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Coaching für Hochsensible

Antje Remke Denken neu lenken

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Sowohl als auch

Zum Jahresbeginn 2022 hatte ich die Zuversicht und Vertrauen, dass es endlich mal wieder ein leichteres Jahr werden würde. Wenn ich jetzt im Februar 2023 auf Situationen, Momente und Begegnungen zurückschaue, erinnere ich mich an einen Gefühlsmix von zuckersüß, sauer und auch bitter. Vieles war intensiver in alle Richtungen. Die tiefe Dankbarkeit für manche gerade hochsensible Verbindungen, die Enttäuschungen, die riesengroße Aufregung, die Unsicherheit, etwas zu machen, die Vielzahl der Erkenntnisse uvm. Einerseits überfordert mich die Vorstellung, es in eine sinnvolle Form zu bringen, anderseits will ich es formulieren.

Hochsensibilität

Coaching

Ich begleite inzwischen fast ausschließlich hochsensible Menschen. Vermehrt kamen auch Kund*innen, deren Angehörige das Coaching finanzierten.  Weiterhin ist  die Hemmschwelle noch hoch für den ersten Schritt. Umso mehr freue ich mich auch über mutige sensible Männer, die sich Begleitung suchen.  Highlight war, dass die ersten hochbegabten Kinder von einer Grundschule zum Coaching  kamen. Da ich ab und zu  auf Hochbegabte Menschen  traf, machte ich im Dezember einen Test.

Hier mehr dazu

Oasentage

Im März fand das  Oasenwochenende in der Malche für Hochsensible statt. Wir starteten mit einer kleinen Gruppe. Die Frauen genossen sehr die Zeit. Ein neues ist geplant.

Symposium für Hochsensible

Ich reiste das erste Mal nach Bad Kissingen zum  Symposium für Hochsensible. Es war eine wertvolle Erfahrungen, Expert*innnen und viele Hochsensible an einem Ort zu erleben.  Besonders freut mich auch, dass mit einer Berlinerin die Chemie stimmt und wir uns ab und zu austauschen.

Kurse an Volkshochschulen

Weiter fanden ab und zu Abend oder Tageskurse an zwei Volkhochschulen statt. Besonders berührten mich Mutter und Tochter, die extra aus Leipzig anreisten, weil es dort keine Angebote gibt. Für mich immer wieder schwer vorstellbar. Ja und ich genieße in den Kursen immer wieder die Aufmerksamkeit für die Thematik und auch aneinander. Und immer wieder höre ich, dass Menschen vorher noch nie einem anderen hochsensiblen begegneten und es genießen, sich verstanden zu fühlen. Das ist für mich euch eine Motivation, weiterzumachen.

Fortbildungen

Ich bot  auch Fortbildungen für Tagesmütter an.  Es ist großartig, wenn  diese offen und interessiert an der Thematik sind. Einige erkennen, dass sie doch auch selbst hochsensibel sind.

Supervision

Dankbar war ich auch über Einladungen zu Supervisionen. Familientherapeutinnen wünschten sich Informationen und Ideen zum Umgang mit hochsensiblen Familien. Großartig, dass sie überlegen, zukünftig bei Erstkontakten Familien danach zu fragen.

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Seit 2001 bin ich inzwischen auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Bei einigen wenigen Diagnosen darf ich neben dem Coaching auch Psychotherapie anbieten. Das erste Mal fragte eine Kundin danach. Ihr Vertrag mit der privaten Krankenversicherung beinhaltet die teilweise Kostenübernahme für eine Psychotherapie durch einen Heilpraktiker.  Weitere Kundinnen folgten inzwischen.

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Rund um die Worte

Crossover

Im März erschien mein 2. Buch Crossover im Selbstverlag bei BoD.  Bin sehr zufrieden, Es ist schön, dass es über jeden Buchladen und viele Onlineshops zu bestellen ist. Zahlreiche Leser*innen schätzen das sehr. Im September lud BoD nach Bad Hersfeld zu einem Workshop und einer Werksbesichtigung ein. Großartig mal zu sehen, wie und wo meine und viele andere Bücher gedruckt werden.

Lesungen

Ich genoss es auch wieder an einigen Orten aus meinen Büchern zu lesen. Das Planen und Einladen stresst mich immer mal wieder. Ich muss dazu in der Stimmung sein. Es bleibt ja immer die Ungewissheit. Ich lernte und lerne, es nicht persönlich zu nehmen, wenn Menschen absagen oder viele gar nicht reagieren. Bei so vielen erfuhr ich später,  dass eigene Krankheiten oder von Angehörigen dazwischen kamen. Mich tröstete auch zu hören, dass auch viele andere damit zu tun haben. Ich werde immer besser darin. Ich bin dankbar für besondere Momente. Im Publikum saßen in meiner Heimat Freudinnen aus der Schulzeit und ein Lehrerehepaar, an anderen Orten eine Mutter, die vor über 20 Jahren zum Frühstück für Mütter in Elternzeit kam. Hochsensible Kund*innen und viele mehr. Mehr…

Kreatives Schreiben

Im Sommer starteten wir im Frauenzentrum Paula Panke mit einer Gruppe Kreatives Schreiben.

Hörbuch Ansteckend

Im Oktober erschien mein erstes Hörbuch Ansteckend.

Über den Weg dahin gibt es einen extra Blogbeitrag.

Schreibbegleitung

Seit längerer Zeit begleite ich eine Frau dabei, ihre eigene Biographie zu schreiben. Regelmäßig bekomme ich was zu lesen und wir treffen uns zum Austausch. Finde es wunderbar, dass sie mir dies anvertraut.  Hätte ich nie gedacht, dass ich das auch mal machen werde. Wie das bei vielen Hochsensiblen nun aber ist, schätze ich die Abwechslung und genieße, den Prozess zu begleiten.

Extrareime

Ich genoß es auch sehr für spezielle Anlässe zu reimen. Mehr dazu gibt es hier.

Buchmesse Berlin

Das erste Mal besuchte ich die Buchmesse in Berlin. Eine wichtige Erfahrung mal zu beobachten, wie andere Autor*innen sich präsentieren. Zu sehen womit ich überhaupt nichts anfangen kann.  Bei einem Stand lockte mich magisch  der Titel und ein ruhige Aufmachung. Nicht wirklich überraschend, dass die  Autorin bejahte, dass sie auch hochsensibel ist.  

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Übung macht die Meisterin

Seit 2009 darf ich inzwischen eine offene Gruppe im Frauenzentrum Marie in Berlin Marzahn leiten. 2022 konnten wir uns erst ab dem Sommer treffen, da bis dahin die Finanzierung stagnierte. Ich liebe diese Runde. Es gibt eine Offenheit für andere Ansichten und neue Gesichter. Auch dort finden sind einige Frauen hochsensibel. Es gibt Themen, die wir von vielen Perspektiven betrachteten. Unterschiedliche Standpunkte konnten diskutiert werden und nebeneinander stehen bleiben. Immer wieder inspirierend, was wir dort zusammentragen.

 Oasen

Doch es gab immer wieder Oasen. Weniger als erhofft, aber es gab und gibt sie. Immer wichtiger wurde mir, immer wieder aufzutanken und auch andere immer wieder daran zu erinnern.

Einige meiner Oasen.

  • Singen
  • Schreiben
  • Wiedersehen
  • Lesen
  • Mit anderen Hochsensiblen
  • Inspirieren
  • Lachen
  • Verbundensein
  • Fotografieren
  • Bei Paula Panke
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Paula Panke

 

Das Frauenzentrum Paula Panke wurde immer mehr zu einer meiner wertvollen Oasen Orte. Es gab immer wieder Veranstaltungen, die mich lockten. Ich durfte mit den Gruppen für Hochsensible wie auch schreibende Frauen starten. Ganz besonders schätze ich auch den Redeclub Reden wie Rosa. Seit 2020 bin ich dabei. Ohne die Erfahrungen, die ich da sammeln durfte, hätte ich mir vermutlich nicht zugetraut, die erste Trauerrede zu halten.

Doch

Und was habe ich dazugelernt in 2022

Ich übe mich auch selbst, immer wieder einen Umgang mit der Hochsensibilität zu finden. Das klappt mal besser und mal schlechter. Übung macht eben die Meisterin. Ich empfinde eine noch größere Dankbarkeit, dass ich gesund bin und ich mich verbunden fühle.  Wir alle bekommen immer neue Zusatzaufgaben zum Wachsen. Wir brauchen viel Geduld miteinander. Mein Energietank ist auch nicht so voll. Ich muss täglich gucken, was ich geben kann und wie ich ihn wieder regelmäßig auffüllen kann. Gerade weil wir mit Schweren konfrotiert werden. Auch ich muss mich immer wieder an meine eigenen Inspirationen und erinnern, so wie ich andere darin begleite. Ich umgebe mich mehr mit Farben, Nehme mein Bedürfnis nach Rückzug ernst. Ich bringe Menschen weiter zum Lachen. Und Ich nehme es an. Versuche ich jedenfalls.

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