Antje Remke – Hochsensibles Coaching

Denken neu lenken

Wirksame Worte Kapitel

Irgendwann standen die 14 Kapitel fest. Als mir die Idee kam, dann alles jeweils alphabetisch zu sortieren, war die Reihenfolge einfach. So endet das Buch mit einem Gedicht über das WEITERMACHEN. (Auch mit dem Schreiben) Passt doch großartig, oder?

  1. Auszeit
  2. Emotionen
  3. Humor
  4. Komfortzone
  5. Kreisbetrachtungen
  6. Kommt drauf an
  7. Kreativ
  8. Mein inneres Team
  9. Motivation
  10. Mutanfälle
  11. Sichtbarkeit
  12. Über das Schreiben
  13. Tankstellen
  14. Zukunft

 

Wirksame Worte alle Titel

Auszeit

  • Drei Dinge, die ich ändern will
  • Ich bin knülle
  • Ich will Stille
  • Menschen
  • Schrei nach Pause

Emotionen

  • Angst
  • Bauchgefühle
  • Begeisterung
  • Bin voller Neid
  • Eifersucht
  • Emotionen
  • Glück
  • Hoffnung
  • Mut
  • Mut verloren
  • Neid
  • Zuversicht

Humor

  • Ja ich spinne
  • Kompetenzdemenz
  • Viel Grütze
  • Wo ich herkomme

Komfortzone

  • Auf dem Durchmesser balancieren
  • Das Quadrat
  • Die Wende
  • Im Zentrum stehen

Kreisbetrachtungen

  • Kreiskreisen
  • Mein Cabrio
  • Spirale, den Kreis öffnen
  • Über den Radius wandern

Kommt drauf an

  • Eindrücke in der Stille
  • Fluch der Geschwindigkeit
  • Gefallen
  • Im Freibad
  • Perspektivwechsel oben, unten, mittendrin
  • Sowohl als auch
  • Zeit

Kreativ

  • Farben
  • Musik
  • Tanzen

Mein inneres Team

  • Erfahrungen
  • Inspiration
  • Stress

Motivation

  • Mein neues Jahr
  • Mein Schweinehund Aljoscha
  • Motivation, kommst du schon?
  • Nicht heute
  • Vorsätze 1
  • Vorsätze2

Mutanfälle

  • 360 Standpunkte
  • Die Alten
  • Geduldsfaden
  • Ideen
  • Magen-Darm-Tag
  • Magische Momente
  • Scheitern
  • Schweigepflicht
  • Wahlrecht
  • Werde ich es heute wagen

Sichtbarkeit

  • Au Ja- ich habe Sehnsucht
  • Bloß kein Tamtam
  • Dreischichtig übereinander
  • Einsamkeit
  • Fenster mit Aussicht
  • Ich bin feige
  • Maskenball
  • Meine Mitte
  • Mein Stern
  • Vertrauen

Über das Schreiben

  • Ein Gedicht schreib ich nicht
  • Mein Schreibraum
  • Rahmenbau für deinen Schreibraum
  • Schreibraumgeschichten
  • Suche Worte
  • Über Worte

Tankstellen

  • Beim Regen
  • Brausepulver
  • Das Aroma der Gegenwart
  • Drei Dinge, die ich liebe
  • Langeweile
  • Oasen
  • Unterwegs sein
  • Wiederbeleben

Zukunft

  • Akzeptieren
  • Geburt
  • Ich wähle
  • Im grünen Bereich
  • Machbarkeit
  • Meine Zukunft
  • Mein letztes Jahr
  • Not macht erfinderisch
  • Tour de Life
  • Weitermachen
Wieso wirksame Worte

Schon als Kind fragte ich viel, machte mir viel Gedanken und Quatsch. Ich fand erfrischende Worte, wenn ich mich langweilte oder die Stimmung mich bedrückte. Es war und ist mir immer ein Grundbedürfnis, etwas Leichtes entgegenzusetzen. Einige wenige Gedichte sind damals entstanden, wie dieses hier in der 4. Klasse.

 Sport

Sport ist was für jeder Mann

und so sehr strengt´s gar nicht an

ob nun Schwimmen, Rennen, Springen

manche können dazu auch singen

und es macht ihnen gar nichts aus

im Vergleich mit denen, die immer sind zu Haus

die vor dem Fernseher sitzen

und sich oft süße Sachen stibitzen

dies ist nicht gesund

denn sie werden kugelrund.

Es ist mir gegeben, andere Menschen aufzumuntern und sie auch in schwierigen Situationen zum Lachen zu bringen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Arbeits- und Berufsleben. Meist gelingt es mir auch, wenn ich meine eigenen Baustellen habe.

Kreativ prägte mich mein  Vater, der auch sehr gern mit meist humorvollen Worten spielte.

Erst kommt eine kleine Katze

die macht kritze kritze kratze

und dann kommt ein kleines Häschen

das fasst Antje an das Näschen

und dann kommt ein kleiner Hund

und die Antje ist gesund.

 Viele Grüße vom Gesundheitswesen und Remke

(Postkarte ins Ferienlager 1978)

Als meine Kinder dann klein waren, liebte ich es für sie spontan Absurdes zu reimen und zu singen.

Meine Tochter Matilde (16 Jahre)  habe ich mit der Zeit angesteckt und inzwischen reimen wir beide ab und zu auch gemeinsam. Das lässt das Mutterherz öfter  höher schlagen.

 Ich „Du bist im Reimen aber besser

Du kleiner Haferflocken Esser. “

Tochter: „Haferflocken hab ich schon gegessen

So werd ich nie mehr was vergessen.“

Leidenschaftlich und immer wieder gerne denke ich neu kreuz und quer und möchte auch andere anstecken, ihren oft einengenden KREISVERKEHR zu verlassen.

Folglich gründete und nannte ich 2009 mein Coaching DENKEN NEU LENKEN und liebe es, mit Fragen Menschen zu inspirieren, zu wachsen und Lösungen zu finden.

 2013 wurde mir eine Schreibgruppe anvertraut. Dafür bin ich so sehr dankbar. Monatlich ließen sich Frauen durch Impulse von mir inspirieren und auch ich brachte mehr zu Papier.

Immer mehr  verblüffte und berührte mich die Wirkung des Formulierens für mich und die anderen.

Ich wähle sehr bewusst und gezielt konstruktive Impulse. Gerade seit 2020 empfinde ich es für mich selbst hilfreich und heilsam, um mit der Größe der Herausforderung klar zu kommen. U. a. mit den Gedichten Oasen, Wiederleben und Zuversicht erinnere ich mich selbst an das, was ich/ wir brauchen.

Mein Umfeld hat mich wohlwollend gedrängelt, meine Buchstaben-begegnungen endlich in einem Buch zusammenzufassen. Ich bin aufgeregt, neben meinen heiteren auch andere Seiten von mir zu zeigen.  Da ich gerade für die empfindsamen Zeilen so berührende Resonanz bekam, wage ich es, auch diese zu veröffentlichen.

„Sehnsucht  Du sprichst mit Sicherheit vielen Menschen aus dem Herzen. Diese Zeilen sind so wunderschön, berührend und treffend,. Ich finde, mehr kann man sich nicht zeigen“

Ich freue mich, wenn die Worte wirken und ich auch Sie sowohl ermutigen und inspirieren als berühren und mal erheitern kann.

Antje Remke

Juni 2021

Ich bin

Autorin, Coach, Mutter, Krankenschwester, hochsensibel und viel viel mehr. Ich wuchs im Havelland auf und lebe seit über 30 Jahren in Berlin. Ich suchte und fand dort die Vielfalt.

Schon immer beobachte ich sehr aufmerksam Menschen und  die Natur. Ich lerne gern dazu. Ich liebe die Abwechslung und die Kreativität. Ich verknüpfe vielseitige Eindrücke, Ideen und Gefühle. Ich fühle mich lebendig bei  dosiertem  neuem Input. Über die Jahre  hat sich so einiges angesammelt. Leidenschaftlich gern inspiriere ich mündlich und schriftlich, privat und als Coach andere Menschen.  Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich hochsensibel bin. Diese Erkenntnis war und ist für mich bedeutsam und spiegelt sich auch beim Schreiben wieder.

Menschen

Aus dem Buch

Wo kommen all die Menschen her

Laufen kreuz und laufen quer

mitten im Berufsverkehr

ich kann nicht mehr

morgen will ich´s menschenleer

nur Kuscheln mit dem Teddybär

mit manchen Menschen fällt´s mir schwer

die seh ich lieber weniger

andre Menschen mag ich sehr

treff mich mit ihnen zum Verzehr

von Kuchen mit viel Stachelbeer

wer kennt das auch so – wer?

(Ich bin eben ein High Sensation Seeker.)

Bauchgefühle

Bauchgefühle

manche kühle

manche warm

nehmen sie mich auf den Arm

soll ich wirklich auf sie hören

oder wollen sie mich stören

frage Herze und Verstand

welche Lösung ich da fand

entscheide für sowohl als auch

ein Team aus Kopf und Herz und Bauch.

Emotionen

All die Emotionen

manche sauer wie Zitronen

manche süß und schön.

Ein großes Orchester an Emotionen.  Die Geige ganz sanft. Die Pauke haut auf den Putz, wenn es ihr zu viel wird. Das Schlagzeug gibt den Rhythmus an. Mit der Oboe wird es oft melancholisch. Der  Bass erdet, sorgt für gemütliches Grummeln und Gemütlichkeit.  Die Triangel versteckt sich meist nur ab und zu überrascht sie. Die Bratsche ist manchmal verstimmt, wenn es kalt und nass ist.

Manchmal spielen die Instrumente nicht zusammen. Die Querflöte ist plötzlich viel zu schnell und hetzt. Der Tuba fehlt dann die Luft sie will es gemütlich. Die Klarinette präsentiert eine neue Melodie das Klavier lässt sich inspirieren und improvisiert.

Und ich als Dirigent, habe ich meine Instrumente unter Kontrolle? Folgen mir die Emotionen? Sind sie ein Team oder machen sie was sie wollen? Kann ich bestimmen, wer  führt, wer lauter oder leiser spielt? Die Stücke sind so vielseitig.

Mal muss ich alles im Griff haben. Mal machen alle, was sie wollen und ich bin dann ausgeliefert, und dann lasse ich mich überraschen, wie es klingen wird.

(Seit sehr viel Jahren liebe ich es auch zu singen und Musik zu lauschen)

Sowohl als auch

Sonnige Tage und auch Regen

faul sein und sich dann bewegen

manchmal alles ist so schwer

Gefühle drücken dann so sehr

geduldig wirklich alles fühlen

mit sanften Tränen uns durchspülen

 

am nächsten Tag ist´s wieder leicht

das Dunkle aus dem Herze weicht

dann wächst die Lust zum Weiterspinnen

rasant wir dann an Fahrt gewinnen

was wir kreieren, macht uns froh

völlig versunken, sind im Flow

 

keiner soll uns dabei stören

wollen nichts von andern hören

da wolln wir gar kein Menschen sehn

und hoffen, dass sie es verstehn

es gibt auch wieder andre Tage

keine Frage

 

da freuen wir uns auf die Zeit

die wir uns treffen dann zu zweit

vieles können wir uns erzählen

Sachen die uns manchmal quälen

lustige Ideen teilen

ganz in Ruhe bloß nicht eilen

trennen uns auch viele Meilen

nicht immer haben wir die Wahl

ob analog

ob digital

hinzunehmen: sowohl als auch

erleichtert Kopf und Herz und Bauch

Geduldsfaden

Geduldig ertrage ich Situationen

warte ich auf Reaktionen

Umgang mit Unpünktlichkeit

gelassen bleiben oder Streit

 

der andere nimmt sich sehr viel Platz

ich kann nicht sagen einen Satz

immer alles muss ich machen

nein ich lass es endlich krachen

 

mein Geduldfaden ist gerissen

ja ich finde es beschissen

alle sollen es mal hören

welche Sachen mich so stören

 

so nun ist es raus

Überraschung. Es gibt Applaus

 

und dann..

 

anders werd ich wahrgenommen

bin davon noch ganz benommen

endlich  sag ich, was ich will

und die anderen sind ganz still

 

hab mich getraut und viel erreicht

nee, das war nicht wirklich leicht.

Reaktionen zu den Wirksamen Worten

Reaktionen sind hier zu finden

Wohlwollende weise Weiber wirken Wunder

Neben meinem kreativen Vater haben mich meist Frauen geprägt, begleitet, inspiriert und bestärkt

  • 1974 lerne ich von der besten Lehrerin das Alphabet  und Sätze schreiben laughing
  • 1978 es gibt noch 4 Gedichte aus dieser Zeit
  • 1998 lade ich in Dichtform zu meinem 30. Geburtstag ein
  • 2013 übernehme ich eine bestehende Schreibgruppe und bringe so regelmäßig etwas zu Papier
  • 2014 beginnt es, dass ich mich mit  anderen schreibenden inspirierenden Frauen in Abständen treffe.
  • 2019 beginnt Impro & Lesung mit Alexandra Winterfeldt und Beate Schönwetter. Meine Freude an der Bühne und dem Vorlesen wächst
  • 2019 erstes Mal dabei bei Schreiben im November 30 Tage – 30 Texte initiiert von Brigitte Windt
  • 2020 im Lockdown  reift die Idee, mich mehr in Öffentlichkeit zu wagen
  • 2020 im Dezember beim Lebendigen Adventskalender mache ich mit Annette Wizisla (Piano) mit. Erstes Mal Online Lesung und Musik. Unser Publikum ist begeistert und wünscht sich mehr. Ich veröffentliche per Mail und Whatsapp Texte und Gedichte und viele wollen mehr.
  • 2021 im März Onlinelesung organisiert vom Kieztreff Koepjohann. Ich genieße die Wirkung der Worte.
  • 2021 im Juni erscheint bei Amazon mein erstes Buch
  • 2021 im Juli Artikel in der Berliner Woche “ Antje Remke nutzte den Lockdown zum Schreiben“
  • 2021 im Juli in der Parkbücherei im Bürgerpark die erste Livelesung aus den Wirksamen Worten. Großartig so auch nach langer Zeit wieder einmal viele vertraute Menschen wiederzusehen.
  • 2021 im September Lesung in meiner alten Heimat. Die Worte und die Begegnungen wirken wiederbelebend. Vor 30 Jahren zog ich nach Berlin.
  • 2021 im Oktober lese ich online bei der Woche für seelische Gesundheit unter dem Motto „Gemeinsam über den Berg“. Die Zuhörerinnen sind dankbar für die Inspiration und den zuversichtlichen Austausch.
  • 2021 auch im Oktober nach fast 2 Jahren Pause wieder Impro und Lesung im Varia Vineta. Großartiges Format.
  • 2021 Anfang November Lesung im Kiez Kaffee Kraft
  • 2021 Mitte November Lesung bei Lesung Paula Pamke
  • 2021 Mitte November Lesung im Kieztreff Koepjohann
  • 2021 Mitte Dezember Lesung beim Lebendigen Adventskalender Pankow im Kiezkaffee Kraft

 

Spezialitäten

Ich liebe es, besondere und vertraute  Menschen zu besonderen Anlässen mit sehr individuellen Gedichten zu beschenken.

  • Freudinnen zum Geburtstag
  • 2020 Februar zur Feier 30 Jahre Frauenzentrum Paula Panke.  Das Team und die Besucherinnen freuten  sich sehr. Hier ist es nachzulesen.
  • 2021 Februar Die Resonanz ermutigte mich abunterdieErde (Bestattungsunternehmen in Pankow) ein Gedicht zu schreiben, nach dem wir uns einmal persönlich begegneten. Auch sie waren sehr begeistert.
  • 2021 Juni bot ich mich an, ein Gedicht für eine Beisetzung zu schreiben.  Die Familie war gerührt.
  • 2021 Oktober kam die Anfrage nach einem Gedicht über die Liebe für die Hochzeitsfeier der Tochter. Ein fertiges hatte ich nicht und schrieb mit ein paar Fakten ein ganz persönliches. „Liebe Antje, das Gedicht ist super angekommen, die Kinder wahren entzückt ! Und ich super glücklich🥳war ein gutes Gefühl.“

Ich freue mich auf weitere Anfragen. Ich weiß noch nicht, ob das auch bei fremden Menschen funktionen kann. Ich lasse mich überraschen, was die Zukunft bringt.

Mut verloren

Es ist ein Drama. Ich habe meinen Mut verloren. Wo kann er nur sein? Das ganze Haus habe ich bereits auf den Kopf gestellt, in alle Ecken geguckt. Wie vom Erdboden verschwunden. Er fehlt mir so, mein Mut. Okay, wo war ich vorher, wann hatte ich ihn das letzte Mal? Ich muss scharf nachdenken. Hoffe, dass das etwas bringt.

Es dämmert mir ganz langsam. Letzten Freitag bei Eduard. Er hatte eingeladen und aufwendig gekocht. Der Tisch geschmackvoll dekoriert für uns vier. Es roch lecker. Ich hatte riesen Hunger und Eduard servierte uns voller Stolz noch in Küchenschürze seine mexikanische Rote Beete mit Polenta und Straußeneier. Ja und dann? Ich nahm den ersten Happen und erstarrte voll Entsetzen. Ich schmeckte Schimmel, die klumpige Polenta verklebte mir den Gaumen und vom Ei reden wir erst gar nicht. Er fragte euphorisch und siegessicher in die Runde. „Und schmeckt es?“ Die beiden anderen Gäste nickten starr und stumm.

Und ich? Nahm meinen ganzen Mut – derweil mein Herz wild klopfte und gab zu: „Nein mir schmeckt es überhaupt nicht, ich kann das nicht weiter essen. Da mein Hunger so groß ist, verabschiede ich mich, und hole mir unterwegs einen Döner.“

Mein Mut war über sich selbst so erschrocken über sich, dass er nach der Aktion blitzartig aus dem Raum flitzte und sich in den roten Gummistiefeln vor der Haustür versteckte.

Ich machte mich erneut etwas aufgeregt auf den Weg zu Eduard. Hoffte ihn selbst nicht anzutreffen, wollte nur endlich meinen Mut wieder. Das Haus war dunkel, nur die Stiefel leuchteten im Flur. Zögernd guckte ich zum  linken, der wackelte wild, mir rutsche das Herz fast in die Hose und da sprang er mir entgegen. Mein Mut „Tada da bist du ja endlich.“

Ja ich spinne

Ja ich spinne
und gewinne
auch meine Kunden
in manchen Stunden
neue Ideen
und sie verstehen
manchmal über sich zu lachen
kann das Leben leichter machen.

(mehr dazu bei den Referenzen zu meinem Coaching)

Auf dem Durchmesser balancieren

Oh oh, ich trau mich nicht
habe Höhenangst
ohne Netz und doppelten Boden
wie geht das
bin ungesichert
Gleichgewicht halten
kann ich mich auf mich verlassen
balancieren von hier bis zum anderen Ende
was tun wenn ich falle
was da alles passieren kann

 

Oh oh, und da ganz leise höre ich eine andere Stimme
ganz warm und stark
ich schaff das schon
ich vertraue mir
das sind nur 2 Meter Durchmesser bis zur anderen Seite
10 Zentimeter unter mir trennen mich von der softweichen Matte.
Menschen sind für mich da, wenn ich wackele.

Okay, wenn das so ist, wage ich den ersten Schritt.

Kreiskreisen

In einem Kreise

bin ich leise

bin sehr bescheiden

muss viel leiden

 

in anderem dafür laut

hab mich getraut

was zu sagen

das war ein Wagen

 

in manchen gibt es viel zu lachen

weil alle gerne Scherze machen

in anderen Kreisen ist´s so schwer

die mag ich umso weniger.

 und dann gibt’s da besondre Orte´

verstehn uns dort ganz ohne Worte

da sprechen schon die Blicke Bände

gerne ich die öfter fände.

Einsamkeit

Du weiches Herz spürst du uns nicht

wir sind immer für dich da

deine Hände greifen für dich zum Hörer

deine Stimme spricht es aus.

deine Füße tragen dich weiter.

ist doch genial, oder

liebe Grüße dein Verstand.

Ein Gedicht schreib ich nicht

Nein, ein Gedicht
das schreib ich nicht
dazu fehlen mir die Worte
find ich nicht an diesem Orte
den Füller lege ich zur Seite
such das Weite.

Akzeptieren

Hilfreich zu akzeptieren
die aggressiven Viren
ja sie schikanieren
viel wir verlieren
sinnlos zu boykottieren

zum stabilisieren
mehr meditieren

 

auf Zukunft fokussieren
wir könn improvisieren
Neues riskieren
nicht schikanieren
mit Diskutieren

Hoffnung trainieren
gemeinsam Kreieren.