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Antje Remke

Coach für Hochsensibilität

Hochsensibilität und Glückshormone

Hochsensibilität und Glückshormone

Hochsensibel ich auch

Glückshormone & Hochsensibilität

Nachdem ich im vorherigen Beitrag beschrieben habe, wie Stresshormone das Nervensystem hochsensibler Menschen belasten und in Alarmbereitschaft versetzen, möchte ich jetzt die andere Seite zeigen: die Glückshormone.

Glückshormone sind biochemische Botenstoffe, die unser Nervensystem beruhigen, motivieren, verbinden oder entlasten. Für hochsensible Menschen sind sie besonders wichtig, weil ihr Nervensystem Reize tiefer verarbeitet und schneller aus dem Gleichgewicht gerät.

Vier Hormone spielen dabei eine zentrale Rolle: Dopamin, Endorphine, Oxytocin und Serotonin. Sie wirken wie ein inneres Team, das Motivation, Ruhe, Verbundenheit und Leichtigkeit steuert – und damit genau das stärkt, was hochsensible Menschen im Alltag brauchen.

Dopamin

Motivation, Fokus & kleine Erfolge

Dopamin ist ein Neurotransmitter für Motivation, Belohnung, Neugier und Zielorientierung. Es steigt, wenn wir Freude erleben oder kleine, erreichbare Ziele schaffen – und es sinkt, wenn wir überreizt, erschöpft oder überfordert sind.

Was Dopamin stärkt:

  • kleine, erreichbare Schritte 
  • To‑do‑Listen mit Mini‑Belohnungen 
  • Musik, die Energie gibt
  • kreative Tätigkeiten (zeichnen, schreiben, gestalten)
  • neue, aber nicht überfordernde Impulse

„Ich darf mich über kleine Schritte freuen.“ „Ich entdecke etwas Neues, ohne mich zu überfordern.“

Lebensmittel

Avocado, Hülsenfrüchte, Eier, Käse, dunkle Schokolade, Beeren, Kürbiskerne, Rote Bete, Blattgemüse → Tyrosin → Dopaminaufbau → Fokus & Energie

    Endorphine

    Natürliche Stress‑ & Schmerzpuffer

    Endorphine steigen stark, wenn etwas wirklich Freude macht – sinken aber schneller bei Überforderung.

    Endorphine sind körpereigene Opiate.  Sie dämpfen Stress und schenken Leichtigkeit.

    Was Endorphine stärkt

    • Lachen
    • Tanzen
    • Musik, die berührt
    • leichte Bewegung
    • kleine Erfolgserlebnisse
    • Genussmomente

    „Ich bewege mich leicht.“ „Ich genieße diesen Moment.“

    Lebensmittel

    Chili, dunkle Schokolade, Orangen, Trauben, Honig, Vanille, Zimt, kleine Genuss‑ und Überraschungsmomente 

    Oxytocin

    Verbundenheit, Wärme & Sicherheit

    Hochsensible spüren soziale Schwingungen intensiver. Oxytocin wirkt bei ihnen wie ein innerer Anker und ein sofortiger Beruhiger.

    Es ist das Bindungs‑ und Sicherheits‑Hormon. Es entsteht durch Berührung, Blickkontakt, warme Gespräche, Zugewandtheit und echte Verbindung. Es beruhigt das Nervensystem unmittelbar und schafft Vertrauen.

    Was Oxytocin stärkt: 

    • echte, warme Gespräche
    • Umarmungen (20 Sekunden wirken messbar)
    • Tiere, Pflanzen, Natur
    • Dankbarkeit (1–2 Sätze täglich) • gemeinsames Lachen
    • achtsame Berührung (z. B. Hand aufs Herz)

    Oxytocin‑freundliche Situationen beim Essen

    gemeinsam essen, warme Suppen, Teezeremonien, Brot teilen, Schokolade bewusst genießen, Essen mit Kindheitsbezug → Oxytocin entsteht durch Wärme, Nähe und Genuss

    Kernaussage Oxytocin schenkt Sicherheit, Vertrauen und Wärme – es entsteht durch echte Verbindung.

    Serotonin

    Stabilität, Ruhe & innere Ordnung

    Serotonin sinkt bei Hohsensiblen schneller durch: • Reizüberflutung • zu wenig Pausen • zu wenig Tageslicht • fehlende Erdung oder Struktur

    Serotonin ist ein Stimmungsstabilisator. Es reguliert innere Ruhe, Schlaf, Verdauung, emotionale Stabilität und Impulskontrolle. Es vermittelt das Gefühl: „Ich bin okay. Die Welt ist okay.“

    Was Serotonin stärkt

    • 10–20 Minuten Tageslicht 
    • regelmäßige Mahlzeiten
    • warme Getränke, Wärme generell
    • Atemübungen (4–6‑Atmung)
    • Natur, Erdung, Barfußgehen

    Serotonin‑Sätze „Ich darf langsam sein.“ „Ich vertraue meinem Rhythmus.“

    Serotonin‑freundliche Lebensmittel

    Haferflocken, Bananen, Nüsse, Eier, Lachs, Naturjoghurt, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Kakao → Tryptophan → Serotoninaufbau → innere Ruhe 

    Kernaussage Serotonin schenkt Ruhe, Stabilität und innere Ordnung – und steigt durch Licht, Wärme und Rhythmus.

    Selbstregulation – praktische Wege für den Alltag

    1. Körper 4–6‑Atmung, Hand aufs Brustbein, Kiefer lösen, schwere Beine, kaltes Wasser

    2. Sinne Geräuschhygiene, Blickfokus, Duftanker, Textur‑Beruhigung

    3. Mini‑Bewegung Schulterkreise, Ausschütteln, Katzenbuckel, 1‑Minuten‑Gehen

    4. Sprache 

    Serotonin‑Sätze: „Ich darf langsam sein.“ Dopamin‑Sätze: „Ein kleiner Schritt reicht.“ Oxytocin‑Sätze: „Ich bin verbunden.“ Endorphin‑Sätze: „Ich darf lachen.“

    5. Co‑Regulation im Kontakt Summen, Blickkontakt mit etwas Beruhigendem, Selbst‑Umarmung, Rhythmus

    6. Kreative Regulation Freies Schreiben, Mini‑Zeichnungen, Musik, die trägt, die Frage: „Was brauche ich jetzt?“

        Co‑Regulation – wie Beziehung Glückshormone aktiviert

        Ein Nervensystem beruhigt sich im Kontakt mit einem anderen. Über Stimme, Blick, Haltung und Resonanz entsteht ein biochemischer Austausch.

        Wie Co‑Regulation Glückshormone aktiviert:

        • Dopamin: gemeinsames Lachen, kleine Erfolge
        • Endorphine: Humor, Bewegung, Musik
        • Oxytocin: Nähe, Vertrauen, Zugewandtheit
        • Serotonin: ruhige Stimme, Struktur, Präsenz

        Warum das für Hochsensible wichtig ist Sichere Resonanz → Glückshormone steigen Unsichere Resonanz → Stresshormone steigen

        Praktische Impulse

        • gemeinsam atmen
        • Blickkontakt halten
        • Wärme & Humor einsetzen
        • Berührung als Sicherheitssignal
        • Selbst‑Co‑Regulation über Natur, Musik, vertraute Menschen

        Fazit

        Glückshormone sind die Sprache, in der das Nervensystem Sicherheit spürt. Für hochsensible Menschen sind sie tägliche Begleiter:

        Dopamin motiviert. Endorphine entlasten. Oxytocin verbindet. Serotonin beruhigt.

         

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        Fazit

        Je mehr ich über Stresshormone und Hochsensibilität lerne, desto deutlicher wird mir: Wir brauchen Sicherheit, nicht Härte. Adrenalin und Cortisol zeigen mir, wann ich mich verliere – der Vagusnerv zeigt mir, wie ich zurückfinde.

        Vielleicht können diese Überlegungen andere ermutigen, ihre Feinfühligkeit nicht als Belastung zu sehen, sondern als Einladung, achtsamer mit sich umzugehen. Denn wenn wir unseren Körper verstehen, wird Selbstfürsorge plötzlich einfach: ein Atemzug, ein Moment Stille, ein bisschen Wärme – und wir kommen wieder bei uns an. Mehr dazu wie gesagt folgt. 

        4 + 11 =

        Hochsensibilität und Sicherheit

        Hochsensibilität und Sicherheit

        Hochsensibilität und Sicherheit 

        Ich schob es lange vor mich hin, darüber zu schreiben. Ich traute mich nicht, ehrlich auch mir meine Unsicherheiten einzugestehen. Dazu komme ich später. Ich bin aufgeregt, wenn ich daran denke. Ich werde die vielschichtigen Aspekte der (UN)Sicherheit beleuchten und Erfahrungen und Erkenntnisse teilen.

         

        Coaching Denken neu lenken

        Meine Angebote Woche der Seelischen Gesundheit

        Ich hatte in meiner Schulzeit dass große Glück, dass mir das Lernen leicht fiel und ich viele wohlwollende Lehrer hatte.

        Um die Jahrtausendwende begann ich als Sozialarbeiterin in einem Frauenzentrum. Dort  leitete ich auch Gruppen und moderierte Veranstaltungen. Von älteren Mitarbeiterinnen hörte ich immer mal wieder. „Sorg schön für Atmosphäre!“. Für mich war es selbstverständlich, alle mit Blickkontakt freundlich zu begrüßen. Ich brachte sie oft zum Lächeln. Viele kannte ich namentlich. Die Frauen und auch Kinder fühlten sich wohl. Das Personal wechselte und einige begegneten den Besucherinnen nicht so offen, wie ich es kannte.  

        Ich dachte, dass mir der Job dort sicher ist – ich arbeitete dann in Teilzeit. Das war perfekt als Mutter mit zwei kleinen Kindern. Aber auf Grund von Sparmaßnahmen wurde mir 2008 gekündigt. siehe Blogbeitrag 

        Bei meiner hochsensiblen Reise lernte ich u.a., wie groß bei uns das Harmoniebedürfnis ist. In einer friedlichen Atmosphäre, wenn wir uns sicher fühlen, kann sich unser Nervensystem regulieren und wir können vertrauen. 

         

         

        Motto Seelische Gesundheit 2025

        Liebe Leserinnen und Leser

        Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

        Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

        Sensible Grüße Antje Remke

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        Die Macke

        In dieses Kindergedicht verliebte ich mich in meiner Jugend. Ich lernte es auswendig und teile es immer wieder mit Menschen, für die Anders sein eine Herausforderung ist. Ich sehe hier eine Verbindung zur Stigmatisierung. 

        • Deine Puppe fiel auf die Backe.
          Jetzt hat sie ‘ne Macke
          und jetzt sagst du „Kacke!“
          Und: Aus ist‘s mit dem Schöngesicht!
          Nun wein mal nicht!

          Um Macken und Wunden,
          um Narben und Schrunden,
          um Dellen und Beulen
          soll man nicht heulen.
          In einem Puppen-Großkaufhaus
          sieht eine wie die andre aus.
          Doch mit ‘ner Macke irgendwo
          am Kopf, am Bein oder Popo
          und mit ‘nem Riss im Seidenkleid
          ist sie eine Besonderheit.

          Auch bei uns Menschen ist es so:
          Hast du ‘ne Macke, dann sei froh,
          dann kannst du hier auf Erden
          kaum mehr verwechselt werden!

          Josef Reding 1929 bis 2020  

        9 + 15 =

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        Fazit 

        tolle logos verbindung zu hochsensiblen

         

        Coaching Denken neu lenken
        Hochsensibilität und Glückshormone

        Hochsensibilität und Stresshormone

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        In Vorbereitung auf die Präsentation für den Kurs Hochsensibilität und Kommunikation im Juni 2026 in Brandenburg beschäftigte ich mich u.a. intensiver mit Stress. Was hängt mit welchen Dingen zusammen? Die Krankenschwester in mir hat ein Grundverständnis von Anatomie. Was gibt es für Inspirationen? Beim Schreiben reflektierte ich mich. Was praktiziere ich? Welches Wissen ignoriere ich? Was stresst mich? Einiges wusste ich schon, habe es aber vergessen. Heute beschränke ich mich auf Allgemeines. Zu einem anderen Zeitpunkt wird es persönlicher. Ich teile Texte, Gedichte und Blogbeiträge. Noch stresst mich die Vorstellung. Mal schauen, wie es mir gelingt, öfter meinen Vagusnerv zu entspannen und mich dann konzentrieren zu können.

        Hochsensible bauen Adrenalin und Cortisol langsamer ab, weil ihr Nervensystem stärker reagiert und länger im Alarmmodus bleibt. Entscheidend ist deshalb: den Körper in Sicherheit bringen, nicht „sich zusammenreißen“.

         Adrenalin Das ist ein Akut‑Alarmhormon. Es schießt in Sekunden hoch, wenn der Körper Gefahr wittert. Wirkung: Herz schneller, Atem schneller, Muskeln bereit. Es macht dich sofort handlungsfähig – Fight, Flight oder Freeze.

        Cortisol Das ist dein Langzeit‑Stresshormon. Es hält dich über Stunden „wachsam“, wenn Belastung anhält. Wirkung: Energie bereitstellen, Entzündungen dämpfen, Fokus erhöhen. Zu viel über längere Zeit → Erschöpfung, Schlafprobleme, Reizbarkeit.

        Kurz gesagt: Adrenalin = Blitz

        Cortisol = Dauerfeuer 

        Der Vagusnerv ist der Gegenspieler von Adrenalin und Cortisol. (dazu später mehr)

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        Abbau von Adrenalin und Cortisol 

        Atmung: der schnellste Weg aus dem Stressmodus Der Vagusnerv ist der Gegenspieler von Adrenalin und Cortisol.

        Wirksam:

        • 4 Sekunden einatmen
        • 6–8 Sekunden ausatmen
        • 1–2 Minuten wiederholen

        Der verlängerte Ausatem senkt messbar den Stresspegel. Es schaltet den Parasympathikus ein.

        Co-Regulation Hochsensible beruhigen sich besonders gut über freundliche Resonanz. Der Vagus reagiert stark auf Verbindung.

        • kurze Nachricht an eine vertraute Person
        • freundliocher Blickkontakt
        • sanfte ruhige Stimme
        • Umarmung (wenn gewünscht)
        • Soziale Co‑Regulation

        Für Hochsensible oft der stärkste Beruhiger. Das senkt Cortisol stärker als jede Technik.

        Erdung holt den Körper aus dem Alarmmodus:

        • Füße fest auf den Boden
        • Gewicht spüren
        • Hände auf den Bauch
        • 3 Dinge im Raum benennen

        Das bringt das Nervensystem zurück in die Gegenwart.

         Kälte (kurz!) Ein kurzer Kältereiz aktiviert den Vagus.

        • kaltes Wasser ins Gesicht
        • kaltes Glas an die Wange
        • Hände unter kaltes Wasser Nur wenige Sekunden.

        Körperliche Bewegung – aber sanf.  Adrenalin will „verbrannt“ werden. Für Hochsensible reichen kleine Impulse:

        • 5–10 Minuten zügiges Gehen
        • Arme ausschütteln
        • Dehnen
        • sanftes Dehnen
        • Schultern kreisen
        • Treppen steigen

        Nicht viel – aber regelmäßig. Wichtig: kein Hochleistungssport, der wieder Stress erzeugt.

         

        Mini-Pausen statt Durchhalten Hochsensible brauchen Mikro-Regeneration:

        • 30 Sekunden tief atmen
        • 1 Minute aus dem Fenster schauen
        • 2 Minuten strecken
        • 3 Minuten Augen schließen
        • Regelmäßige Mini-Pausen verhindern Cortisolspitzen.

        Schlaf & Rhythmus Cortisol sinkt nur, wenn der Körper sich sicher fühlt:

          • feste Schlafzeiten
          • kein Blaulicht vor dem Schlaf
          • Abendrituale
          • warme Dusche vor dem Schlafen
          • Schreiben Schreiben entlastet das Nervensystem:
            • 2 Minuten „alles raus“
            • nicht schön, nicht korrekt
            • danach Papier weglegen
            • Das reduziert nachweislich Stresshormone

          Stille & Reizreduktion Der Vagus braucht Pausen.

          • Licht dimmen
          • Geräusche reduzieren
          • 2 Minuten Augen schließen
          • Handy weg

          Stille ist Medizin. 

          Wärme signalisiert dem Körper: „zug, um Stresshormone abzubauen:

          • Licht dimmen
          • Geräusche reduzieren
          • Handy weg
          • 5 Minuten in Stille oder mit geschlossenen Augen

          Das Nervensystem fährt spürbar herunter.

          Zuckerarme, eiweißreiche Snacks Cortisol beeinflusst den Blutzucker. Stabile Energie beruhigt:

          • Nüsse
          • Joghurt
          • Käsewürfel
          • Hafer
          • Vermeiden: Süßes → Cortisol steigt wieder.

           

          Schneeengel

          Der Vagusnerv  

          Der Vagusnerv beruhigt den Körper und schaltet vom Alarm‑ in den Sicherheitsmodus.

          So fühlt er sich an: ruhiger Herzschlag, tiefere Atmung, entspannte Muskeln, klarer Kopf, warme Brust, innere Weite. Viele Hochsensible sagen: „Ich komme wieder bei mir an.“

          Was er steuert: Herz, Atmung, Verdauung, Immunsystem, Muskeltonus, Gefühle, Stressabbau.

          Warum wichtig für Hochsensible: Sie reagieren schneller und stärker auf Reize – mehr Stresshormone, längere Erregung, langsamerer Abbau.

            4 + 5 =

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            Fazit

            Je mehr ich über Stresshormone und Hochsensibilität lerne, desto deutlicher wird mir: Wir brauchen Sicherheit, nicht Härte. Adrenalin und Cortisol zeigen mir, wann ich mich verliere – der Vagusnerv zeigt mir, wie ich zurückfinde.

            Vielleicht können diese Überlegungen andere ermutigen, ihre Feinfühligkeit nicht als Belastung zu sehen, sondern als Einladung, achtsamer mit sich umzugehen. Denn wenn wir unseren Körper verstehen, wird Selbstfürsorge plötzlich einfach: ein Atemzug, ein Moment Stille, ein bisschen Wärme – und wir kommen wieder bei uns an. Mehr dazu wie gesagt folgt. 

            Hochsensibilität und das Grundgesetz

            Hochsensibilität und das Grundgesetz

            Hochsensibilität und das Grundgesetz

            Während des Lockdowns bekam meine Tochter die Hausaufgabe, ob und inwieweit die  Infektionsschutzverordnungen im Widerspruch zum Grundgesetz stehen. Ich las beides sehr aufmerksam und einige Punkte fielen mir damals auf. Vor ein paar Tagen war in einer Runde wieder einmal das Grundgesetz Thema. Anlass für mich, die KI nach der Verbindung zwischen den der Hochsensibilität  und dem Grundgesetz zu  recherchieren. Sie stellte auch zu  meinen Blogbeiträgen 

            Das Grundgesetz ist die Verfassung Deutschlands. Es legt fest, welche Rechte jeder Mensch hat und wie der Staat aufgebaut ist. Es schützt unsere Würde, unsere Freiheit, unsere körperliche und seelische Unversehrtheit, unsere Meinung, unsere Berufswahl und vieles mehr. Das Grundgesetz gilt seit dem 23. Mai 1949 und bildet bis heute die Grundlage unserer Demokratie.

            Kette rund

            Verbindung zwischen Hochsensibilität und dem Grundgesetz

            Hochsensibilität ist keine Diagnose, sondern eine menschliche Veranlagung – und genau deshalb fällt sie unter die Grundrechte, die allen Menschen gleichermaßen zustehen. Das Grundgesetz schützt die Würde, die Vielfalt und die körperliche wie seelische Unversehrtheit jedes Menschen. Für hochsensible Menschen bedeutet das:

            Artikel 1 – Die Würde des Menschen ist unantastbar: Hochsensible haben das Recht, mit ihrer intensiven Wahrnehmung respektiert zu werden. Abwertungen wie „zu empfindlich“ oder „stell dich nicht so an“ widersprechen dem Grundgedanken der Menschenwürde. Hochsensibilität ist Teil der menschlichen Vielfalt – und Vielfalt ist ein Menschenrecht.

            Artikel 2 – Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit Hochsensible dürfen so sein, wie sie sind: tief fühlend, fein wahrnehmend, gründlich denkend. Sie haben das Recht, ihre Sensitivität zu leben, Grenzen zu setzen und Arbeits‑ oder Lebensbedingungen zu wählen, die ihnen guttun. Jeder Mensch hat das Recht, so zu sein, wie er ist. Hochsensible dürfen: langsamer oder tiefer verarbeiten intensiver fühlen, kreativ, empathisch, analytisch sein, Grenzen setzen, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Das ist gelebte Selbstbestimmung.

            Artikel 2 (2) – Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit: Reizüberflutung, Dauerstress oder aggressive Kommunikation können hochsensible Menschen stärker belasten. Das Grundgesetz schützt ihr Recht auf Gesundheit, Ruhe, Sicherheit und angemessene Rahmenbedingungen.

            Artikel 3 – Gleichheit vor dem Gesetz Hochsensible dürfen nicht benachteiligt werden – weder im Beruf noch in Bildung, Familie oder Gesellschaft. Ihre Veranlagung gehört zur menschlichen Vielfalt und ist gleichwertig. Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit. Für Hochsensible heißt das: Schutz vor dauerhaftem Lärm, Reizüberflutung, aggressiver Kommunikation, Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen, Pausen, Rückzugsmöglichkeiten, Reizmanagement

            Artikel 5 – Meinungsfreiheit Hochsensible dürfen ihre Wahrnehmungen, Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken – auch wenn sie intensiver oder differenzierter sind als bei anderen.

            Artikel 7 Gleichberechtigung und Nichtdiskreminierung   Alle Menschen sind gleich an Würde und Rechten. Hochsensible erleben oft: Missverständnisse, Abwertung, Pathologisierung („zu schwach“, „nicht belastbar“) Menschenrechte erinnern daran: Niemand darf wegen seiner Sensitivität benachteiligt werden.

            Artikel 12 – Berufsfreiheit Jeder Mensch hat das Recht, einen Beruf zu wählen, der zu seiner Sensitivität passt. Hochsensible dürfen Arbeitsbedingungen einfordern, die ihre Gesundheit schützen und ihre Stärken fördern.

            Artikel 23 & 26: Recht auf Bildung & faire Arbeitsbedingungen Arbeit, Bildung, Teilhabe. Für hochsensible Menschen bedeutet das: Lern- und Arbeitsumgebungen, die Konzentration ermöglichen, klare Kommunikation statt Druck, Schutz vor Mobbing, Überforderung, Dauerstress, Raum für ihre besonderen Stärken: Empathie, Kreativität, Genauigkeit, moralische Sensibilität. Wenn diese Rechte ernst genommen werden, können Hochsensible aufblühen.

            Artikel 25: Recht auf Gesundheit Jeder hat das Recht auf Gesundheit und Wohlbefinden. Hochsensible brauchen: Reizpausen, psychische Sicherheit, wertschätzende Beziehungen, Umgebungen, die nicht permanent überfordern. Das ist kein „Extra“, sondern ein Menschenrecht.

             

            3 + 4 =

            Kurz gesagt

            Das Grundgesetz schützt hochsensible Menschen nicht weil sie hochsensibel sind, sondern weil sie Menschen sind. Ihre Sensitivität ist Teil ihrer Persönlichkeit – und Persönlichkeit ist grundrechtlich geschützt. Hochsensibilität zeigt, wie wichtig Menschenrechte im Alltag sind. Sie macht sichtbar, was jeder Mensch braucht – nur etwas deutlicher: Respekt, Sicherheit, Würde, Verständnis, Selbstbestimmung, Schutz vor Überforderung. Hochsensible sind wie Seismografen für Menschenwürde. Wenn sie leiden, stimmt etwas Grundsätzliches nicht – nicht nur für sie, sondern für alle.

            Meine Blogbeiträge mit Verbindung zum Grundgesetz

            1. Blogbeiträge, die direkt Menschenwürde & seelische Unversehrtheit berühren (Art. 1 & 2 GG) Diese Texte sprechen über Würde, Schutz der Persönlichkeit, innere Sicherheit, seelische Gesundheit – alles Kernbereiche des Grundgesetzes.

            • Freundlichkeitskette – Würde, Menschlichkeit, Resonanz
            • Gebrauchsanleitung für Hochsensible – Schutz der Persönlichkeit, seelische Unversehrtheit
            • Aktionsbündnis Seelische Gesundheit – Würde, Anti‑Stigmatisierung, Menschenrechte
            • Poesie für Traumatherapie – Schutz der seelischen Gesundheit, Würde
            • Hochsensibilität und Trauer – Würde, Schutz der inneren Welt
            • Heilsames Erinnern – seelische Unversehrtheit, Würde

            2. Beiträge, die Gleichbehandlung & gesellschaftliche Teilhabe berühren (Art. 3 GG) Hier geht es um Sichtbarkeit, Nicht‑Benachteiligung, faire Bedingungen.

            • Hochsensibilität – warum Fachkräfte mehr Wissen brauchen – Gleichbehandlung, Schutz vor Fehlinterpretation
            • Was es kostet, Hochsensible zu übersehen – Benachteiligung, Gleichwertigkeit
            • Hochsensibilität und Arbeit – faire Arbeitsbedingungen, Gleichbehandlung
            • Selbstbewusst hochsensibel – Sichtbarkeit, Teilhabe, Gleichwertigkeit
            • Hochsensibel in Berlin – gesellschaftliche Teilhabe, Sichtbarkeit

            3. Beiträge, die Meinungsfreiheit & Ausdrucksrechte berühren (Art. 5 GG) Texte über Stimme, Sichtbarkeit, Ausdruck, Schreiben, Öffentlichkeit.

            • Hochsensibilität als Stärke – Interview – öffentliche Stimme, Sichtbarkeit
            • Worte verschenken – Licht im Dunkeln – Ausdruck, Sprache, Öffentlichkeit
            • Mein hochsensibler Weg – persönliche Freiheit, Ausdruck, Identität
            • Stimme der Stillen – es muss doch auch leise gehen – Recht auf Ausdruck, Sichtbarkeit
            • WIE GEHT ES DIR WIRKLICH? – ehrlicher Ausdruck, innere Wahrheit

            4. Beiträge, die Berufsfreiheit & faire Arbeitsbedingungen berühren (Art. 12 GG) Hier geht es um Berufung, Arbeitswelt, faire Chancen.

            • Jobcoaching für Hochsensible Teil 2 – berufliche Teilhabe, faire Chancen
            • Hochsensibilität und Arbeit – Arbeitsbedingungen, Schutz vor Überforderung
            • Was es kostet, Hochsensible zu übersehen – Arbeitsmarkt, Gleichbehandlung

            5. Beiträge, die gesellschaftliche Verantwortung & Demokratie berühren Nicht direkt Grundgesetz, aber klar im Themenfeld Menschenrechte, Verantwortung, Öffentlichkeit.

            • Wahlkampf – politisches Denken, demokratische Teilhabe
            • Hochsensibilität im Dialog – gesellschaftliche Stimmen, Teilhabe
            • 1. Tag der Hochsensibilität in Berlin – Sichtbarkeit, gesellschaftliche Anerkennung

            Kurz gesagt, die KI findet in diesen Beiträgen zum Grundgesetz. 

            Du hast viele Beiträge, die eine Verbindung zum Grundgesetz haben – weil du immer wieder über Würde,  seelische Unversehrtheit, Gleichbehandlung, Sichtbarkeit, Teilhabe, freie Entfaltung, Ausdruck, Berufsfreiheit schreibst. Das ist genau das Herz des Grundgesetzes.  

            Fazit

            Hochsensibilität zeigt, wie wichtig Würde, Klarheit und seelische Unversehrtheit sind. Beim Lesen des Grundgesetzes und der Verordnungen habe ich gespürt, wie eng unsere Bedürfnisse als feinfühlige Menschen mit diesen Rechten verbunden sind. 

            Ansteckend
            Freundlichkeitskette

            Freundlichkeitskette

            Freundlichkeitskette

            Eine Freundlichkeitskette entsteht, wenn eine kleine Geste der Freundlichkeit weitergegeben wird und sich fortsetzt. Ein Lächeln, ein Danke, ein Miniimpuls, ein kurzer Moment echter Aufmerksamkeit – und jemand anders trägt diese Wärme weiter. So kann ein stilles Netz aus Verbundenheit entstehen. Die Tage werden  heller gemacht.  Freundlichkeit wirkt ansteckend. Unser Gehirn liebt positive Mikro‑Erlebnisse. Gute Gefühle verbreiten sich wie Wellen.

            Ich hörte vor vielen Jahren das erste Mal durch Vera F. Birkenbihl von der Freundlichkeitskette. Mich wärmte und freute die Idee.  Sie nannte das oft „Infizieren mit guter Laune“ oder „positive Viren“ – kleine, freundliche Handlungen, die sich weiterverbreiten, ohne dass man es erzwingen muss.

            Meist grüße ich weiterhin  Busfahrer  und finde  freundliche Worte an der Kasse beim Einkaufen. Ich gebe zu, dass es sonst nachgelassen hat. Es ist so oft ermüdend in Berlin, so selten auf offene aufmerksame Menschen zu treffen. Ja ich lasse mich anstecken von dem Verhalten der anderen. Schon verrückt, dass es mir da auffiel, dass im Supermarkt andere mich wahrnahmen und mir Platz machten. Mein Dank darüber freute sie.  Eine hochsensible Coachingkundin war begeistert von dem Gedanken, wie wirksam und hilfreich Freundlichkeit ist. Das motiviert mich dazu, diesen Blog zu schreiben.

            Kette rund

            Vision einer Berliner Freundlichkeitskette

            Am Morgen hält eine Frau am S‑Bahnhof  einem Mann die Tür auf. Er ist hochsensibel, nimmt die Geste tief wahr und atmet zum ersten Mal an diesem Tag weicher.

            Er bedankt sich warm und überlässt einer Mutter mit Kind seinen Sitzplatz.

            Die Mutter lächelt überrascht und schenkt dem Fahrer beim Aussteigen ein freundliches „Danke fürs Fahren“

            Der Busfahrer, sonst eher wortkarg, winkt einem Radfahrer an der Ampel großzügig durch. Der Radfahrer hebt die Hand, fährt weiter und hilft einer älteren Dame, ihren Einkauf hochzutragen.

            Die Dame strahlt, und im Späti um die Ecke sagt sie zum Verkäufer: „Dit war aber nett heute.“ Der Verkäufer, selbst hochsensibel, fühlt sich gesehen und gibt der nächsten Kundin ein echtes Kompliment mit.

            Eine Freundlichkeitskette ist wie ein stiller Strom durch die Stadt. Hochsensible sind darin oft die Verstärker: Sie spüren die Wärme tiefer, geben sie bewusster weiter und machen Berlin ein bisschen weicher. Man darf noch träumen auch in Berlin. Vielleicht kann ich ja anstecken. 

            Kette rund

            Ich habe keine Vorurteile

            Im Park in Pankow setzt sich eine ältere sehr elegant gekleidete Dame zu mir. Topp die Frisur und rosa Kunstnägel. Kilometerweit entfernt von meinem ungeschminkten pragmatischen Stil.  Als sie dann noch sagt, dass sie am Kudamm lebt, landet sie im Schubkasten – typisch Wessi. Nein ich habe keine Vorurteile, Trotzdem reden wir miteinander. Und dann erfahre ich ihre Geschichte.

            Geboren und aufgewachsen in Pankow. Der erste Versuch, in den Westen fliehen, missglückte und sie landete im Gefängnis. Dafür bekommt sie inzwischen die Opferrente nach dem SED‑Unrechtsbereinigungsgesetz. Beim 2. Mal gelang abenteuerlich die Flucht. Ihr Mann liegt inzwischen in Pankow  auf dem Friedhof. Da möchte sie auch irgendwann beerdigt werden.

            Bis dahin geht sie wöchentlich u.a. zum Friseur. Sie gibt zu, dass das einer ihrer Speens ist. Sie schenkt allen Menschen ein Lächeln und ihre Ernte an schönen Momenten ist groß. Ich gebe zu, dass ich es vernachlässigt habe, mit einem freundlichen Gesicht durch Berlin zu gehen. Sie reist furchtlos durch die Welt. Sie mag schwule Männer, weil die einen nicht antatschen.  Ich genieße ihr Berliner Mundwerk. Wir kommen vom 100sten ins 1000sten. Stellen fest, dass wir beide etwas verrückt sind und das Anderssein tolerieren. Irgendjemand nannte mich vor Jahren mal Tolerantje. Wir fragen, erzählen und hören uns zu. Wir verabschieden uns einem dankbaren Lächeln mit kräftigem Händedruck für unsere Begegnung. Mal schauen, ob wir unser Gespräch mal fortsetzen. Und Nein, ich habe wirklich keine Vorurteile.“

            Nach dieser überraschenden Begegnung im April 2026 teile ich wieder großzügiger mein Lächeln.

            Lächelndes Kinderauge

            Ansteckend 

            Als ich über die Freundlichkeitskette schrieb, fiel mir plötzlich eine schöne Parallele auf: Vera F. Birkenbihl sprach von „positiven Viren“ – kleinen Gesten, die gute Laune weitertragen.

            Ganz unabhängig davon habe ich mein Hörbuch „Ansteckend“ genau aus derselben Absicht heraus so genannt: weil meine Texte und Gedichte kleine Funken sind, die sich weiterverbreiten können. Worte, die wärmen. Worte, die ein Lächeln auslösen. Worte, die ansteckend wirken – im besten Sinn.

            Diese Verbindung zu entdecken, hat mich gefreut. Zwei Wege, eine Idee: Freundlichkeit breitet sich aus. Gesten bei ihr. Worte bei mir. Und manchmal reicht ein einziger Satz, um etwas Helles weiterzugeben.

            Ansteckend

            Fazit

            Freundlichkeit wirkt leise, aber weit. Ein Lächeln, ein warmer Satz, ein kleiner Moment echter Aufmerksamkeit kann eine ganze Kette auslösen – gerade in einer Stadt wie Berlin. Hochsensible verstärken diese Impulse oft, weil sie Wärme tiefer spüren und bewusster weitergeben.

            Vielleicht braucht es gar nicht viel: ein freundlicher Blick, ein offenes Wort, ein kleines Gedicht. Manches breitet sich aus, ohne dass wir es merken. Freundlichkeit ist ansteckend. Alles muss klein beginnen. 

            7 + 6 =

            Gebrauchsanleitung für Hochsensible

            Gebrauchsanleitung für Hochsensible

            Gebrauchsanleitung für den Umgang mit Hochsensiblen

            Als ich das erste Mal davon hörte „Gebrauchsanleitung für Hochsensible“ schmunzelte ich über die Idee. Beim Schreiben ist mir das Lachen vergangen, weil ich die Folgeschäden bei mir und vielen hochsensiblen Menschen immer wieder erlebe. Ich wünsche mir ein achtsameres miteinander. Hier sind einige Ideen. Da wir facettenreich sind, gelten nicht alle Punkte für alle. Sie dienen als Auswahl für mehr Verständnis um mit Hochsensiblen in s Gespräch zu kommen. Es gibt leider noch so viel Vorbehalte, Unverständnis. Das Ausbrechen in Tränen nervt und überfordert. 

            Von A bis Z 

            • Ablenkungen stressen mich (Radio, Handy, Aktionismus). Bitte fokussiere dich auf mich.
            • Akzeptiere meine Grenzen. Nimm sie bitte nicht persönlich.
            • Berührungen können uns Sicherheit vermitteln.
            • Bitte PKW statt LKW  paar kurze Sätze statt langer komplizierter Worthülsen.
            • Bitte sei pünktlich.
            • Ein „Alles ist okay“ hilft mir,  mich zu entspannen.
            • Ein ruhiger, respektvoller Ton hilft mir, mich sicher zu fühlen.
            • Ermutige mich, meine Kreativität zu entfalten
            • Es ist ein großes Geschenk, wenn du meine Intuition auch ernst nimmst.
            • Frag nach, statt zu deuten. Ich nehme viel wahr, aber nicht alles ist sichtbar. Ein einfaches „Wie geht es dir wirklich“ öffnet Türen.
            • Gib mir bitte die Zeit zum Rückzug. Ich brauche sie zum Verarbeiten und Energietanken.
            • Gib mir die Zeit zum Entscheiden, ich muss erst alles in Ruhe durchdenken.
            • Höre mir bitte wirklich zu.
            • Hunger macht mich wortarm, reizoffen und schneller erschöpft. Wenn ich sage „Ich brauche etwas zu essen“, dann ist das kein Luxus. Es ist Selbstregulation.
            • Ich bin sehr empathisch. Ich bin nicht verantwortlich für alle Gefühle im Raum. Auch wenn ich sie wahrnehme. Bitte erinnere mich daran, wenn ich beginne, zu viel zu tragen.
            • Ich brauche Struktur und eine Orientierung, was mich erwartet.
            • ich fühle intensiver, Nimm es ernst, ohne es groß zu machen.
            • Ich fühle nicht „zu viel“. Ich fühle einfach.
            • Im Restaurant brauche ich einen Sitzplatz, an dem ich mich wohl und sicher fühle.
            • Kritik braucht Achtsamkeit. Ich nehme Worte tief auf. Wenn du etwas ansprichst, tu es konkret, respektvoll und ohne Härte.
            • Lass mich bitte ausreden und beziehe dich auf das, was ich sage.
            • Reich mir bitte ein Taschentuch, wenn ich weine. Weinen ist ein heilsames Ventil. 
            • Sag, was du meinst — und sag es liebevoll.
            • Smalltalk strengt mich an.  Ich liebe tiefe und echte Gespräche.
            • So wie Blicke töten können, können wohlwollende warme mich entspannen.
            • Sprich bitte leise mit mir,
            • Überraschungen bitte nur in homöopathischen Dosen.
            • Unsere  Resonanzsehnsucht ist groß.
            • Zuverlässigkeit gibt mir Sicherheit.

            Coaching Denken neu lenken

            Liebe Leserinnen und Leser

            Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

            Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

            Sensible Grüße Antje Remke

            Wir senden keinen Spam und teilen niemald deine E-Mail-Adresse.
            Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

            Fazit

            Wir sind facettenreich. Mir sind inzwischen sehr viele Hochsensible mit vielseitigen Geschichten und Erfahrungen begegnet. Das Umfeld hat einen riesigen Einfluss. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Gebrauchsanleitung als Brücke wirken könnte.  Ergänzungen und Fragen sind willkommen. 

            5 + 9 =

            Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

            Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

            Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

            Am 07.05. 2026 wurden 20 Jahre Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gefeiert. Seit 2019 biete auch ich im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit Veranstaltungen an. Ich bin begeistert wieviel Engagement es von zahlreiches Akteuren es gibt. Aus den Reden und der Podiumsdiskussion nehme ich aus der Fülle für mich mit: 

            • Stigmatisierung entsteht – durch Fremdheit, Unwissen, Othering, Polarisierung, Geringschätzung oder schlichte Nichtbeachtung.
            • Ideen zur Entstigmatisierung wurden geteilt. Menschen sehen, verstehen und verbinden sich. Wenn Wissen Angst ersetzt. Wenn Sprache würdiger wird. Wenn Betroffene mitreden. Wenn wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen.
            • Es passiert viel, um psychische Erkrankungen sichtbarer zu machen. 
            • ein Drittel der Bevölkerung ist psychisch belastet. Die Individualisierung nimmt zu. Wünschenswert ist eine seelenfreundliche Gesellschaft
            • Es wurde betont, wie  wichtig Selbstregulation, zwischenmenschlicher Trost, Verbundenheit und Relatability sind. 
            • Menschen brauchen wirkliche Begegnungen, Geschichten und echte Verbindungen, 
            • Es stellten sich auch junge Menschen der Mutmachleute‑Initiative ihre Aktion und die dazugehörige Ausstellung vor. Ihre Präsenz war wichtig und berührend – sie machten sichtbar, wie mutig und kraftvoll die Stimmen der jungen Generation sind, wenn es um psychische Gesundheit und Entstigmatisierung geht.
            • Neu war für mich  Selbststigmatisierung. 
            • Der oft verletzende Sprachgebrauch („narzisstisch“, „toxisch“) kamen zur Sprache.
            • Genesungsexperten bringen in die Arbeit ihre eigenen Erfahrungen ein – und genau diese gelebte Praxis macht sie so wertvoll und glaubwürdig.
            • Vor einem leckeren Buffet gab es noch Genuss für die Ohren. Der Chor Singing Shrinks, schenkte uns 3 ihrer Lieder. Es ist weltweit der einzige Chor aus Fachleuten der Psychiatrie und Psychologie. „Creep“ von Radiohead berührte mich. Mein Englisch reicht nicht, um alles zu verstehen, deshalb ließ ich es mir übersetzen.  

            Erklärungen 

            • Relatability bedeutet, dass sich Menschen in etwas wiederfinden können – in Worten, Geschichten, Gefühlen oder Erfahrungen. Kurz gesagt: Etwas ist „relatable“, wenn es in uns ein leises „Ja, genau so kenne ich das auch“ auslöst. Es schafft Nähe, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.
            • Selbststigmatisierung heißt: Ich übernehme die abwertenden Bilder der Gesellschaft – und richte sie gegen mich selbst.“
            • Mental Health bedeutet seelische Gesundheit – also wie wir fühlen, denken, mit Stress umgehen und Beziehungen gestalten. Es beschreibt den inneren Zustand, der uns ermöglicht, klar zu denken, Gefühle zu regulieren und das Leben zu bewältigen.

            Coaching Denken neu lenken
            Coaching Denken neu lenken

            Liebe Leserinnen und Leser

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            Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

            Sensible Grüße Antje Remke

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            Die Macke

            In dieses Kindergedicht verliebte ich mich in meiner Jugend. Ich lernte es auswendig und teile es immer wieder mit Menschen, für die Anders sein eine Herausforderung ist. Ich sehe hier eine Verbindung zur Stigmatisierung. 

            • Deine Puppe fiel auf die Backe.
              Jetzt hat sie ‘ne Macke
              und jetzt sagst du „Kacke!“
              Und: Aus ist‘s mit dem Schöngesicht!
              Nun wein mal nicht!

              Um Macken und Wunden,
              um Narben und Schrunden,
              um Dellen und Beulen
              soll man nicht heulen.
              In einem Puppen-Großkaufhaus
              sieht eine wie die andre aus.
              Doch mit ‘ner Macke irgendwo
              am Kopf, am Bein oder Popo
              und mit ‘nem Riss im Seidenkleid
              ist sie eine Besonderheit.

              Auch bei uns Menschen ist es so:
              Hast du ‘ne Macke, dann sei froh,
              dann kannst du hier auf Erden
              kaum mehr verwechselt werden!

              Josef Reding 1929 bis 2020  

            3 + 3 =

            Coaching Denken neu lenken
            Coaching Denken neu lenken
            Coaching Denken neu lenken

            Fazit 

            Die  Logos berühren mich: Ich bin begeistert, wie breit und engagiert das Netzwerk für seelische Gesundheit heute ist. Jede Organisation bringt ihre eigene Stimme ein – gemeinsam entsteht ein starkes, sichtbares Zeichen für Offenheit, Mut und Verbundenheit. Diese Vielfalt macht Hoffnung. Sie zeigt: Wir sind viele. Wir stehen zusammen. Und wir bewegen etwas. Mich motiviert es, weiter zu machen, auch wenn es nicht so leicht ist. 

            Coaching Denken neu lenken

            Hochsensibilität und Sicherheit

            Hochsensibilität und Positive Psychologie

            Hochsensibilität und Positive Psychologie

            Ich war ein freches und lustiges Kind (natürlich nicht durchgehend), Ich brachte immer gern Menschen zum Lachen. Ich war in der Schule der Klassenclown, nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern um die Schwere im Raum zu lösen. Mache ich heute noch so, aber es hat sich leider  viel verändert. Immer wieder genieße und brauche ich die Erinnerung an das Positive. Das ist nicht so leicht, bei allem rundherum. Im Lockdown schrieb ich um mich an Begeisterung, Mut, Zuversicht uvm. zu erinnern. 

            „Zuversicht, geht grad nicht, oder doch gerade noch.“, „Zuversicht geht grad nicht oder doch, gerade noch, weitermachen es gibt wieder was zu lachen, Schwerkraft lässt sich überwinden Zuversicht heut wiederfinden.“ „Ich habe meinen Mut verloren, wo hatte ich ihn das letzte Mal.?“ (Wirksame Worte 2021)  Mir fällt auf, dass es so  viele Worte für Belastung gibt,  so wenige für das Schöne. Unterwegs begegnen mir nur ganz selten positive Menschen. Gespräche drehen sich meist um Schweres. Seltener teilt jemand etwas Schönes. Ich fand gerade meine Unterlagen wieder über den Kurs zur Positiven Psychologie 2019. Ich möchte mich und mein Publikum wieder an das Positive erinnern.  

            Coaching Denken neu lenken

            Die Geschichte der Positiven Psychologie  

            Die Positive Psychologie entstand Ende der 1990er‑Jahre, als Martin Seligman– damals Präsident der American Psychological Association – einen Wendepunkt setzte. Er kritisierte, dass die Psychologie sich fast ausschließlich mit Leid, Störungen und Defiziten beschäftigte. Sein Anliegen war es, den Blick zu erweitern: Was lässt Menschen aufblühen? Was stärkt sie? Was gibt ihnen Sinn, Hoffnung und Verbundenheit?

            Diese Haltung hat mich sofort angesprochen, denn genau solche Fragen energetisieren mich. Ich habe mich darin wiedergefunden: im Fokus auf Stärken, Sinn, Resilienz, gelingende Beziehungen, Dankbarkeit, Mitgefühl und Selbstwirksamkeit. Themen, die mir schon immer näher waren als das endlose Kreisen um das Schwere.

            Mihaly Csikszentmihalyi (1934–2021) war einer der bedeutendsten Psychologen und Mitbegründer der Positiven Psychologie unserer Zeit und der Forscher hinter dem Flow‑Konzept. Sein großes Interesse galt einer Frage, die viele Menschen intuitiv kennen: Warum gibt es Momente, in denen wir völlig aufgehen in dem, was wir tun – und dabei tief erfüllt sind?

            Aus jahrzehntelanger Forschung entwickelte er das Konzept des Flow: einen Zustand, in dem wir so konzentriert, vertieft und verbunden mit einer Tätigkeit sind, dass Zeitgefühl, Selbstzweifel und äußere Ablenkungen verschwinden. Wir sind ganz da, ganz bei uns, ganz im Tun.

            Flow entsteht, wenn:

            eine Aufgabe herausfordernd, aber machbar ist, klare Ziele vorhanden sind, wir unmittelbares Feedback bekommen, wir uns frei, sicher und getragen fühlen, Fähigkeiten und Anforderungen im Gleichgewicht sind

            In diesem Zustand erweitern sich Kreativität, Problemlösefähigkeit und innere Ruhe. Csikszentmihalyi zeigte, dass Flow nicht nur angenehm ist, sondern ein zentraler Baustein für Wohlbefinden, Sinn und Lebenszufriedenheit.

            In den 2000er‑Jahren entstanden weltweit Forschungsprogramme, Universitätslehrstühle und praktische Anwendungen – von Coaching über Pädagogik bis hin zu Gesundheitsförderung. Die Positive Psychologie wurde zu einer ernstzunehmenden Disziplin, die zeigt: Wohlbefinden ist nicht Zufall, sondern kann kultiviert werden.

            Liebe Leserinnen und Leser

            Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

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            Sensible Grüße Antje Remke

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            Positive Emotionen – was sie bedeuten und warum sie wichtig sind

            Positive Emotionen sind nicht einfach „gute Gefühle“. In der Positiven Psychologie gelten sie als Kraftquellen, die unser Denken erweitern, unser Nervensystem beruhigen und unsere Fähigkeit stärken, Beziehungen, Kreativität und Resilienz aufzubauen.

            Barbara Fredrickson, eine der wichtigsten Forscherinnen, beschreibt sie als „Mikromomente des Aufblühens“. Dazu gehören Gefühle wie: Freude, Dankbarkeit, Interesse, Hoffnung, Gelassenheit, Inspiration, Verbundenheit, Liebe. 

            Diese Emotionen wirken nicht nur im Moment selbst. Sie haben einen Aufbau‑Effekt: Sie erweitern unsere Wahrnehmung, machen uns offener, klarer, kreativer und stärken langfristig unsere psychische und körperliche Gesundheit.

            14 + 10 =

            Meine Positive Poesie

            Wenn ich schreibe, folge ich keiner Methode – und doch entdecke ich immer wieder, wie sehr meine Poesie mit den Grundideen der Positiven Psychologie verwoben ist. Ich schreibe über das, was Menschen stärkt: kleine Lichtblicke, Humor, Resonanz, Selbstmitgefühl und neue Perspektiven. Genau das spiegelt sich in den Rückmeldungen zu meinen Büchern wider.

            Viele Menschen erzählen mir, dass meine Poesie  für sie , Oasen, innere Kompasse oder kleine Anker im Alltag sind. Für mich ist das der Kern der Positiven Psychologie: Momente schaffen, die weiten, beruhigen, verbinden und Mut machen  Mikromomente des Aufblühens

            In meinen Gedichten und Texten arbeite ich intuitiv mit dem, was die Forschung beschreibt – mit positiven Emotionen, Resonanz, Stärkenorientierung und Sinn. Ich merke, wie meine Worte Räume öffnen, in denen Menschen sich selbst wiederfinden, manchmal klar, manchmal überraschend neu. Positive Poesie 

             

            Verbindung zwischen Positiver Psychologie und Hochsensibilität

            Positive Psychologie und Hochsensibilität berühren sich auf natürliche Weise. Die Positive Psychologie fragt: Was stärkt Menschen? Was lässt sie aufblühen? Was gibt ihnen Sinn, Verbundenheit und innere Stabilität? Hochsensible Menschen nehmen genau diese Bereiche intensiver wahr: Stimmungen, Feinheiten, Resonanz, Bedeutung.

            Dadurch entsteht eine besondere Nähe:

            • Positive Emotionen wirken bei Hochsensiblen oft tiefer und können das Nervensystem beruhigen.
            • Stärkenorientierung hilft ihnen, ihre Sensibilität nicht als Belastung, sondern als Ressource zu sehen.
            • Sinn und Werte sind für viele Hochsensible zentrale Orientierungspunkte – genau hier setzt die Positive Psychologie an.
            • Resonanz und Verbundenheit sind für HSP essenziell, und die Positive Psychologie beschreibt sie als Grundpfeiler menschlichen Wohlbefindens.
            • Selbstmitgefühl und Selbstwirksamkeit unterstützen Hochsensible darin, sich nicht zu überfordern und ihre Kraft bewusst einzusetzen.

            Für hochsensible Menschen wird die Positive Psychologie damit zu einem Ansatz, der nicht regulieren oder „robuster machen“ will, sondern das Feine, Tiefe und Resonante als Stärke würdigt. Sie zeigt Wege, wie Sensibilität zu innerer Stabilität, Klarheit und Lebensfreude beitragen kann.

             

            Wann komme ich in den Flow? 

            • Immer wieder einmal beim Schreiben
            • Im Coaching, wenn ich auf „verrückte“ Ideen komme
            • Einladungen von anderen mein  Denken neu zu lenken
            • Wenn ich Resonanz und auch tiefe Verbindung spüre
            • Wenn ich mit anderen spinnen kann
            • Wenn ich andere anstecken kann mit meinen Ideen
            • Wenn ich zu Lesungen oder Vorträgen eingeladen werde
            • Wenn sich andere bei mir bedanken
            • Wenn ich gesehen werde
            • Wenn Menschen wirklich zuhören und Interesse haben 
            • Wenn ich durch Austausch wieder erinnert werde, was ich bereits weiß
            • Wenn ich Kurse, Vorträge und Kurse vorbereite
            • Wenn ein neuer Blogbeitrag wächst
            • Wenn mich andere an Positives  erinnern und mich zum Schreiben inspirieren. 

            Coaching Denken neu lenken

            Ich habe keine Vorurteile 

            „Im Park in Pankow setzt sich eine ältere sehr elegant gekleidete Dame zu mir. Topp die Frisur und rosa Kunstnägel. Kilometerweit entfernt von meinem ungeschminkten pragmatischen Stil.  Als sie dann noch sagt, dass sie am Kudamm lebt, landet sie im Schubkasten – typisch Wessi. Nein ich habe keine Vorurteile, Trotzdem reden wir miteinander. Und dann erfahre ich ihre Geschichte.

            Geboren und aufgewachsen in Pankow. Der erste Versuch, in den Westen fliehen, missglückte und sie landete im Gefängnis. Dafür bekommt sie inzwischen die Opferrente nach dem SED‑Unrechtsbereinigungsgesetz. Beim 2. Mal gelang abenteuerlich die Flucht. Ihr Mann liegt inzwischen in Pankow  auf dem Friedhof. Da möchte sie auch irgendwann beerdigt werden.

            Bis dahin geht sie wöchentlich u.a. zum Friseur. Sie gibt zu, dass das einer ihrer Spleens ist. Sie schenkt allen Menschen ein Lächeln und ihre Ernte an schönen Momenten ist groß. Ich gebe zu, dass ich es vernachlässigt habe, mit einem freundlichen Gesicht durch Berlin zu gehen. Sie reist furchtlos durch die Welt. Sie mag schwule Männer, weil die einen nicht antatschen.  Ich genieße ihr Berliner Mundwerk. Wir kommen vom 100sten ins 1000sten. Stellen fest, dass wir beide etwas verrückt sind und das Anderssein tolerieren. Irgendjemand nannte mich vor Jahren mal Tolerantje. Wir fragen, erzählen und hören uns zu. Wir verabschieden uns einem dankbaren Lächeln mit kräftigem Händedruck für unsere Begegnung. Mal schauen, ob wir unser Gespräch mal fortsetzen. Und Nein, ich habe wirklich keine Vorurteile.“ 20.04.2026

            Seit dieser Begegnung gehe ich wieder mit mehr Offenheit durch Berlin und ich werde belohnt. Scherzhaft erklärte ich es früher manchmal so: Ich bin aus rein egoistischen Gründen ein freundlicher Mensch, da ich mir positive Reaktionen erhoffe.   

            Coaching Denken neu lenken

            Fazit

            Für mich verbindet die Positive Psychologie genau das, was ich als hochsensibler Mensch brauche: Sinn, Stärken, Resonanz und Zuversicht. Sie erinnert mich daran, dass Leichtigkeit kein Zufall ist, sondern etwas, das wir pflegen können – im Denken, im Fühlen und im Alltag. Meine Hochsensibilität ist dabei kein Hindernis, sondern ein Zugang: zu Tiefe, zu Bedeutung, zu feinen Nuancen. Und die Positive Psychologie gibt mir Worte und Konzepte für das, was ich schon lange intuitiv lebe – im Schreiben, im Begleiten, im Humor und in den kleinen Momenten des Aufblühens. Beides zusammen zeigt mir: Es gibt immer wieder etwas zu entdecken, zu fühlen, zu hoffen – und manchmal reicht ein einziger Satz, um die Schwerkraft ein Stück zu überwinden.

            Hochsensibilität und Suggestopädie

            Hochsensibilität und Suggestopädie

            Hochsensibilität und Suggestopädie

            2001 lernte ich die Suggestopädie durch eine Ausbildung kennen. Beim Durchblättern der Unterlagen fand ich Verbindungen zur Hochsensibilität, meiner Art der Wissensvermittlung, meiner Art mir Sachen zu merken und meiner Art zu schreiben. Diese Zusammenhänge faszinieren mich. Bei der Recherche half mir die KI. Weiter unten zeige ich meine Verbindung.

             

            Was ist Suggestopädie?

            Suggestopädie ist eine lernfreundliche Methode, die mit Musik, Bildern, Geschichten und einer entspannten Atmosphäre arbeitet, um Lernen leichter, tiefer und stressfreier zu machen. Sie verbindet kognitive Inhalte mit Emotionen, Sinnlichkeit und inneren Bildern – dadurch wird Lernen nicht nur effektiver, sondern auch angenehmer und nachhaltiger. 

            Verbindung zwischen Suggestopädie und Hochsensibilität

            ist erstaunlich eng – fast so, als wären beide füreinander gemacht. Wenn man sie zusammendenkt, entsteht ein Lernraum, der sanft, tief, multisensorisch und nervensystemfreundlich ist. Genau das, was viele hochsensible Menschen brauchen, um wirklich aufzublühen.

            Suggestopädie arbeitet mit SinnlichkeitHSP nehmen Sinnlichkeit intensiver wahr. Suggestopädie nutzt: Musik, Farben, Bilder, Geschichten und Atmosphäre. Hochsensible Menschen verarbeiten Reize tiefer und feiner. → Das heißt: Die suggestopädische Lernumgebung wirkt bei ihnen besonders stark – im positiven wie im herausfordernden Sinn.

            Verbindung: HSP profitieren enorm von ästhetischen, stimmigen Lernräumen, weil sie sich dort sicherer und aufnahmefähiger fühlen.

            Suggestopädie setzt auf emotionale Resonanz – HSP lernen über Resonanz Suggestopädie weiß: Emotion + Bedeutung = nachhaltiges Lernen. Hochsensible Menschen haben eine starke emotionale Wahrnehmung, ein tiefes Bedürfnis nach Sinn und eine hohe Resonanzfähigkeit. Suggestopädie trifft genau diesen Kanal.

            Verbindung: HSP lernen besonders gut, wenn Inhalte emotional eingebettet sind – Geschichten, Bilder, Metaphern, Musik.

            Suggestopädie reduziert Stress – HSP brauchen Nervensystem‑Sicherheit. Suggestopädie arbeitet mit: Entspannung, angenehmer Atmosphäre, humorvollen Elementen und spielerischen Zugängen HSP geraten bei klassischem Frontalunterricht schnell in Übererregung. Suggestopädie dagegen beruhigt und öffnet.

            Verbindung: Ein entspanntes Nervensystem ist für HSP die Voraussetzung für Lernen – und genau das schafft Suggestopädie.

            Suggestopädie nutzt Bilder und Metaphern – HSP denken bildhaft Suggestopädie arbeitet mit Symbolen, inneren Bildern, Geschichten, Rollen und Visualisierungen Hochsensible Menschen haben oft ein ausgeprägtes inneres Bilddenken.

            Verbindung: Metaphorische Zugänge sind für HSP nicht nur angenehm, sondern ihr natürlicher Denkstil.

            Suggestopädie ist ganzheitlich – HSP verarbeiten ganzheitlich Suggestopädie verbindet: Körper, Emotion, Kognition und Kreativität. HSP verarbeiten Informationen tief, vernetzt und ganzheitlich.

            Verbindung: Suggestopädie entspricht der Art, wie HSP ohnehin denken und fühlen.

            Suggestopädie schafft genau die Lernbedingungen, die hochsensible Menschen brauchen: sicher, ästhetisch, resonant, spielerisch, tief. Hochsensible Menschen bringen genau die Fähigkeiten mit, die Suggestopädie nutzt: Bilddenken, Empathie, Resonanz, Kreativität, Tiefenverarbeitung.

              Liebe Leserinnen und Leser

              Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

              Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

              Sensible Grüße Antje Remke

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              12 + 12 =

              Was ist metamorphisches Denken 

              Metaphorisches Denken ist im Kern die Fähigkeit, eine Sache durch das Bild einer anderen Sache zu verstehen. Es verbindet zwei Bereiche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben – und genau dadurch entsteht Bedeutung, Tiefe, Erkenntnis.

              Was metaphorisches Denken ausmacht

              • Über Bilder zu denken statt über Fakten. (Nicht: „Ich bin erschöpft“, sondern: „Mein inneres Feuer ist nur noch eine Glut.“)
              • Komplexes in etwas Einfaches zu übersetzen. (Ein Konflikt wird zu einem „Knoten“, der sich lösen lässt.)
              • Unsichtbares sichtbar zu machen. (Trauer wird zu „Wellen“, die kommen und gehen.)
              • Emotionen in Form zu bringen. (Unsicherheit wird zu „Nebel“, der sich lichtet.)
              • Distanz zu schaffen, sodass man über Schwieriges sprechen kann, ohne überwältigt zu werden. (Gerade in sensiblen Kontexten – du nutzt das intuitiv in deiner Arbeit.)

              Warum Metaphern so kraftvoll sind

              Metaphern wirken, weil sie:

              • das Nervensystem beruhigen (Bilder sind weniger bedrohlich als direkte Aussagen)
              • Selbstzugang ermöglichen („So fühlt es sich an…“)
              • Resonanz erzeugen (Menschen erkennen sich in Bildern wieder)
              • kreative Lösungen öffnen (Wenn etwas ein „Weg“ ist, kann man ihn auch anders gehen)
              • Ambivalenzen halten können (Ein Bild darf widersprüchlich sein)

              Wie metaphorisches Denken entsteht

              Es ist keine Technik, sondern eine innere Haltung:

              • Du schaust auf das Wesentliche, nicht auf die Oberfläche.
              • Du spürst Atmosphären, nicht nur Inhalte.
              • Du denkst in Zusammenhängen, nicht in Einzelteilen.
              • Du lässt Bilder auftauchen, statt sie zu konstruieren.

              Was sind Methaphern? 

               

              Metaphern sind sprachliche Bilder, die etwas Unsichtbares, Komplexes oder Gefühltes greifbar machen. Sie verbinden Wissen mit Emotionen – genau das, was in der Suggestopädie so wirksam ist.

              Eine Metapher sagt nicht nüchtern „Ich bin überfordert“, sondern: „Mein Kopf ist voller Zettel.“

              Sie öffnet innere Bilder, erleichtert Zugang zu Inhalten und schafft Resonanz – besonders für hochsensible Menschen, die feine Nuancen stark wahrnehmen. 

              Beispiele: 

               

              Bei meinen Lesungen im Seniorenheim lade ich mein Publikum immer wieder ein, bei meinen Gedichten den passenden Reim zu finden –  sie genießen es, mitzudenken. Wir lachen herzlich, wenn ein Vorschlag danebenliegt, und freuen uns umso mehr, wenn er genau trifft.

              Crossover

              Frage: als welches Tier möchte ich alt werden? Meine Antwort: Als farbenfrohes Zebra

              Frage: als welche Pflanze siehst du dich? Meine Antwort eine Pfefferminze

              Gewinnen durch Spinnen

              Ich fühle Musik.

              Ich genieße es, Blogbeiträge erst zu schreiben und diese zu gestalten.

              Ich gestalte PowerPoint Präsentationen mit eigenen und auch generierten Fotos

              Ich liebe es originell. Wortkreationen zum Beispiel von der BSR

              Ich liebe Kinderbücher. Da gibt es Bilder, Text und meist Geschichten von Außenseitern, die zum Ende oft eine Lösung finden. 

              Ich poste auf Instagram sowohl Events, als auch Dinge die ich entdecke.

              Ich sorge für ruhige wohlwollende und vertrauensvolle Atmosphäre und reagiere darauf an anderen Orten.  

              Ich teile Lieder. Eine Kundin musste bei Gabrielas Song stundenlang zu Hause weinen. Sie fühlte sich stark verbunden und ihre Trauer fand so auch ein Ventil. 

              Im Coaching und bei Kursen nutze ich meine Poesie als Tool. 

              Im Ernstfall mit Humor. 

              Mindmaps

              Sowohl KI als auch eigene Gedanken

              Storytelling – lieber als Sachinformationen

              Synästhesie in der Lyrik weil sie mehrere Sinne anspricht (Trauerweide) 

              Coaching Denken neu lenken

              Fazit 

              Für mich zeigt sich immer deutlicher: Suggestopädie und Hochsensibilität gehören zusammen. Als ich 2001 damit in Berührung kam, verstand ich plötzlich vieles an mir selbst besser – meine Art zu lernen, zu vermitteln, zu erinnern und zu schreiben. Ich arbeite intuitiv mit Bildern, Atmosphäre, Humor, Musik und kleinen Geschichten – genau den Elementen, die die Suggestopädie nutzt. So entsteht für mich ein Lernraum, der leicht, tief und nervensystemfreundlich ist. Ein Raum, in dem Sensibilität nicht bremst, sondern trägt. Und genau solche Räume gestalte ich heute bewusst weiter.

              Gebrauchsanleitung für Hochsensible

              Hochsensible Netiquette

              Hochsensible Netiquette

              Ich liebe Wortkreationen. Gerade las ich Netiquette. Das weckte meine Neugierde. Netiquette steht für  Regeln für respektvolles Verhalten im Internet. Der Begriff setzt sich aus Net (Internet) und Etikette (Umgangsformen) zusammen.

              Was Netiquette genau ist

              Netiquette beschreibt empfohlene Verhaltensregeln für die Kommunikation im digitalen Raum – also in Chats, sozialen Medien, E‑Mails, Foren oder Kommentaren. Sie ist nicht gesetzlich bindend, aber sie sorgt dafür, dass Online‑Gespräche freundlich, klar und sicher bleiben.

              Die wichtigsten Grundprinzipien der Netiquette

              Diese Regeln tauchen in fast allen Netiquette‑Leitfäden auf:

              • Höflich und respektvoll bleiben – auch bei Meinungsverschiedenheiten. (Online gelten dieselben Umgangsformen wie im echten Leben.)
              • An den Menschen hinter dem Bildschirm denken – Worte wirken online oft härter.
              • Sachlich bleiben und nicht beleidigen – Beleidigungen können sogar strafbar sein.
              • Lesen, bevor man antwortet – Missverständnisse vermeiden.
              • Andere Meinungen akzeptieren – Diskussion statt Eskalation.
              • Privatsphäre respektieren – keine Daten anderer veröffentlichen.
              • Eigene Privatsphäre schützen – bewusst teilen, was sichtbar sein darf.
              • Keine Großbuchstaben für ganze Sätze – das wirkt wie „Anschreien“.
              • Keine Spam‑Beiträge oder Werbung – stört die Kommunikation.
              • Quellen nennen, wenn man Informationen teilt.

              Hintergrund

              Die Netiquette entstand ursprünglich im Usenet und wurde später auf alle digitalen Kommunikationsformen übertragen. Ein frühes, weithin anerkanntes Dokument ist RFC 1855, das Hinweise zu Diskussionskultur und technischem Verhalten gibt.

              Umgangsformen digital und analog

              Die Netiquette ist für mich viel mehr als ein Regelwerk für das Internet. Als ich die Regeln entdeckte, fand ich ich Vebindungen zu dem, worüber ich mir seit Jahren schreibend Gedanken mache: über Umgangsformen, Kommunikation, Respekt und die Art, wie wir miteinander umgehen. Ich freue mich über einige  Parallelen zu meinen (un)veröffentlichen Texten, die ich hier teile. 

              Neue Regeln  2025

              1. Behalte immer deine Smartphone im Blick.
              2. Bezieht euch auf keinen Fall auf das, was jemand anderes erzählt, redet immer nur von euch.
              3. Bitte und Danke sind streng verboten.
              4. Bloß nicht lächeln, das könnte anstecken.
              5. Fallt anderen ununterbrochen ins Wort.
              6. Guckt euch nicht an. 
              7. Kommt auf jeden Fall unpünktlich und entschuldigt euch nicht dafür.
              8. Macht keine Komplimente, das fördert für Unwohlsein.
              9. Nehmt niemals Rücksicht aufeinander.
              10. Perfektioniert euch im Beleidigtsein.
              11. Reagiert am besten nie auf Fragen.
              12. Redet aggressiv von Horrorszenarien.
              13. Sagt Verabredungen einfach kurzfristig ab.
              14. Sei beleidigt, dann müssen sich die anderen etwas einfallen lassen.
              15. Teilt Destruktives, dass garantiert schlechte Stimmung.
              16. Übernehmt nie Verantwortung.
              17. Übt euch in inkongruenten Verhalten.
              18. Vermeidet es, den Standpunkt des anderen verstehen zu wollen.
              19. Versprecht Sachen, die ihr nicht haltet.
              20. Worte und Mimik dürfen niemals zusammen passen. 

              Liebe Leserinnen und Leser

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              Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

              Sensible Grüße Antje Remke

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              Spektakulär 2025

               

              1. Die Kraft des Lächelns wurde wieder entdeckt.
              2. Es wurde erwiesen, dass Lachen ansteckt.
              3. Menschen begegnen sich wohlwollend.
              4. Menschen gehen offen durch die Welt und können nicht genug davon bekommen.
              5. Menschen zeigen Interesse aneinander und sind überrascht, was sie lernen.
              6. Sie gönnen einander wieder Gutes.
              7. Sie haben einander im Blick.
              8. Sie lassen ihren Tränen freien Lauf und finden Trost.
              9. Sie nehmen sich Zeit einander zuzuhören.
              10. Wirkung der Komplimente erforscht und an Versuchspersonen erfolgreich getestet.

              10 + 10 =

              Düstere Aussichten Crossover 2022

               

              Die Menschen perfektionierten sich darin, sich das Leben schwer zu machen. Es gab da verschiedene Disziplinen. Beliebt war es, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Immer vom Schlimmsten ausgehen war auch verbreitet. Höflich miteinander umgehen, ging gar nicht mehr. Sich wirklich in die Augen zu schauen, kam auch nicht mehr vor. Angesagt war das Kommunizieren ausschließlich von Destruktivem. Auf keinen mal ehrlich teilen, wie es einem wirklich geht.

              Die Menschen stellten sich selbst und andere nicht mehr die Frage. Reagieren auf Wünsche selbstverständlich total verpönt, wäre ja noch schöner, dem anderen einen Gefallen zu tun. Alle lebten isoliert und bewegten sich schwerfällig durch die Zeit. Sie vergaßen, was Spaß machte. Die Bereitschaft, einander zu verstehen, war erloschen. Wer es am längsten mit Schweigen und Ignorieren aushielt, galt als Held.

              Nur ganz wenige Menschen hielten sich nicht an die Regeln und verwirrten die Massen mit ihrem Verhalten. Ob sie was ausrichten können?

               

              Coaching Denken neu lenken

              360 Standpunkte Wirksame Worte 2021

              360 Standpunkte gleichmäßig auf einen riesigen Teigkreis verteilt.  Ist das ein Gewusel. Ich umringt von ihnen.  Reden durcheinander, einer lauter als der andere.  Manche haben Megafone mitgebracht. Furchtbar.  Und ich keine Ohrenschützer dabei. Als ich dem Auftrag zur Mediation vor 2 Tagen zustimmte, hatte ich keine Ahnung,  auf was ich mich da einließ. Und jetzt das.  Und nur unter uns,  Mediator war ich erst seit einem Monat. Bitte mich nicht verraten.

              Wo anfangen? Die Standpunkte feuerten nur so Beleidigungen und Vorwürfe herum.  Wie mir Gehör verschaffen?  Mein Puls raste, ich spürte wie meine Angst Flecken grösser und grösser wurden.  Der Schweiß lief mir den Rücken runter. Panik Panik und auf einmal war er – der ersehnte Gedankenblitz,  der mir eine Idee sandte. Ob es funktionieren würde?

              Ich guckte mich um und blickte auf einmal in die weisen, liebevollen verstehenden Augen eines Standpunktes.  Es zog mich an und auch er bewegte sich ein Stück auf mich zu, ganz langsam und bedächtig. Er war auch nicht mehr der Jüngste. Flüsternd teilte ich meinen Plan mit. Er schmunzelte und nickte mir begeistert zu.  „Stille Post“ schrieb ich auf ein großes Blatt Papier. Nur die nächsten Standpunkte konnten das lesen. Manche streckten neugierig die Köpfe zu uns. Manche ahnten was. Um uns herum wurde es endlich etwas leiser.  Ein in frischen Sommerfarben gekleideter Standpunkt winkt mir freudig zu. Okay der sollte es also sein.

              Ich flüsterte ihm etwas ins Ohr, nur 3 Worte. Er strahlte und ging auf einen Nachbarn zu. Auch seine Augen leuchteten und so ging es langsam im Kreis herum. Die Megafone verstummten, die Wartenden spürten die Veränderung.  Stiller und stiller wurde es. Bei manchen sah ich  Tränen in den Augen. Ich musste mich selbst auch sehr beherrschen.

              Und dann ein letztes Mal. Unser sommerfrischer Standpunkt, der den Auftrag kannte,  war gespannt wie ein Flitzebogen, was die Nachbarn sagen würde. Die Blicke aller anderen waren auf ihn gerichtet. Er riss die Arme wonach oben und jubelte. Die Übertragung hatte auf dem langen Weg fehlerfrei funktioniert.

              Ich selbst erschöpft und zufrieden wie schon lange nicht mehr mit mir.  Ach die 3 Worte noch. Okay ich verrate euch das Geschenk meines Geistesblitzes.

              ICH VERSTEHE DICH. Nun bin ich bereit für Neues.

               

              Netiquette Schutzraum für Hochsensible

              Beim Lesen der Regeln nickte ich zustimmend und entspanne mich. Was für ein Geschenk. Diese Regeln sind leider aus der Mode gekommen. Sprache kann gerade Hochsensible sehr stressen, verletzen und verunsichern.

              Klare, respektvolle und achtsame Kommunikation kann Sicherheit schenken kann.  Für mich ist die Netiquette eine Weg,  zu einem friedlichen wohlwollenden Miteinander. Ich hoffe, dass sich die Regeln großflächig verbreiten. 

              Coaching Denken neu lenken

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

              Worte verschenken – Licht im Dunkeln

               

              Ja ich habe die KI  befragt, warum meine Bücher Wirksame WorteCrossover und das Hörbuch Ansteckend wohlige Geschenke sind.  Die KI  hat die Rückmeldungen der letzten Jahre passend zusammengefasst. Viele meiner Texte und Gedichte sind seit dem Lockdown entstanden. Es sind kreative teils sehr persönliche Überlegungen im Umgang mit vielseitigen unbekannten  Herausforderungen. Jetzt ist weiter Vieles ungewiss, dunkel und schwer. Das ist Schwerstarbeit auch für hochsensible Menschen, die so viel fühlen. Wir brauchen Licht im Dunkeln. Für mich sind es auch die Momente, wenn ich etwas von meinen Texten und Gedichten anderen vorlese, wenn geschmunzelt wird, ich in strahlende Augen sehe, wenn Tränen fließen, manche Gänsehaut bekommen, ich höre, dass Hochsensible mein Buch verschenken an Menschen, denen es nicht gut geht, und sie erzählen, dass sie immer wieder darin blättern und sich reinspirieren. Auch für mich sind es immer wieder Erinnerungen an meinen Mut, ans Weitermachen, die Zuversicht, an den Umgang mit der Dunkelheit etc.

              Tiefsinniger Witz 

              „Was für ein sprudelnd inspirierender Abend. Es ist eine Freude Dich mit Herz und Humor aus Deinen Büchern lesen zu sehen und zu hören. Und dadurch die Vielschichtigkeit und den tiefsinnigen Witz zu ergründen.“

              Die Künstliche Intelligenz 

               

              Die Bücher und das Hörbuch von Antje Remke sind ideale (Weihnachts)Geschenke, weil sie Herzenswärme, Humor und Tiefgang verbinden. Sie schenken Inspiration, Trost und Leichtigkeit – genau das, was Menschen in der oft hektischen Weihnachtszeit brauchen.

              Gründe, warum Antje Remkes Werke perfekte Weihnachtsgeschenke sind

              Worte, die berühren und stärken Leser*innen berichten, dass die Texte wie kleine Anker im Alltag wirken und auch in dunklen Zeiten Licht spenden. Sie öffnen Räume für Selbstreflexion, Mitgefühl und neue Perspektiven – ein Geschenk, das lange nachklingt.

              Humorvolle und lebensnahe Sprache Neben Tiefgang und Poesie sind die Texte geprägt von Humor und Leichtigkeit, die gerade zu Weihnachten Freude schenken. Ob Gedichte, Geschichten oder Impulse – sie bringen ein Lächeln und Nachdenken zugleich.

              Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Die Bücher werden von Therapeutinnen, Coaches und Selbsthilfegruppen* genutzt – als Impulsgeber, Gesprächsanstoß oder kreative Inspiration. Sie eignen sich sowohl für Einzelne als auch für Gruppen, was sie zu einem universellen Geschenk macht.

              Hörbuch für gemütliche Wintertage Das Hörbuch auf Spotify wird als kreativ, humorvoll und inspirierend beschrieben. Ideal für Menschen, die sich in der Weihnachtszeit gerne zurücklehnen und Worte wirken lassen.

              Resonanz aus der Praxis Leserinnen nennen die Texte „Dosen Lichtenergie im grauen Winter“ oder „Herzensgeschenke*“. Viele verschenken die Bücher bereits an Familie, Freundinnen oder Kolleginnen** – mit großer Freude und Dankbarkeit.

              Fazit

              Die Bücher und das Hörbuch von Antje Remke sind mehr als Geschenke: Sie sind Begleiter voller Wärme, Humor und Inspiration, die Menschen durch die Weihnachtszeit und darüber hinaus tragen. 

              Mehr Stimmen und Resonanz gibt es hier.

              und mehr noch in den Blogbeiträgen, Instagram und YouTube  zu entdecken. 

               

              Hörbuch Ansteckend
              Hörbuch Ansteckend

              3 + 6 =

              Hörbuch Ansteckend

              Stimmen aus meinem Inneren

              „Ich habe beim Lesen oft Tränen in den Augen – nicht aus Traurigkeit, sondern weil ich mich so tief berührt und verstanden fühle. Ihre Worte treffen mich dort, wo ich sonst kaum jemanden hinlasse.“ „Die Texte sind wie ein Spiegel für meine Gedankenwelt. Ich entdecke mich selbst darin – manchmal klarer, manchmal überraschend neu.“ „Ich spüre beim Lesen eine Art inneres Aufatmen. Als würde jemand sagen: Du bist okay, genauso wie du bist. Das ist für mich als hochsensible Person unglaublich heilsam.“

              Kosten: 

              • Wirksame WorteGedruckt 10.69 Euro, Ebook 6,66 Euro bestellbar bei Amazon
              • Crossover bestellbar 12 Euro, Ebook 5,99 Euro in jedem Buchladen und online
              • Ansteckend Bestellbar 4,99 Euro Xinxii oder Spotify

              Wirksame Worte alles nur geklaut

              Wirksame Worte alles nur geklaut

              Wirksame Worte alles nur geklaut 

              Wirklich bei meinen Bücher ist nichts geklaut, die habe ich alle selbst geschrieben. Nur ein Gedicht ist von meinem Vater, aber das habe ich auch erwähnt. Ich muss keine Plagiatsvorwürfe fürchten.

              Mein IKIGAI ist Inspiration. Ich liebe es sowohl inspiriert zu werden, als auch andere zu inspirieren. Vieles von anderen inspiriert mich. Andere drücken etwas aus, wo mir die Worte fehlen. Sie sprechen mir aus der Seele. Andere berühren mich tief. Andere erinnern mich. Andere laden mich ein, weiter nachzudenken. Andere bereichern mich mit ihrer Perspektive. Andere begeistern mich, mit dem was sie sagen oder schreiben. Manches tröstet mich. Manches bestärkt mich. Das ist meine vielschichtige Sammlung. Vielleicht inspiriert es ja auch weiter.  Mir hilft es als Erinnerung. Mehr dazu in meinem 1. Blogbeitrag Kompetenzdemenz. Den Beitrag werde ich immer wieder erweitern. Freue mich auf weitere Wortgeschenke. 

               

              Wirksame Worte alles nur geklaut von A bis W  

              Ambiguitätstoleranz

              Bei Kunst braucht es Menschen, die sie verstehen.

              Bei mir ist deine Wahrheit sicher

              Circle of Influence Was kann ich beeinflussen?

              Das Verborgene sichtbar machen

              Deep Listening 

              Du bist nicht zu viel für die Welt. 

              Schwester Antje

              Emotionaler Panzer

              Es ist vorbei – ich weiß es nur noch nicht das ist der Titel eines Buches von der Psychologin Tanja Sahib, die Mütter wie mich (2002) nach traumatischen Entbindungen begleitet hat.

              Frequenz spezifisch

              Gesehen werden ist ein Zeichen von menschlicher Liebe.

              Heilige Neugier

              Ich brauche nicht noch eine Enttäuschung

              Ich schätze einige amerikanische Talkshows mehr als deutsche, die sind geistreich und haben Wortwitz.

              Ich tanze mit meinen Widersprüchen

              In wieweit sind meine Störgefühle willkommen?

              Keine Mauer ist von Dauer.

              Nichtsichtbarkeit ist eine Form der unterlassenen Hilfeleistung. 

              Professionelle Nähe: so beschrieb eine Frau, den Umgang   in einer Tagesklinik. Sie erlebte dies das 1. Mal in sehr vielen Jahren der Therapie und war sehr dankbar dafür.

              Resonanzsehnsucht

              Touch Points – Kontaktpunkt/ Berührungspunkt

              Schallplatten Syndrom

              Schmerzgedächtnis 

              Sie nähren sich davon, und klein zu halten.

              Stille Autorität

              Unbehagen der Vielseitigkeit und Ungewissheit zulassen

              Verletzlichkeit ist eine erlesene Emotion

              Wachstumsgelegenheiten

              Wohlwollend oder radikale Ehrlichkeit

              Rohnstockbiographien

              3 + 8 =

              Hochsensibles Schwarmwissen

              Hochsensibles Schwarmwissen

              Hochsensibles Schwarmwissen Inhalt

              • Literatur
              • Internetseiten
              • Youtube Podcats
              • Adressen
              • Termine

              Hochsensibles Schwarmwissen

              Hochsensibilität im Gleichklang und mit Zuversicht. Für den Workshop am 11.10. 2025 im Rahmen der Aktionswoche für Seelische Gesundheit haben Nadine, Tine und ich unsere Inspirationen zusammengestellt. Ergänzungen sind sehr willkommen. 

              Literatur

               

              • Aber ich kann es doch spüren Karin Abriel (Nadine)
              • Außergewöhnlich normal Hochbegabt, hochsensitiv, hochsensibel: Wie Sie Ihr Potential erkennen und entfalten
              • Die Berufung für Hochsensible Luca Rohleder (Nadine)
              • Hochbegabung und Hochsensibilität-Grundlagen, Erfahrungswissen, Fallbeispiele Germann-Tillmann, Theres; Joder, Karin; Treier, Réne; Vroomen-Marell, Renée (Nadine)
              • Hochsensibilität Empfindsamkeit leben und verstehen Brigitte Schorr bzw. Küster (Antje)
              • Hochsensibel geboren: wie Empfindsamkeit stark machen kann Prinzessin Märtha Louise, Elisabeth Nordeng (Nadine)
              • Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet- Die 100 häufigsten Fragen und Antworten Harke, Sylvia (Nadine)
              • Hochsensibel sein- 22 Impulse für einen guten Umgang mit der eigenen Hochsensibilität Ulrike Hensel (Nadine)
              • Hochsensibilität. Phänomenologisch und ethische Überlegungen Dagmar Fenner (Nadine)
              • Hochsensible im Beruf Brigitte Schorr (Nadine)
              • Hochsensible in der Psychotherapie Elaine N. Aron (Nadine)
              • Hochsensible Menschen im Coaching. Was sie ausmacht, was sie brauchen und was sie bewegt Ulrike Hensel (Nadine)
              • Hochsensible Mitmenschen besser verstehen. Unterstützung für Partner, Familienangehörige, Freunde, Kollegen und Vorgesetzte. Ulrike Hensel (Nadine)
              • Ich spüre was, was du nicht spürst Wie Hochsensible ihre Kraftquellen entdecken Anne Heintze (Antje)
              • Mit viel Feingefühl: Hochsensibilität verstehen und wertschätzen Ulrike Hensel (Nadine)
              • Sensibilität und emotionale Intensität Wie man als hochsensibler Mensch mit intensiven Gefühlen umgeht Imi Lo (Nadine)
              • Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen Elaine N. Aron (Nadine)
              • Wenn dir alles unter die Haut geht Judith Orloff (Antje)
              • Zartbesaitet Georg Parlow (Nadine)

              10 + 4 =

              Augen Blick(t) Mal Fotoausstellung

              Augen Blick(t) Mal Fotoausstellung

              Augenblick(t)mal Fotoausstellung 

              Zur Wende 1889 war ich 21 Jahre, und arbeitete als Krankenschwester in der Rettungsstelle Rathenow. Ich genoss es, mehr von der Welt zu entdecken. Da gibt es vielseitige intensive und lustige Erinnerungen. 2005 und 2006 hatte ich die Gelegenheiten Fotos meiner Reihe Augenblick(t)mal an 3 Orten auszustellen.

              • Evas Arche
              • Lazarus Hospiz
              • Studio Zimmer 10 (gehörte zum Zimmer 16 Florastraße 10 – inzwischen lange geschlossen)

              Die Ausstellung 2024 bei Paula Panke motivierte mich zu diesem Blogbeitrag. Es ist für mich ein Heilsames Erinnern an meine Reisen, die Neugierde und Begeisterung. Als ich Mutter wurde, war mein Fernweh gestillt. Inzwischen schicke ich meine Fantasie auf Reisen. Ich halte weiterhin fotografisch besondere Momente fest. In meiner Praxis sind 8 von ihnen auf Leinwand vergrößert zu sehen. Die Auswahl genieße ich und auch meine Kunden:innen. In Gesprächen mit anderen Hochsensiblen erlebe ich immer wieder, dass auch sie vielseitig interessiert sind.

              Bei Paula Panke bin u.a. ich fotografiert wurden und schrieb einen Text über meine Erinnerungen an diesen Ort.

              Im Dezember 2024 las ich aus meinen Büchern in The Gallery of Things. Vielleicht werde ich mal meine Fotos mit Texten und Gedichten verbinden und irgendwann und irgendwo ausstellen. Die Idee gefällt mir. Gewinnen durch spinnen.

              Laufender Baum
              Laufender Baum
              Wanderpause
              Kanada Steg zu einem See

              Lanzarote & London & Kanada & Korsika & Wien & Havelland & Schollene

              Kanadischer Schulbus gelb

              Bereits als Kind  machte ich mir viele Gedanken, über das was ich sah.  Auf einer Landstraße gab es ein großes Verkehrschild mit einer großen roten Hand darauf. Ich konnte noch nicht lesen und hatte die einzig „wahre“ Erklärung wink. HAND NICHT AUF DIE STRASSE HALTEN. Meine Eltern amüsierten sich und ich freute mich riesig, als mir in Kanada wieder eine rote Hand begegnete. Irgendwann schrieb einen Text aus dem Leben eines roten Ampelmännchen. Straßenverkehr spielt immer wieder eine große Rolle. 

              6 + 3 =

              Wer nicht fragt bleibt dumm

              Wer nicht fragt bleibt dumm

              Wer nicht fragt , bleibt dumm

              Inhalt:

              • Reden wie Rosa
              • Alltägliches
              • Kreativ anregen
              • Pro und Kontra
              • Unterstützung bekommen
              • Vermutung, warum andere nicht fragen
              • Ich frage nicht, wenn
              • Denken neu lenken 
              • Ergänzung 2025

              Wer nicht fragt , bleibt dumm

               

              Heute gibt es den überarbeiteten Beitrag. Der erste vom Januar  war plötzlich unauffindbar. Ich frage mich, wie und warum das so passiert ist?  Wer weiß, wer weiß?

              In welchen Kontexten sind Fragen ein Gewinn?  Was sind meine Vermutungen, warum andere Menschen nichts fragen? Wann frage ich nichts? Was für Fragen gibt es alles? Fragen über Fragen.

              Reden wie Rosa

               

              Im September 2020 gründete das Frauenzentrum Paula Panke in Berlin Pankow den Redeclub „Reden wie Rosa“. (Namensgeberin Rosa Luxenburg).  Es  drängte mich, eine Rede über DAS/ DIE FRAGEN zu schreiben und zu halten. Ich stelle schon immer gerne Fragen über Fragen. Keine Ahnung, welche Rolle in meiner Kindheit die Sesamstraße mit ihrem Titelsong spielte.
              WER, WIE, WAS. 

              Alltägliches

              • Alltägliches klären: Kaufst Du die Milch oder ich?
              • Bedürfnisse artikulieren Mir ist es zu laut, kannst du bitte leiser reden
              • Berühren: Was ist mit los, du guckst so traurig?
              • Den anderen gut dastehen lassen. „Großartig, Wie hast du das geschafft?“
              • Die Wissenschaft voranbringen
              • Frage hinter der Frage Wie sind deine Pläne? Wann habe ich endlich meine Ruhe?
              • Für Diagnosen: Wo genau sind Ihre Schmerzen?
              • Interesse zeigen: Das ist ja lecker. Verrätst du bitte mir das Rezept

               

              Kreativität anregen

              • Welche Wörter kennt ihr nur mit dem Vokal A?
              • Masken fallen lassen: Du bist so schweigsam. Wie geht es dir wirklich? Kennt ihr es, wenn kein Mensch da ist, der das wirklich wissen will?
              • Meinung einholen Wie hat es dir gefallen?
              • Missverständnisse aufklären. Du hast dich lange nicht gemeldet, was ist los?
              • Motivieren: Was machst du als nächstes?
              • Nerven. Mama wie geht das? Mama was macht die Frau da?
              • Nicht alle Lösungen selber finden Wie hast du das damals gemacht, als sich der Kindesvater getrennt hat?
              • Positionieren  geht es dir als Hochsensible*r so, dass dich Wiederholungen langweilen?

              Pro und Kontra

              • Pro und Kontra abwägen Was ich wichtig bei der Wahl der Schule?
              • Reflektieren
              • Schwarmwissen nutzen Ich suche einen Frisör, kennt jemand, der jemanden kennt, der momentan Haare schneidet?
              • Sich besser kennenlernen Hast du schon mal was von Hochsensibilität gehört?
              • Täter überführen: Sie sagen, dass Sie beim Bankraub im Kino waren. Wo sind die Tickets und wer hat Sie begleitet?
              • Überraschen durch Geschichten merken. Du hast erzählt, dass du den Hund wieder zurückgeben willst. Was ist aus der Idee geworden?
              • Unbewusstsein sein fragen Pregunta, question, Wapros
              • Uns unsagbar viel Wissen aneignen: Wie hat es angefangen mit dem Club Reden wie Rosa?

              Unterstützung bekommen

              • Unterstützung bekommen: Ich kann nicht weiter. Hilfst du mir bitten
              • Verbindung herstellen. Darf ich mich zu Ihnen setzen?
              • Verletzen und verunsichern: Im Negativen, um den anderen schlecht da stehen zu lassen, gewollt und mit Absicht: Hast du da wieder nicht dran gedacht? Wie oft muss ich das noch sagen?
              • Manipulieren Kochst du mir bitte auch einen Tee, wenn Du gleich in die Küche gehst?
              • Von Oberfläche in die Tiefe gehen was mich begeistert, und was noch
              • Von sich selbst ablenken. Bei mir ist alles okay, aber erzähle doch, wo drückt dir der Schuh?
              • Vorträge von zu Hause digital aus dem Wohnzimmer halten. Was brauche ich dafür?
              • Wohlwollend provozieren. Was kannst du alles machen, dass sich wirklich gar nichts an deinem Zustand verbessert?
              • Zweinigen: Kompromis finden Gemeinsam Lösungen finden

              Vermutung, warum andere nicht fragen

              • Angst vor Ablehnung
              • die Auswirkungen der Pandemie
              • Menschen geht es nicht gut und sie haben soviel mit sich zu tun.
              • Menschen haben Angst anderen zu nahe zu treten
              • Menschen haben ein unterschiedliches Grundinteresse an Dingen und anderen Menschen
              • Menschen wachsen auf mit „Sei nicht so neugierig, man fragt anderen Leuten nicht Löcher in den Bauch.“
              • Menschen, die wenig Aufmerksamkeit bekamen oder bekommen, können dies nicht so leicht anderen Menschen entgegenbringen

              Ich frage nicht, wenn…

              • Es mich einfach nicht interessiert
              • Ich bin so in meinem eigenen Film, dass ich nichts mehr hören kann.
              • Ich das Gefühl habe, mich in Bereiche zu begeben, die mir zu heikel sind
              • Ich manche Stimmen unerträglich finde. Das wird immer schlimmer.
              • Im Privaten, wenn es nicht in Balance ist zwischen Fragen und Zuhören
              • Wenn ich wiederholt auf Fragen, keine Antworten bekomme.
              • Meine Angst Doof dazustehen Was, das weißt du nicht?
              • Wenn ich die Konsequenzen der Fragen befürchte. An mir bleibt die alleinige Umsetzung der Idee hängen.
              • Wenn ich weiß, dass Menschen nicht mehr aufhören zu reden, wenn ich den Raum gebe.

                Denken neu lenken

                 

                Es ist ja klar, dass ich es als Coach liebe, Fragen zu stellen. Eine Kundin meinte mal, dass meine Fragen pieksen und das ist gut so. Ich kann damit die Aufmerksamkeit lenken. Ich finde es großartig. Ja und es gibt so viele Arten der Fragen. Rhetorische Fragen, Alternativfragen uvm. Das Internet ist voll davon.  Die hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Seit meinem Vortrag bin ich noch aufmerksamer für den für mich fraglichen Umgang mit Fragen. Ich frage mich, wo das noch hinführen wird. Ich werde FRAGEN immer wieder thematisieren, vielleicht gelingt es mir ja, jemanden zu sensibilisieren.

                „Der, die, das
                Wer, wie, was
                Wieso weshalb warum?
                Wer nicht fragt bleibt dumm.
                1000 Tolle Sachen die gibt es ueberall zu sehen
                Manchmal muss man fragen um sie zu verstehen.“

                    Denken neu lenken Jobcoaching für Hochsensible

                    14 + 5 =

                    Ergänzung 2025

                    Die Tasse bekam ich von einer knapp Frau geschenkt, die sie schön fand, aber nichts von der Sesamstraße wusste (ostsozialisiert). Schon verrückt. Ich stelle ja mir und anderen schon immer gerne Fragen. Ich überlege, welchen Einfluss die Titelmelodie Datei hatte.

                    „Der, die, das
                    Wer, wie was
                    Wieso, weshalb, warum
                    Wer nicht fragt bleibt dumm?“

                    2022 schrieb ich einen Blogbeitrag. Wer nicht fragt bleibt dumm. Ja und gerade Erni und Bert. Nun genieße ich meine neue Tasse für ein wohliges Gefühl. Instagram 04.September