Resonanz Suggestopädie weiß: Emotion + Bedeutung = nachhaltiges Lernen. Hochsensible Menschen haben eine starke emotionale Wahrnehmung, ein tiefes Bedürfnis nach Sinn und eine hohe Resonanzfähigkeit. Suggestopädie trifft genau diesen Kanal.

      Verbindung: HSP lernen besonders gut, wenn Inhalte emotional eingebettet sind – Geschichten, Bilder, Metaphern, Musik.

      Suggestopädie reduziert Stress – HSP brauchen Nervensystem‑Sicherheit. Suggestopädie arbeitet mit: Entspannung, angenehmer Atmosphäre, humorvollen Elementen und spielerischen Zugängen HSP geraten bei klassischem Frontalunterricht schnell in Übererregung. Suggestopädie dagegen beruhigt und öffnet.

      Verbindung: Ein entspanntes Nervensystem ist für HSP die Voraussetzung für Lernen – und genau das schafft Suggestopädie.

      Suggestopädie nutzt Bilder und Metaphern – HSP denken bildhaft Suggestopädie arbeitet mit Symbolen, inneren Bildern, Geschichten, Rollen und Visualisierungen Hochsensible Menschen haben oft ein ausgeprägtes inneres Bilddenken.

      Verbindung: Metaphorische Zugänge sind für HSP nicht nur angenehm, sondern ihr natürlicher Denkstil.

      Suggestopädie ist ganzheitlich – HSP verarbeiten ganzheitlich Suggestopädie verbindet: Körper, Emotion, Kognition und Kreativität. HSP verarbeiten Informationen tief, vernetzt und ganzheitlich.

      Verbindung: Suggestopädie entspricht der Art, wie HSP ohnehin denken und fühlen.

      Suggestopädie schafft genau die Lernbedingungen, die hochsensible Menschen brauchen: sicher, ästhetisch, resonant, spielerisch, tief. Hochsensible Menschen bringen genau die Fähigkeiten mit, die Suggestopädie nutzt: Bilddenken, Empathie, Resonanz, Kreativität, Tiefenverarbeitung.

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        Was ist metamorphisches Denken 

        Metaphorisches Denken ist im Kern die Fähigkeit, eine Sache durch das Bild einer anderen Sache zu verstehen. Es verbindet zwei Bereiche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben – und genau dadurch entsteht Bedeutung, Tiefe, Erkenntnis.

        Was metaphorisches Denken ausmacht

        • Über Bilder zu denken statt über Fakten. (Nicht: „Ich bin erschöpft“, sondern: „Mein inneres Feuer ist nur noch eine Glut.“)
        • Komplexes in etwas Einfaches zu übersetzen. (Ein Konflikt wird zu einem „Knoten“, der sich lösen lässt.)
        • Unsichtbares sichtbar zu machen. (Trauer wird zu „Wellen“, die kommen und gehen.)
        • Emotionen in Form zu bringen. (Unsicherheit wird zu „Nebel“, der sich lichtet.)
        • Distanz zu schaffen, sodass man über Schwieriges sprechen kann, ohne überwältigt zu werden. (Gerade in sensiblen Kontexten – du nutzt das intuitiv in deiner Arbeit.)

        Warum Metaphern so kraftvoll sind

        Metaphern wirken, weil sie:

        • das Nervensystem beruhigen (Bilder sind weniger bedrohlich als direkte Aussagen)
        • Selbstzugang ermöglichen („So fühlt es sich an…“)
        • Resonanz erzeugen (Menschen erkennen sich in Bildern wieder)
        • kreative Lösungen öffnen (Wenn etwas ein „Weg“ ist, kann man ihn auch anders gehen)
        • Ambivalenzen halten können (Ein Bild darf widersprüchlich sein)

        Wie metaphorisches Denken entsteht

        Es ist keine Technik, sondern eine innere Haltung:

        • Du schaust auf das Wesentliche, nicht auf die Oberfläche.
        • Du spürst Atmosphären, nicht nur Inhalte.
        • Du denkst in Zusammenhängen, nicht in Einzelteilen.
        • Du lässt Bilder auftauchen, statt sie zu konstruieren.

        Was sind Methaphern? 

         

        Metaphern sind sprachliche Bilder, die etwas Unsichtbares, Komplexes oder Gefühltes greifbar machen. Sie verbinden Wissen mit Emotionen – genau das, was in der Suggestopädie so wirksam ist.

        Eine Metapher sagt nicht nüchtern „Ich bin überfordert“, sondern: „Mein Kopf ist voller Zettel.“

        Sie öffnet innere Bilder, erleichtert Zugang zu Inhalten und schafft Resonanz – besonders für hochsensible Menschen, die feine Nuancen stark wahrnehmen. 

        Beispiele: 

         

        Bei meinen Lesungen im Seniorenheim lade ich mein Publikum immer wieder ein, bei meinen Gedichten den passenden Reim zu finden –  sie genießen es, mitzudenken. Wir lachen herzlich, wenn ein Vorschlag danebenliegt, und freuen uns umso mehr, wenn er genau trifft.

        Crossover

        Frage: als welches Tier möchte ich alt werden? Meine Antwort: Als farbenfrohes Zebra

        Frage: als welche Pflanze siehst du dich? Meine Antwort eine Pfefferminze

        Gewinnen durch Spinnen

        Ich fühle Musik.

        Ich genieße es, Blogbeiträge erst zu schreiben und diese zu gestalten.

        Ich gestalte PowerPoint Präsentationen mit eigenen und auch generierten Fotos

        Ich liebe es originell. Wortkreationen zum Beispiel von der BSR

        Ich liebe Kinderbücher. Da gibt es Bilder, Text und meist Geschichten von Außenseitern, die zum Ende oft eine Lösung finden. 

        Ich poste auf Instagram sowohl Events, als auch Dinge die ich entdecke.

        Ich sorge für ruhige wohlwollende und vertrauensvolle Atmosphäre und reagiere darauf an anderen Orten.  

        Ich teile Lieder. Eine Kundin musste bei Gabrielas Song stundenlang zu Hause weinen. Sie fühlte sich stark verbunden und ihre Trauer fand so auch ein Ventil. 

        Im Coaching und bei Kursen nutze ich meine Poesie als Tool. 

        Im Ernstfall mit Humor. 

        Mindmaps

        Sowohl KI als auch eigene Gedanken

        Storytelling – lieber als Sachinformationen

        Synästhesie in der Lyrik weil sie mehrere Sinne anspricht (Trauerweide) 

        Coaching Denken neu lenken

        Fazit 

        Für mich zeigt sich immer deutlicher: Suggestopädie und Hochsensibilität gehören zusammen. Als ich 2001 damit in Berührung kam, verstand ich plötzlich vieles an mir selbst besser – meine Art zu lernen, zu vermitteln, zu erinnern und zu schreiben. Ich arbeite intuitiv mit Bildern, Atmosphäre, Humor, Musik und kleinen Geschichten – genau den Elementen, die die Suggestopädie nutzt. So entsteht für mich ein Lernraum, der leicht, tief und nervensystemfreundlich ist. Ein Raum, in dem Sensibilität nicht bremst, sondern trägt. Und genau solche Räume gestalte ich heute bewusst weiter.

        Gebrauchsanleitung für Hochsensible

        Hochsensible Netiquette

        Hochsensible Netiquette

        Ich liebe Wortkreationen. Gerade las ich Netiquette. Das weckte meine Neugierde. Netiquette steht für  Regeln für respektvolles Verhalten im Internet. Der Begriff setzt sich aus Net (Internet) und Etikette (Umgangsformen) zusammen.

        Was Netiquette genau ist

        Netiquette beschreibt empfohlene Verhaltensregeln für die Kommunikation im digitalen Raum – also in Chats, sozialen Medien, E‑Mails, Foren oder Kommentaren. Sie ist nicht gesetzlich bindend, aber sie sorgt dafür, dass Online‑Gespräche freundlich, klar und sicher bleiben.

        Die wichtigsten Grundprinzipien der Netiquette

        Diese Regeln tauchen in fast allen Netiquette‑Leitfäden auf:

        • Höflich und respektvoll bleiben – auch bei Meinungsverschiedenheiten. (Online gelten dieselben Umgangsformen wie im echten Leben.)
        • An den Menschen hinter dem Bildschirm denken – Worte wirken online oft härter.
        • Sachlich bleiben und nicht beleidigen – Beleidigungen können sogar strafbar sein.
        • Lesen, bevor man antwortet – Missverständnisse vermeiden.
        • Andere Meinungen akzeptieren – Diskussion statt Eskalation.
        • Privatsphäre respektieren – keine Daten anderer veröffentlichen.
        • Eigene Privatsphäre schützen – bewusst teilen, was sichtbar sein darf.
        • Keine Großbuchstaben für ganze Sätze – das wirkt wie „Anschreien“.
        • Keine Spam‑Beiträge oder Werbung – stört die Kommunikation.
        • Quellen nennen, wenn man Informationen teilt.

        Hintergrund

        Die Netiquette entstand ursprünglich im Usenet und wurde später auf alle digitalen Kommunikationsformen übertragen. Ein frühes, weithin anerkanntes Dokument ist RFC 1855, das Hinweise zu Diskussionskultur und technischem Verhalten gibt.

        Umgangsformen digital und analog

        Die Netiquette ist für mich viel mehr als ein Regelwerk für das Internet. Als ich die Regeln entdeckte, fand ich ich Vebindungen zu dem, worüber ich mir seit Jahren schreibend Gedanken mache: über Umgangsformen, Kommunikation, Respekt und die Art, wie wir miteinander umgehen. Ich freue mich über einige  Parallelen zu meinen (un)veröffentlichen Texten, die ich hier teile. 

        Neue Regeln  2025

        1. Behalte immer deine Smartphone im Blick.
        2. Bezieht euch auf keinen Fall auf das, was jemand anderes erzählt, redet immer nur von euch.
        3. Bitte und Danke sind streng verboten.
        4. Bloß nicht lächeln, das könnte anstecken.
        5. Fallt anderen ununterbrochen ins Wort.
        6. Guckt euch nicht an. 
        7. Kommt auf jeden Fall unpünktlich und entschuldigt euch nicht dafür.
        8. Macht keine Komplimente, das fördert für Unwohlsein.
        9. Nehmt niemals Rücksicht aufeinander.
        10. Perfektioniert euch im Beleidigtsein.
        11. Reagiert am besten nie auf Fragen.
        12. Redet aggressiv von Horrorszenarien.
        13. Sagt Verabredungen einfach kurzfristig ab.
        14. Sei beleidigt, dann müssen sich die anderen etwas einfallen lassen.
        15. Teilt Destruktives, dass garantiert schlechte Stimmung.
        16. Übernehmt nie Verantwortung.
        17. Übt euch in inkongruenten Verhalten.
        18. Vermeidet es, den Standpunkt des anderen verstehen zu wollen.
        19. Versprecht Sachen, die ihr nicht haltet.
        20. Worte und Mimik dürfen niemals zusammen passen. 

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        Spektakulär 2025

         

        1. Die Kraft des Lächelns wurde wieder entdeckt.
        2. Es wurde erwiesen, dass Lachen ansteckt.
        3. Menschen begegnen sich wohlwollend.
        4. Menschen gehen offen durch die Welt und können nicht genug davon bekommen.
        5. Menschen zeigen Interesse aneinander und sind überrascht, was sie lernen.
        6. Sie gönnen einander wieder Gutes.
        7. Sie haben einander im Blick.
        8. Sie lassen ihren Tränen freien Lauf und finden Trost.
        9. Sie nehmen sich Zeit einander zuzuhören.
        10. Wirkung der Komplimente erforscht und an Versuchspersonen erfolgreich getestet.

        7 + 6 =

        Düstere Aussichten Crossover 2022

         

        Die Menschen perfektionierten sich darin, sich das Leben schwer zu machen. Es gab da verschiedene Disziplinen. Beliebt war es, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Immer vom Schlimmsten ausgehen war auch verbreitet. Höflich miteinander umgehen, ging gar nicht mehr. Sich wirklich in die Augen zu schauen, kam auch nicht mehr vor. Angesagt war das Kommunizieren ausschließlich von Destruktivem. Auf keinen mal ehrlich teilen, wie es einem wirklich geht.

        Die Menschen stellten sich selbst und andere nicht mehr die Frage. Reagieren auf Wünsche selbstverständlich total verpönt, wäre ja noch schöner, dem anderen einen Gefallen zu tun. Alle lebten isoliert und bewegten sich schwerfällig durch die Zeit. Sie vergaßen, was Spaß machte. Die Bereitschaft, einander zu verstehen, war erloschen. Wer es am längsten mit Schweigen und Ignorieren aushielt, galt als Held.

        Nur ganz wenige Menschen hielten sich nicht an die Regeln und verwirrten die Massen mit ihrem Verhalten. Ob sie was ausrichten können?

         

        Coaching Denken neu lenken

        360 Standpunkte Wirksame Worte 2021

        360 Standpunkte gleichmäßig auf einen riesigen Teigkreis verteilt.  Ist das ein Gewusel. Ich umringt von ihnen.  Reden durcheinander, einer lauter als der andere.  Manche haben Megafone mitgebracht. Furchtbar.  Und ich keine Ohrenschützer dabei. Als ich dem Auftrag zur Mediation vor 2 Tagen zustimmte, hatte ich keine Ahnung,  auf was ich mich da einließ. Und jetzt das.  Und nur unter uns,  Mediator war ich erst seit einem Monat. Bitte mich nicht verraten.

        Wo anfangen? Die Standpunkte feuerten nur so Beleidigungen und Vorwürfe herum.  Wie mir Gehör verschaffen?  Mein Puls raste, ich spürte wie meine Angst Flecken grösser und grösser wurden.  Der Schweiß lief mir den Rücken runter. Panik Panik und auf einmal war er – der ersehnte Gedankenblitz,  der mir eine Idee sandte. Ob es funktionieren würde?

        Ich guckte mich um und blickte auf einmal in die weisen, liebevollen verstehenden Augen eines Standpunktes.  Es zog mich an und auch er bewegte sich ein Stück auf mich zu, ganz langsam und bedächtig. Er war auch nicht mehr der Jüngste. Flüsternd teilte ich meinen Plan mit. Er schmunzelte und nickte mir begeistert zu.  „Stille Post“ schrieb ich auf ein großes Blatt Papier. Nur die nächsten Standpunkte konnten das lesen. Manche streckten neugierig die Köpfe zu uns. Manche ahnten was. Um uns herum wurde es endlich etwas leiser.  Ein in frischen Sommerfarben gekleideter Standpunkt winkt mir freudig zu. Okay der sollte es also sein.

        Ich flüsterte ihm etwas ins Ohr, nur 3 Worte. Er strahlte und ging auf einen Nachbarn zu. Auch seine Augen leuchteten und so ging es langsam im Kreis herum. Die Megafone verstummten, die Wartenden spürten die Veränderung.  Stiller und stiller wurde es. Bei manchen sah ich  Tränen in den Augen. Ich musste mich selbst auch sehr beherrschen.

        Und dann ein letztes Mal. Unser sommerfrischer Standpunkt, der den Auftrag kannte,  war gespannt wie ein Flitzebogen, was die Nachbarn sagen würde. Die Blicke aller anderen waren auf ihn gerichtet. Er riss die Arme wonach oben und jubelte. Die Übertragung hatte auf dem langen Weg fehlerfrei funktioniert.

        Ich selbst erschöpft und zufrieden wie schon lange nicht mehr mit mir.  Ach die 3 Worte noch. Okay ich verrate euch das Geschenk meines Geistesblitzes.

        ICH VERSTEHE DICH. Nun bin ich bereit für Neues.

         

        Netiquette Schutzraum für Hochsensible

        Beim Lesen der Regeln nickte ich zustimmend und entspanne mich. Was für ein Geschenk. Diese Regeln sind leider aus der Mode gekommen. Sprache kann gerade Hochsensible sehr stressen, verletzen und verunsichern.

        Klare, respektvolle und achtsame Kommunikation kann Sicherheit schenken kann.  Für mich ist die Netiquette eine Weg,  zu einem friedlichen wohlwollenden Miteinander. Ich hoffe, dass sich die Regeln großflächig verbreiten. 

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        Hochsensible Abschiede auf eigene Weise

        Hochsensible Abschiede auf eigene Weise

        Hochsensible Abschiede auf eigene Weise

        Bei der ersten Beerdigung war ich 12. Da starb mein Opa. Die Trauerrede hielt ein Pfarrer, der uns vertraut war. Eine persönliche und warme Ansprache richtete sich an meinen Bruder und mich. Ich habe sie noch. Inzwischen war ich über 20 Mal bei sehr unterschiedlichen  Beisetzungen dabei. Ich hielt 4 Trauerreden. Die letzte für unseren Vater. Mehr dazu gibt es hier. Seitdem bin ich im Austausch (vor allen mit Hochsensiblen) über die vielseitigen Erfahrungen in der Gestaltung vom Abschied. Ich möchte mit unseren Beispielen ermutigen, dem Bauch zu vertrauen, auch wenn es für das Umfeld oft erstmal befremdlich ist. Viele erzählen von positiven Reaktionen. Ich entschiede mich für die ICH oder WIR Perspektive. 

        Ich war auch wieder zu Gast im Sensiblen Podcast mit Jennifer Kersten zum Thema Hochsensibilität und Trauer. 

        Coaching Denken neu lenken

        Was wir etwas anders machten

        „Uns war es wichtig, den Verstorbenen nochmal zu sehen, ihn zu berühren, um zu begreifen, dass er tot ist.“

        „Ich hatte ein Wochenende den Zugang zum Aufbewahrungsraum, um mich in Ruhe zu verabschieden. Ich fotografierte ihn, und spielte laut unser Lieblingslied ab.“. 

        „Er liebte Whisky, Wir stießen im Friedwald auf ihn an. Er bekam auch ein Glas noch ins Grab.“

        „Auf dem Sarg stand ein Bierglas, als er zum Lied Trink, trink Brüderlein trink, lass doch die Sorgen zu Haus hinabgelassen wurde.“

        „Ich verbánd mit ihm Rosinen und er bekam welche mit ins Grab.“

        „Wir haben seine Urne gemeinsam getöpfert.“

        „Wir haben die Trauerschleife individuell gestaltet.“

        „Wir fanden ein Bestattungsunternehmen, dass uns die Urne gab und wir entschieden, wo die Asche verstreut wird.“

        „Ich habe die Urne meines Mannes zu Hause.“

        „Wir teilten während der Trauerfeier Zettel mit der Bitte, Erinnerungen an die Verstorbene zu teilen.“

        „Ich sammelte vorab Erinnerungen und ließ sie in die Rede mit einfließen.“

         

        Coaching Denken neu lenken

        6 + 5 =

        Entdeckungen 

        Trauerbegleitung Mutter Schirmer 

        Interview mit Trauerbegleiterin Regina Ehm: „Zusammen finden wir einen Weg“

        Sätze, die ich gern gehört hätte von Sarah Yurtöven  · Instagram Redenschirm 

        • Wie geht es dir gerade wirklich?
        • Ich bin gerade einkaufen. Was brauchst du?
        • Ich habe heute Nachmittag an (Name) gedacht. Wegen (konkreter Kleinigkeit.) Ich wollte dir sagen.
        • Ich weiß nicht, was ich sagen soll, darum sage ich dir: Ich denke an dich.
        • Ich gehe heute eine Runde spazieren. Kommst du mit?
        • Ich habe ein Foto von (Name) gefunden. Ich wollte sicherstellen, dass du es auch hast.
        • Ich will dich nur wissen lassen, dass du nicht allein bist.
        • Bitte wähle aus diesen Optionen: Kaffee  trinken diese Woche/ Essenslieferung zu dir nach Hause/ frische Blumen/ alles bitte
        • Ich bringe dir Essen vorbei – passt es für dich besser am Dienstag oder lieber Donnerstag?

         Letzte Hilfe Kurs  

        Coaching Denken neu lenken

        Reaktionen nach Abschiedsfeiern

        „So etwas Schönes noch nie erlebt.“

        „Es war eine sehr berührende Trauerfeier und Dank dir, auch mit viel Schalk und Herzlichkeit, auch wenn sicher nicht alles eitel Sonnenschein war. Ein Mensch und doch so vielseitig. Viele schöne Erinnerungsgeschichten wurden da zusammen getragen. Danke dir für diese etwas andere Möglichkeit einer Trauerfeier.“

         

        Um Mithilfe wird gebeten

        Weitere Erfahrungen sind willkommen. Entweder in den Kommentaren oder als Nachricht, wenn ich sie anonym veröffentlichen soll. 

         

        Coaching Denken neu lenken

        Liebe Leserinnen und Leser

        Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

        Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

        Sensible Grüße Antje Remke

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        Jobcoaching für Hochsensible Teil 2

        Jobcoaching für Hochsensible Teil 2

        Jobcoaching für Hochsensible (Teil 2) 

        Warum ein sensibler Blick den Unterschied macht

        Viele hochsensible Menschen tragen eine enorme Stärke in sich: Tiefgang, Empathie, Genauigkeit, Kreativität, Verantwortungsgefühl. Und gleichzeitig erleben sie den Arbeitsmarkt oft als Ort, der zu laut, zu schnell, zu fordernd oder zu widersprüchlich ist. Besonders dann, wenn jemand seit Jahren nicht mehr im Arbeitsleben war, entsteht ein Gefühl von Unsicherheit: Wo gehöre ich hin? Was kann ich noch? Was ist realistisch? Und wie schaffe ich den Wiedereinstieg, ohne mich zu überfordern?

        Gut zu wissen

        Das Coaching kann für Sie komplett kostenfrei sein. Wenn das Jobcoaching über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit gefördert wird, ist die Teilnahme für Kund*innen vollständig kostenfrei. Der AVGS kann unkompliziert beantragt werden — hier sind weitere Details.

        Warum ein spezielles AVGS Coaching für Hochsensible?

        Hochsensibilität ist keine Schwäche und keine Diagnose – aber sie beeinflusst, wie Menschen arbeiten, denken, fühlen und Entscheidungen treffen. Viele meiner Coachees berichten:

        • „Ich fühle mich schnell überfordert.“
        • „Ich nehme zu viel wahr.“
        • „Ich zweifle an mir, obwohl ich eigentlich viel kann.“
        • „Ich weiß nicht, welcher Job wirklich zu mir passt.“
        • „Ich habe Angst, wieder in alte Muster zu rutschen.“

        Ein klassisches Jobcoaching greift hier oft zu kurz. Hochsensible brauchen einen anderen Zugang: mehr Ruhe, mehr Tiefe, mehr Verständnis für innere Prozesse – und weniger Druck.  

        Was kann das Ziel eines Jobcoachings sein?

        Die Ziele sind so individuell wie die Menschen, die zu mir kommen. Häufig geht es um:

        • Selbstvertrauen zurückgewinnen nach langer Arbeitslosigkeit
        • Stärken sichtbar machen, die oft überdeckt sind
        • berufliche Orientierung: Welche Tätigkeiten passen zu meiner Sensibilität?
        • Überforderung reduzieren und innere Stabilität aufbauen
        • realistische Perspektiven entwickeln, die nicht überfordern
        • Bewerbungsunterlagen, die authentisch und professionell wirken
        • Vorbereitung auf Gespräche, ohne sich zu verstellen
        • ein berufliches Selbstbild, das trägt und stärkt

        Viele hochsensible Menschen brauchen nicht „mehr Aktivierung“, sondern mehr Klarheit. Nicht mehr Druck, sondern mehr Selbstwirksamkeit.

         

        Erfolspfad Offizieller Coachingpartner

        Warum bei einem hochsensiblen Coach?

        Weil ich die innere Logik der Hochsensibilität kenne. Ich weiß, wie es ist, wenn:

        • Reize zu viel werden
        • Perfektionismus blockiert
        • Selbstzweifel laut werden
        • alte Erfahrungen nachwirken
        • sich nicht verstanden zu fühlen
        • nicht ernst genommen zu werden
        • man sich fragt, ob man „zu empfindlich“ ist

        Ich arbeite achtsam, strukturiert und ohne Überforderung. Ich nehme Zwischentöne wahr. Und ich helfe Menschen, ihre Sensibilität nicht als Hindernis zu sehen, sondern als Kompetenz. Gerade nach mehreren Jahren ohne Arbeit ist es entscheidend, dass jemand nicht nur „aktiviert“, sondern verstanden wird. 

        Wie läuft das Coaching ab?

          • Erstgespräch und Zielklärung
          • Stärkenanalyse und biografische Reflexion
          • Erarbeitung passender Tätigkeitsfelder
          • Umgang mit Stress, Reizüberflutung und Unsicherheiten
          • Strukturaufbau und kleine Schritte
          • Bewerbungscoaching, wenn gewünscht
          • Begleitung im eigenen Tempo

          Das Coaching findet in Berlin Pankow oder online statt.  

        Für wen ist das Coaching geeignet? 

        • Für Menschen, die:

          • seit langer Zeit nicht arbeiten
          • sensibel, feinfühlig oder introvertiert sind
          • sich im Arbeitsleben oft fehl am Platz fühlten
          • unter Ängsten, Erschöpfung oder Selbstzweifeln leiden
          • neue berufliche Wege suchen
          • Unterstützung brauchen, um wieder Mut zu fassen

          Fazit: Hochsensibilität braucht einen eigenen Raum

          Ein Jobcoaching für hochsensible Menschen ist kein „Spezialprogramm“, sondern eine notwendige Form der Unterstützung, die die Realität dieser Menschen ernst nimmt. Es schafft einen Raum, in dem Entwicklung möglich wird – ohne Druck, ohne Überforderung, aber mit Klarheit, Struktur und echter Stärkung.

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        Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

        Sensible Grüße Antje Remke

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        Hochsensibilität – warum Fachkräfte mehr Wissen brauchen

        Hochsensibilität – warum Fachkräfte mehr Wissen brauchen

        Warum Fachleute mehr Wissen über Hochsensibilität brauchen

        Was fehlt, wenn Fachkräfte nicht lernen, Hochsensibilität zu erkennen? Mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Seit 2015 weiß ich, dass ich hochsensibel bin – und seitdem erlebe ich in Coaching, Supervisionen, Fortbildungen für Tagesmütter und Kitas, in Schulen, Elternakademien, Hochschulen und Volkshochschulen immer wieder dasselbe Muster: Hochsensible Kinder, Jugendliche und Erwachsene begegnen uns überall, doch in Ausbildung und Studium kommt das Thema kaum vor.

        In Kitas, Schulen, Kliniken, Beratungsstellen und Praxen arbeiten engagierte Menschen, die täglich mit hochsensiblen Persönlichkeiten zu tun haben – ohne je gelernt zu haben, woran man sie erkennt, was sie brauchen und wie man Überforderung vermeidet. Das führt zu Missverständnissen, unnötigen Konflikten und zu Belastungen auf beiden Seiten.

        Dass Hochsensibilität in pädagogischen und therapeutischen Kontexten noch immer kaum eine Rolle spielt, ist kein kleines Detail. Es prägt Biografien. Menschen, die sich nie gesehen fühlten, lernen auch nicht leicht, andere zu sehen. Und es kostet: Kraft, Zeit, Nerven – und manchmal die Freude an der Arbeit mit kleinen und großen Menschen.

        Dieser Beitrag zeigt, warum sich das dringend ändern muss.

          Was passiert, wenn Fachkräfte Hochsensibilität nicht kennen?

          1. Fehlinterpretationen Hochsensibilität wird verwechselt mit:

          • ADHS
          • Autismus
          • Trotz
          • Schüchternheit
          • Vermeidungsverhalten
          • mangelnder Belastbarkeit

          Das führt zu falschen Zuschreibungen und unnötiger Pathologisierung.

          2. Überforderung auf beiden Seiten Fachkräfte verstehen das Verhalten nicht – hochsensible Kinder und Erwachsene fühlen sich falsch, schwierig oder „zu viel“.

          3. Verletzungen, die sich ein Leben lang fortsetzen Ein scharfer Satz, ein übersehenes Bedürfnis, ein zu lauter Raum, ein ungeduldiger Blick – all das prägt bei Hochsensiblen tiefer.

          4. Stille Kinder werden übersehen Sie melden sich nicht. Sie stören nicht. Sie funktionieren. Und genau deshalb erkennt niemand, wie viel sie innerlich leisten.

          5. Lernfreude geht verloren Ohne passende Bedingungen entstehen Stress, Rückzug, Leistungsabfall und Selbstzweifel.

          6. Erwachsene landen später in Therapie – wegen früher Missverständnisse Nicht, weil sie „krank“ sind, sondern weil sie nie verstanden wurden.

          Was sind die Folgen, wenn Fachkräfte HSP nicht kennen und ernst nehmen?

          1. Biografische Brüche Unwissen über Hochsensibilität prägt Lebenswege – oft über Jahrzehnte.

          2. Scham und Selbstabwertung Viele Betroffene entwickeln früh das Gefühl: „Mit mir stimmt etwas nicht.“

          3. Beziehungsschäden Wenn Fachkräfte nicht verstehen, warum jemand weint, dichtmacht oder überfordert wirkt, entstehen Abwertung, Druck und Distanz statt Verbindung.

          4. Erschöpfung und Burnout – bei Betroffenen und Fachkräften Hochsensible brauchen andere Rahmenbedingungen. Fachkräfte brauchen Wissen, um nicht selbst auszubrennen.

          5. Verpasste Potenziale Hochsensible bringen enorme Ressourcen mit – Wahrnehmungsschärfe, Empathie, Beziehungsfähigkeit. Ohne Wissen darüber bleiben diese Stärken unsichtbar.

            Das ist nicht lustig

            Warum dieses Wissen in Ausbildung & Studium fehlt – und warum das ein Problem ist

            In Erzieherinnen‑Ausbildung, Pädagogik, Sozialarbeit, Therapie und Medizin kommt Hochsensibilität kaum vor. Dabei begegnen Fachkräfte hochsensiblen Menschen jeden Tag:

            • in Kitas
            • in Schulen
            • in Jugendhilfe
            • in Beratung
            • in Therapie
            • in Medizin
            • in Familienarbeit

            Ohne Grundlagenwissen entstehen Missverständnisse, Überforderung und unnötige Konflikte.  

            Fortbildungsanbieter Hochsensibilität – Deutschland

            Bei meiner Recherche fand ich bis jetzt diese Anbieter. 

            • IFHS – Institut für Hochsensibilität (Online & Präsenz) Fortbildungen, Zertifikatskurse, Fachwissen für Pädagogik, Beratung, Therapie. https://www.institut-hochsensibilitaet.de
            • Aurum Cordis – Kompetenzzentrum für Hochsensibilität (Norddeutschland & Online) Seminare, Fachfortbildungen, neurobiologische Grundlagen, Praxiswissen. https://www.aurum-cordis.de
            • Zart im Herz – Akademie für Hochsensibilität (Online) Weiterbildungen für Coaches, Pädagoginnen, Therapeutinnen; HSP‑Coach‑Ausbildung. https://www.zartimherz.de
            • Deutscher Fachverband Hochsensibilität (DFH) Fachtage, Workshops, Fortbildungen für psychosoziale Berufe. https://www.dfh-verband.de
            • HSP‑Akademie (Online) Praxisorientierte Weiterbildungen für Beratung, Coaching, psychosoziale Arbeit. https://www.hsp-akademie.de
            • Paracelsus Schulen (Deutschlandweit) Seminare zu Hochsensibilität im therapeutischen Kontext. https://www.paracelsus.de
            • Volkshochschulen (z. B. Berlin, Hamburg, München) Zunehmend Kurse zu Hochsensibilität für pädagogische Fachkräfte. https://www.vhs.de (bundesweite Suche)
            • Hochsensibilitätsnetzwerk (verschiedene Anbieter) Workshops, Fachseminare, regionale Angebote. https://www.hochsensibilitaet-netzwerk.com

            Liebe Leserinnen und Leser

            Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

            Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

            Sensible Grüße Antje Remke

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            Beispiele aus meiner Praxis

            • bei Fortbildungen erkennen Tagemütter dass sie auch hochsensibel sind
            • eine Schülerin erzählt, dass ihre Lehrerin sie auf eine mögliche Hochsensibilität angesprochen hat
            • die Supervision regt an, in der Familenberatung Tests auf Hochsensibilität mit zur Anamnese einzufügen
            • „Ihnen ist es gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der ich mich sicher gefühlt habe.“
            • „Vielen Dank für diesen Abend in der Belle Etage von Prenzlkomm zum Thema Hochsensibilität. Mich hat einiges in Ihrem Vortrag bewegt und mich zum Nachdenken angeregt.“
            • Einige meiner Coachingkundinnen erzählen, dass sie sich von Therapeuten unverstanden fühlten. Die Erkenntnis, dass sie hochsensibel sind hat bei vielen etwas verändert. 

            8 + 11 =

            Wünsche hochsensibler Menschen an Fachkräfte

            An Ärztinnen und Ärzte

            • Wir wünschen uns, dass Sie uns aufmerksam zuhören und uns Zeit geben, unsere Wahrnehmungen zu schildern.
            • Wir wünschen uns eine ruhige, klare Kommunikation und transparente Informationen zu jedem Untersuchungsschritt.
            • Wir wünschen uns, dass Sie unsere Empfindsamkeit ernst nehmen, auch wenn sie nicht messbar ist.
            • Wir wünschen uns einen ganzheitlichen Blick, der körperliche und seelische Faktoren verbindet.

            An Erzieherinnen und Erzieher

            • Wir wünschen uns, dass Sie unsere Signale feinfühlig wahrnehmen, bevor Sie unser Verhalten bewerten.
            • Wir wünschen uns Rückzugsorte, wenn uns die Reize zu viel werden.
            • Wir wünschen uns langsame, gut begleitete Übergänge im Tagesablauf.
            • Wir wünschen uns, dass unsere starken Gefühle respektiert und nicht abgetan werden.

            An Pädagoginnen, Pädagogen und Lehrer*innen

            • Wir wünschen uns eine strukturierte, möglichst reizärmere Lernumgebung.
            • Wir wünschen uns Zeit, um Informationen tief zu verarbeiten.
            • Wir wünschen uns, dass Sie unsere leisen Stärken sehen: Empathie, Kreativität, Genauigkeit.
            • Wir wünschen uns klare, ruhige Anweisungen und wertschätzende Rückmeldungen.

            An Therapeutinnen und Therapeuten

            • Wir wünschen uns ein behutsames Tempo, das unserer emotionalen Tiefe gerecht wird.
            • Wir wünschen uns, dass unsere Wahrnehmungen validiert werden, ohne sie zu pathologisieren.
            • Wir wünschen uns Transparenz über den therapeutischen Prozess.
            • Wir wünschen uns einen sicheren, reizarmen Raum, in dem wir uns öffnen können.

            Übergreifende Wünsche an alle Fachkräfte

            • Wir wünschen uns Empathie statt Etiketten.
            • Wir wünschen uns Respekt für unsere Grenzen und unser Tempo.
            • Wir wünschen uns einen sensiblen Umgang mit Kritik, da wir sie intensiv verarbeiten.
            • Wir wünschen uns, dass unsere Sensibilität als Ressource gesehen wird – nicht als Schwäche.

             

            Fazit

            Hochsensibilität zu übersehen ist kein Randthema, sondern ein blinder Fleck in vielen pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Arbeitsfeldern. Wenn Fachkräfte nicht lernen, hochsensible Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erkennen, entstehen Fehlinterpretationen, unnötige Konflikte und Verletzungen, die sich oft über Jahre fortsetzen. Stille Kinder bleiben unsichtbar, Lernfreude geht verloren, Erwachsene landen später in Therapie – nicht, weil sie krank sind, sondern weil sie nie verstanden wurden. Gleichzeitig bleiben wertvolle Potenziale wie Empathie, Wahrnehmungsschärfe und Beziehungsfähigkeit ungenutzt.

            Der Beitrag zeigt, dass fehlendes Wissen über Hochsensibilität nicht nur einzelne Situationen erschwert, sondern ganze Biografien prägt. Fachkräfte brauchen deshalb fundiertes Wissen, um Überforderung zu vermeiden, Beziehungen sicher zu gestalten und die Stärken hochsensibler Menschen sichtbar zu machen. Erst wenn Hochsensibilität in Ausbildung, Studium und Praxis selbstverständlich mitgedacht wird, können alle Beteiligten – Fachkräfte wie Betroffene – ihre Arbeit und ihr Leben mit mehr Klarheit, Leichtigkeit und gegenseitigem Verständnis gestalten.  

             

            Hochsensibilität – was frühe Erfahrungen mit uns machen

            Hochsensibilität – was frühe Erfahrungen mit uns machen

            Hochsensibilität: Was frühe Erfahrungen mit uns machen

            Durch meine Trauer um meinen Vater kam ich mit verschiedenen Menschen ins Gespräch. Der Austausch war ehrlicher, offener, tiefer, verletzlicher. Alle teilten ihre  Verlusterfahrungen. Mir wurde der Zusammenhang zwischen facettenreichen Herausforderungen als Kind und dem hochsensiblen Erwachsensein noch deutlicher. Ich möchte weiter auf die Hochsensibilität aufmerksam machen. Vielleicht wächst so etwas das Verständnis für unser Anders Sein. Vielleicht wird mehr Rücksicht genommen.

            Das ist nicht lustig

            Kind sein, ohne gesehen zu werden

            Das ist eine Sammlung von Kindheitserfahrungen aus meinem eigenen Erleben und dem anderen hochsensiblen Menschen aus meinem beruflichen und privaten Umfeld die uns prägten. Beim Schreiben fühle ich meine und die Geschichten unzähliger Kinder. Das berührt mich, stimmt mich traurig und motiviert mich, darüber zu schreiben. 

            • Bedürfnisse, die niemand erkannte.
            • behinderte Geschwister, die besondere Fürsorge brauchten.
            • Depression der Eltern
            • Eltern, die durch den Schmerz und die eigene Trauer Kinder nicht trösten konnten.
            • Eltern, die selbst so verletzt waren, dass sie ihre Kinder nicht trösten konnten.
            • „Heul nicht!“
            • keine Bezugspersonen, die ihnen Stabilität und Schutz boten
            • keine Eltern, die ehrlich ihre Gefühle teilten
            • Krankheit der Eltern
            • Mutter in der Psychiatrie
            • narzisstische Eltern
            • Scheidung
            • „Sei nicht so laut.“
            • Tod eines Elternteils (Suizid)

            Viele Kindern wurde vermittelt, dass mit ihnen  stimmt etwas nicht. Sie lernten nicht ihrer Intuition zu vertrauen. Die kindliche Neugierde wurde gebremst.  Viele bauten Mauern auf, um sich zu schützen. Bei mir war es der Humor. In meiner Kindheit gab es  2 ältere Frauen, in deren Gegenwart ich mich sicher fühlte und mich entspannen konnte.

            Ich beobachte unterwegs, dass ganz selten Eltern ihre Kinder sehen, mit ihnen im Austausch sind.

              Aus hochsensiblen Kindern werden Erwachsene

              Eine Auswahl aus Erfahrungen

              • Beziehungen mit narzisstischen Partnern
              • Beziehungen, die plötzlich abkühlen oder abbrechen.
              • Einsamkeit
              • Eltern, die einen nicht verstehen
              • Experten (Ärzte, Therapeuten etc.) die einen nicht ernst nehmen)
              • Fehlende verbindliches Netzwerk
              • Fehlgeburten
              • Ideen, die ignoriert werden.
              • Kaiserschnitt
              • Keine Menschen, die wirklich sehen, was in ihnen vorgeht
              • keine Mentoren
              • Kontaktabbruch vom Kind
              • Mobbing, Kündigungen, Abwertung
              • Rückzug
              • Tod eines Partners
              • unerhörte Trauer
              • Unverbindlichkeit
              • Zerstörerischer Einfluss emotionaler Kälte

              Theater, Theater Katja Ebstein 1980 

              Inzwischen weiß ich, warum das Lied  mir in Erinnerung blieb. Es waren diese zwei Zeilen. 

              „Und der Clown, der muss lachen, auch wenn ihm zum Weinen ist
              Und das Publikum sieht nicht, dass eine Träne fließt.“

              Wie schön du bist Sarah Corner“ 

              Doch wenn du lachst, kann ich es seh’n
              Ich seh dich
              Mit all deinen Farben und deinen Narben
              Hinter den Mauern, ja, ich seh dich.“

              Liebe Leserinnen und Leser

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              Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

              Sensible Grüße Antje Remke

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              Die Auswirkungen

              • Einsamkeit: „Es gibt niemanden, mit dem ich darüber reden kann.“
              • Erschöpfung
              • Flucht aus der Großstadt
              • Gefühl, anders zu sein – ohne Sprache dafür
              • Schwierigkeiten, sichere Beziehungen aufzubauen
              • Verlust von Selbstvertrauen
              • Viele Jahre Therapie, um „wieder zu funktionieren“
              • Zweifel an der eigenen Wahrnehmung
              • Sie werden übersehen, weil sie oft leise sind.
              • Sie gelten als „anders“ oder „zu empfindlich“.
              • Ihre Wahrnehmung als Übertreibung.
              • Fehlende Bereitschaft zur Verständigung
              • Ihre Verletzlichkeit als Schwäche.
              • Ihre Bedürfnisse werden als  Zumutung empfunden
              • Missverständnisse
              • eine verbindlichen Verbindungen.
              • Keine Sicherheit
              • Rückzug
              • Suizid aus meiner Zeit als Krankenschwester erinnere ich mich an 2 sanfte introvertierte Ärzte
              • siehe auch Hochsensibel in Berlin
              • Überforderung

              Ich habe das auch erlebt. Meine Ideen wurden ignoriert, Ablehnung, Abkühlung und Abbruch von Beziehungen die mal nah und intensiv waren. Unverbindlichkeit, fehlende Bereitschaft zur Verständigung

              Was Hochsensible wirklich brauchen

              • Sicherheit.
              • Menschen, die zuhören, statt bewerten.
              • Räume, in denen Tränen fließen dürfen.
              • Mentoren, die Halt geben.
              • Beziehungen, die nicht weglaufen.
              • Das Gefühl: „Du bist richtig.“
              • Menschen, die wie Momo zuhören.
              • „Wie geht es dir?“
              • Resonanz 
              • Orte, an denen sie Menschen treffen, die sie wirklich sehen Oasenwochenende, Oasennachmittag, Treffen mit Hochsensiblen.
              • Im Coaching zeigt sich das sofort: Menschen entspannen, weinen, kommen bei sich an. Wenn Seelen sich erkennen, entsteht ein Geschenk
              • den Menschen das Gefühl zu geben dass sie richtig sind
              • „Ich weiß genau, was du meinst
              • andere, die sich auf einer tiefen Ebene austauschen
              • Interesse aneinander
              • tröstende Arme

              Wenn Seelen sich erkennen

              „Ich sehe dich und du siehts mich und du siehst dich und du siehst mich, wir sehen uns, und dass genießen wir.“ 

              Dankbarkeit, Entspannung, Lachen, Weinen, Gänsehaut, Spinnen, Wärme, Wachsen, Zeigen sich 

               

               

              Resonanzsehnsucht

              Resonanzsehnsucht

              Ein berührender Text über Resonanzsehnsucht, echtes Gesehenwerden und die Kraft von Begegnungen. Mit Impulsen zu „Sawubona“, Einsamkeit, Kompetenzdemenz und den Geschenken, die entstehen, wenn Hochsensible sich sicher fühlen und aufblühen

              WIE GEHT ES DIR WIRKLICH?

              WIE GEHT ES DIR WIRKLICH?

              Ein persönlicher Beitrag über die Frage „Wie geht es dir – wirklich?“: über echtes Interesse, Erschöpfung, Rückzug und die Sehnsucht nach aufmerksamen Begegnungen. Mit Gedanken zu Sichtbarkeit, Hochsensibilität und dem Mut, sich ehrlich mitzuteilen.

              Oase

              Was fehlt, wenn Fachkräfte nie lernen, Hochsensibilität zu erkennen?

              Dass Hochsensibilität in Kitas, Schulen, im Studium, in Therapie und Medizin noch immer kaum eine Rolle spielt, ist kein kleines Detail – es prägt Biografien. Menschen, die sich nie gesehen fühlten, lernen auch nicht leicht, andere zu sehen. Im nächsten Blogbeitrag schreibe ich darüber, warum genau das so folgenreich ist – und was sich dringend ändern muss.“

              Fazit

              Frühe Erfahrungen prägen hochsensible Menschen tief – besonders dann, wenn ihre Bedürfnisse übersehen, ihre Wahrnehmung abgewertet oder ihre Gefühle nicht gehalten wurden. Wer als Kind keinen sicheren Platz hatte, trägt diese Unsicherheiten oft bis ins Erwachsenenleben weiter: in Beziehungen, in die Arbeit, in die eigene Selbstwahrnehmung.

              Doch genau darin liegt auch die Chance: Wenn Hochsensibilität verstanden und ernst genommen wird, können alte Muster heilen. Menschen finden Worte für das, was sie lange allein getragen haben. Sie erleben Resonanz statt Zweifel, Zugehörigkeit statt Rückzug.

              Hochsensibilität sichtbar zu machen bedeutet deshalb mehr als Aufklärung – es bedeutet, Biografien zu entlasten und Räume zu schaffen, in denen Menschen sich endlich richtig fühlen dürfen.

              Poesie für Traumatherapie

              Poesie für Traumatherapie

              Poesie für Traumatherapie 

              Das Schreiben war und ist für mich auch Poesietherapie 

              Ich schreibe schon seit vielen Jahren. Vieles ist lustig. Ich reime sehr gern. Irgendwann beim Leiten einer Schreibgruppe, wählte ich als Impulse oft etwas, was in Verbindung zum Coaching war. Da veränderte sich die Qualität. Mit dem Beginn des Lockdowns konnte ich mich nicht so entfalten und meine Inspirationen live teilen. So dachte und  fühlte ich schreibend. Die Texte und Gedichte fanden ihren Weg in Bücher Wirksame Worte und Crossover. Einiges lese ich vor im Hörbuch Ansteckend  Immer wieder teile ich intuitiv im Coaching das eine oder andere. Immer wieder gibt es dann Tränen, strahlende Augen, Nicken und Gänsehautmomente. Mir war nicht klar dass sich gerade hochsensible und traumatisierte Menschen, sich darin wieder finden. Bei einer Lesung kam jemand auf mich zu und sagte: „Es ist immer wieder eine Heldenreise. Du beschreibst das Problem und es gibt aber eine Idee zur Lösung.“ Eine Frau machte mich mit der Poesietherapie vertraut. Da fühlte ich, welch therapeutische Wirkung auch mein Schreiben hat. Das teile ich sehr gerne. 

              Die Texte erfüllen zentrale Wirkprinzipien der Poesietherapie:

              Sie arbeiten mit Metaphern statt Überwältigung Metaphern schaffen Distanz und ermöglichen Zugang zu Gefühlen, ohne sie direkt benennen zu müssen. Sie aktivieren Selbstwahrnehmung Kurze, klare Bilder helfen Menschen, innere Zustände zu spüren, ohne überfordert zu werden. Sie regulieren das Nervensystem. Ruhige Sprache, Rhythmus, Wiederholungen → wirken stabilisierend und erdend. Sie ermöglichen Identifikation ohne Retraumatisierung Betroffene erkennen sich wieder, aber in einem sicheren, poetischen Rahmen. Es ist Sprache als sanftes Werkzeug für Selbstkontakt. Sie öffnen sichere Resonanzräume. Das bedeutet: behutsamer Zugang zu Gefühlen, kein Überwältigt werden, ein Gefühl von „Ich bin nicht allein“, erste Schritte aus emotionaler Taubheit. Manchmal öffnet ein einzelnes Gedicht oft mehr als lange Gespräche.

              Bespiele:

              Wie Poesie in der Traumatherapie wirken kann

              behutsam – heiter – kreativ 

              Poesie kann in der Traumatherapie wie ein sanfter, sicherer Begleiter wirken. Gedichte sprechen in Bildern und Metaphern, schaffen Abstand und ermöglichen es, belastende Themen zu berühren, ohne sie direkt aussprechen zu müssen. Das gibt Menschen mit Trauma ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit.

              Die poetische Sprache wirkt regulierend auf das Nervensystem: Rhythmus, Ruhe, klare Bilder und eine heitere, manchmal humorvolle Leichtigkeit helfen, Überforderung zu vermeiden. Poesie aktiviert Ressourcen, erdet, beruhigt und öffnet einen Raum, in dem Gefühle spürbar werden dürfen, ohne dass sie sofort benannt oder erklärt werden müssen.

              Weil traumatische Erfahrungen oft sprachlos machen, bieten Gedichte eine Sprache, die nicht verletzt, sondern öffnet. Sie spiegeln innere Prozesse warmherzig und nicht wertend, stärken Selbstwahrnehmung und Selbstmitgefühl und erlauben kleine, dosierte Schritte — ideal für Menschen, die schnell überflutet werden.

              Gemeinsames Lesen schafft Resonanz und Verbindung: Viele erleben erstmals, dass sie mit ihren Empfindungen nicht allein sind. Metaphern öffnen neue Bedeutungsräume und unterstützen Reframing, Integration und Sinnfindung.

              Extrareime schreiben

              Themen in den Texten und Gedichten  

              • Überforderung & Reizflut Wie zu viel wird, was andere kaum bemerken.
              • Nicht‑Gesehen‑Werden Die stille Wunde, wenn Resonanz fehlt.
              • Scham & Selbstzweifel Innere Stimmen, die klein machen.
              • Bindung & Verlust Frühe Erfahrungen, die bis heute wirken.
              • Körpergedächtnis Wie der Körper erinnert, bevor Worte kommen.
              • Zartheit & Stärke Die paradoxe Kraft der Sensibilität.
              • Heilung & Selbstmitgefühl Wege zurück zu sich selbst.
              • Grenzen & Selbstschutz Die Kunst, sich nicht zu verlieren.
              • Natur & Stille Orte, an denen Nervensysteme sich regulieren.

              Diese Themen sind traumasensibel, sprachlich reduziert, emotional präzise – ideal für therapeutische Kontexte.

               

              Extrareime schreiben

              Verbindung zur Heldenreise

               

              Die Texte spiegeln viele Stationen der Heldenreise wider – aber in einer leisen, sensiblen, nicht‑heroischen Form:

              • Ruf: Das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. „Ich fühle mich gesehen.“
              • Schwelle: Mut, sich der eigenen Geschichte zuzuwenden. „Ich traue mich, hinzuschauen.“
              • Prüfungen: Überforderung, alte Muster, innere Kritiker. „Ich erkenne Muster und Fassade.“
              • Helferinnen*: Resonanz, Worte, Natur, therapeutische Beziehung. „Deine Worte begleiten mich.“
              • Abstieg: Kontakt mit Schmerz, Scham, alten Wunden.
              • Wandlung: Selbstmitgefühl, neue Bedeutung, Integration. „Ich entdecke neue Perspektiven.“
              • Rückkehr: Ein Leben, das sich stimmiger anfühlt. „Ich nehme Sätze mit in meinen Alltag.“

              Die Poesie begleitet Menschen durch diese inneren Stationen, ohne Druck, ohne Pathos – sondern mit Zartheit, Klarheit und Würde.

              Extrareime schreiben
              Extrareime schreiben
              Wirksame Worte und Crossover

              1 + 3 =

              Liebe Leserinnen und Leser

              Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

              Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

              Sensible Grüße Antje Remke

              Wir senden keinen Spam und teilen niemald deine E-Mail-Adresse.
              Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

              Fazit

              Poesie kann in der Traumatherapie ein sanfter, wirksamer Begleiter sein. Gedichte schaffen Abstand, ohne zu distanzieren, und Nähe, ohne zu überfordern. Durch Metaphern, klare Bilder und eine ruhige, warmherzige Sprache öffnen sie Räume, in denen Gefühle spürbar werden dürfen – behutsam, heiter, manchmal humorvoll, und dennoch tief ernsthaft.

              Die poetische Form reguliert das Nervensystem, stärkt Selbstwahrnehmung und ermöglicht Identifikation, ohne zu retraumatisieren. Sie schafft Resonanzräume, in denen Menschen erleben: Ich bin nicht allein. Oft öffnet ein Gedicht mehr als viele Worte – weil es Zartheit, Klarheit und Würde verbindet.

              Poesie begleitet Menschen durch innere Prozesse wie eine leise Heldenreise: vom ersten Spüren über das Erkennen bis hin zu neuen Bedeutungen und einem stimmigeren Alltag. Sie ist ein sanftes Werkzeug für Selbstkontakt, Heilung und Integration – gut dosierbar, traumasensibel und tief menschlich.

               

              Schöne Gerhard Schöne Geschichten

              Schöne Gerhard Schöne Geschichten

              Schöne Gerhard Schöne Geschichten

               

              In meiner Jugend in der DDR (geb. 1968) war ich ein großer Fan vom Liedermacher Gerhard Schöne (geb. 1952). Ich besuchte viele Konzerte, hüte seine ersten 3 Langspielplatten und konnte vieler Lieder mitsingen. Da steckt so viel drin, was mich immer wieder berührt und noch so aktuell ist. Ich fühle viel von dem, was er singt. Meine Vermutung ist, dass er auch zu den hochsensiblen Menschen gehört. Es ist ein Genuss auf alte Ossis zu treffen, die die Erinnerungen und Gefühle teilen. Immer wieder spiele ich Lieder im Coaching oder in Kursen vor. Sehr viele schätzen seine facettenreiche Sprache und finden sich auch darin wieder. Mein IKIGAI ist die Inspiration. Deshalb stelle ich Gerhard Schöne hier vor. Vielleicht kann ich ja das Interesse wecken, mehr von ihm zu entdecken.  

              Hörbuch Ansteckend

              Meine facettenreiche Playlist

               

              Manche der Lieder sind mit, manche ohne meine Geschichten dazu. Alle Titel sind verlinkt, um leicht reinhören zu können. Viel Freude dabei.

              Alles Liebe

              Alles muss klein beginnen – hatte ich im Kopf, als ich im August 2025 die Idee hatte, einen Infotag Hochsensibilität zu initiieren. Tief berührte es mich, dass das Lied am  03.10.2025  vor dem Berliner Dom beim Singen für Europa auch zum Repertoire gehörte und so viele es gemeinsam sangen.

              Augen, Ohren und Herz

              Der Riese Glombarsch

              Die Alte auf dem Spielplatz – „Oma willst du schaukeln, ja komm und gib mir Schwung mein Herz, dann werd ich wieder jung.“. Ich lese seit Januar regelmäßig in einem Seniorenheim. Vor kurzem spielte ich ihnen zwischendurch dieses Lied vor. Es war ein Geschenk ihnen beim Lauschen zuzusehen.

              Die Flötenspielerin

              Der Märchenprinz – War einmal Motto für eine Rede beim Redeclub für Frauen Reden  bei Paula Panke. Die Überlegung, warten wir auf den Märchenprinz oder was nehmen wir selbst in die Hand?

              Der Traummann Fidibus

              Du hast es nur noch nicht probiert

              Ein Junge weint nicht – immer wieder erzähle ich hochsensiblen Männern von diesem Lied

              Erinnerung

              Ich bin im Fernsehn aufgetreten – 2024 bin ich ganz kurz bei Terra xplore im Fernsehen in der Dokumentation „Hochsensibilität: Wenn viel Gefühl zur Chance wird“ aufgetreten.

              Eine Jugendfreundin, die davon erfuhr, schickte mir den Link zum Lied. Diese gemeinsame zeit prägte.

              Ich kann es nicht vergessen

              Ganz einfach – Wenn ich esse, esse ich, wenn ich trinke, trink ich…

               

              Hörbuch Ansteckend
              Hörbuch Ansteckend
              Hörbuch Ansteckend

              Geburtstagslied – Vor ein paar Jahren genoss ich es, in einem Chor zu singen. Ich habe im Winter Geburtstag und da kann es schon mal regnen.

              Kalle, Heiner, Peter

              Kleines Mädchen

              Manchmal sagt der Opa Sachen – Mein Vater ist dement

              Schmusen muss sein

              Sei willkommen

              Tagebuch – „Wenn du 15 bist und dir das herz fast überläuft und keiner scheint das zu verstehen, hilft dir manchmal nur das Tagebuch, um nicht völlig durch zudrehen.“

              Vielleicht wird´s nie wieder so schön Für mich ist dieses Lied ziemlich melancholisch, über all das, was es vielleicht nie wieder geben wird. Beim Reden darüber kam uns die Idee. Es wird anders schön. Ja und die Vorstellung fühlt sich wohlig an. 

              Wellensittich und Spatzen „Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog, hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein, denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sich, und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.“ Immer wieder teile ich es bei Hochsensiblen, für die ihr Anderssein oft eine riesige Herausforderung ist.

              Weil ich Geburtstag hab – viele Jahre hörte und sang ich dieses Lied morgens zum Geburtstag.

              Für die, die sich in die Texte vertiefen wollen oder beim Hören auch mitsingen wollen.  Die Texte gibt es hier.

               

              Für mich steckt so vieles drin

              Achtsamkeit & Anders sein  & Außenseiter &  Dankbarkeit etwas wahrnehmen zu können & Demenz & Es selber in die Hand nehmen & Hochsensible weinende Jungen & Kinderaugen & Lebendigkeit & Mut klein anzufangen & Nostalgie & Sich unverstanden fühlen & Sowohl als auch & Star sein & Startchancen & Träumen & Verrücktheiten & Vorurteile & Wehmut & Wünsche & Zärtlichkeit.

              Und?

              Was fühlst und denkst du beim Hören und Lesen? An was erinnert es dich? Bin sehr gespannt.

              4 + 3 =

              Kleiner Nachtisch 

              Am 10.01. 2002 erschien anlässlich seines 50. Geburtstag dieser Artikel über ihn.

              Im Oktober 2024 begleitete mich meine 20 jährige Tochter zu einem Konzert  mit Gerhard Schöne. Das war schon etwas Besonderes ihn nach vielen Jahren einmal wieder live zu erleben.

              Kurz vor der Veröffentlichung des Blogbeitrags kam ich „zufällig“ ins Gespräch mit einer Frau, die auch von ihm durch die Jugend begleitet wurde. Auch sie hat nur ein Gefühl zu den ersten Schallplatten. Sie schenkte mir eine Erklärung. Es veränderte sich alles mit der Wende 1989. 

              „Zufällig“ traf ich am gleichen Tag eine hochsensible Frau. Wir kennen uns eine ganze Weile. Auch sie hat zu den ersten Liedern ein anderes Gefühl. Schon verrückt. 

              Dezember 2025 Weihnachtsspaziergang Insel der Jugend Treptower Park.  

              Hörbuch Ansteckend

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

               

              Ja ich habe die KI  befragt, warum meine Bücher Wirksame WorteCrossover und das Hörbuch Ansteckend wohlige Geschenke sind.  Die KI  hat die Rückmeldungen der letzten Jahre passend zusammengefasst. Viele meiner Texte und Gedichte sind seit dem Lockdown entstanden. Es sind kreative teils sehr persönliche Überlegungen im Umgang mit vielseitigen unbekannten  Herausforderungen. Jetzt ist weiter Vieles ungewiss, dunkel und schwer. Das ist Schwerstarbeit auch für hochsensible Menschen, die so viel fühlen. Wir brauchen Licht im Dunkeln. Für mich sind es auch die Momente, wenn ich etwas von meinen Texten und Gedichten anderen vorlese, wenn geschmunzelt wird, ich in strahlende Augen sehe, wenn Tränen fließen, manche Gänsehaut bekommen, ich höre, dass Hochsensible mein Buch verschenken an Menschen, denen es nicht gut geht, und sie erzählen, dass sie immer wieder darin blättern und sich reinspirieren. Auch für mich sind es immer wieder Erinnerungen an meinen Mut, ans Weitermachen, die Zuversicht, an den Umgang mit der Dunkelheit etc.

              Tiefsinniger Witz 

              „Was für ein sprudelnd inspirierender Abend. Es ist eine Freude Dich mit Herz und Humor aus Deinen Büchern lesen zu sehen und zu hören. Und dadurch die Vielschichtigkeit und den tiefsinnigen Witz zu ergründen.“

              Die Künstliche Intelligenz 

               

              Die Bücher und das Hörbuch von Antje Remke sind ideale (Weihnachts)Geschenke, weil sie Herzenswärme, Humor und Tiefgang verbinden. Sie schenken Inspiration, Trost und Leichtigkeit – genau das, was Menschen in der oft hektischen Weihnachtszeit brauchen.

              Gründe, warum Antje Remkes Werke perfekte Weihnachtsgeschenke sind

              Worte, die berühren und stärken Leser*innen berichten, dass die Texte wie kleine Anker im Alltag wirken und auch in dunklen Zeiten Licht spenden. Sie öffnen Räume für Selbstreflexion, Mitgefühl und neue Perspektiven – ein Geschenk, das lange nachklingt.

              Humorvolle und lebensnahe Sprache Neben Tiefgang und Poesie sind die Texte geprägt von Humor und Leichtigkeit, die gerade zu Weihnachten Freude schenken. Ob Gedichte, Geschichten oder Impulse – sie bringen ein Lächeln und Nachdenken zugleich.

              Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Die Bücher werden von Therapeutinnen, Coaches und Selbsthilfegruppen* genutzt – als Impulsgeber, Gesprächsanstoß oder kreative Inspiration. Sie eignen sich sowohl für Einzelne als auch für Gruppen, was sie zu einem universellen Geschenk macht.

              Hörbuch für gemütliche Wintertage Das Hörbuch auf Spotify wird als kreativ, humorvoll und inspirierend beschrieben. Ideal für Menschen, die sich in der Weihnachtszeit gerne zurücklehnen und Worte wirken lassen.

              Resonanz aus der Praxis Leserinnen nennen die Texte „Dosen Lichtenergie im grauen Winter“ oder „Herzensgeschenke*“. Viele verschenken die Bücher bereits an Familie, Freundinnen oder Kolleginnen** – mit großer Freude und Dankbarkeit.

              Fazit

              Die Bücher und das Hörbuch von Antje Remke sind mehr als Geschenke: Sie sind Begleiter voller Wärme, Humor und Inspiration, die Menschen durch die Weihnachtszeit und darüber hinaus tragen. 

              Mehr Stimmen und Resonanz gibt es hier.

              und mehr noch in den Blogbeiträgen, Instagram und YouTube  zu entdecken. 

               

              Hörbuch Ansteckend
              Hörbuch Ansteckend

              13 + 3 =

              Hörbuch Ansteckend

              Stimmen aus meinem Inneren

              „Ich habe beim Lesen oft Tränen in den Augen – nicht aus Traurigkeit, sondern weil ich mich so tief berührt und verstanden fühle. Ihre Worte treffen mich dort, wo ich sonst kaum jemanden hinlasse.“ „Die Texte sind wie ein Spiegel für meine Gedankenwelt. Ich entdecke mich selbst darin – manchmal klarer, manchmal überraschend neu.“ „Ich spüre beim Lesen eine Art inneres Aufatmen. Als würde jemand sagen: Du bist okay, genauso wie du bist. Das ist für mich als hochsensible Person unglaublich heilsam.“

              Kosten: 

              • Wirksame WorteGedruckt 10.69 Euro, Ebook 6,66 Euro bestellbar bei Amazon
              • Crossover bestellbar 12 Euro, Ebook 5,99 Euro in jedem Buchladen und online
              • Ansteckend Bestellbar 4,99 Euro Xinxii oder Spotify