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Antje Remke

Coach für Hochsensibilität

Hochsensibilität und Trauer

Hochsensibilität und Trauer

Hochsensibilität und Trauer

 

Dies wird ein sehr persönlicher Beitrag. Anlass ist der Tod meines Vaters im Dezember 2025, der mit 91 Jahren verstarb. Er war seit Jahren hochgradig dement. Als ich ihn das letzte Mal sah und ihm ein Lied aus unserer Heimat sang, strahlte er mich mit Tränen in den Augen an. Diesen Blick von ihm werde ich nie vergessen. Die Trauer hat mich aus der Bahn geworfen. Inzwischen wandelt sich was und es gab einigen intensiven Austausch mit anderen vielseitigen Verlusterfahrungen. Es sind  facettenreiche Überlegungen und Gefühle aus vielseitigen Perspektiven.

Mein Vater ist auf dem Friedhof jetzt in bester Gesellschaft mit meiner Mutter (2017) und meinen Großeltern (1980 und 1997) mütterlicherseits. Den 4 Menschen von denen ich mich am meisten  geliebt und gesehen fühlte. So ist die Grabstelle meine Oase der Liebe. Manchmal bin ich sehr dankbar dafür. Ich habe viele andere Familiengeschichten gehört. Mir ist bewusst, dass diese Erfahrung nicht selbstverständlich ist. Meine geliebte Oma Else taucht nicht nur in meinem Rückzug auf. Viele Jahre später berührte mich sehr „Ich sehe dich“ 

Karfreitag 2026

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 Trauer – sowohl als auch

  • Mein Vater hat lange vor mir gedichtet und Geschichten auch für mich geschrieben. (Siehe unten). Ich habe eine liebevolle und lustige Sammlung über die ich mich immer wieder freuen kann. Für Feiern baute er oft  etwas Originelles, an das viele gerne denken. Vor der Beerdigung Ende Januar sammelte ich von Verwandten und Freunden Erinnerungen und ließ sie einfließen in die Trauerrede. Es war mir ein großes Bedürfnis, die Rede für unseren Vater zu halten. Ich hatte auch viel Fotos dabei. Eine Freundin schrieb danach. Liebe Antje, es war eine sehr berührende Trauerfeier und Dank dir, auch mit viel Schalk und Herzlichkeit, auch wenn sicher nicht alles eitel Sonnenschein war. Ein Mensch und doch so vielseitig. Viele schöne Erinnerungsgeschichten wurden da zusammen getragen. Danke dir für diese etwas andere Möglichkeit einer Trauerfeier. Sei fest umarmt und gedrückt“. 

  • Und dann? Umarmungen und Fragen blieben fast aus, wie es mir geht. Darüber machte ich mir schreibend 2022 Gedanken. Der Wunsch nach einige tröstenden Worten von einer Freundin wurde mir verwehrt. Ich bekam meist nur kurze Beileidsschreiben. Ich hatte den Wunsch über meinen Vater mehr zu reden, aber ich erlebte sehr wenig  Interesse. Irgendwann kam mir die Idee  nach Hochsensibilität und Trauer zu recherchieren und las, dass wir Trauer viel intensiver erleben. Kann ich bestätigen. 
  • Es sorgten sich einige über meinen Rückzug. Irgendwann gab ich wieder Lebenszeichen von mir. Ich tausche mich auf einer viel tieferen Ebene mit anderen hochsensiblen Menschen über unsere Geschichten aus. Alle kennen Trauer, alle haben ihren individuellen Erfahrungsschatz.
  • Was mir gut tat?
  • Einer bot mir Telefonat an und ein konkrete Verabredung.
  • Einige wenige Nachfragen von unerwarteter Stelle rührten mich zu Tränen.
  • Eine hörte meine Trauer aus meinen Worten und war dann spontan da.
  • Eine rief an, auch auf die Gefahr, einen Korb zu bekommen.
  • Von einer anderen bekam ich Adressen zur Unterstützung.
  • Eine teilte die bittere Erfahrung, dass selten einer kommt und Hilfe anbietet. Auch in dieser Phase muss man selbst die Initiative ergreifen.
  • Nachrichten kamen
  • „Ja, Trauer kann sehr schmerzhaft sein, und für Hochsensible umso mehr. Meine Erfahrung ist, dass bei jeder neuen Trauer alte Trauer wieder mitgefühlt wird, dass kann dann sehr viel sein“
  • „Wenn du Unterstützung haben magst, von mir oder einer Trauerbegleitung – sag Bescheid. Ich bin gern für dich da.“
  • Wie fühlst du dich, hoffentlich jeden Tag ein bisschen besser.“
  • „Ich überlege eben, was ich dir gutes tun könnte… Magst du vorbeikommen? Würde dir das gut tun? . Aber heute Nachmittag oder Morgen könnte ich.“
  • Ja, ich habe mich auch gefreut dich wieder gesehen zu haben und mit deiner liebevollen Art zu trauern. Es ist dein persönlicher Schatz den du in dir trägst. Ehre ihn!“
  • „Trauer ist das Glück, geliebt zu haben“ dieser Buchtitel und diese Perspektive berühren mich auch sehr.
  • Und 
  • Wem stand ich wirklich an der Seite in Zeiten der Trauer? Ich überlege und wenn ich ehrlich bin, schützte ich mich privat oft vor dem Schmerz und der Trauer. Mich überrollt die Fülle und Intensität. Vielleicht geht es anderen ja auch so mit mir.
  • 2023 hielt ich 3 Trauerreden für Menschen aus meinem Umfeld.
  • Ich schrieb 2 Gedichte für Verstorbene.
  • Vor Jahren besuchte ich einen Kurs „Mut zum Trauern“. Da wurde mir bewusst, dass es ja Mut braucht, sich seinen Gefühlen zu stellen. Nun habe ich meine Trauer  das erste Mal wirklich zugelassen. Bis dahin beherrschte ich mich und schaffte mit versteckte mich mit Humor bei meinen Texten und Gedichten. 
  • 2025 schrieb ich anlässlich des Tag des Friedhofs den Text Mein Dank gilt den Toten
  • Anders im professionellen Rahmen mit unzähligen Hochsensiblen. Dort höre ich zu, dort fließen viele Tränen und höre ich viele Schicksale.
  • Ich wünsche mir und anderen Trauernden
  • Menschen  wie Momo
  • Tröstende und heilsame  Worte und Erinnerungen 2023 
  • Schultern zum Anlehnen
  • Fragen, was helfen kann
  • Mut, auf uns zuzugehen
  • Einladung, sich an einen gedeckten Tisch zu setzen
  • Atmosphäre zum Loslassen
  • Geduld und Verständnis

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Ich fand dieses Gedicht meines Vaters erst nachdem ich „Ein cooler Elefant geschrieben hatte, vor kurzem (2022) wieder. Einerseits grinse ich breit und bin berührt, anderseits bin ich sehr traurig, wenn ich an ihn denke. Er ist dement und kann nicht mehr erleben, wie er mich kreativ mit seinem Humor beeinflusst hat. Ich bin ihm so dankbar und fühle mich mit ihm schreibend verbunden. 2022 Crossover

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Cooler Elefant

Irgendwann schenkte mir jemand mal den Begriff WACHSTUMSGELEGENHEIT. Das war und ist eine sehr intensive und große für mich. Bei weiteren Erkenntnissen werde ich den Beitrag bestimmt ergänzen. 

Weitere Ideen sind sehr willkommen. 

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Ich konnte mich nicht dran erinnern, dass und auch nicht wann ich dieses Gedicht geschrieben habe. Schon verrückt, dass ich es vor paar Tagen wieder gefunden habe. Präsent habe ich aber mein 1 Slam Poem  über Schade, schade die Blockade 2024. 

Der alte Krokus und die Sonne

Der alte Krokus und die Sonne

Der alte Krokus und die Sonne

 

Den Text schrieb ich in einem anderen langen Winter. Da ich gerade die ersten Schneeglöckchen entdeckte und die Sonne gestern viele Stunden schien, ist es mir ein Bedürfnis, diesen hier zu teilen. Erst fand ich es nur lustig, inzwischen fühle ich facettenreicher. Mal sehen, wann ich alter Krokus wieder raus komme. 

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Der alte Krokus und die Sonne

Ich bin ein in die Jahre gekommener Krokus.  Noch ziemlich kalt und ungemütlich da draußen. Ich schütze mich mit vielen Häuten,  um nicht zu frieren.  Winter halt. Ich schlafe viel.  Manchmal langweile ich mich.  Es ist dunkel und es gibt fast nichts zu tun.  Zum Glück bin ich ja in Gesellschaft mit vielen knolligen Freunden und Freundinnen.  Manche erzählen gerne Witze. Nicht über alle kann ich lachen. Da kann ich nur gähnen und wieder ein Nickerchen machen.  Berührend ist es oft, wenn die feinen Schneeglöckchen sanfte Melodien summen. Die haben aber auch Stimmen.  Da fließt schon mal das eine oder andere Tränchen. Da spüre ich eine Sehnsucht.  Ach ja.  Ich verliere das Zeitgefühl.

Und vor ein paar Tagen oder Wochen, kann ich nicht genau sagen.  Der Schreck steckt mir noch in den Häuten. Posttraumatisch belastet meint meine Freundin.  Ich weiß nicht recht.  Polternde Erschütterungen.  Panik, wusste nicht, ob ich entwurzelt werde.  Ich verlor fast mein Gleichgewicht. Es schmerzt mich fast darüber zu schreiben. Manche behaupten, dass es gut tut, es zu teilen. Mal sehen, naja ging ja fast nicht in der Dunkelheit. Aber ich spürte und  hörte, wie er näher kam. Ich fühlte mich bedroht durch sein hektisches atmen.  Ich kannte ihn aus zahlreichen Horrorgeschichten. Nur wenige konnten seinen scharfen Schaufeln entkommen. Sollte das jetzt mein Ende sein? Sollte ich niemals wieder die Sonne sehen. NEIN, NEIN, Nein.  Ich rief alle Erdgnome und bat sie um Beistand. Und?  Die Schaufeln kratzten bereits an meiner Haut.  Der Schmerz ging durch und durch.  Das Wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind. Und da hörte ich sie die Erdgnome. Mit ihren beschwörenden Stimmen

„Maulwurf lass das kratzen sein sonst erstarrst du zu nem Stein

Maulwurf lass das kratzen sein sonst als warst du zu nem Stein.“

Wieder und wieder.

Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich,  wie er sich ganz verdattert verzog. Die Erdgnome schenken mir noch einen dotterweichen Schutzstein und zogen ihres Weges.  Und ich bin noch da.

Es verändert sich.  Die Schneeglöckchen dehnen und strecken sich. Ihre Lieder wären kraftvoller. „Ich lieb den Frühling, ich lieb den Sonnenschein.“ Die Sehnsucht und die Lust auf den Durchbruch wächst und wächst.

Eines Morgens ist es so weit. Mit Hummeln im Hintern verabschieden sie sich und wollen nur noch raus. „Macht es gut und wir sehen uns. Wir warten auf euch.“ Mit aller Kraft öffnen sie die Erde und es dringen erste Sonnenstrahlen durch. Ich bewundere ihren Pioniergeist und ihren Mut. Ich will das auch wieder raus an die Luft. Endlich mal wieder etwas anderes erleben. Ich singe übermütig: „Ich schaff das schon.“  Kompetenzunterstellung soll ja bekanntlich helfen. Ich rege mich genüsslich – mit Erfolg. Die Sonne begrüßt mich sehr vertraut. „Wirklich schön dich wieder so sonnengelb leuchten zu sehen.“  Yes ich bin bereit für das. was da noch kommt.

 

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Hochsensibilität und Fernsehen

Hochsensibilität und Fernsehen

Hochsensibel in Film und  Fernsehen

Hochsensibilität und Fernsehen. Ich merke immer wieder, wie wenig das Fernsehen für Menschen wie mich gemacht ist – für Hochsensible, die Tiefe brauchen, Zeit zum Fühlen und Geschichten, die nicht schreien, sondern berühren. Deshalb habe ich der ARD geschrieben. Ich wollte sichtbar machen, was uns fehlt: Formate, die unsere Sprache sprechen.  Es gibt einige wenige Filme, die mich tief berührt haben. Was macht den Unterschied und was wünsche ich mir? 

Inhalt: 

 

  • Sind Hochsensible im Fernsehen präsent?
  • Nachricht an ARD 1. Oktober 2025
  • Reaktion der ARD 2. Oktober 2025
  • Reaktion RBB 15. Oktober 2025
  • Hochsensible Filme
  • Wohlige Wirkung 
  • Realität und hochsensible Wünsche 
  • Fernbedienung
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Sind Hochsensible im Fernsehen präsent? 

Ich gucke immer wieder Fernsehen. Erinnere mich nicht, dass da mal Hochsensible eine Rolle spielten. Auch in Talkshows war keiner. Dabei  sind wir ziemlich viele. Ich überlege, woran es liegt. Eine  Frage in einer Sendung  „Was ich und andere sich von der ARD wünschen“ motivierte mich, darüber nachzudenken und dem Sender zu schreiben

Nachricht an die ARD 1. Oktober 2025

„Sehr geehrtes Team,  gerade habe ich in der Mediathek DAS rote Sofa mit Ihrem Vorsitzenden Florian Hager gesehen. Ich habe überlegt, was ich mir von der ARD wünsche. Ich bin Antje Remke, ostsozialisiert, Jahrgang 1968. Seit 10 Jahren weiß ich, dass ich hochsensibel bin, wie geschätzt 15 bis 20 % der Menschen. Als Coach, Kursleiterin und auch privat hatte ich unzählige Gespräche meist mit introvertierten Hochsensiblen. Herausforderung beim Fernsehen das Tempo, Krimis, Nachrichten. So viel wird mitgefühlt. Wir brauchen länger zum Verarbeiten. Oberflächlichkeit strengt viele an. Wir haben einen anderen Humor. So viele einsame Alien gibt es, die keinen finden, der sie versteht. Es gibt bei vielen ein Bedürfnis nach tiefem Austausch. Ich genieße Gänsehaut bei mir und anderen, wenn wie uns im anderen wiederfinden.

Das ist etwas, was ich sehr sehr selten bei Filmen und Sendungen wiederfinden. Für mich ist es eine andere Sprache. Wir sind wie gesagt ziemlich viele. Wir können wertvolle „Spinner“ sein, wenn wir uns verstanden und ernst genommen fühlen. Ich fand bei meiner Recherche bis jetzt keine öffentliche Person, die dazu steht. Ich denke, dass Formate für und mit uns Hochsensiblen eine große Bereicherung sein könnten. In Podcast und Blogbeiträgen gibt es dazu mehr von mir. Melden sie sich gern, wenn Sie mehr dazu wissen möchten. Ich wohne und arbeite in Berlin. Mit besten Grüßen Antje Remke!“

 

Reaktion  ARD 2. Oktober 2025

„Hallo Frau Remke, vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse am ARD-Angebot. Wir freuen uns sehr über Ihr Vertrauen. Als hochsensible Person profitieren Sie sicher besonders von der digitalen Transformation, die die ARD intensiv betreibt. Waren Sie früher darauf angewiesen, die Inhalte auszuhalten, die im linearen TV oder Radio angeboten wurden, haben Sie heute die Möglichkeit, in der Mediathek oder der Audiothek gezielt auf die Suche nach Formaten zu gehen, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passen.  Wenn Sie feststellen, dass Inhalte Sie zu sehr belasten, können Sie die Videos pausieren und in Ruhe überlegen, wie Sie mit der Situation umgehen wollen.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen dazu teilen und Themenvorschläge machen wollen, wenden Sie sich damit am besten direkt an die für Sie zuständige Landesrundfunkanstalt. Die Sendungen des Ersten und die Angebote der ARD-Mediathek werden nämlich von den neun Landesrundfunkanstalten und den gemeinsamen Einrichtungen wie dem ARD-Hauptstadtstudio oder ARD aktuell produziert. Es gibt keine zentrale Redaktion, die ARD-Programmdirektion koordiniert lediglich die Zulieferungen für Das Erste und die ARD-Mediathek und gibt selbst keine Inhalte unmittelbar in Auftrag. 

Als hochsensible Person profitieren Sie sicher besonders von der digitalen Transformation, die die ARD intensiv betreibt. Waren Sie früher darauf angewiesen, die Inhalte auszuhalten, die im linearen TV oder Radio angeboten wurden, haben Sie heute die Möglichkeit, in der Mediathek oder der Audiothek gezielt auf die Suche nach Formaten zu gehen, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passen.

Wenn Sie feststellen, dass Inhalte Sie zu sehr belasten, können Sie die Videos pausieren und in Ruhe überlegen, wie Sie mit der Situation umgehen wollen. Wenn Sie Ihre Erfahrungen dazu teilen und Themenvorschläge machen wollen, wenden Sie sich damit am besten direkt an die für Sie zuständige Landesrundfunkanstalt. Die Sendungen des Ersten und die Angebote der ARD-Mediathek werden nämlich von den neun Landesrundfunkanstalten und den gemeinsamen Einrichtungen wie dem ARD-Hauptstadtstudio oder ARD aktuell produziert. Es gibt keine zentrale Redaktion, die ARD-Programmdirektion koordiniert lediglich die Zulieferungen für Das Erste und die ARD-Mediathek und gibt selbst keine Inhalte unmittelbar in Auftrag.“

Sie reagierten zeitnah. Das freute mich. Ich fühlte mich aber nicht wirklich verstanden.   

Antwort Service Redaktion RBB 15.10.2025

 

„Sehr geehrte Frau Remke, danke für Ihre E-Mail. Sie haben recht, hochsensible Menschen sind nicht häufig in der ARD und dem rbb-Programm vertreten. Ich habe einmal in unserem Archiv nachgeschaut – zuletzt sind wir explizit auf Hochsensibilität in der damaligen Sendung „zibb“ eingegangen. Dazu war eine betroffene Gesprächspartnerin aus Potsdam eingeladen, die plante, einen entsprechenden Stammtisch zu gründen. Es war Anne Rauschenbach, die fünf Jahre Später nochmals im rbb vorgestellt wurde: 2024 hat unser Format „DER TAG“ einen Beitrag dazu gebracht: Dieser Beitrag steht noch online zur Verfügung: https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/Hochsensibler-Alltag.html

Einige internationale Spielfilme zu diesem Thema gibt es:

  • „Der Teufel trägt Prada“
  • „Blue Jasmine“
  1. Auf 3sat wurde im Jahr 2024 der Dokumentarfilm „Wie Hochsensible die Welt wahrnehmen“ gezeigt. In der Mediathek ist er leider nicht mehr abrufbar, aber es gibt eine Zusammenfassung auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=2ciZHwe7N1I
  2. Es ist auch eine Dokumentation auf DVD herausgegeben worden: „Sensitive: The Untold Story“
  3. Auch das ZDF brachte im Sommer 2024 eine Dokumentation: https://www.zdf.de/play/reportagen/xplore-wie-viel-fuehlst-du-100/xplore-zuviel-gefuehl-bist-du-hochsensibel-100
  4. In der ARD-Audiothek gibt es einige Podcasts, in denen das Thema aufgenommen wurde: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3c200ef2d4e7e9c2/
  5. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc19144e7a3d9a8f/
  6. In der ARD-Mediathek waren ebenfalls einige Beiträge der Dritten zu finden: https://www.ardmediathek.de/video/die-frage/hochsensibel-mein-leben-mit-intensiven-gefuehlen/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9lMWNjZWM4YS0zOTBjLTQ3YWEtYjlkNS1kNGRmODlmNThkMzVfb25saW5lYnJvYWRjYXN0L3NlY3Rpb24vZTFjY2VjOGEtMzkwYy00N2FhLWI5ZDUtZDRkZjg5ZjU4ZDM1
  7. https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/warum-manche-menschen-sensibler-sind-als-andere/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE5NDczNTk 
  8. https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-962456.html
  9. Einige dieser Hörfunk- und Fernsehsendungen werden Sie sicherlich bereits gesehen und gehört haben.

 Aber wir haben Ihren Appell aber natürlich verstanden. Gern geben wir Ihre Kritik und den damit verbundenen Wunsch an unsere Programmdirektion weiter.“

Bei dieser Reaktion merkte ich, dass mein Anliegen ernst genommen wurde und bin gespannt, ob es etwas bewirkt. Bei der Dokumentation vom ZDF war ich eine der gefragten Hochsensiblen. 

Am 1. November beim 1. Tag der Hochsensibilität in Berlin waren Vater und Sohn von der Filmproduktion Bärensprung.  Sie haben ein sehr großes Interesse einen Dokumentarfilm über die Vielfalt der Hochsensibilität  zu  machen. Sie kamen mit vielen ins Gespräch, stellten viele gute Fragen,  hörten zu, sammelten Eindrücke.

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 Hochsensible Filme

Das sind 5 der Filme, die ich vermute, dass hochsensible Menschen am Werk waren. Ich genoss das Facettenreich und die Intensität, die mir meist im Fernsehen fehlt. Als ich die Filme sah, wusste ich noch nicht, dass ich hochsensibel bin. 

Ronja Räubertochter Film 1984 

Märchenhaft und naturverbunden, wild, frei und ursprünglich, liebevoll gezeichnete Welt voller Magie und Mythen, mutig und herzlich, zart und kraftvoll zugleich, kindliche Freiheit und innere Stärke, Erwachsenwerden in einer Welt voller Gegensätze, Mut, Grenzen zu überschreiten, Versöhnung zwischen verfeindeten Familien, Selbstbestimmung und Freiheit, Natur als Schutzraum und Lehrmeisterin, Ronja: wild, neugierig, mutig, eigenständig, Birk: loyal, sanft, verlässlich, Räuberwelt: humorvoll, chaotisch, herzlich, poetische Bilder, ruhige, liebevolle Erzählweise, starke Naturaufnahmen, Mischung aus Abenteuer, Wärme und nordischer Mystik Ich kann den Film immer wieder sehen. 

Jenseits der Stille 1996

zart, verletzlich und zugleich kraftvoll, Musik als Sprache des Herzens, Tochter zwischen zwei Welten: laut und leise, hörend und nicht hörend, tiefe Verbundenheit trotz Sprachlosigkeit, Stille, die mehr sagt als Worte, Klarinette als Stimme der Freiheit, bittersüße Mischung aus Schmerz und Aufbruch, Identität, die sich im Klang entfaltet, leise Intensität, die lange nachhallt.  So viele berührende Momente mit Musik die ich fühle

Das Leben ist schön 1997

zeigt die Kraft von Liebe und Fantasie, thematisiert Mut, Würde und Schutz, erzählt über Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten, zeigt die Perspektive eines Kindes auf die Welt, verbindet Humor mit existenzieller Tiefe, fein ausbalanciert zwischen Komik und Drama, überraschend leichtfüßig trotz schwerem Thema. Ein dunkelbunter Film  

 

Der sensible Podcast

Fabelhafte Welt der Amelie 2001 

warmherzig und hoffnungsvoll, verspielt, leicht und zugleich tief berührend, romantisch ohne Kitsch, zart, humorvoll und menschlich, voller stiller Sehnsucht und leiser Melancholie, märchenhafte, farbintensive Bildsprache, Visuell poetisch, detailverliebt, mit vielen kleinen Symbolen, fantasievoll, surreal und charmant überzeichnet, ikonische Filmmusik von Yann Tiersen, die den Zauber trägt,  träumerisch, introvertiert, beobachtend, mit starkem Gerechtigkeitssinn, liebevoller Blick auf Außenseiter und Eigenheiten, Freude an den kleinen Dingen des Lebens, Mut, sich zu öffnen und Liebe zuzulassen, Selbstfindung und Überwindung von Einsamkeit, Bedeutung von Fantasie und inneren Welten, stille Rebellion gegen Ungerechtigkeit. Im Vorspann habe ich gelernt, wie man Himbeeren ist und dieses Wissen an meine Kinder weitergegeben. Die Musik verzaubert mich immer wieder. 

    Wie im Himmel 2004

    die Kraft der Musik, authentisch, verletzlich, konfliktreich, aber versöhnlich, Heilung durch Musik, Kraft der Gemeinschaft, Mut zur Veränderung, Überwindung von Angst und Trauma, Suche nach Sinn und Zugehörigkeit. Eins der besonderen Momente ist Gabriellas Song Ich habe selbst viele Jahre Chorerfahrungen. Es gab immer wieder sehr berührende Momente. Gerade machtes ich eine hochsensible Coachingkundin auf das Lied aufmerksam. Als sie wieder kam, erzählte sie, dass sie das Liede unzählige Male hören musste. Dabei flossen viele erlösende Tränen der Trauer, die sie lange unterdrückte. Auf der anderen Seite fühlte sie die Kraft, sich mehr zu trauen. 

    Wohlige Wirkung

    Diese Filme, berührten mich sehr, so dass ich sie immer wieder sehen möchte. Diese Filme sprechen meine  Sprache: leise, warm, menschlich, voller Zwischentöne. Sie überfordern nicht, sie schreien nicht, sie hetzen nicht. Stattdessen öffnen sie Räume, in denen ich spüren kann: Natur, Musik, Fantasie, Menschlichkeit. Sie erzählen von innerer Stärke, die nicht laut sein muss, von Verletzlichkeit, die kein Makel ist, und von Hoffnung, die selbst in dunklen Zeiten bestehen bleibt. Diese Filme nähren – weil sie das feiern, was Hochsensibilität im Kern ausmacht: Tiefe, Empathie, Wahrhaftigkeit und die Fähigkeit, Schönheit selbst im Kleinsten zu erkennen.

     

    Der sensible Podcast
    Der sensible Podcast

    Realität und hochsensible Wünsche 

    Im Kontrast dazu ist meist das „normale Fernsehen“ Es geht um Einschaltquoten – um das möglichst vielen gefällt. es geht um den Mainstreamgeschmack. Wir Hochsensiblen sind vermutlich 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung.

    Es gibt:

    • Krimis – Hochsensible haben ein Harmoniebedürfnis
    • Talkshows – Hochsensible mögen Tiefe
    • Filme, wo das Ende vorhersehbar ist – Hochsensible mögen überrascht werden.
    • Actionfilme – Hochsensible brauchen es langsam, um die Reize zu verarbeiten.
    • Nachrichten – Hochsensible sind empathisch  und sind überfordert.
    • Dokumentationen – Hochsensible möchten nicht nur Fakten, sie möchten Inhalte fühlen können.
    • Comedy – Hochsensible haben oft einen speziellen Humor.
    • Schlagershows – Hochsensible lieben Musik mit Sinn in Dur und Moll, Lieder die sie berühren.

    Ich wünsche mir weniger Imponiergehabe und Morde dafür mehr Authentizität, warmherzige Menschen, wohlwollende  Dialoge, echtes Lachen, Intensive Tiefe, , Facettenvielfalt der Gefühle, überraschende Wandlungen, positive Nachrichten. Ich kann mir gut vorstellen , dass das SCHÖNES und FRIEDLICHES im Fernsehen positiv die Stimmung von beeinflussen kann. Vielleicht bin ich da etwas naiv. Vielleicht kann ich aber auch inspirieren und das Interesse wecken.

    Ich lass mich überraschen.

    PS: 2022 schrieb ich eine Text über eine Fernbedienung. Erschienen in meinem Buch Crossover

     

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2025

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2025

    Jahresrückblog 2025 – Hochsensibel – sowohl als auch 

    Seit 2021 schreibe ich meinen Jahresrückblog – inspiriert vom Gedanken „Blog like nobody’s reading“. – Blogge als würde es keiner lesen von Judith Peters. Ich inzwischen mit Staunen, wie viel sich in zwölf Monaten sammeln kann, wenn ich aufmerksam bleibe für das, was wächst, sich wandelt und mich berührt. Dieser Rückblick ist eine Einladung, mit mir durch mein Jahr zu gehen: durch Projekte, die mich erfüllt haben, durch Texte, die Licht geschenkt haben, durch Begegnungen, die mich bewegt haben, und durch all die facettenreichen Momente, die mein Leben als hochsensible Autorin, Coach und Scannerpersönlichkeit prägen. Vieles war mit vielseitigen intensiven Emotionen verbunden. Es ist sachlicher formuliert, als dass ich es Hochsensible erlebt habe. Es dienst als Schutz, um mit der Vielfalt umzugehen. 

    Der Jahresrückblog ist zum eine Quintessenz aller Blogbeiträge aus 2025. 

    Inhalt

    • Hochsensibilität
    • Rund um die Worte
    • Facettenreiche Überlegungen
    • Paula Panke
    • Angebote
    • Antje Remke historisch
    • Neues für 2026
    • Übung macht die Meisterin – kann es 2026 weitergehen? 
    • IdeenReich ein Projektraum für Hochsensible
    • Pause von der Welt
    Zeichnung Gewinnen durch Spinnen

    Hochsensibel

    Hochsensibler Geburtstag Seit zehn Jahren weiß ich, dass ich hochsensibel bin. 2025 durfte ich diesem Thema so viel Raum geben wie nie zuvor.

    Was ist Hochsensibilität?  Im April hielt ich meinen ersten Gastvortrag bei Prenzlkomm – vor rund 60 Gästen.

    Facettenreich Hochsensibilität Im April entstand mein Slam‑Text über das facettenreiche Wesen der Hochsensibilität – ein kreativer Zugang, den ich inzwischen oft teile.

    1. November der Hochsensibilität Im August veröffentlichte ich meine Idee, dem 1. November mehr Aufmerksamkeit für Hochsensibilität zu schenken.

    Im September war ich zu Gast im „Sensiblen Podcast“ von Jennifer Kersten.  Das wurde aus meiner Idee in der Bibliothek am Wasserturm in Berlin.

    Hochsensibel in Berlin ich recherchierte, wie viele hochsensible Menschen in Berlin leben und welche Angebote es für sie gibt. Daraus entstanden neue Formate, Begegnungen und Impulse.

    Im Oktober luden wir im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit zum Workshop  Gleichklang und mit Zuversicht ein.

    Hochsensibles Schwarmwissen ist  eine Sammlung unserer liebsten Bücher, Webseiten und Podcasts.

     Für die Fachzeitschrift Treffpunkte Frankfurt schrieb ich einen Artikel über Hochsensibilität im Dialog 

     Außerdem begann ich eine Reihe über Hochsensible Erfahrungen mit Therapie., um die Vielfalt dieser Wege sichtbar zu machen.

    In Brandenburg an der Havel sprach ich mit Antonia Wünschmann über. Hochsensibilität als Stärke – Interview nach einem Vortrag für  eine hochsensible Selbsthilfegruppe.

    Der sensible Podcast

    Rund um die Worte 

    Worte verschenken im Dunkeln Viele hochsensible Menschen lesen meine Bücher immer wieder und verschenken sie weiter. Sie sagen, meine Texte seien Licht im Dunkeln, sie fühlten sich gesehen, inspiriert, zum Nachdenken angeregt – und können immer wieder Schmunzeln auch bei sehr ernsten Themen.

    Mein Dank gilt den Toten Der Tag des Friedhofs in Berlin Pankow brachte mich dazu, über die verstorbenen Menschen in meinem Leben nachzudenken. Welche Spuren haben sie hinterlassen?  Welche Erinnerungen tragen mich? Es war ein bittersüßes Eintauchen in meine eigene Geschichte.

    Alles im Stau Im Januar 2024 entstand bei einem Workshop der Böll‑Stiftung mein erster Slam‑Poem über Blockaden. „Schade, schade die Blockade“ – manchmal spüre ich diesen Zustand, manchmal ist er eine hilfreiche Erinnerung für mich und andere.

    Resonanz zu meinen Büchern Coaches, Therapeutinnen und Selbsthilfegruppen teilen meine Texte und Gedichte. Einige hochsensible Deutschlehrerinnen nutzen Wirksame Worte und Crossover inzwischen im Unterricht. Bücher für den Deutschunterricht  

    Autorin 5 Jahre sichtbar   Ich blicke auf meine Anfänge zurück und darauf, wie viel seitdem gewachsen ist. Schreiben meine Anfänge. Mein drittes Buch wartet noch – das Projekt ist komplex und braucht Zeit.

    Balsam für die Seele Seit Dezember 2022 schreibe ich täglich digitale Notizen über alles, was meiner Seele guttut: Begegnungen, Worte, Musik, Farben, Inspirationen. Über 1100 Einträge erinnern mich daran, wie viel Schönes sich sammelt – auch an schweren Tagen. Auf Instagram halte ich weiterhin schöne Momente mit Fotos und Worten fest.

    Meine Lesereise führte mich u. a. in die Galerie Seelenkuss, wo ein aufmerksames Publikum zusammenkam und Raum für Austausch und Vernetzung entstand.  Lesen für Seniorinnen Seit einem Jahr lese ich regelmäßig im Haus Wilmersdorf . Meine Texte öffnen Gespräche, laden zum Mitreimen ein und bringen Freude. Wenn Leonie dabei ist, sorgt sie für zusätzliche Wärme – sogar ein Gedicht über sie ist entstanden.

     

    Coaching Denken neu lenken

    Facettenreiche Überlegungen

     

    1. Als buntes Zebra alt werden – das ist mein Wunsch. Ich wünsche mir Menschen, mit denen das gemeinsam möglich ist.
    2. Das ist nicht lustig – Bei unserer Gruppe Übung macht die Meisterin war im Juni das Thema HUMOR. Oft lachen wir viel bei unseren Treffen. Es ist etwas ganz besonders, die Vertrautheit, die Offenheit untereinander und jedes Mal zu sehen, was entsteht, wenn wir zusammen über vielseitige Themen nachdenken. Dieser Vormittag blieb sehr ernst. Nun ist es nicht lustig und ungewiss, ob wir uns 2026 weiter treffen können. Die Projektförderung ist gestrichen, so dass wir auf auf Spenden angewiesen sind.
    3. Gewinnen durch Spinnen – ist Teil 2  Gewinnen durch Spinnen, Es gibt vielseitige Podcast. Portraits und Pressemitteilungen. Hier gibt es einen Teil des Spinnennetztes.
    4. Schöne Gerhard Schöne Geschichten Der DDR Liedermacher Gerhard Schöne hat mich sehr geprägt mit seinen Liedern. Ich teile schrieb über meine  persönlichen facettenreiche, Playlist und Geschichten zum Erinnern und Inspirieren
    5. Resonanzsehnsucht – Was ist möglich, wenn es Resonanz gibt? Welche Auswirkungen gibt es, wenn diese fehlt? Das beschäftigt mich immer wieder.
    6. Unterwegs mit Hindernissen – Ein Text aus meinem Buch Wirksame Worte mit heiteren Überlegungen für den Fall, dass es nicht so einfach geht, wie gedacht.
    7. Wahlkampf Februar kurz vor der Wahl. Wie geht es mir als Hochsensible mit dem Wahlkampf? Was sind meine Überlegungen, Fragen, Gedanken? Es ist wie so oft sowohl als auch oder facettenreich.
    8. Wirksame Worte – das ist alles nur geklaut – Es gibt Formulierungen die ich tief fühle und genieße. Diese teile ich an dieser Stelle.

    Übung macht die Meisterin. Mit diesem Bild wurde ich begrüßt und überraschend wurde es sehr ernst. 

    Paula Panke

    Gruppe für Hochsensible: bewusst in kleiner Gruppe gibt es monatlich einen geschützten Raum, sich unter introvertierten Frauen auszutauschen. Es gibt noch viel zu wenige Orte für so viele Hochsensible.

    Kreatives Schreiben: monatlich leite ich dort weiterhin die Gruppe. Es ist immer wieder eine Überraschung, welche Frauen was aufs Papier   bringen.

    Reden wie Rosa   seit 5 Jahren bin ich regelmäßig mit dabei, wir üben Reden zu halten, unterstützen uns durch wohlwollendes Feedback und genießen die Achtsamkeit, mit der wir uns dort begegnen. Herzliche Einladung, es auch mal auszuprobieren.  

    Angebote 

     

    Antje Remke historisch

     

    1. Neues Wagen – mein erster Flyer Flyer 2008. Ich startete in blau  und grün. Das passte bald nicht mehr. Die Metaphern rund um den Straßenverkehr bleiben aber aktuell. 
    2. Interview mit Monika Hermann 2017 
    3. Meine Ost West Geschichte   Beim Erinnern merke ich, wie viel meine Ost – West Geschichte, meine Erfahrungen und  Entscheidungen, neben der Wende und familiären Prägung auch mit meiner Hochsensibilität verbunden sind. ich teile diesen Artikel als Inspiration, die eigene Geschichte zu reflektieren.
    Extrareime schreiben

    Privat

    Ich hatte mehr Mut, mich bei einigen Menschen verletzlicher zu zeigen. Es gab so mehr Nähe und Kontaktabbrüche.

    Ich schätze noch mehr die Qualität von intensivem Austausch. Meine Kapazitäten für andere Gespräche ist gesunken.

    So bin ich stiller geworden.

    Ich genieße die Lebendigkeit, wenn die Chemie mit Menschen stimmt.

    Ich bin dankbar für manche Menschen.

    Ich habe nach 4 Jahren einen Chor verlassen, weil es mir zu laut und schnell wurde.

    Seit Dezember 2022 schreibe ich weiterhin meinen Balsam für die Seele,  täglich digitale Notizen über alles, was meiner Seele guttut: Begegnungen, Worte, Musik, Farben, Inspirationen. Über 1100 Einträge erinnern mich daran, wie viel Schönes sich sammelt – auch an schweren Tagen. Auf Instagram halte ich weiterhin schöne Momente mit Fotos und Worten fest.

    Ich nahm 2024 an einem Fotoworkshop in der Dorfkirche Döberitz (meiner alten Heimat) teil.  2026 ist eins meiner Bilder Teil des Kalenders. Das freut mich sehr. Man kann sich gerne an den Förderverein für den Erhalt der Kirche Döberitz e.V. unter foerderverein-kirche-doeberitz@web.de

    Wegen Zugausfall trampte ich nach vielen Jahren mit meiner Tochter durch Sachsen und so kamen wir pünktlich ans Ziel.

    Im Dezember starb mein 91 jähriger Vater. Er war hochgradig dement. Ich tauche so intensiver in Kindheitserinnerungen ein. Das Schöne gewinnt. Sein Humor, seine Kreativität und seine Achtsamkeit dafür bin ich sehr dankbar. Ende Januar werden wir ihn feierlich verabschieden.

    Es gab so viel mehr 2025, aber ich begrenze mich. Es braucht Raum für Neues.

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    Neues für 2026

    • Übung macht die Meisterin – kann es 2026 weitergehen? Bei meiner Gruppe, die ich seit 16 Jahren leite, ist für 2026  die Projektfinanzierung gestrichen. Es geht nur mit Spenden weiter, Wir hoffen, dass sich Menschen finden, die das Projekt unterstptzen. 
    • IdeenReich ein Projektraum für Hochsensible   Wir möchten einen Raum für Visionen öffnen, die durch Verbundenheit und sensible Wirkkraft von HSP mit HSP für HSP entstehen. Wo sich Menschen begegnen, die ihre Feinfühligkeit als Quelle von Kreativität, Tiefe und Verbundenheit erleben und daraus etwas erschaffen möchten.
    • Pause von der Welt  Oasennachmittag für hochsensible Menschen – Eine kleinen Auszeit zum Auftanken, abseits vom Trubel dieser Welt. In dieser Oase darf alles und nichts muss. Wir werden im Austausch sein, durch sanfte Aktivität oder Kreativität vom Kopf in unseren Körper kommen und jedes Mal einen anderen thematischen Impuls haben.
    • Oasenwochenende für Hochsensible in der Malche/ Brandenburg  17. -19. Juli 
    • Weitere Termine gibt es bei Events zu finden.

     

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    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2024

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2024

    Jahresrückblog 2024

    Der Jahresrückblick 2024 wird dieses Mal kürzer, da ich ja einen ausführlichen Beitrag nach dem ersten halben Jahr schon geschrieben habe. Es ist eine Fortsetzung von den Dingen, die mich dieses Jahr beschäftigten. Es ist das 4. Mal, dass ich mein hochsensibles Jahr hier Revue passieren lasse und  so auch eine Chronik, was wächst und aber auch eingeht. Inspiriert hatte mich 2021 die Bloggerin  Judith Peters. Ihr Motto: „Blog like nobody s reading.“ Das bestärkt mich darin, es auf meine Art zu machen. Wer weiß, ob es jemand liest.

    Inhalt

    • Hochsensibilität
    • Coaching für Hochsensibilität
    • Mal so, mal so
    • Fortbildungen für Kursleiterinnen
    • Schreiben
    • Lesungen
    • Paula Panke
    • Übung macht die Meisterin
    • Kieztreff Koepjohann
    • Leben Sterben
    • Privat

    Hochsensibilität

    Inzwischen sind es 9 Jahre, dass ich es weiß. Ich werde empfindsamer. Die Intensität  am Wahrnehmen, Fühlen und Denken nimmt zu. Ich schreibe sachlicher,  als es erlebe. So versuche ich leichter klar zu kommen  mit all dem was bei mir und um mich herum passiert und was mir im Coaching und privat geteilt wird. Das Bedürfnis nach Abstand von Langeweile und Belanglosigkeiten wächst. Der Wunsch nach Resonanz und gesunden Menschenverstand bleibt und wächst. Wenn ich darüber mit anderen Hochsensiblen rede, fühle ich Verbindung.

    Ich rede in vielen Zusammenhängen, dass ich hochsensibel bin. Oft finden sich so andere, die sich freuen, sich mit mir austauschen zu können. Ich übe immer weiter an der Gelassenheit, dass es nur einzelne sind und die meisten mit mir nichts anfangen können. Dabei gehen Schätzungen davon aus, dass 10 bis 20 % hochsensibel sind. Ist nicht immer so leicht.

    Ich genieße sie Begeisterung im Erkennen und Fühlen können.  Mein Wunsch, dass es mehr Interesse, Akzeptanz und Verständnis gibt treibt mich an weiterzumachen. Es kostet mich Kraft. Dankbare Menschen im Coaching und in den Kursen motivieren mich weiterzumachen. Ab und zu wollen sich Normalsensible etwas erklären lassen. Das sind noch seltene Highlights. Ich hoffe, dass es mehr wird.

    Seit dem 1. Juli gibt es eine Dokumentation in der ZDF Mediathek Terra xplore (Zu)sensibel – Bist du hochsensibel? Ganz kurz bin ich zu sehen und hören.  Immer wieder einmal spricht mich jemand darauf an, dass ich entdeckt wurde. Einige finden sich darin wieder und freuen sich, dass auf die Hochsensibilität aufmerksam gemacht wird und sie sich identifizieren können. Ich finde es einen sehr sachlichen Beitrag und schade, dass mehr Sendezeit der Wissenschaft, als uns Hochsensiblen gegeben wurde. Ein ganz anderes Erlebnis war ein Podcast mit einer introvertierten hochsensiblen Studentin. Den gibt es hier  zu hören. 

    Terra xplore Hochsensibel ZDF
    Podcast Hocsensibilität

    Coaching für Hochsensibilität 

    • Einzelcoaching: Es kamen wieder hochsensible Menschen mit vielseitigen Anliegen. Frauen, die Ermutigung brauchen, sich treu zu bleiben, welche die kündigen wollen, welche die mehr über den Umgang mit der Hochsensibilität lernen wollen, die Mut brauchen, sich zwischendurch einmal krank schreiben zu lassen, die sich nicht leicht entscheiden können, Mutter und Tochter, die ihr Miteinander verbessern wollen, und sich einander nicht genug gesehen und verstanden sehen.
    • Jobcoaching: Ich biete auch weiterhin Jobcoaching an für Menschen, die arbeitssuchend sind. Die meisten sind hochsensibel mit ihren besonderen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Ich habe mir angewöhnt, es in den Berichten zu vermerken, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ich besuchte die Jobmesse, um Ideen für meine Kunden zu sammeln.
    • Buchbegleitung: 2 Frauen begleite ich in Abständen als Schreibcoach bei ihren Buchprojekten. Ich bin dankbar über das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit.  
    Coaching Denken neu lenken

    Mal so, mal so

    Im Oktober waren die erste Fortbildung geplant an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen und ein Kurs an der Volkshochschule Tempelhof Schöneberg geplant. Beide mussten abgesagt werden, da es zu wenige Anmeldungen gab. Auch gab es an der Volkshochschule in Rathenow zu wenig Interesse. 2025 starten wir neue Versuche. Die Kurse an der Volkshochschule fanden wie gewohnt statt. 

    Fortbildungen für Kursleiter*innen 

    Dieses  Halbjahr lernte ich etwas dazu über KI, Krisensensibilität  in den Kursen und Improvisation in den Kursen. Fühle mich inspiriert. Es wird sich zeigen, wo der Wissenszuwachs einfließt. 

    Hertha Müller Haus

    Schreiben

    • Neues Buch: Es ist ein 3. Buch in Arbeit. Vom Titel sind einige Hochsensible schon begeistert. Ich selbst auch. Es wird vielseitig hochsensibel. Mal schauen, wie ich voran komme. 
    • Blogbeiträge: Es gibt einige neue Blogbeiträge. Manche habe ich überarbeitet. Gewinnen durch Spinnen war lange unfertig.
    • Balsam für die Seele: Seit Dezember 22 sind es inzwischen fast 750 tägliche digitale Notizen, was alles Balsam für die Seele ist. Es sind Begegnungen, Worte, Musik (gehört oder selbst gesungen) Inspirationen. Erkenntnisse, Farben von meinen Wirksamen Worten  uvm., die mich erinnern, inspirieren, berühren, zum Schmunzeln bringen. Es hilft mir sehr, den Foccus auf Schönes zu richten. An doofen, traurigen, kranken Tagen finde ich manchmal nur wenig, aber es hilft zu vertrauen, wieviel darin sich schon gesammelt hat.
    • Kreatives Schreiben siehe Paula Panke 
    Extrareime schreiben

    Lesungen

    • Ich las im Hertha Müller Haus in einer Freizeitstätte für SeniorenInnen in Zehlendorf. Eine Frau erkannte mich aus aus dem Fernsehen. Schon verrückt.
    • Aufgeregt war ich vor meiner ersten Lesung im Caritas Hospiz in Pankow. Welche Texte und Gedichte werden passen? Wie würde es sein, mit diesem besonderen Publikum. Musikalisch begleite mich die Pianistin Annette Wiszisla. Sie kann wunderbar improvisieren. gemeinsam mit ihr wurde es ein sehr schöner Nachmittag mit Blick in leuchtende Augen.
    • Zum 3. Mal war ich in meiner alten Heimat in Döberitz in der Dorfkirche. Dort ist immer wieder schön auch das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.
    • Dank einer Vernetzung las ich das erste Mal in Zehlendorf in der neuen Galerie von Alexandra Mann. Umgeben von farbenfrohen Objekten, die an die Kindheit erinnerten, passte es wunderbar zusammen.

    Termine gibt es hier

    Bunte Buchstabenbegegnungen Lesung

    Paula Panke

    Gruppe für Hochsensible: bewusst in kleiner Gruppe gibt es monatlich einen geschützten Raum, sich unter introvertierten Frauen auszutauschen. Es gibt noch viel zu wenige Orte für so viele Hochsensible.

    Kreatives Schreiben: monatlich leite ich dort weiterhin die Gruppe. Es ist immer wieder eine Überraschung, welche Frauen was aufs Papier bringen.

    Reden wie Rosa   seit 4 Jahren bin ich regelmäßig mit dabei, wir üben Reden zu halten, unterstützen uns durch wohlwollendes Feedback und genießen die Achtsamkeit, mit der wir uns dort begegnen. Herzliche Einladung, es auch mal auszuprobieren.

    Im Oktober war ich zu Gast bei der Vernissage der Fotografin Walerija Weiser über Berliner Fenster. Mehr dazu hier

    Übung macht die Meisterin

    Im November „feierte“ ich 15 Jahre Übung macht die Meisterin.  Es ist etwas ganz besonders, die Vertrautheit, die Offenheit untereinander und jedes Mal zu sehen, was entsteht, wenn wir zusammen über vielseitige Themen nachdenken. Neue Frauen sind uns immer willkommen (14 tägig mittwochs).

    Kieztreff Koepjohann

    Seit vielen Jahren leite ich monatlich einen Ein Eltern Treff für die Koepjohannche Stiftung. Trotz vielseitiger Öffentlichkeitsarbeit ist dieser nicht so gut besucht. Mal schauen, wie es sich entwickelt. Wir haben beschlossen, das Treffen erst einmal auszusetzen.

    Leben und Sterben

    Caritas Hospiz: Nach meiner Lesung war ich Gast zum Sommerfest. Wieder begleitete Annette Wiszisla musikalisch den Nachmittag. Ich genoss den Austausch und einfach die Atmosphäre. Im Advent war ich wieder bastelnd dabei. Wie gesagt, ist es nicht meine Kernkompetenz. Es hatte was, mit vielen Naturmaterialen zu experimentieren und  die Mitglieder vom Förderverein waren sehr tolerant.

    Beerdigung: Im Dezember war ich zu einer Beerdigung einer Sängerin aus einem früheren Chor. Neben der Trauer und dem Singen am Grab,  tat das Wiedersehen mit einigen Menschen sehr gut.

    Privat 

    Im Sommer nahm ich an einem 2 tägigen  Fotoworkshop in der Dorfkirche Döberitz teil. Es hat mich sehr bereichert, die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen. Ich kenne nun neue Funktionen und bin begeistert, anders zu fotografieren. Ich genieße es im Chor und anderen Zusammenhängen zu singen. Immer wieder genieße ich es und erinnere schmerzlich an die Zeit, an der dies gemeinsam verboten war. 

    Fazit

    Wieder ein Jahr mit SOWOHL ALS AUCH. Es braucht viel Geduld. Ich lenke immer wieder den Focus auf alles was im Wachsen ist. Deshalb halte ich es auch schriftlich fest. Ich brauche immer wieder den Rückzug zwischendurch. 

    Mein erstes halbes Jahr 2024

    Mein erstes halbes Jahr 2024

    Meine ersten 6 Monaten 2024

    Ich folge meinem Bedürfnis zusammenzufassen, was im 1. Halbjahr so los war. Für mich ein Weg zu reflektieren und zu sehen, was sich durch das Öffnen neuer Türen ergeben hat. Das war so vielschichtig. Ich versuche es zu strukturieren nach Themen und Orten. Nicht so ganz leicht, da sich einiges überschneidet.  Es ist mit sehr vielschichtigen Emotionen verbunden. Dankbarkeit, Begeisterung, Unsicherheit, Stress uvm. 

    Inhalt

    • Hochsensibilität
    • Coaching für Hochsensibilität
    • Volkshochschulen Berlin, Brandenburg
    • Fortbildungen für Kursleiter:innen
    • Schreiben
    • Lesungen
    • Paula Panke
    • Übung macht die Meisterin
    • Koepjohann
    • Leben und Sterben
    • Privat
    • Fazit

    Hochsensibilität 

    Sichtbarkeit Hochsensibilität: Es ist mir ist ein großes Anliegen, auf die Hochsensibilität aufmerksam zu machen. Einige neue Chancen gab es. Einiges ist noch offen. Immer wieder muss ich es aber auch aushalten, dass auf meine Ideen und Anfragen nicht reagiert wird. Da ist nicht immer einfach.

    Terra xplore (Zu)sensibel – Bist du hochsensibel? Im Februar war ich eine von 6 Menschen, die für eine ZDF Dokumentation über Hochsensibilität für das Format Terra xplore vor der Kamera befragt wurden. im Herbst soll die Sendung ausgestrahlt werden. Ich bin sehr gespannt. PS: 1. Juli 1 Stunde nach Veröffentlichung des Blogbeitrags, kam die Mail, dass die Doku in der Mediathek zu sehen gibt. Schade, dass nicht mehr von unseren Antworten zu sehen und hören ist.

    Fibromyalgie: Eine Selbsthilfegruppe von Menschen, die an Fibromyalgie erkrankt sind, hatten mich für ein Treffen gebucht, um mehr über Hochsensibilität zu erfahren.

    Ehrenamtsschulung: Eine Schulung gab ich für Ehrenamtliche von Wellcome, die Familien im ersten Jahr nach der Geburt unterstützen.

    Evangelische Familienbildung; Ich leitete auch wieder eine Fortbildung für die Evangelische Familienbildung für Tagespflegepersonen. Wieder war eine Tagesmutter dabei, der bewusst wurde, dass sie selbst hochsensibel ist.

    Weiterbildung Hochsensibilität Katholische Hochschule für Sozialwesen Bis 1998 studierte ich Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin Karlshorst. Später besuchte ich dort u. a. 2 Fortbildungen. Einmal ging es um Achtsamkeit, das andere Mal hieß es: Im Ernstfall mit Humor. Dieses hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ich fragte an, ob sie ihr Programm um die Hochsensibilität erweitern möchten und im Oktober starten wir dort. Ich bin sehr gespannt auf die Resonanz.

    Tag des Nachbarn Zum Tag des Nachbarn bei Sinnergie e.V. teilte ich in einer Gruppe meine hochsensiblen Erfahrungen.

    Oasenwochenende für Hochsensible Dieses Mal war es im Januar in der Malche. Der Bahnstreik erschwerte die Anfahrt. Es fand sich eine Lösung, so dass einige Hochsensible sich begegnen, austauchen und erholen konnten. Ende Juli ist das nächste geplant. Noch gibt es Plätze.

    Zukunft gestalten Zum 2. Mal stand ich auf der Bühne bei Your Story on stage und ich redete über meine hochsensible Geschichte. Es fühlt sich richtig an, dass noch soviel zu tun ist für unsere Sichtbarkeit. 

    Your
    Wellcome Fortbildung
    Terra xplore Hochsensibel ZDF

    Coaching für Hochsensibilität

    Einzelcoaching: Es kamen wieder hochsensible Menschen mit vielseitigen Anliegen. Frauen, die Ermutigung brauchen, sich treu zu bleiben, welche die kündigen wollen, welche die mehr über den Umgang mit der Hochsensibilität lernen wollen, die Mut brauchen, sich zwischendurch einmal krank schreiben zu lassen, die sich nicht leicht entscheiden können, Mutter und Tochter, die ihr Miteinander verbessern wollen, und sich einander nicht genug gesehen und verstanden sehen.

    Jobcoaching: Ich biete auch weiterhin Jobcoaching an für Menschen, die arbeitssuchend sind. Die meisten sind hochsensibel mit ihren besonderen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Ich habe mir angewöhnt, es in den Berichten zu vermerken, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ich besuchte die Jobmesse, um Ideen für meine Kunden zu sammeln.

    Buchbegleitung: 2 Frauen begleite ich in Abständen als Schreibcoach bei ihren Buchprojekten. Ich bin dankbar über das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit.

    Berlin Live oder online

    8 + 9 =

    Volkshochschulen Berlin, Brandenburg

    • Kursleitung Berlin: Weiterhin gebe ich Kurse in Pankow und Friedrichshain. Die meisten Kurse fanden statt. Ist jedes Mal unsicher. Ab und zu fiel auch was aus. Ich fragte auch andere Volhkshochschulen an und es wird im Oktober in der der Alten Mälzerei (einem Standort der VHS Tempelhof Schöneberg) geben
    • Im nächsten Halbjahr leite ich dann eine Fortbildung zur Hochsensibilität. Ich bin der Auffassung, dass mehr Kursleitende wissen sollten, woran man Hochsensible erkennt.
    • Es gibt ein neues Profil von mir.
    • Rathenow: An der Volkshochschule leitete ich diesem Mal im Abstand von 4 Wochen 2 Mal Tageskurse. Einige kamen zu beiden Terminen. Das fand ich großartig. Es war schön, an etwas anzuknüpfen. Es war hilfreich sich über 2 herausfordernden Menschen des 1. Treffen auszutauschen. Nicht alle Hochsensible gehen behutsam mit ihrem Umfeld um, und können destruktiv die Einfluss auf die Atmosphäre beeinflussen. Da wir ja Stimmungen spüren, braucht es eine gute Abgrenzung.
    • Brandenburg an der Havel: Ein Kurs fand statt. Beim anderen gab es nicht genügend Anmeldungen. Einerseits war es schade, anderseits konnte ich in Berlin an dem Kurs Mnemotechniken teilnehmen und hatte keinen Stress vor einem Auftritt mit dem Chor.
    • Kursleiter*innen-Tag Ende Juni nahm ich das erste Mal am Fachübergreifenden Landesweiten Kursleiter*innen-Tag der Erwachsenenbildung des Brandenburger Volkshochschulenverband in Potsdam teil. Lernte neues über die Leichte Sprache und 2 hochsensible Frauen kennen.
    Smalltalkexpertin

    Fortbildungen für Kursleiter*innen 

    Ich genieße es immer, etwas dazuzulernen. In 4 Bereiche habe ich reingeschnuppert.

    1. Keine Angst vor KI. Ich hatte sehr große Vorbehalte und wollte aber mehr wissen, um mir eine Meinung zu bilden. Vor Ort bat ich die KI, ein dramatisches Gedicht über die KI zu schreiben. Ein Blogbeitrag ließ ich über mein DENKEN NEU LENKEN schreiben. Ab und zu finde ich es für die Recherche und Formulierungen schon hilfreich.
    2. „Mnemotechniken und mehr: Kreatives Potential entdecken, erweitern und einsetzen“ war eine sehr kreativer Tag.
    3. „Tutorials und Unterrichtsvideos schneiden für Einsteiger*innen“ Mein Kopf qualmte. Bis jetzt habe ich es für meinen Youtube Kanal genutzt. Angedacht ist es auch für Powerpoint Prätentionen.
    4. „Alles nur ein Traum(a)? Traumasensibilität im Unterricht“ Diese Fortbildung wirkt emotional am meisten nach. Zum einen genauer bei Kursteilnehmenden hinzuschauen, zum anderen auch zu reflektieren, was mich selbst traumatisiert und geprägt hat
    VHS Berlin

    Schreiben

    Blogbeiträge: Meine Produktivität hielt sich hier in Grenzen. Vielleicht wird es ja zukünftig etwas mehr. Dieser Beitrag ist deshalb etwas länger als gewöhnlich.

    Balsam für die Seele: Seit Dezember 22 notiere ich mir täglich digital, was alles Balsam für die Seele ist. Es sind Begegnungen, Worte, Inspirationen. Erkenntnisse uvm. Es hilft mir sehr, den Foccus auf Schönes zu richten. An doofen, traurigen, kranken Tagen finde ich manchmal nur wenig, aber es hilft zu vertrauen, wieviel darin sich schon gesammelt hat.

    Vergissmeinnichtsalon: Im Vergissmeinnichtsalon las ich 2023 im Rahmen spirituelle Musik trifft Lyrik. Ich bekam so Zugang zur muslimischen Welt und bin dankbar für die Begegnung mit sehr herzlichen Frauen. Im Mai war ich eingeladen zum ersten Autorinnentag und genoss die Inspiration und den Austausch.

    Böllstiftung: Im Januar lud die Böllstiftung für ein Wochenende zu einer Kreativen Schreibwerkstatt ein. Ich habe einen tieferen  Einblick bekommen,  was ein Poetry Slam ist und habe mal in einem anderen Stil geschrieben. Begegnete vielseitigen Menschen, bei denen ich als Ossi, Jahrgang 68, Mutter und weiß eine Ausnahme war. Spannende Erfahrung.

    EWA Frauenzentrum dort gab es an 3 Abenden Kreatives Schreiben. Ich genoss es, von jemanden inspiriert zu werden.

    Kreatives Schreiben siehe Paula Panke

    Lesungen

    • Bibliothek Wilhemsruh tags zu vor war gefährliches Glatteis. So trauten sich nicht so viele vor die Tür.
    • Im Februar hatte mich wieder die Ev. Gemeinde in Schöneberg eingeladen.
    • Im März gab es Saite an Seite  in Oranienburg zur Brandenburger Frauenwoche
    • Lesung mit Musik gab es im Kieztreff Leipziger Straße der Koepjohannchen Stiftung

    Drei Lesungen sind schon sicher, mal schauen, was noch dazu kommt

    Termine gibt es hier,

    Paula Panke

    Gruppe für Hochsensible: bewusst in kleiner Gruppe gibt es monatlich einen geschützten Raum, sich unter introvertierten Frauen auszutauschen. Es gibt noch viel zu wenige Orte für so viele Hochsensible.

    Kreatives Schreiben: monatlich leite ich dort weiterhin die Gruppe. Es ist immer wieder eine Überraschung, welche Frauen was aufs Papier bringen.

    Reden wie Rosa   seit 4 Jahren bin ich regelmäßig mit dabei, wir üben Reden zu halten, unterstützen uns durch wohlwollendes Feedback und genießen die Achtsamkeit, mit der wir uns dort begegnen. Mich hat es wieder bestärkt, auf andere Bühnen zu gehen.

    Begegnungscafe: Einige Zeit leitete ich dort  ein Begegnungscafe. Es kamen Frauen zusammen, die sich über verschiedene Themen manchmal kontrovers austauschten, und ich weiß, dass einige weiter im Kontakt sind.

    Winterlesebühne: Es gab auch wieder eine Winterlesebühne, bei der ich dieses Mal meinen Text über die Blockade teilte, der in der Kreativwerkstatt der Böllstiftung entstand.

    Ab ins B: Im April machte ich bei der Aktion mit AB ins B es war schön neben meinem Lesen mich mit dem Publikum auszutauschen.

    Im letzten Jahr lernte ich die Fotografin Walerija Weiser kennen. Sie fotografierte auch mich für ihr Projekt Berliner Fenster. Nachdem wir zusammen einen Workshop leiteten WORTE für ORTE, freue ich mich, dass sie ihre Bilder bei Paula Panke ausstellen wird. Angedacht ist, dass wir dann auch wieder Fotos, Geschichten und Schreiben miteinander verbinden werden

    Übung macht die Meisterin

    Inzwischen sind es 15 Jahre, die ich diese Gruppe im Frauenzentrum Marie leite. Es ist etwas ganz besonders, die Vertrautheit, die Offenheit untereinander und jedes Mal zu sehen, was entsteht, wenn wir zusammen über vielseitige Themen nachdenken.

    Kieztreff Koepjohann

    Ein Eltern Treff  Seit vielen Jahren leite ich monatlich einen Ein Eltern Treff für die Koepjohannche Stiftung. Trotz vielseitiger Öffentlichkeitsarbeit ist dieser nicht so gut besucht. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

    Leben und Sterben

    Caritas Hospiz: Das erste Mal machte ich mit  bei der Bastelei von  Osterdekoration im Caritashospiz Pankow. Gestalten ist nicht meine Kernkompetenz. Die Menschen vom Förderverein waren sehr tolerant. Vor kurzem lauschte ich dort einem Flurkonzert von 2 Cellisten. War sehr berührend. Und ich bin dankbar, dass wir einen Termin fanden, an dem ich lesen und von Annette Wiziszla zwischendurch am Klavier begleitet werde.

    Lazarus Hospiz: Immer am 2. Montag im Monat gibt es im Lazarushospiz  einen Forumabend zu unterschiedlichen Themen um Tod und Sterben. Einiges hat mich sehr bereichert, wie Humor in der Sterbebegleitung.

    Beerdigung: Ich „musste“ zu zwei  Beerdigungen. Eine Mitsängerin aus dem Chor verstarb zum Jahreswechsel. In Erinnerung an sie suchte unser Chorleiter ein berührendes Stück heraus. Im Mai sangen wir es das erste Mal.

    Und 

    • Ich war bei einer Zukunftsparty, in der es um unsere Vision vom Jahr 2030 ging. Ein sehr energetisierender Abend.
    • Ich habe ein You Grow Frauennetzwerk kennengelernt. Über 100 Frauen kamen zusammen. Das war schon sportlich. „Zufällig“ saßen links und rechts von mir 2 introvertierte hochsensible Frauen.  Wir hatten unsere kleine Insel und sind nun im Kontakt.
    • „Zufällig“ entdeckte ich die Stille Stunde, die sich für  Weniger Reiz. Mehr Inklusion – entspannteres Einkaufen einsetzen. Ich bin dort auch als Coach gelistet.

    Privat

    • Mutter sein: Meine 19 jährige Tochter reiste nach ihrem Abitur ein halbes Jahr durch Asien. Meldete sich selten, ich beschloss mir keine Sorgen zu machen und war dankbar, dass sie Anfang Juni zurück kam.
    • Beide Kinder (Sohn 22) wohnen hoch zu Hause, ist als Hochsensible nicht immer einfach. Ich werde geräuschempfindlicher und die beiden haben ihren eigenen jugendlichen Rhythmus.
    • Klassentreffen: Nach 10 Jahren trafen wir uns im Havelland wieder zum Klassentreffen. Vor 40 Jahren endete unsere 10 jährige gemeinsame Schulzeit an der Werner – Seelenbinder – Oberschule Premnitz. Unsere inzwischen 86 jährige Grundschullehrerin war wieder dabei. Wiedersehen war schön, es blieb aber wenig Raum sich in Ruhe zu unterhalten. Meine Entscheidung, damals nach Berlin zu gehen, war richtig.
    • Berlin entdecken: Ich war das erste Mal in der Kapelle der Versöhnung. Ich bin immer mal wieder an der Bernauer Straße. Unglaublich, dass mir diese vorher übersehen hatte.  

    Fazit

    Viele, die mich kennen, sagen, dass ich sehr viel mache.  Ich bin eine hochsensibler Scanner. Ich bin immer wieder neugierig auf Neues. Wenn ich es mir angucke, ist es schon eine Vielfalt. Einerseits genieße ich es sehr. Aber es stresst auch. Und immer wieder ist es eine Herausforderung, mich auf eine Sache zu fokussieren. Ich bin noch nicht so gut im Warten, bis andere reagieren. Es gibt nicht immer die Resonanz, die ich mich wünsche. Zwischendurch wächst mein Rückzugsbedürfnis. Ich habe mir in meinen Büchern über viele Dinge Gedanken gemacht, Über Konstantin Wecker wird gesagt, dass seine Lieder schlauer sind als er. Meine Texte und Gedichte sind auch weiter als ich. Ist gut, immer wieder mal nachzulesen, um mein Denken neu zu lenken. Übung macht die Meisterin.

     

     

    7 + 11 =

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2023

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2023

    Jahresrückblog Inhalt

    • Das erste Mal
    • Weiterhin
    • Was habe ich dazugelernt?

     

    Jahresrückblog 2023 Sowohl als auch

    Ich übernehme das Motto vom letzten Jahr. Sowohl als auch. Mein Jahr war wieder sehr facettenreich. Dieses Mal teile ich den Blog auf in Dinge, die das 1. Mal bzw. nach Unterbrechung waren und Dinge, die sich Fortsetzen. Ja und was  habe ich neu dazugelernt?  Um einen Abstand zu der Intensität der Momente zu bekommen, ist es sachlicher geschrieben, als ich es erinnere. 

    Das erste Mal

    Hochsensibel im Land Brandenburg: Ich habe in Brandenburg an der Havel (meiner Geburtsstadt) und Rathenow (meiner alten Heimat) je einen Kurs an den Volkshochschulen angeboten. War sehr dankbar, dass die Verantwortlichen sich auf das für sie neue Thema Hochsensibilität eingelassen haben. Es gibt noch so wenige Angebote bei für so viele Hochsensible. 2024 mache ich dort weiter.

    Schule für Soziales: Im November schulte ich in der Schule für Soziales in Berlin Pankow eine Doppelstunde bei Heilpädagogen. Viele hörten das erste Mal von Hochsensibilität. Ich finde es so wichtig, dass Menschen, die mit anderen arbeiten, dafür sensibilisiert werden. Bin gespannt, wann und wie es weiter geht.

    AVGS Jobcoaching: Nach einigen Jahren Pause biete ich jetzt auch wieder Jobcoaching an, was durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter anbieten. Es gibt so viele Hochsensible, für die es nicht leicht ist, passende Arbeit zu finden.

    Worte für Orte: Paula Panke hat Walerija Weiser und mich zusammengebracht. Sie hatte Frauen als Fotografin poträitiert und gebeten, etwas über ihre Orte in Berlin zu schreiben. Ich stimmte zu, auch mitzumachen. Mein emotionalster Ort ist das Krankenhaus Maria Heimsuchung in Berlin Pankow. Im November ließen wir uns von den Geschichten inspirieren, schreibend in unsere Erinnerungen einzutauchen – Worte für Orte.

    Your Story on stage: 3 Frauen haben eine Idee umgesetzt. Eine Bühne, auf der meist Frauen, ihre Geschichten zu einem Thema teilen können. Your Story on stage.   Im Oktober war das Thema „Gänsehautmomente.“ Da war ich ein von 9, die reden konnten. Ich genoss es sehr.

    Youtubekanal: Manche Ideen dauern, bis sie umgesetzt werden. Ich habe meinen Youtube Kanal gestartet. Plan war, regelmäßig etwas von meinen Gedichten und Texten zu teilen. Es stagniert, weil mir die Muße fehlte. Aber wird zum passenden Moment wieder belebt.

    Mitdichten Instagram hat Layla und mich dieses Jahr verbunden. Sie lädt ab und zu zum Mitdichten ein. Bin begeistert von der Inspirationen.

    Trauerrede Aus dem privatem Umfeld wurde ich angefragt, eine Trauerrede zu halten. Das Vertrauen in mich,  hat mich tief berührt. Das war ein sehr intensive Erfahrung. Ohne den Redeclub  Reden wie Rosa hätte ich bestimmt nicht zugestimmt.

    Die erste Spritze Meine Nachbarin wurde nach einer Op. unvorbereitet aus dem Krankenhaus entlassen. Verordnet waren Heparin Spritzen.  Vor über 30 Jahren als Krankenschwester war es ja selbstverständlich für mich. Bisschen komisch war es schon, aber es ging noch.

    Biber gesehen In Tegelort sah ich zu Silvester einen Biber. Er saß erst fast bewegungslos einem Stamm. Er ließ mich nah an sich ran. Bis er dann gemütlich in die Havel eintauchte. Hat mich sehr beeindruckt.

    Sophienkirche Vor über 25 Jahren fing ich an in der Großen Hamburger Straße zu arbeiten. Kam über Jahre nicht auf die Idee, mir die Stadt von oben dort mal anzuschauen. Bei einem Fest stieg ich die Stufen hoch in der Sophienkirche.  

    Pustblume
    Biber an der Havel 2023
    Kette rund

    Weiterhin

    Coaching für Hochsensible Hochsensible kamen wieder mit unterschiedlichen Anliegen. Oft ist eine Erinnerung wichtig, dass sie ihrer Intuition vertrauen und sie genießen es, dass sie verstanden werden. Mehrmals kamen Paare, die Unterstützung im Miteinander wünschen.

    Volkshochschulkurse: Ich genieße es immer wieder Kurse zur Hochsensibilität an Volkshochschulen zu leiten. Immer wieder höre ich, dass es für viele der erste Kontakt mit anderen ist und sie dankbar sind, Menschen zu treffen, die einen verstehen.

    Lesungen:  An 9 Orten las ich. Immer wieder  sind die Planung, die Organisation, die Werbung und die Fragezeichen, zum Publikum aufregend. Ich werde immer wieder belohnt und bin dankbar für die Begegnungen, die damit verbunden sind.

    Kreatives Schreiben Weiterhin leite ich im Frauenzentrum Paula Panke monatlich  die Gruppe Kreatives Schreiben.  Es ist immer wieder spannend, was wir zu Papier bringen. Neue Frauen sind willkommen.

    Schreibbegleitung: Seit längerer Zeit begleite ich eine Frau dabei, ihre eigene Biographie zu schreiben. Regelmäßig bekomme ich was zu lesen und wir treffen uns zum Austausch. Finde es wunderbar, dass sie mir dies anvertraut.  Hätte ich nie gedacht, dass ich das auch mal machen werde. Wie das bei vielen Hochsensiblen nun aber ist, schätze ich die Abwechslung und genieße, den Prozess zu begleiten.

    Übung macht die Meisterin Seit 2009 darf ich inzwischen eine offene Gruppe im Frauenzentrum Marie e.V.  in Berlin Marzahn leiten.  Es ist ein Geschenk, 14 tägig dort die Gruppe zu leiten. Durch Impulse und das Teilen der Erfahrungen inspirieren sich die Frauen miteinander. Manche kommen viele Jahre, andere kommen nur eine kurze Phase. Ich liebe diese Runde. Es gibt eine Offenheit für andere Ansichten und neue Gesichter. Auch dort finden sind einige Frauen hochsensibel. Es gibt Themen, die wir von vielen Perspektiven betrachteten. Unterschiedliche Standpunkte konnten diskutiert werden und nebeneinander stehen bleiben. Immer wieder inspirierend, was wir dort zusammentragen. Angedacht ist es, dies mal zu teilen.

    Trauerreden Ich bot 2 Familien im näheren Umfeld an, die Trauerreden zu halten. Es war mir ein Bedürfnis. Beide Male nahmen die Familien es dankend an.

    Extrareime: Am  besten war dieses Jahr der Auftrag für eine 90 Jährige ein Gedicht zum Geburtstag zu schreiben.

    Reden wir Rosa Seit 2020 bin ich monatlich beim Redeclub Reden wie Rosa mit dabei. Wir können uns ausprobieren, lernen miteinander und durch konstruktives Feedback. Wir lernen mehr über uns voneinander. Wir teilen Dinge, die uns berühren und beschäftigen. Wir haben viel Spaß miteinander und ermutigen uns gegenseitig.

    Oasentage für Hochsensible: Zum 2. Mal leitete ich eine Auszeit für Hochsensible in der Malche. Mehr dazu hier

     

    Lesung
    Antje und Co

    14 + 3 =

    Was habe ich dazugelernt

    Bei manchen wünschte ich mir, dass es schneller geht, aber es dauert. Es lohnt sich weiterzumachen. Manche Kontakte haben sich intensiviert, andere abgebrochen.  Mir fällt auf, dass weniger Menschen Kapazitäten und/ oder Interesse haben, wirklich zuzuhören. Ich genieße es, wieder viel gesungen zu haben. ich habe noch bewusster Oasen eingeplant. Es ist sehr hilfreich, dass ich mir täglich mein Balsam für die Seele notiere. Anderen empfehle ich oft zu überlegen, was ihr Anteil ist, an den dem, wofür sie dankbar sind. Vielleicht mache ich es auch mal für mich. Ich bin emotional beeinflussbar. Das Üben geht weiter.

    Ich habe einen 2 tägigen Kurs mitgemacht zum Mental Health First Aid Ersthelfer und nahm teil an einem Workshop für Zivilcourage. Beides hat mich sehr bereichert.

     

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2022

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2022

    Jahresrückblog 2022 – Sowohl als auch 

    Zum Jahresbeginn 2022 hatte ich die Zuversicht und Vertrauen, dass es endlich mal wieder ein leichteres Jahr werden würde. Aber durch die Ungewissheit bedingt durch Corona stellte eine große Herausforderung dar. Wenn ich jetzt im Februar 2023 auf Situationen, Momente und Begegnungen zurückschaue, erinnere ich mich an einen Gefühlsmix von zuckersüß, sauer und auch bitter. Vieles war intensiver in alle Richtungen. Die tiefe Dankbarkeit für manche gerade hochsensible Verbindungen, die Enttäuschungen, die riesengroße Aufregung, die Unsicherheit, etwas zu machen, die Vielzahl der Erkenntnisse uvm. Einerseits überfordert mich die Vorstellung, es in eine sinnvolle Form zu bringen, anderseits will ich es formulieren.

    Inhalt 

    • Hochsensibel
    • Lesen und Schreiben
    • Und
    • Oasen
    • Was habe ich dazugelernt?

    Hochsensibel

    Coaching: Ich begleite inzwischen fast ausschließlich hochsensible Menschen. Vermehrt kamen auch Kund*innen, deren Angehörige das Coaching finanzierten.  Weiterhin ist  die Hemmschwelle noch hoch für den ersten Schritt. Umso mehr freue ich mich auch über mutige sensible Männer, die sich Begleitung suchen.  Highlight war, dass die ersten hochbegabten Kinder von einer Grundschule zum Coaching  kamen. Da ich ab und zu  auf hochbegabte Menschen  traf, machte ich im Dezember einen Test. Hier mehr dazu

    Kurzzeittherapie  Seit 2001 bin ich inzwischen auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Bei einigen Diagnosen darf ich neben dem Coaching auch Psychotherapie anbieten. Das erste Mal fragte eine Kundin danach. Ihr Vertrag mit der privaten Krankenversicherung beinhaltet die teilweise Kostenübernahme für eine Psychotherapie durch einen Heilpraktiker.  Weitere Kundinnen folgten inzwischen.

    Supervision Dankbar war ich auch über Einladungen zu Supervisionen. Familientherapeutinnen wünschten sich Informationen und Ideen zum Umgang mit hochsensiblen Familien. Großartig, dass sie überlegen, zukünftig bei Erstkontakten Familien danach zu fragen.

    Oasenwochende für Hochsensible Im März fand das  Oasenwochenende in der Malche für Hochsensible statt. Wir starteten mit einer kleinen Gruppe. Die Frauen genossen sehr die Zeit. Ein neues ist geplant.

    Symposium Hochsensibilität Ich reiste das erste Mal nach Bad Kissingen zum  Symposium für Hochsensible. Es war eine wertvolle Erfahrungen, Expert*innnen und viele Hochsensible an einem Ort zu erleben.  Besonders freut mich auch, dass mit einer Berlinerin die Chemie stimmt und wir uns ab und zu austauschen.

    Kurse Volkshochschule Weiter fanden ab und zu Abend oder Tageskurse an zwei Volkhochschulen statt. Besonders berührten mich Mutter und Tochter, die extra aus Leipzig anreisten, weil es dort keine Angebote gibt. Für mich immer wieder schwer vorstellbar. Ja und ich genieße in den Kursen immer wieder die Aufmerksamkeit für die Thematik und auch aneinander. Und immer wieder höre ich, dass Menschen vorher noch nie einem anderen hochsensiblen begegneten und es genießen, sich verstanden zu fühlen. Das ist für mich euch eine Motivation, weiterzumachen

    Fortbildungen Ich bot  auch Fortbildungen für Tagesmütter an.  Es ist großartig, wenn  diese offen und interessiert an der Hochsensibilität  sind. Einige erkennen, dass sie doch selbst sind.  

    Lesen und Schreiben

    Crossover Im März erschien mein 2. Buch Crossover im Selbstverlag bei BoD.  Bin sehr zufrieden, Es ist schön, dass es über jeden Buchladen und viele Onlineshops zu bestellen ist. Zahlreiche Leser*innen schätzen das sehr. Im September lud BoD nach Bad Hersfeld zu einem Workshop und einer Werksbesichtigung ein. Großartig mal zu sehen, wie und wo meine und viele andere Bücher gedruckt werden.

    Hörbuch Ansteckend  Im Oktober erschien mein erstes Hörbuch Ansteckend. Über den Weg dahin gibt es einen extra Blogbeitrag.

    Lesungen Ich genoss es auch wieder an einigen Orten aus meinen Büchern zu lesen. Das Planen und Einladen stresst mich immer mal wieder. Ich muss dazu in der Stimmung sein. Es bleibt ja immer die Ungewissheit. Ich lernte und lerne, es nicht persönlich zu nehmen, wenn Menschen absagen oder viele gar nicht reagieren. Bei so vielen erfuhr ich später, dass eigene Krankheiten oder von Angehörigen dazwischen kamen. Mich tröstete auch zu hören, dass auch viele andere damit zu tun haben. Ich werde immer besser darin. Ich bin dankbar für besondere Momente. Im Publikum saßen in meiner Heimat Freudinnen aus der Schulzeit und ein Lehrerehepaar, an anderen Orten eine Mutter, die vor über 20 Jahren zum Frühstück für Mütter in Elternzeit kam. Hochsensible Kund*innen und viele mehr. Mehr…

    Extrareime weiterhin übernahm ich Gedichte zu schreiben. Mehr dazu gibt es hier.

    Kreatives Schreiben Im Sommer starteten wir im Frauenzentrum Paula Panke mit einer Gruppe Kreatives Schreiben.

    Schreibbegleitung Seit längerer Zeit begleite ich eine Frau dabei, ihre eigene Biographie zu schreiben. Regelmäßig bekomme ich was zu lesen und wir treffen uns zum Austausch. Finde es wunderbar, dass sie mir dies anvertraut.  Hätte ich nie gedacht, dass ich das auch mal machen werde. Wie das bei vielen Hochsensiblen nun aber ist, schätze ich die Abwechslung und genieße, den Prozess zu begleiten.

    Hochsensible Blogbeiträge Ich beschäftigte mich auch immer wieder mal schreibend mit der Hochsensibilität.

    Buchmesse Berlin Das 1. Mal besuchte ich die Buchmesse in Berlin. Eine wichtige Erfahrung mal zu beobachten, wie andere Autor*innen sich präsentieren. Zu sehen womit ich überhaupt nichts anfangen kann.  Bei einem Stand lockte mich magisch  der Titel und ein ruhige Aufmachung. Nicht wirklich überraschend, dass die  Autorin bejahte, dass sie auch hochsensibel ist. 

     

    Hörbuch Ansteckend
    Lesung Wirksame Worte und Crossover
    Und

    Übung macht die Meisterin  Seit 2009 darf ich inzwischen eine offene Gruppe im Frauenzentrum Marie in Berlin Marzahn leiten. 2022 konnten wir uns erst ab dem Sommer treffen, da bis dahin die Finanzierung stagnierte. Ich liebe diese Runde. Es gibt eine Offenheit für andere Ansichten und neue Gesichter. Auch dort finden sind einige Frauen hochsensibel. Es gibt Themen, die wir von vielen Perspektiven betrachteten. Unterschiedliche Standpunkte konnten diskutiert werden und nebeneinander stehen bleiben. Immer wieder inspirierend, was wir dort zusammentragen.

    Paula Panke Das Frauenzentrum Paula Panke wurde immer mehr zu einer meiner wertvollen Oasen Orte. Es gab immer wieder Veranstaltungen, die mich lockten. Ich durfte mit den Gruppen für Hochsensible wie auch schreibende Frauen starten. Ganz besonders schätze ich auch den Redeclub Reden wie Rosa. Seit 2020 bin ich dabei. Ohne die Erfahrungen, die ich da sammeln durfte, hätte ich mir vermutlich nicht zugetraut, die erste Trauerrede zu halten. 

    Oasen

    Doch es gab immer wieder Oasen. Weniger als erhofft, aber es gab und gibt sie. Immer wichtiger wurde mir, immer wieder aufzutanken und auch andere immer wieder daran zu erinnern.

    Einige meiner Oasen:  Singen & Schreiben & Wiedersehen & Lesen Treffen mit anderen Hochsensiblen & Inspirieren & Lachen & Verbundensein & Fotografieren & Paula Panke 

    4 + 11 =

    Was habe ich 2022 dazugelernt? 

    Ich übe mich auch selbst, immer wieder einen Umgang mit der Hochsensibilität zu finden. Das klappt mal besser und mal schlechter. Übung macht eben die Meisterin. Ich empfinde eine noch größere Dankbarkeit, dass ich gesund bin und ich mich verbunden fühle.  Wir alle bekommen immer neue Zusatzaufgaben zum Wachsen. Wir brauchen viel Geduld miteinander. Mein Energietank ist auch nicht so voll. Ich muss täglich gucken, was ich geben kann und wie ich ihn wieder regelmäßig auffüllen kann. Gerade weil wir mit Schweren konfrotiert werden. Auch ich muss mich immer wieder an meine eigenen Inspirationen und erinnern, so wie ich andere darin begleite. Ich umgebe mich mehr mit Farben, Nehme mein Bedürfnis nach Rückzug ernst. Ich bringe Menschen weiter zum Lachen. Und Ich nehme es an. Versuche ich jedenfalls.

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2021

    Jahresrückblog Hochsensibel sowohl als auch 2021

    Jahresrückblog 2021

    Inhalt:

    • Focus auf das Buch
    • Mut und Unsicherheit
    • Aufregung
    • Dankbarkeit
    • In bester Gesellschaft
    • Warten auf Reaktionen
    • Wachstumsgelegenheiten
    • Lesungen analog und digital
    • Hochsensibel sowohl als auch
    • Sichtbarkeit

    Jahresrückblog 2021

    In der Kürze liegt die Würze

    Als hochsensibler Mensch überfordern mich selbst oft lange Beiträge. Fasse mich schreibend und redend meist sehr knapp. Denke bei anderen oft: Komm bitte auf den Punkt! Ausnahmsweise sind es nun mal mehr Worte geworden. Beim Jahresrückblog habe ich versucht, mich zu begrenzen. Sorry. Aber es ist das erste Mal, dass ich ein Buch veröffentlicht habe. Da gäbe es so viel zu schreiben.

    Focus auf das Buch

    Ich habe mich auf einige Puzzlestückchen rund um meine Wirksamen Worte beschränkt. Es ist eine Mischung aus dem chronologischen Weg des Buches, meinen vielseitigen Emotionen, Erfahrungen, Erkenntnissen und Erlebnissen. Am Ende gibt es einen frischen hochsensiblen introvertierten Text. Ich bin im Rückzug. Großartig Dank des Jahresrückblog mit Judith Peters das Jahr Revue passieren zu lassen.

    Vorsätze

    Mut und Unsicherheit

    Als sich eine liebe hochsensible Bekannte nicht traute, ihre Texte in einem digitalen Schreibraum mit einer Gruppe von schreibenden Frauen zu teilen, wollte ich von ihr wissen: „Willst du uns tatsächlich deins vorenthalten?“ Damit ermutigte ich sie und die Frage klang bei mir lange nach.

    Ich bekam selbst im Dezember 2020 einen Mutanfall und fing an Gedichte und Texte von mir sowohl auf Instagram Wirksame Worte, als auch per Mail zu teilen. Ich erinnere mich an die mulmige Aufregung. Auf Instagram gestaltete ich die Posts und bekam wenig Resonanz. Mit der ersten Mail im Januar erreichte ich viele Menschen, die begeistert reagierten ob der Vielseitigkeit meiner Wirksamen Worte. Es gab auch gleich die erste Anfrage für eine Onlinelesung. Das bestärkte mich und ließ mich weitermachen.  Bis März blieb ich dran und dann entstand die Idee, ein Buch zu veröffentlichen. Eine Rolle spielte auch, dass ich im Coaching öfter etwas Passendes vorlesen wollte. Es aber nicht parat hatte und meinen Kund*innen es im Nachhinein schicken musste.

    Wirksame Worte

    Aufregung

     

    Im Frühling 2021 sortierte ich einerseits meine 8 jährige Sammlung, anderseits schrieb ich auch weiter. Zögerlich teilte ich mit einigen die Idee zum Buch und verschiedene Menschen halfen mir praktisch, emotional und mit wertvollen Informationen.

    „Antje bei Amazon kann man Bücher veröffentlichen.“ Da erschien es dann auch im Sommer.

    Miriam Tamayo „Antje, guck du kannst dir eine Grafik für dein Buch aussuchen.“ Ich war gleich schockverliebt in dieses eine farbenfrohe karierte Muster. Ich holte mir eine Zustimmung einer Freundin ab und dann stand der Entschluss fest. Ich bekomme immer wieder begeisterte Reaktionen und werde selbst nicht müde, es anzuschauen.

    „Antje wenn du willst, lese ich Korrektur“ Mitte Mai schickte ich einer Freundin meinen Entwurf und erinnere mich, dass ich soooooo aufgeregt war, es so erstmalig sichtbar machte. Eine Woche geduldete ich mich.

    Dankbarkeit

    „Liebe Antje nochmals Danke für das Teilen deiner Wirksamen Worte. Ein großes Werk hast du da geschrieben. Hut ab. Ich sehe Dich beim Lesen Deiner Worte und sehe auch uns in unserem Austausch wieder, über so manches Thema während wir umherspazieren. Es lebt, wovon du da schreibst und das berührt mich sehr du lebendige Antje. DANKE DIR und Gratulation von Herzen, wirklich. Der Aufbau gefällt mir besonders gut, die Einteilung der Themen und auch die Absätze, die geben Luft zum atmen und kurz inne halten. Ich wollte Dir meine Favoriten schrieben, aber die Liste wurde zu lang: Der grüne Bereich, Wahlrecht, Schweigepflicht, Einsamkeit….“

    Wirksame Worte

    In bester Gesellschaft

    Mir wurde klar, dass ich in bester Gesellschaft bin mit unzähligen Menschen, mit Musiker`*innen, die hoffen, dass ihre Alben gut ankommen, mit Parteien, dass sie gewählt werden, mit Händler*innen, dass sich Menschen für ihre Produkte entscheiden usw. usw. Das ist schon eine große Aufgabe, da geduldig und im Vertrauen zu bleiben.

    Warten auf Reaktionen

    Naiv wie ich war, dachte ich, dass mein Buch ganz ohne mein Zutun einfach in die Welt wandern würde. So ganz von allein würde es vor Rezensionen nur so wimmeln. Ich wurde schmerzhaft eines Besseren belehrt. Nur sehr wenige reagierten anfangs konkret auf die Inhalte der Texte und Gedichte. „Ungefragt gibt man kein Feedback“ erzählte eine. Ich sollte mich ganz frei machen, von dem was rund um das Buch passiert. 

    Wachstumsgelegenheiten

    Ich werde besser darin, die Stille die mir oft begegnet, besser anzunehmen und mich in Geduld zu üben. Wie das geht? Ich notiere all die tollen und zahlreichen Momente, die sich ergeben haben und die stetig wachsende Liste an Rezensionen und Lesungen. Manche waren riesen Geschenke für mich, verbunden mit Wiedersehen und berührenden Begegnungen. Ich bin gespannt, welche Überraschungen noch auf mich warten. Um mich an alles Schöne zu erinnern, sammele ich alles was ums Buch passiert. Immer wieder kann ich da etwas hinzufügen.

    Meine Grundschullehrerin und ich

    Lesungen analog und digital

    Tatsächlich las ich im März das erste Mal bei der Koepjohannschen Stiftung online. Erst kurz vorher erfuhr ich von den Anmeldungen. Strahlte wie ein Honigkuchenpferd, dass u.a. Freundinnen aus meiner Heimat dem Havelland lauschten. Eine lebt inzwischen in Schottland. Schön Vertrauten und neuen Menschen einen erfrischenden Abend zu schenken.

    An mehreren Orten las ich inzwischen, sowohl analog als auch digital. Highlight war die Lesung im September in der Dorfkirche in meiner alten Heimat. Vor 30 Jahren zog ich von dort nach Berlin. Und nun wieder einmal da zu sein – großartig. 40 Menschen kamen, so viele leuchtende Augen. Es berührte mich, wer alles kam. Verwandte, Freunde unserer Eltern, Schulfreundinnen, Lehrerinnen. Am wichtigsten war meine inzwischen 83 jährige Grundschullehrerin, der ich mich sehr verbunden fühle und für vieles dankbar bin.

    Hochsensibel sowohl als auch

    Für die introvertierte Antje ist es immer wieder Stress in die Sichtbarkeit zu gehen. Das glaubt mir selten jemand. Ich mache nicht gerne so ein Gewese um mich und fände es genial, wenn das Buch ganz ohne mein Zutun in der Welt wirken würde. Aber die Realität sieht ja nun mal anders aus. Ich aktualisiere immer wieder mein Leben als Autorin.

    Die extrovertierte Antje liest so gerne anderen aus dem Buch und neuen Sachen vor. Freut sich über die Interaktion mit dem Publikum, wenn sie sehen kann, wie das Publikum schmunzelt und wenn sie anderen Menschen so begegnen kann.

    „Die Mischung aus Ernst und Witz finde ich überzeugend. Der Humor und die Ermutigung. Immer wieder leuchtet mal eine Idee hervor oder eine Frage. Spannend auch, wie du es vorträgst. Toll.“

    Es gibt Wünsche nach einem Hörbuch, die Idee auf YouTube aus den Wirksamen Worten zu lesen. Ich habe Kontakt aufgenommen zu einem Krankenhausradio in Berlin Pankow. Sie sind interessiert daran, dass ich ihnen Aufnahmen schicke, um dies mit Patient*innen zu teilen. Auf das Projekt freue ich mich riesig. Da brauche ich noch etwas technische Unterstützung. Ist in Aussicht. Aktuell ist mir nach meinem Rückzug.

    Sichtbarkeit 

    NEIN. Ich will meine Inspirationen, Texte und Gedichte der Welt nicht weitervorenthalten. Ich mache weiter, auch wenn es nicht immer einfach ist, in die Sichtbarkeit zu gehen meinen Wirksamen Worten und mir zu vertrauen. Ich will andere auch damit ermutigen. 

    Wirksame Worte

    9 + 9 =