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Antje Remke

Coach für Hochsensibilität

Hochsensibilität als Stärke – Interview

Hochsensibilität als Stärke – Interview

Hochsensibilität als Stärke – Interview

Coach Antje Remke bringt Brandenburg zum Nachdenken

 

Die Chemie zwischen Antonia Wünschmann vom Meeting Point Brandenburg/ Havel und mir stimmte auf Anhieb. Ich freute mich über die Gelegenheit, wieder über die Hochsensibilität zu reden.  In einer Stunde haben wir sehr viel besprochen. So fasste sie es zusammen.

keiner fühlt so viel wie ich

 Aus der Stadt

Erstellt: 28.11.2025 / 18:01 Uhr von Antonia Wünschmann
Die 57-jährige Antje Remke aus Berlin sensibilisiert derzeit in Brandenburg an der Havel für Hochsensibilität – eine Eigenschaft, bei der Betroffene Reize intensiver wahrnehmen. Die im Havelland geborene Expertin, die selbst hochsensibel ist, bietet seit 2023 Seminare an Volkshochschulen an, zuletzt am 10. und 15. November in der VHS in der Upstallstraße 25. „Hochsensible brauchen Mut, aufeinander zuzugehen“, betont Remke, die durch Kontakt zu VHS-Mitarbeiter Ralf Schindler ihre Kurse in die Havelstadt brachte. Meetingpoint hat mit ihr tiefer über das Thema gesprochen und gefragt, was ihre Botschaft an hochsensiblen Menschen ist.

 

Vor zehn Jahren lernte Antje Remke das Thema kennen, als eine Frau sie zu einer Veranstaltung in Pankow einlud. „Ich habe mich oft nicht verstanden gefühlt, konnte mich für viele Dinge begeistern und brauchte eine größere Welt“, beschreibt sie ihre Kindheit. Schon früh schrieb sie Gedichte – in der 5. Klasse über Weihnachten, ihre Mama und Sport –, später nutzte sie Schreiben als Poesie-Therapie, besonders während des Corona-Lockdowns: „Der war eine Katastrophe, weil ich mich nicht entfalten konnte.“​
Entfaltung ist für hochsensible Menschen ein wichtiges Thema. Oberflächliche Gespräche zum Beispiel sind etwas, das Hochsensible oft nicht mögen oder gar meiden, berichtet Remke. Sie weiß aus Erfahrung, dass Tiefgründigkeit etwas ist, das Hochsensible brauchen und dafür braucht es Raum und Zeit – nicht immer einfach in einer schnelllebigen Zeit.

Ihr erstes Seminar über Hochsensibilität in Brandenburg an der Havel fand im Jahr 2023 statt und hatte zehn Teilnehmer. Mittlerweile folgen im Frühling und Herbst je zwei Kurse. Remke berichtet über das selbstgegründete Netzwerk „Die Havelfeen“ mit vier Frauen, die sich durch ihre Kurse gefunden und nun vernetzt haben, um mutiger mit dem Thema umzugehen.

Im Fachkräftemangel sieht Remke Chancen, denn sie arbeitet auch als Jobcoach: „Hochsensible brauchen es gefragt zu werden, was sie zum Arbeiten benötigen.“ Sie warnt vor alten Denkmustern wie „Jetzt hab dich mal nicht so und sei doch nicht so sensibel“ und rät zu eigenem Raum, Vertrauen und Abgrenzung statt Kontrollblicken vom Chef. In ihren Jobcoaching-Berichten für Ämter benennt sie bewusst die Hochsensibilität ihrer Klienten offen, um Passgenauigkeit zu fördern und das Thema Stück für Stück in dieses System zu bringen.

„Ressourcen schonen, Grenzen kennen – und Humor hilft“, fügt sie hinzu. Eine Teilnehmerin ihres Kurses an der VHS lobte: „Dein tiefsinniger Witz bringt Abstand zu schweren Themen.“ Remke wird sich auch in Zukunft für mehr Sichtbarkeit einsetzen: „In Amerika gibt es den 1. November als Hochsensibilitätstag – bei uns fehlt das noch.“

Antje Remke sucht „Oasen-Menschen“ und spricht überall darüber – sogar ein Filmprojekt über Hochsensibilität brodelt, wie sie kürzlich erfahren hat. Ihre Botschaft: Hochsensibilität als Gabe nutzen, durch Austausch und Strategien. Wer will, kann Antje Remke anfragen für Lesungen, Vorträge oder Workshops. An der VHS Brandenburg an der Havel wird sie im Mai 2026 ihre nächsten Kurse anbieten.

Mehr Infos und Kontakt: [Antje Remke – Coach für Hochsensibilität].

 

Denken neu lenken

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Liebe Leserinnen und Leser

Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

Sensible Grüße Antje Remke

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Hochsensibilität im Dialog

Hochsensibilität im Dialog

Hochsensibilität im Dialog – Perspektiven, Erfahrungen, Verständnis

„Hochsensibilität im Dialog“ – Fachartikel für die Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt: Impulse, Praxisideen und Austausch für Therapeut:innen. Der Anfrage für die Zeitschrift Treffpunkte etwas zu schreiben, bin ich im Sommer 2025 sehr gern gefolgt. Ich freue mich so einen weiteren Beitrag zum Verständnis für hochsensible Menschen zu machen.

Schwester Antje

Zeitschrift Treffpunkte

Die traditionsreiche Frankfurter Zeitschrift für Gemeindepsychiatrie erscheint seit Ende der 70er Jahre. Sie ist ein Forum für alle Akteure der Sozialpsychiatrie. »Treffpunkte« bietet Berichte und Essays zu aktuellen Themen, diskutiert allgemeine Entwicklungen, stellt Betrachtungen zu Kunst und Kultur an, ist Plattform für Fachleute, Betroffene und Angehörige. Besonderes Gewicht liegt in der Berichterstattung auf Themen aus der Region Rhein-Main und Hessen. Die Bürgerhilfe als Herausgeber trägt die Zeitschrift seit dem Wegfall öffentlicher Zuschüsse im Jahr 2004 alleine. Gründer der Publikation war Christof Streidl (1939-1992), einer der ersten Vorsitzenden der Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie. Die Zeitschrift erscheint halbjährlich. Das Jahresabonnement kostet 14,00 € inkl. Versandkostenpauschale. Hier finden Sie Abo Preise 2025. Leider muss der Herausgeber, die gemeinnützige Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt am Main e. V., diese Publikation mit dieser Ausgabe aus wirtschaftlichen Gründen einstellen.

Hochsensibilität im Dialog – Perspektiven, Erfahrungen, Verständnis

Hochsensible, Expertinnen, Psychiatrieerfahrene, Angehörige und Interessierte  im Gespräch

Eine dialogische Begegnung von Standpunkten, Erfahrungen, Vorurteilen und Perspektiven für ein besseres Verständnis und Miteinander. Es gibt viele Fragen Sie stehen sich einander Rede und Antwort. 

Inhalt:

  • Wie ist die Geschichte der Hochsensibilität?
  • Was ist Hochsensibilität?
  • Wie erkenne ich, ob ich oder mein Gegenüber hochsensibel ist?
  • Wie können wir Expertinnen und Angehörige Euch Hochsensible unterstützen?
  • Und was liegt in Eurer Verantwortung als Hochsensibler?
  • Antje Remke

Wie ist die Geschichte der Hochsensibilität?

Die Anfänge der Hochsensibilität als wissenschaftliches Konzept gehen auf die US-amerikanische Psychologin Elaine N. Aron zurück. In den frühen 1990er-Jahren begann sie, das Phänomen systematisch zu erforschen und prägte den Begriff Highly Sensitive Person (HSP). 1996 veröffentlichte sie ihr Buch The Highly Sensitive Person (hochsensible Person), das das Thema erstmals einem breiten Publikum zugänglich machte. 1997 stellte sie die HSP – Skala vor einen Fragebogen zur Erfassung von Hochsensibilität.

Was ist Hochsensibilität?

Sie wird oft als genetisch bedingtes angeborenes Persönlichkeitsmerkmal beschrieben. Menschen mit Hochsensibilität haben eine erhöhte sensorische Verarbeitungssensitivität, die unabhängig von traumatischen Erfahrungen auftreten kann. Es gibt genetische Faktoren. Studien zeigen, dass bestimmte genetische Variationen, wie im Serotonin-Transporter-Gen (5-HTTLPR), mit einer höheren Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen verbunden sind.

Es gibt Hinweise darauf, dass Hochsensibilität genetisch bedingt sein kann. Sie wird als angeborenes Temperament beschrieben. Umweltfaktoren wie Erziehung, Erfahrungen und Traumata können die Ausprägung der Hochsensibilität beeinflussen.  Hochsensibilität kann als eine geringere Filterung von Reizen beschrieben werden. Hochsensible Menschen verarbeiten mehr Informationen gleichzeitig, was zu einer intensiveren Wahrnehmung führt, aber auch schneller zu Überforderung führen kann. Mehr dazu später.

Wie erkenne ich, ob ich oder mein Gegenüber hochsensibel ist?

Es gibt nicht den einen typischen Hochsensiblen. Die Hochsensibilität ist komplex hat viele Gesichter.

Körper & Sinneswahrnehmung

Unsere hohe Sensibilität gegenüber Geräuschen (Lautstärke), Gerüchen, Materialien und anderen Sinneseindrücken kann uns enormen Stress bereiten. Zu viele Eindrücke und Aufgaben stressen uns. Für unsere Reizverarbeitung brauchen wir Oasen. Es helfen u.a. Rückzug mit Stille, Ruhe, Schreiben, Natur und heilsame Erinnerungen. Viele haben ein sehr gutes Körpergefühl. Oft werden sie aber von Ärzten nicht ernst genommen. Die intensive und differenzierte Reizwahrnehmung und -verarbeitung braucht viel Energie. Viele fühlen sich so von Hunger gestresst. Regelmäßiges proteinreiches Essen unterstützt unsere Regulation.

 

Emotionale Intensität & Empathie

Durch intensives Erleben können Emotionen uns überwältigen. Die Tränen fließen. Körper regiert mit Gänsehaut. Viele verzichten auf schwere Nachrichten und Gruselfilme, weil diese uns emotional überfordern. Verbreitet ist ein sehr großes Harmoniebedürfnis. Konflikte und etwas anzusprechen ist eine große Herausforderung. Es ist ein Geschenk für uns, Resonanz mit anderen Hochsensiblen zu erleben. Gerechtigkeit ist ein sehr hoher Wert. Viele spüren eine tiefe Verbindung zu Tieren. Wir sind leicht zu verunsichern und es gibt Angst vor Ablehnung.

Kognitives Erleben und Verarbeitung

Unser Gedankenkarussell dreht sich oft ununterbrochen. Das Kopfkino kreiert zum einen Dramen zum anderen kann uns unsere Fantasie beflügeln, um etwas künstlerisches zu erschaffen (u.a, Musik, Literatur, Malerei) Um etwas genau verstehen zu wollen, analysieren  wir und stellen viele Fragen, was unsere Gegenüber manchmal stressen und nerven kann. Auf der anderen Seite, können unsere Fragen helfen, das Denken neu zu lenken. Viele von uns nehmen Details und Veränderungen wahr. Sie erkennen, wenn etwas nicht stimmig ist. Es ist nicht leicht, schnell und einfach Entscheidungen zu treffen, da viel abgewogen und durchdacht werden muss. Trotz hoher Kompetenz sind Selbstzweifel oft verbreitet. Wir lieben es, uns in Themen zu vertiefen

 

Persönliche Entwicklung und Selbstbild

Viele bedauern das späte Erkennen der Hochsensibilität und schätzen es, dass es einen Begriff gibt für unser Anders sein und Aliengefühl. Vieles erklärt sich so neu in ihrem Leben. Feedback einer Frau, die ich darauf ansprach.  „Du warst mir damals mit deiner Thematik Hochsensibilität ein riesiger Beitrag, selbst genauer hinzuschauen und diese ebenso für mich (endlich) zu akzeptieren und anzuerkennen. Gerade aus heutiger Sicht zurückblickend: 1.000 Dank dafür.“ Eine wiederkehrende Erfahrung ist es, in den Tiefstatus zu gehen und sich klein und unbedeutsam zu fühlen. Viele von uns unterschätzten ihre  Fähigkeiten und werden vom Umfeld unterschätzt. Viele wurden als Sensibelchen belächelt. Das hat schmerzhafte Spuren hinterlassen. Viele von uns identifizieren sich mit Kinderbuchfiguren. Viele Figuren sind anders, allein und wachsen an ihren Aufgaben und gelten als Helden:innen. Viele drücken sich kreativ aus, scheuen sich aber, sich damit zu zeigen, da die Angst vor Sichtbarkeit riesengroß ist. Schwierigkeiten mit Festanstellungen, Jobwechsel, und Erfahrungen mit Mobbing sind verbreitet. Verbreitet ist die Suche nach der Berufung, nach einem Sinn, und dem starken Wunsch, nach innerer Entfaltung.

Soziales Verhalten und Kommunikation

Unter uns gibt es introvertierte, extrovertierte, ambivertierte (reagieren je nach Situation introvertiert oder extrovertiert reagieren) Scanner Persönlichkeiten, (Menschen mit vielen Interessen und Talenten, die sich schnell für Neues begeistern – aber ebenso schnell das Interesse verlieren, sobald sie etwas verstanden haben). High Sensation Seeker (suchen ständig neue Reize, Erfahrungen und Abenteuer), Synästheten (Kopplung von Wahrnehmungen) regulierte, disregulierte (Schwierigkeiten, ihre Emotionen, Impulse oder körperlichen Zustände zu steuern – oft mit starken Stimmungsschwankungen oder Überforderung) Unter uns gibt es Perfektionisten und auch welche die zum Chaos neigen. Hinter unserem Pokerface steckt oft eine Verletzlichkeit und große Unsicherheit. Bei Überreizung ziehen wir uns zurück, wenn wir den Mut dazu haben, eine Situation zu verlassen. Smalltalk ist für viele schwierig. Blickkontakt kann verunsichern. Kann aber auch der Orientierung dienen, um im Gegenüber zu lesen. Neue Situationen und im Mittelpunkt zu stehen, macht vielen von uns Angst. Wir scannen Menschen und Orte, auch um zu prüfen, ob wir uns sicher fühlen können. Oft haben wir einen guten Draht zu anderen „merkwürdigen“ Menschen, weil wir im Anderssein zu Hause sind.

Lebensrealitäten & Herausforderungen

Bei vielen zählen Traumatisierungserfahrungen zur Lebensgeschichte. Durch die Erfahrungen verziehen sich viele in Schweigespiralen. Unter den passenden Voraussetzungen sind wir leistungsfähig und robust. Unsere Komfortzone ist oft schmal zwischen Langeweile und Überforderung.

 Ressourcen und Stärken

Viele sind, kreativ, empathisch, zuverlässig. Wir haben ein Gespür für Atmosphäre und können sie positiv gestalten. Wir haben feine Antennen Wir denken vernetzt und entwickeln Ideen für originelle Lösungen. Aus Angst vor den Reaktionen trauen wir uns nicht, diese zu teilen. Einige haben Vorahnungen, die leider meist belächelt werden, so dass wir sie für uns behalten. Manche haben Vertrauen in die eigene Intuition. Anderen fehlt dazu leider der Zugang. Wir genießen schöne Momente Wir lieben es, uns in Themen zu vertiefen. Wenn wir uns sicher und bestärkt fühlen, können wir aufblühen. Wir können uns oft sehr detailliert an etwas erinnern. Mal ist das Geschenk, mal auch eine große Herausforderung. 

Wie können wir Expertinnen und Angehörige Euch Hochsensible unterstützen?

Wie können wir Expertinnen und Angehörige Euch Hochsensible unterstützen?

 

Informiert euch über Hochsensibilität

Macht euch schlau, was Hochsensibilität ist. Es gibt Tests, Bücher und ihr könnt uns direkt fragen. Es ist keine Krankheit. Es gibt auf der Seite von Hochsensibel org. Ein Merkblatt zur Erklärung für Kurzinformation für VertreterInnen von Heilberufen (Somato-Pathologie) HS – Ärzteinfo Beobachtet, ob bestimmte Verhaltensweisen Hinweise sein könnten – und sprecht uns an. Für viele von uns – etwa bei Depressionen oder Essstörungen – ist die Erkenntnis ein heilsames Puzzlestück.

Schenkt uns eure Aufmerksamkeit

Bitte hört uns wirklich zu. Ohne Ablenkung, ohne Bewertung. Lasst uns aussprechen – auch wenn’s länger dauert. Fragt nach, wenn ihr etwas nicht versteht. Das zeigt echtes Interesse. Signalisiert, dass ihr uns verstehen wollt. Und dass wir genau so richtig sind, wie wir sind.

Schafft sichere Räume und sorgt für Atmosphäre

Gebt uns einen Rahmen, in dem wir uns sicher fühlen. Viele von uns wurden verletzt und enttäuscht. Fragt uns, was wir brauchen, um uns wohlzufühlen. Getränke und Taschentücher sind hilfreich – Weinen ist oft Teil eines heilsamen Prozesses. Gebt uns Zeit und Mut, unsere Bedürfnisse zu benennen. Gebt uns das Gefühl, dass wir uns öffnen können.

Ermutigt uns zu Wachstum

Fragt uns nach unseren Visionen und Talenten. Ermutigt uns, Dinge auszuprobieren – behutsam und ohne Druck. Lasst uns Zeit, uns zu öffnen. Das braucht Vertrauen und Geduld. Erklärt uns Dinge gerne in Bildern – wir lieben Metaphern und bildhafte Sprache. Wir wurden oft verletzt und enttäuscht.

Und was liegt in Eurer Verantwortung als Hochsensibler?

 

 

Selbstwahrnehmung & Intuition stärken

Wir lernen unserer Intuition mehr vertrauen – sie ist oft klarer, als wir glauben. Unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen, ist nicht egoistisch, sondern notwendig. Auch wenn uns viele nicht verstehen können – wir können lernen, damit zu leben, ohne uns zu verbiegen und zu verstummen.

Grenzen erkennen und kommunizieren

Wir bitten um Pausen , wenn es zu viel wird, ist ein Akt der Selbstfürsorge. Grenzen zu setzen braucht Übung – oft war Schmerz der Auslöser, endlich für uns einzustehen.

„Erst viel Schweres ihn dazu brachte, dass er mehr nun auf sich achte – manch einer ihn dafür verlachte.” (Pfleger Klaus, Crossover)

Offenheit & ehrliche Kommunikation

Wir dürfen ansprechen, was wir uns wünschen – und auch, wenn uns etwas nicht passt. („Bitte mache die Musik aus, ich kann mich sonst nicht auf das Gespräch konzentrieren“, „Können wir mal das Fenster aufmachen?“, „Mich überfordert das Durcheinander und das Tempo.“ Es ist heilsam zu äußern, wenn uns etwas verletzt. Unsere Meinung zählt – auch wenn wir damit manchmal allein dastehen.

Mut zur Veränderung

Wachstum beginnt, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und Neues als Lernzone verstehen. Auf Fremde zuzugehen fällt nicht immer leicht – aber wir üben uns, um etwas zu lernen. Wir reden über unsere Hochsensibilität mit anderen, wenn wir das Gefühl haben, Resonanz und Verständnis zu bekommen. Wir akzeptieren, dass uns nicht alle verstehen können. Wir entschuldigen nicht alles damit, dass wir hochsensibel sind. Wir regulieren uns. Wir besuchen und oder gründen Gruppen. Wir nehmen Hilfe in Anspruch. Wir vertrauen unserer Intuition.

Antje Remke

Antje Remke Coach und Autorin (Jahrgang 1968) weiß von sich seit 2015, dass sie hochsensibel ist. Ihr sind seit dem unzählige Hochsensible oft mit traurigen Lebensgeschichten begegnet. Soviel ist möglich, wenn sich Hochsensible richtig, sicher, gesehen, gestärkt, ernstgenommen und verstanden fühlen. Antje Remke leistet ihren Beitrag dazu. Sie klärt auf, ermutigt und stärkt im Coaching, Kursen und Fortbildungen. Auch mit ihren Blogbeiträgen bringt sie das Thema in die Sichtbarkeit. Sie drückt sich kreativ im Schreiben von Gedichten und Texten aus. Damit erinnert sie sich selbst und inspiriert auch andere mit ihren Büchern, im Coaching und bei ihren  Lesungen.

Schwester Antje

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Schwester Antje
Interview mit Monika Herrmann 2017

Interview mit Monika Herrmann 2017

2017 Im Interview mit Monika Hermann

www.die–kirche.de  Nr. 1, 2017

Evas Arche

1998 startete ich nach dem Studium als Diplom Sozialarbeiterin im Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche in Festanstellung. Nach 10 Jahren mussten sich auf Grund von Sparmaßnahmen kündigen. 2008 machte ich mich selbständig und setzte als Honorarkraft die Arbeit mit verschiedenen Gruppen bis 2021 fort. In diesem Kontext interviewte mich Monika Hermann.  Weiter unten gibt es noch einen Beitrag anlässlich 20 Jahre Frühstück für Mütter in Elternzeit (November 2018). 2021 endete mein Wirken in Evas Arche.

Immer wieder begegnen mir  Frauen, zum Coaching, beim kreativen Schreiben, beim Singen, bei Konzerten, bei meinen Lesungen, im Netzwerk, beim Treffen mit Hochsensiblen, bei Lesungen  Es gibt Freundschaften und ab und zu sehe ich auch inzwischen erwachsene Kinder (das Älteste ist 27 Jahre). Das genieße ich sehr.

Frühstück für Mütter in Elternzeit

Denken neu lenken  

Antje Remke ist Coach, Projektleiterin und Sozialarbeiterin.

Mit immer neuen Ideen von Monika Herrmann www.die–kirche.de  Nr. 1, 2017

 

Wenn sie von ihrer vielseitigen Arbeit berichtet, leuchten ihre Augen und Antje Remke kann kaum aufhören mit dem Erzählen. „Mein Leben besteht aus vielen Facetten“,  sagt sie. Ich arbeite als Coach, Trainerin, Sozialarbeiterin, Vernetzerin und bin Mutter von zwei heranwachsenden Kindern.“ Soll heißen. Genug zu tun hat sie.

Als Krankenschwester kam Antje Remke kurz nach der friedlichen Revolution nach Berlin. Sie studierte Sozialarbeit und bekam eine Stelle als Sozialarbeiterin im Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche in Berlin Mitte. Dafür bin ich dankbar, weil ich dort von Anfang an viel ausprobieren, mitgestalten und mit meinen Ideen wachsen konnte“, resümiert sie. Konkret: Antje Remke konnte sich entfalten und mit ihren Angeboten zahlreichen Frauen weiterhelfen. Das macht sie noch immer. Helfen durch Zuhören auf Augenhöhe, genaues Nachfragen, Vermittlung von Kontakten- ein Konzept, das aufgeht.

Inzwischen hat sie sich unter dem Motto „Denken neu lenken“ als Coach selbständig gemacht. Neben der eigenen Praxis in Pankow ist sie inzwischen berlinweit für verschiedene Auftraggeber unterwegs. Evas Arche ist sie aber treu geblieben. Regelmäßig bietet antje Remke dort weiterhin ganz unterschiedliche Veranstaltungen an (Anmerkung Ende 2021). Die kommen gut an. „Ich merke, dass die Besucherinnen des Frauenzentrums sich freuen, wenn sie ihre Probleme mal in Ruhe abladen können und Hilfe bekommen. In Beratungsgesprächen, bei Workshops und Fortbildungen trifft sie auf Frauen, die zugeben, dass sie Unterstützung brauchen und bereit sind, diese dann auch anzunehmen. Das ist viel wert. Antje Remke ermutigt beruflich und privat seit vielen Jahren, das Denken immer wieder neu zu lenken, sozusagen in andere Richtungen. „Lösungen werden leichter gefunden, “  sagt sie und erzählt von den Veränderungen etwa bei jungen Müttern, die ihre Kinder allein erziehen, bei Angestellten, Arbeitslosen oder Frauen, die ein Unternehmen leiten.“Ich freue mich immer , wenn meine Fragen etwas auslösen und verändern. Wenn sich etwa meine Gesprächspartner etwa daran erinnern, was sie gut können und gern machen würden.  Oder sie finden eine Idee für den nächsten Schritt, der etwas ändert.“

Bei aller Vielfalt findet Antje Remke immer wieder Ideen, die sie gern umsetzt. „Ich denke sehr gern quer und vernetze unterschiedliche Welter. Unternehmerinnen, die sich seit 3 Jahren zum Frühstück in Evas Arche treffen, schätzen die offene Atmosphäre, in der sie sich darstellen können, aber auch die Möglichkeit für Fragen und Probleme der Selbständigkeit haben.“ Oft werden dort Erfahrungen bereitwillig untereinander ausgetauscht. Einige gemeinsame Projekte seine so entstanden, erzählt Antje Remke, und berichtet gleich noch von einem weiteren Projekt, in dem allein erziehende Mütter eine berufliche Neuorientierung suchen und von ihre beraten werden.

So geht das, wenn sich Antje Remke stark macht für andere. Und schon hat sie ein neues Projekt im Visier. Jobcoaching heißt es, und klingt vielversprechend (Anmerkung seit 2015). „Mal sehen   , wie es weitergeht mit dem Denken neu lenken“, fragt  sie   und muss dann auch los. Ein Coachingtermin.

Monika Hermann 

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Müttercoaching
Antje Remke Coaching
Frühstück für Mütter in Elternzeit
Oase

2018 – 20  Jahre Frühstück für Mütter in Elternzeit   

Berlin  Mitte. Seit 20 Jahren ist 14 tägig donnerstags  der Frühstückstisch im Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche e.V. in der Großen-Hamburger-Straße 28, liebevoll gedeckt – nie ohne Rührei! Und genau so wird dort auch das 20-jährige Jubiläum am 1. November 2018 gefeiert. Wie sonst auch, sind junge Mütter zum Frühstück eingeladen, das Diplom-Sozialarbeiterin und Coach Antje Remke mit viel Herz von Anfang an leitet. Dank der Kinderbetreuung können die Mamas die Verantwortung abgeben und sich in aller Ruhe über die schönen, aber auch anstrengenden Seiten des Lebens mit Kind(ern) austauschen. Die Mütter genießen die einladende Atmosphäre. Jede neue Mutter wird integriert. Besonders schön ist es, wenn es ein Wiedersehen gibt mit dem zweiten oder dritten Kind.

Nach zehn Jahren in Festanstellung leitet Antje Remke diesen offenen Treff als Selbständige. Evas Arche hofft, dass sie noch lange Mütter in dieser besonderen Zeit begleitet und bedankt sich für ihr Engagement.

Artikel Kidsgo 

Frühstück für Mütter in Elternzeit

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Interview mit Monika Herrmann 2017

Portrait 2013 bei Unternehmerinnen.org

Porträt des Monats Februar 2013 Unternehmerinnen.org

Text: Dagmar Möbius

Gewinnen durch Spinnen

Antje Remke inspiriert zu neuen Wegen

Irgendetwas läuft nicht rund. Was dann? Als Coach ermuntert Antje Remke zu einfachen, aber ungewöhnlichen, Lösungen. Das Potenzial in uns ist da. Es liegt nur oft verschüttet. „Absurdes kommt gut an“, schmunzelt sie. Und die „Ja, Aber‘s“ bleiben draußen.

 

Antje Remke arbeitet freiberuflich als Business-, Gründer- und Lifecoach, Bildungsreferentin und Projektleiterin

„Probleme sehe ich als Herausforderungen.“ Antje Remke ist überzeugt davon, dass sich fast immer Lösungen finden lassen. Auch wenn es manchmal dauert und man Hilfe braucht, um eine passende Idee zu finden. „Für mich war die Welt immer groß, ich wollte etwas genau verstehen und habe deshalb schon viele mit meinen Fragen gelöchert“, blickt sie zurück. Neugier und Aufgeschlossenheit sind der rote Faden ihres Lebens. Nach der Ausbildung als Krankenschwester arbeitete sie einige Jahre in einer brandenburgischen Krankenhaus-Notaufnahme. Extremsituationen, ständig neue Menschen und flexibles Agieren prägten den Arbeitsalltag. Die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verknüpfen, hilft ihr bis heute. Doch: „Wenn etwas langweilig oder Routine wird, muss etwas Neues passieren.“ Sätze wie: „So macht man es!“ oder „So ist das halt“, stellt sie in Frage und erlaubt sich Alternativen. Die politische Wende empfand sie deshalb als großes Glück: „So konnte ich mir auf zahlreichen Reisen ein eigenes Bild von der Welt machen.“

„Wenn sich die Kolleginnen früher unterhielten, wie ein Braten gemacht wird, habe ich mich oft gefragt, ob sich das Leben wirklich darum dreht oder ob es nicht auch anders geht“, lacht die 45-Jährige. Von der Enge der Kleinstadt fühlte sie sich eingeschränkt. Sie ging nach Berlin und studierte fünf Jahre Sozialarbeit. Mit dem Diplom und einer Ausbildung als NLP-Master-Practitioner trat sie ihre Tätigkeit in Evas Arche, einem Ökumenischen Frauenzentrum in Berlin, an. 2001 erwarb sie die Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Zehn Jahre arbeitete sie mit unterschiedlichsten Frauen, leitete Mutter-Kind-Gruppen, hielt NLP-Workshops, führte Orientierungsberatungen durch. Vor fünf Jahren wurde sie aufgrund von Einsparmaßnahmen arbeitslos. Wie weiter? „Ich unterhielt mich mit Menschen, fragte viel nach und ließ mich zur Selbständigkeit ermuntern.“ Doch um künftig als Coach arbeiten zu können, suchte Antje Remke selbst ein begleitendes Coaching und ließ sich zum Integrativen Coach ausbilden.

 

Wo stehe ich jetzt, wo möchte ich hin und wie schaffe ich das?

 

Antje Remke Coaching
Antje Remke Coaching Hochsensibel
Antje Remke Lanzarote

Als zertifizierter Business Coach bringt Antje Remke Klienten zum Nachdenken, Umdenken und Neudenken. Sie ist auch als EMOTION-Coach und bei der kfw-Beraterbörse gelistet.

Seit 2008 ist Antje Remke freiberuflicher Business-, Gründer- und Lifecoach, Bildungsreferentin und Projektleiterin. Die drei Bausteine gewichten sich je nach Auftragslage. Ins Einzel-Coaching kommen mehr Frauen als Männer zu ihr. Viele mit Therapieerfahrung. „Diese Frauen wissen, sie brauchen irgendwas.“ Was genau, wird gemeinsam gesucht.  „Ich bin überzeugt, dass bei allen Menschen Potenzial da ist. Es ist Ressourcenverschwendung, wenn das verschüttet bleibt“, sagt sie und versichert: „Ich kann Jeden nehmen, wie er ist.“ Ihre sozialen Grundberufe empfindet sie als Vorteil. Sich abgrenzen zu können, auch.

„Ich kann Jeden nehmen, wie er ist.“

„Blöd gelaufen, okay. Wie machen wir es anders?“, fragt sie ihre Klienten. Führungskräfte und Mitarbeiter-Teams, Gründer und Selbständige, Privatpersonen. „Es ist dunkel, also müssen wir Licht anschalten.“ Ein simpler, aber wirksamer Vorschlag. Antje Remke vertraut ihrer Kreativität. „Mitunter biete ich Absurdes an, das kommt gut an“, lacht sie. Das Motto „Gewinnen durch spinnen“, hat sie verinnerlicht. „Ich verstelle mich nicht, spiele nicht, bin ehrlich und lache gern“, erklärt sie ihr Vorgehen. „Manchmal taste ich mich naiv heran und manchmal schicke ich die Aber‘s raus.“ Behutsam, heiter und kreativ ist ihr Credo. Und die Zuversicht, dass sich immer alles fügt. Ob Karriere, Fragen zur Work-Life-Balance, zur Um- und Neuorientierung oder zum persönlichen Wachstum. Drei bis vier Termine genügen im Durchschnitt, um ein Problem zufriedenstellend und individuell zu lösen. Coaching-Verträge lehnt Antje Remke ab. Sie engen Klient und Coach ein und stören das Vertrauen, findet sie.

Im Einzelcoaching werden gemeinsam Lösungen erarbeitet –behutsam. Heiter, kreativ.

Nicht nur Frauen sollen sich angesprochen und eingeladen fühlen, Neues auszuprobieren. Klienten schätzen ihre respektvolle, positive und wertschätzende Art. „Ich beobachte sehr genau, höre genau hin und nehme mein Gegenüber mit seinem Anliegen sehr ernst“, sagt sie. Oft kommen ihr sehr schnell Ideen. „Meine Klienten haben die Freiheit, diese zu mögen oder nicht.“ Antje Remke möchte etwas bewegen. Deshalb ist sie von Coaching fasziniert: „Ich kann immer wieder neue Menschen aus der Stagnation zum Ziel begleiten.“

Ein Vorbild hat sie in Sabine Asgodom gefunden. Klarheit, Toleranz und Authentizität sind ihr wichtig. Dazu gehört die Erkenntnis: „Ich habe auch meine Baustellen. Mich zu motivieren, Routinearbeiten zu erledigen, zum Beispiel.“ Die größte und wichtigste Herausforderung sind für Antje Remke ihre zwei Kinder im Grundschulalter. Hausaufgaben und Termine – was muss wann und für wen dabei und fertig sein?  Aber: „Es gelingt mir, gut zu strukturieren und eins nach dem anderen zu machen.“ So schaffte es die Einzelunternehmerin, das Kiez-Fest in der Florastraße in Berlin-Pankow oder den „Lebendigen Adventskalender“ mit zu organisieren. Ihrem langjährigen Arbeitgeber Evas Arche ist sie nach wie vor projektbezogen verbunden. Antje Remke betreut mehrere Facebook-Seiten und sie fotografiert leidenschaftlich gern. Am liebsten originelle Motive. Laufen hilft ihr, gedanklich in Bewegung zu kommen.

 

Laufender Baum

Hobby-Fotografin Antje Remke liebt originelle Motive. Dieser „laufende Baum“ ist für sie eine wunderbare Metapher.

Sichtbar(er) zu sein, formuliert sie als ein eigenes Ziel. Kaum ausgesprochen, klingelt das Telefon. Eine Journalistin bittet die Motivationsfachfrau um ein Expertenstatement. Manchmal ist selbst Antje Remke zu überraschen.

Fotos: Antje Remke, privat 2013

2024 spannend, den Beitrag nochmal zu lesen. Da wusste ich noch nicht, dass ich hochsensibel bin. 

Feinfühlig im Smalltalk Gastbeitrag

Feinfühlig im Smalltalk Gastbeitrag

Feinfühlig im Smalltalk

Im Oktober 2023 lud mich Sarah Smalltalkexpertin zu einem Live über Instagram ein, um über Hochsensibilität und Kommunikation zu sprechen. Das war mir bereits eine Große Freude.

Ihrem Wunsch, einen Gastbeitrag zum Thema Feinfühlig im Smalltalk -Erfahrungen aus der Welt der Hochsensiblen zu schreiben, kam ich sehr gern nach.

Was ich über die Kommunikation von und mit Hochsensiblen bis jetzt gelernt habe.

Es ist facettenreich. So trifft einige auf einige zu, anderes aber nicht. Das habe ich beobachtet.

Smalltalk wird vermieden. Oberflächlichkeit nervt, der Wunsch nach Tiefe und Intensität ist riesengroß.

Es wird sich häufig hinter einer Maske versteckt, die als arrogant und unnahbar versteckt. Auf Grund von schmerzhaften Erfahrungen ist das Schutzbedürfnis riesengroß Weiterlesen

Smalltalkexpertin
Smalltalkexpertin

Reaktionen auf den Beitrag

 

Sehr schöner Artikel, gefällt mir 👌 erkenne Dich und mich sehr darin wieder😅

Liebe Antje, ich danke dir sehr für diesen Beitrag. Seit ich dich und dein Thema kenne. stelle ich mir die Frage, ob ich hochsensibel bin. Da ist schon lange dieses subtile, innere JA in mir. jedoch bin ich der Antwort bisher in der Tiefe nicht nachgegangen. Vielleicht aus der Scham, mich so klar zu äußern, wie du es in deinem Beitrag so wundervoll auf den Punkt gebracht hast. Ich erkenne mich in allem wider und fühle mich durch dich und deine Worte sehr verstanden. Ich glaube, es ist an der Zeit hier klar zu mir zu stehen. Von Herzen danke für diesen Denkanstoß. 

Super Beitrag von dir im Status, hab ich gleich weiter geleitet 👍

DANKE für die tollen Worte, ich finde mich in jedem wieder.

Guten Morgen liebe Antje, würdest du mir bitte den Link zum Blog nochmal schicken. Bessere Worte zum „Erklären meines Seins“ gibt es kaum und darum möchte ich sie gerne ganz nah bei mir haben.

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