Antje Remke – Hochsensibles Coaching

Denken neu lenken

Wie bin ich? Was motiviert mich? Was mache ich?

In meinem erstem hochsensiblem Blog  geht es erst einmal um diese drei Fragen. Ich möchte mich und meine Leser*innen nicht überfordern.

Es dauerte länger als geplant. Aber wie viele andere bin ich vielseitig. Es kreisen immer unzählige Ideen, Gedanken und Gefühle durch mich. Es gibt Termine, den Alltag, die Kinder, viele Menschen und immer andere wieder Ablenkungen. Auch ich bin immer wieder gestresst. Nebenbei ist mein zweites Buch fast fertig. Die Überarbeitungen strengen mich an. Wenn ich zaubern könnte, würde ich das fertige Exemplar gern schon in den Händen halten. aber ich bin keine Fee und so muss ich da selbst mich bewegen. Aber heute mache ich Pause.

Wie bin ich? Im verflixten 7. Jahr

Sieben Jahre kennen wir uns inzwischen – meine Hochsensibilität und ich. Nein – wir stecken in keiner Krise. Wir haben viel miteinander gelernt. Vieles hat uns dabei unterstützt. Andere teilten ihre Erfahrungen. Wir haben viel ausprobiert. Austausch mit unzähligen anderen Menschen anderen tat und tut so gut.

Vieles ähnelt sich, die Erfahrung, sich schon als Kind anders zu fühlen, kreativ zu sein und ein großes Ruhebedürfnis. Ich selbst brauchte in der ersten Klasse nach dem Unterricht meinen Mittagsschlaf, weil die Luft nach paar Stunden raus war. Das Lernen viel mir sehr leicht.

Selten traf ich bis jetzt auf andere Hochsensible, die als Kind so frech waren, wie ich. Die meisten hörten, dass sie viel zu empfindsam sind. Ich selbst hatte und habe immer noch Humor. Inzwischen weiß ich, dass ich zeitig gelernt habe, meine Emotionen damit sicher zu verstecken. Kann ich immer noch, aber immer mehr zeige ich mich authentischer. Das bleibt aufregend, fühlt sich aber richtig an.

In meinem erstem Buch Wirksame Worte mit Texten und Gedichten, gibt es ein Kapitel das heißt Sichtbarkeit. Diese empfindsame Seite öffentlich von mir zu zeigen, ist nicht eine meiner leichtesten Übungen. Anders als viele andere, halte ich nicht hinter dem Berg, dass ich hochsensibel bin. Ich kann auch Smalltalk. Mütterlicherseits bin ich geprägt, auf unbekannte Menschen zuzugehen.

 

 

Vorsätze

Ich und die anderen

So oft höre ich, wie andere Hochsensible privat und beruflich leiden. Aus eigener Erfahrung haben sie mein größtes Mitgefühl. Es drängt mich, Menschen zu ermutigen. Und wenn es gelingt, hüpft mein Herz vor Freude. „Vielen Dank das du für mich da bist und jetzt kann ich für das erste mal in meinem Leben, auf mein Geburtstag sagen : „ Ich bin stolz eine sensible Frau zu sein !“

So oft höre ich im Coaching oder in meinen Kursen, dass sie noch keine anderen Hochsensible kennen, die sie verstehen und sich so oft alleine fühlen. So oft erlebe ich, wie sie aufblühen, wenn es Resonanz gibt. Wenn sie durch Fragen an ihre Talente und Wünsche erinnert werden. Die Erkenntnis „Ich bin nicht allein.“ nahm neulich eine Frau als Erfahrung aus einem Kurs mit anderen Hochsensiblen mit.
Dies treibt mich immer wieder an, weiterzumachen, auch wenn ich selbst auch meine Herausforderungen habe.

Inzwischen weiß ich, dass ich Erfahrungen sammeln darf, von denen viele andere später profitieren. Diese Sicht erleichtert es mir, es so anzunehmen.

Wirksame Worte

Oasentage für Hochsensible

Ich sammele auch heilsame Erfahrungen, die ich immer wieder sehr gerne mit anderen Hochsensiblen teile. Immer wieder höre ich, wie dankbar mir viele sind, dass ich neben den Informationen auch einen Rahmen schaffe, unter sich zu sein. Ich genieße es so sehr zu inspirieren und die intensive Aufmerksamkeit zu beobachten und gemeinsame Lebendigkeit zu spüren.

Im März lade ich ein zu einem neuen Format und freue mich auf ein gemeinsames Wochenende zum Auftanken. Von Freitag bis Sonntagnachmittag nehmen wir uns die Zeit für unsere Oase. Eine Auszeit für und mit anderen hochsensiblen Menschen. Vieles ist möglich mitten in der Natur. Resonanz, Input, Rückzug, Stille, Schreiben, Singen, Entfalten, Wandern. Gemeinsam gestalten wir uns ein wohltuendes stärkendes Wochenende. Die Oase ist die Malche. Es ist ein Missions – und Gästehaus und liegt östlich von Berlin. Wer auch noch dabei sein möchte, meldet sich sehr gern bis zum 1. März bei mir an. Wenn es vorab Fragen gibt, sehr gerne bei mir melden.

Malche

Ich vertraute heute meiner Intuition, dass ich mich heute foccusieren kann und der Blog fertig wird. Nichts konnte mich ablenken. Großartig. Ich wünsche allen immer wieder den Raum, das Vertrauen und die Muße. Ich lasse mich überraschen, wann mich meine wieder küsst.