Hochsensible reagieren schneller auf Stresshormone – und brauchen deshalb mehr Sicherheit, Pausen und Regulation. Wer versteht, wie Adrenalin, Cortisol und der Vagusnerv wirken, kann früher gegensteuern und leichter in innere Ruhe zurückfinden.
Resonanzsehnsucht
Resonanzsehnsucht – Ich sehe dich
Au ja – ich habe Sehnsucht
Ich sehne mich nach wirklichen Begegnungen, in denen wir uns wirklich zuhören und wir wirklich Zeit miteinander teilen. Nach Menschen, die sich ehrlich füreinander begeistern können und sich so gegenseitig inspirieren. Da kann so viel Neues wachsen. Ich sehne mich nach Menschen, die einander Fragen stellen und einander verstehen wollen. Ich sehne mich nach mehr mutigen Menschen, die aufeinander zugehen sich einander echt zeigen. Menschen, die mehr Energie und Vertrauen haben, ihre einzigen einzigartigen Ideen umzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. ich sehne mich wieder nach mehr Inspirationen und der Leichtigkeit mich zu entfalten. Ich bleibe wach auf meinem Weg. Vertraue, meine Sehnsucht wird gestillt.
Geschrieben im Lockdown. Weiter unten gibt es noch mehr aus meinem 1. Buch.
Ich fühle es
Heute geht es um Un(gestillte) Resonanzsehnsucht und Ich sehe dich und die Auswirkungen, nicht gesehen zu werden. Immer wieder begegnen mir Worte und Sätze, die ich intensiv fühle, mit denen ich resoniere. Ich kenne sowohl die Geschenke und Schmerzen, die damit verbunden sind. ich weiß aus vielen Gesprächen mit anderen Hochsensiblen, dass ich damit nicht alleine bin. Bei einem Vortrag teilte eine Frau (auch hochsensibel) eine Tradition aus Südafrika. Menschen die sich sehen, sagen Ich sehe dich.Ich teile das immer wieder. Kam aber nie auf die Idee, weiter zu recherchieren. Dazu musste mich erst jemand fragen und nun bin ich dankbar für Details.
“Sawubona” Die häufigste Begrüßung im Stamm der Zulu ist “Sawubona”. Es bedeutet wörtlich “Ich sehe dich, du bist mir wichtig und ich schätze dich“. Es ist eine Möglichkeit, die andere Person sichtbar zu machen und sie mit ihren Tugenden, Nuancen und Fehlern zu akzeptieren. Auf diese Begrüßung antworten die Leute normalerweise mit „Shiboka“, was bedeutet, “Dann existiere ich für dich”. Sawubona: Meine ganze Aufmerksamkeit gilt dir. Ich sehe dich und ich erlaube mir, deine Bedürfnisse zu entdecken, deine Ängste zu sehen, deine Fehler zu erkennen und sie zu akzeptieren. Ich akzeptiere dich für das, was du bist, und du bist ein Teil von mir.
Mich berührt und begeistert die Geschichte dazu. Mehr gibt es unter anderem hier zu lesen.
Kompetenzdemenz
„Wenn in einem rationalen Klima ein sensibler Mensch immer als Weichei abgestempelt wird kann es die Prognose ungünstig beeinflussen.“ und „Oftmals reicht ein Gegenüber das an einen glaubt.“ Kompetenzdemenz.
Einsamkeit
„Du weiches Herz spürst du uns nicht. Wir sind immer für dich da. Deine Hände greifen für dich zum Hörer. Deine Stimme spricht es aus. Deine Füße tragen dich weiter. Ist doch genial, oder? Liebe Grüße dein Verstand.“
Mein Stern
Er sieht und er spürt mich ganz genau, wenn ich ihn brauche. Es ist ein warmes Gefühl und so wohltuend, dass wenigstens ich ihm nicht schnuppe bin. Ja und dann unerwartet, genau im passenden Moment, schickt er mir eine seiner Schnuppen. Er erinnert mich daran, dass ich mir wieder etwas wünschen darf. Ja genau und ich soll mich ja an die Wunder erinnern, die mir schon geschehen sind. Ich weiß ja, wie wichtig es ist, dass ich euch dies euch nicht zu verraten, sonst klappt das leider nicht. Nur mein Stern weiß Bescheid und das ist auch gut so. Wirksame Worte
Meine Schmerzhafte Erfahrungen
- Bei Lesungen keine Reaktionen auf meine Texte und Gedichte
- keine Antworten auf Fragen
- Ich werde nicht ernst genommen
- Ich kann das Interesse beim anderen nicht wecken
- wenn meine Begeisterung nicht ansteckt.
Traurige Folgen für Hochsensible
- Aufgrund von Erfahrungen von Ablehnung, leben sie Talente nicht.
- Sie erstarren in einem kaltem und engem Umfeld.
- Sie schweigen, weil keiner wirklich zuhört.
- Sie werden nicht ernst genommen.
- Sie hören: „Was du über hast.“
- Sie bekommen Depressionen.
- Sie halten viel zu lange aus.
- Sie trauen sich nicht, ihre Bedürfnisse zu artikulieren.
- Sie misstrauen ihrer Intuition.
- Sie ziehen sich zurück.
- Sie überfordern sich.
- Sie können nicht arbeiten.
- Viele Therapeuten kennen sich damit nicht aus.
- Sie verzweifeln.
- Sie reden mit niemandem über ihre Hochsensibilität.
- Sie leiden, weil niemand sie sieht.
Meine Resonanzgeschenke
- Einer sagte: „Ich habe keine Ahnung was Hochsensibilität ist, aber erklären Sie es mir bitte.
- Zahlreiche Rückmeldungen zu meinem Tun.
- Der Blick in leuchtende Augen, weil wir beide Resonanz spüren.
- Menschen, die sich merken, was ich ihnen erzählt habe.
- Unmittelbare Reaktionen, wenn ich im Coaching an der einen oder anderen Stelle ein Gedicht oder Text teile und sich jemand darin erkennt.
- Fragen, die mich inspirieren, mein Denken neu zu lenken
- Menschen, die wirklich zuhören.
- Andere die Au Ja sagen zu meinen Ideen und wir gemeinsam Spinnen.
- Worte, die mich energetisieren. Das neuste ist GRÜNKRAFT.
- Einladungen zu Lesungen
- Ich andere zum Lachen und Weinen bringen.
- Ich höre, dass immer wieder jemand von anderen aufmerksam gemacht wird (Therapeuten, Lehrern, Erziehern usw.)
- Einige sind mir dankbar, dass ich sie „erkannt“ habe,
- Eine Coachingkundin selbstverständlich beim Vorstellungsgespräch erzählt, dass sie hochsensibel ist und den Job bekommt.
- Zu erleben, was möglich ist, wenn sich HSP sicher und gesehen fühlen.
- Arbeitgeber die Meinungen schätzen
- Zu erleben, was Fragen auslösen können.
- Selbstbewusste, die Grenzen setzen.
- Sie leben ihre Kreativität Sie genießen es, anders zu sein.
- Der Podcast mit Frida Wenzel.
Sowohl als auch
Es gibt noch viel zu tun. Mein Weg? Ich rede und schreibe immer wieder darüber. Ich teile meine Erfahrungen. Ich unterstütze im Coaching. Ich mache auf die Hochsensibilität aufmerksam. Lese meine Texte und Gedichte. ich brauche auch immer wieder eine Erinnerung.
„…doch ich kann doch was bewegen, dem Zweifel setz ich was dagegen.„
Musikalisches Finale
von Katja Ebstein, Max Raabe: und Adel Tawil.
Wem fallen noch weitere Lieder ein? Bin gespannt.
