...
Was Therapie mit mir gemacht hat

Was Therapie mit mir gemacht hat

Was Therapie mit mir gemacht hat

 

Im Dezember 2025 veröffentlichte ich das 1. Interview Hochsensible Erfahrungen mit Therapie. Im Coaching hatte eine Kundin ihren Weg geteilt. Jetzt teile ich die Geschichte einer sehr jungen Frau. Mich stimmt diese sehr traurig. Es ist wünschenswert, dass sich etwas ändert.

Oder Abendstimmung

Erfahrungsbericht

 

Der Bericht fasst die bisherigen therapeutischen Erfahrungen der jungen Frau zusammen und zeigt, wie sie unterschiedliche Behandlungssettings erlebt hat. Er macht belastende wie hilfreiche Aspekte sichtbar und ordnet sie in ihre diagnostische Vorgeschichte ein. Die Darstellung hilft, ihre Situation besser zu verstehen, Schwierigkeiten im therapeutischen Zugang zu erkennen und die Rahmenbedingungen zu benennen, die sie für Sicherheit, Wahrgenommen‑Werden und angemessene Begleitung braucht. Ihre zahlreichen Diagnosen verdeutlichen die Komplexität der Symptomatik; zugleich beeinflusst eine mögliche Hochsensibilität, wie sie Beziehungen erlebt und auf Interventionen reagiert. Der Bericht dient dazu, Erfahrungen zu strukturieren, Bedürfnisse klar zu benennen und Hinweise für eine zukünftige therapeutische Begleitung abzuleiten.

1. Erfahrung: Kinder- und Jugendtherapeut

 

Meine erste therapeutische Erfahrung war beim Kinder‑ und Jugendtherapeuten. Dort habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt. Der Therapeut sagte mir, ich hätte „nichts“. Er meinte, es gehe mir nicht schlecht genug für eine Therapie. Solange ich keine Suizidgedanken hätte, sei „alles in Ordnung“. Er entließ mich ambulant und sagte, ich solle erst wiederkommen, wenn es „ganz schlimm“ sei. Ich bin gegangen – mit dem Gefühl, nicht gesehen und nicht verstanden worden zu sein.

 2. Kriseninterventionsstation

 

Danach war ich zwei Wochen auf einer Kriseninterventionsstation. Auch dort fühlte ich mich fehl am Platz. Es gab kaum Interaktion. Die meiste Zeit verbrachte ich allein in meinem Zimmer. Es wurde kaum mit mir gesprochen. Ich kam nur zum Essen heraus. Ich fühlte mich nicht aufgefangen, nicht begleitet, nicht wahrgenommen. Die Zeit dort hat mir nicht geholfen – ich hatte das Gefühl, sie einfach „abzusitzen“.

3. Therapiestation (stationär)

 

Ich habe mich dann selbst darum gekümmert, auf die Therapiestation zu kommen. Doch auch dort fühlte ich mich nicht richtig aufgehoben. Die Atmosphäre war wenig feinfühlig. Die Therapeutin war sehr konkret, und streng. Ich selbst habe aufgrund meiner sozialen Ängste wenig gesprochen. Statt mich behutsam zu öffnen, wurde mir gesagt: „Wir können dir nicht helfen, wenn du nicht redest.“ Ich fühlte mich nicht sicher genug, um mich zu öffnen. Ich fühlte mich nicht verstanden. Ich fühlte mich nicht gesehen.

4. Zweite ambulante Therapeutin

 

Erst bei meiner zweiten ambulanten Therapeutin habe ich mich zum ersten Mal wirklich wohlgefühlt. Sie hat mir zugehört. Ich habe gemerkt, dass sie sich Sorgen macht – im positiven Sinne. Ich habe gespürt, dass sie mich ernst nimmt. Dass sie mich versteht. Dass ich dort nicht „übertreibe“, sondern einfach ich sein darf.

Diagnosen

Im Verlauf der letzten Jahre wurden bei mir folgende Diagnosen gestellt:

  • Borderline‑Persönlichkeitsstörung (BPS)
  • Depressive Störung (rezidivierend / episodisch)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Sozialphobie / soziale Angststörung
  • Anorexia nervosa (Essstörung)
  • Panikstörung mit Panikattacken
  • Dissoziative Krampfanfälle
  • Chronische und akute Suizidgedanken
  • Psychosomatische Störungen
  • Psychosomatische Magenschmerzen
  • Selbstschädigendes / selbstzerstörerisches Verhalten

Hochsensibilität

(kein Diagnosebestandteil): Im Coaching  wurde das Thema Hochsensibilität angesprochen. Die junge Frau zeigt mehrere Merkmale, die darauf hindeuten könnten, dass eine erhöhte sensorische und emotionale Feinfühligkeit vorliegt. Sie selbst ist sich derzeit noch unsicher, ob sie diesen Begriff für sich annehmen möchte und in welchem Ausmaß sich diese Feinfühligkeit in ihren bestehenden Diagnosen widerspiegelt. Aus fachlicher Sicht könnte Hochsensibilität ein zusätzlicher Persönlichkeitsfaktor sein, der bestimmte Symptome verstärkt oder beeinflusst, ohne eine der bestehenden Diagnosen zu ersetzen. Die Einordnung bleibt offen und kann im weiteren therapeutischen Prozess vertieft werden.

Es fehlte mir und ich wünschte mir

Wenn ich auf meine bisherigen Therapieerfahrungen zurückblicke, sehe ich vor allem, was mir gefehlt hat: Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Feinfühligkeit, die mich nicht überfährt. Fragen, die mir helfen, mich zu öffnen. Echtes Interesse an meiner Geschichte. Eine Einschätzung, die nicht nur danach fragt, ob ich akut gefährdet bin, sondern danach, wie es mir wirklich geht. Ich hätte einen Raum gebraucht, in dem ich nicht untergehe, wenn ich leise bin. Menschen, die Hochsensibilität kennen und verstehen. Begleitung statt Druck. Sicherheit statt Härte. Wenn ich an Kliniken und Stationen denke, wünsche ich mir, dass man sich Zeit nimmt für mich. Dass man nicht nach Schema F arbeitet, sondern nach dem, was ich brauche. Dass man mich nicht allein lässt, wenn ich still bin. Dass man nicht nur dokumentiert, sondern wirklich da ist. Dass man nicht an Geld denkt, sondern an Menschen wie mich. Ich hätte mir gewünscht, dass jemand sagt: Wie geht es dir wirklich?  Wie ist es dazu gekommen? Was brauchst du jetzt? Was wünschst du dir von mir? Ich bin hier, auch wenn du nicht reden kannst. Was mir hilft, ist eigentlich ganz einfach: wenn ich verstanden werde, ernst genommen werde, nicht gedrängt, nicht bewertet, nicht verglichen, sondern gesehen.

    Fazit

     

    Letztes Jahr hatte ich  auch einen Fachartikel   für die Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt: Impulse, Praxisideen und Austausch für Therapeut:innen „Hochsensibilität im Dialog“ geschrieben. Ich finde Verständnis und ein achtsamen Umgang mit Besonderheiten sehr wichtig. Ich werde weitere Geschichten  teilen. Siehe auch

    Zarte Seelen

    Hochsensibilität: was frühe Erfahrungen mit uns machen

    2 + 13 =

    Liebe Leserinnen und Leser

    Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

    Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

    Sensible Grüße Antje Remke

    Wir senden keinen Spam und teilen niemald deine E-Mail-Adresse.
    Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

    Wenn Sie selbst betroffen sind

    Dieser Erfahrungsbericht spricht sehr persönliche und schwere Themen an. Falls Sie sich in Teilen wiedererkennen oder gerade selbst nicht gut zurechtkommen, müssen Sie das nicht allein tragen:

    • TelefonSeelsorge – kostenlos, anonym, 24/7: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (auch per Chat: telefonseelsorge.de)
    • Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche): 116 111 (Mo–Sa, 14–20 Uhr)
    • krisenchat.de – anonyme Krisenberatung per Chat für junge Menschen, täglich 7–24 Uhr
    • Bei akuter Gefahr: 112 (Notruf) oder die nächste Klinik-Notaufnahme
    Unverhüllte Poesie

    Unverhüllte Poesie

    Unverhüllte Poesie:

    Texte und Gedichte über Sichtbarkeit, Masken und Mut

    Von Antje Remke, Coach für Hochsensibilität und Autorin · veröffentlicht am 4. September 2026 · aktualisiert am 18. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 10 Minuten

    Kurzfassung:

    Zehn Texte und Gedichte von Antje Remke aus dem Kapitel „Sichtbarkeit“ ihres Buches „Wirksame Worte“ (2021). Es sind weiche, zarte, ehrliche Texte über Sehnsucht, Einsamkeit, Masken, Mut und Vertrauen. Sie richten sich an hochsensible, leise und neurodivergente Menschen und an alle, die sich zeigen möchten. Alle Texte stehen vollständig auf dieser Seite.

    Worum es auf dieser Seite geht

    2021 erschien im Lockdown mein erstes Buch Wirksame Worte, eine Sammlung inspirierender Texte und Gedichte. Jemand sagte, es sei auch Poesietherapie. Ein anderer entdeckte, dass es oft Heldinnenreisen sind: Ich mache auf vielseitige Herausforderungen aufmerksam und finde dann Ideen für Lösungen. Ich habe an verschiedenen Orten in Berlin, Brandenburg und online gelesen.

    Ein Kapitel des Buches heißt „Sichtbarkeit“. Darin stehen weichere, zartere, ehrliche Texte und Gedichte, die ich bei Lesungen bisher nicht geteilt habe. Im Beitrag Zarte Seelen (Juli 2026) habe ich überlegt, mehr von mir zu zeigen. Kürzlich ermutigte mich ein sensibler Mann, es umzusetzen. Ein neurodivergenter Mann reagierte im Coaching intensiv, als ich ihm „Ich bin feige“ vorlas. Beides war ein Mutschub.

    Die Trauer hat mich empfindsamer gemacht. Ich verstecke mich nicht mehr hinter dem Humor. Das ist oft anstrengend, fühlt sich aber passend an. Mehr dazu in Trauertrostpoesie. Hier stehen alle Texte aus dem Kapitel „Sichtbarkeit“. Wer lieber hören möchte: Hörbuch „Ansteckend“.

    Diese Texte sind Poesie und Inspiration, keine Therapie und kein Ersatz für eine Behandlung.

    Inhaltsverzeichnis

    Für wen sind diese Texte?

    • Hochsensible Menschen, die sich in Gedichten wiederfinden und verstanden fühlen möchten
    • Leise und introvertierte Menschen, die sich oft übersehen fühlen
    • Menschen, die Masken tragen oder hinter Humor, Rollen und Funktionieren verstecken
    • Neurodivergente Menschen, die ehrliche, direkte und gefühlvolle Sprache schätzen
    • Trauernde und Menschen in Umbrüchen, die Trost und Zuversicht suchen
    • Coaches, Berater:innen und Lesende, die Poesie als Impuls im Gespräch oder in Gruppen einsetzen möchten

    Steckbrief

    • Auja ich habe Sehnsucht Prosagedicht in der Ich-Form. Es beschreibt die Sehnsucht nach echten Begegnungen mit Zuhören, Zeit, gegenseitiger Inspiration und Mut, sich zu zeigen. Es endet zuversichtlich. Für Menschen, die sich nach tiefen Begegnungen sehnen.
    • Bloß kein Tamtam Kurzprosa in der dritten Person über eine leise Frau, die Lautstärke meidet, still beobachtet und oft übersehen wird. Wer genau hinsieht, wird beschenkt. Mit einem Augenzwinkern. Für leise, introvertierte Menschen.
    • Dreischichtig übereinander Kurzes Gedicht über Schutzschichten und das Risiko, sich nackt und schutzlos zu zeigen. Es endet mit „Njein“. Für Menschen, die zwischen Schutz und Offenheit schwanken.
    • Einsamkeit Gedicht als Dialog: Der Verstand antwortet dem weichen Herzen und erinnert es daran, dass es sich Kontakt holen kann. Für Menschen, die sich einsam fühlen.
    • Fenster mit Aussicht Heiteres Reimgedicht: Das Fensterputzen wird zum Bild für Durchblick, frische Luft, neue Ideen und Vorfreude. Für Menschen in der Neuorientierung, die Leichtigkeit suchen.
    • Ich bin feige Kurzes Reimgedicht über das Verstecken hinter Scherzen und den Entschluss, sich zu zeigen. Der Text, der im Coaching intensive Reaktionen ausgelöst hat. Für Menschen, die sich hinter Humor verstecken.
    • Maskenball Gedicht über das Fallenlassen von Masken und Rollen und die Einladung, unverkleidet zu tanzen. Für Menschen, die echt sein wollen.
    • Meine Mitte Reimgedicht über Rührung, Loslassen und das Gefühl, sich selbst willkommen zu sein. Für Menschen, die zu sich finden möchten.
    • Mein Stern Prosagedicht über einen Stern als Begleiter, der im richtigen Moment Wünsche erlaubt und an kleine Wunder erinnert. Für Menschen, die Trost und Zuversicht suchen.
    • Vertrauen Reimgedicht über Zögern, Skepsis und den Mut, sich einem Menschen anzuvertrauen. Für Menschen, die Vertrauen wagen möchten, auch in Gesprächen und Coachings.

    Häufige Fragen

    Was ist „Unverhüllte Poesie“?
    Eine Sammlung von zehn Texten und Gedichten von Antje Remke aus dem Kapitel „Sichtbarkeit“ ihres Buches „Wirksame Worte“.

    Für wen sind die Texte gedacht?
    Für hochsensible, leise und neurodivergente Menschen, für Trauernde und für alle, die sich zeigen möchten.

    Kann ich die Texte hören?
    Ja, im Hörbuch „Ansteckend“.

    Ist das Poesietherapie?
    Die Texte sind Poesie und Inspiration. Sie ersetzen keine Therapie und keine Behandlung. Therapeutische Begleitung bietet Antje Remke als Heilpraktikerin für Psychotherapie separat an.

    Darf ich die Texte weitergeben?
    Alle Texte sind urheberrechtlich geschützt (© Antje Remke). Zitate und Weitergabe mit Quellenangabe 

    Auja ich habe Sehnsucht

    Ich sehne mich nach wirklichen Begegnungen, in denen wir uns wirklich zuhören und wirklich Zeit miteinander teilen, nach Menschen, die sich ehrlich füreinander begeistern können und sich so gegenseitig inspirieren – da kann so viel Neues wachsen. Ich sehne mich nach Menschen, die einander Fragen stellen und einander verstehen wollen. Ich sehne mich nach mehr mutigen Menschen, die aufeinander zugehen, sich einander echt zeigen, Menschen, die mehr Energie und Vertrauen haben, ihre einzigartigen Ideen umzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. Ich sehne mich wieder nach mehr Inspiration und der Leichtigkeit, mich zu entfalten. Ich bleibe wach auf meinem Weg, vertraue: Meine Sehnsucht wird gestillt.

    Bloß kein Tamtam

    Ihr auch kleingeratener Vater stellte sich manchmal vor den Spiegel und sagte sich, teils stolz, teils scherzhaft: „Ich bin der Größte und der Schönste.“ Selbst als erwachsene Frau macht sie nicht mehr so viel Aufhebens um sich – dieses ganze Tamtam ist ihr meist schon zu viel, einer lauter als der andere. Still beobachtet sie nur, oft wird sie übersehen. Aber zum Glück sind nicht alle blind, und diese Menschen werden beschenkt – beschenkt mit unfassbar vielen Inspirationen, wirklich bewegenden und manchmal lustigen Texten und Gedichten, beschenkt mit einer unfassbaren, selten gewordenen Aufmerksamkeit. Viele rührt die Begegnung zu Tränen, sie ist oft magisch und wirkt wiederbelebend. Ihr wollt wissen, wo sie zu finden ist? Augen auf – hier auch.

    Dreischichtig übereinander

    Gut verpackt

    sicher ist sicher

    Hüllen fallen lassen

    Risiko großes Risiko

    nackt sein schutzlos

    gehe ich es ein?

    Njein.

    Einsamkeit

    Du weiches Herz spürst Du uns nicht

    wir sind immer für dich da

    deine Hände greifen für dich zum Hörer

    deine Stimme spricht es aus

    deine Füße tragen dich weiter

    ist doch genial, oder?

    Liebe Grüße dein Verstand

    Fenster mit Aussicht

    Oh, welch ein Schreck

    meine Fenster mit viel Dreck

    mach ich es weg

    doch – ist schon von Nutzen

    soll sie wieder einmal putzen

    plötzlich ist es sonnenklar

    Durchblick haben wunderbar

    die frische Luft will ich genießen

    neue Ideen so leichten und fließen

    und die andern sehn mich auch

    vor Freude kribbelt es mir im Bauch

    wie wird das wohl weitergehn

    ich bin sicher es wird scheen.

    Ich bin feige

    Ich bin feige

    mich nicht zeige

    mache Scherze

    bei traurigem Herzee

    Schluss damit

    ich verlass mein Verstecke

    und ich entdecke

    und endlich lerne

    die sanfte Antje haben sie gerne.

    Maskenball

    Masken tragen zum Ball

    nein genug davon

    Masken endlich fallen lassen

    nicht mehr verstecken

    und verkleiden

    nicht weiter in Rollen schlüpfen

    nein Schluss damit

    echt sein

    dann gehe ich gerne auf einen Ball

    unverkleidet

    und tanze wie ich will

    Darf ich bitten zum Tango um Mitternacht?

    Meine Mitte

    Herein ich warte auf dich bitte

    begrüßt mich zärtlich meine Mitte

    ich bin davon noch ganz benommen

    so sehr fühle ich mich willkommen

    vor Rührung ja ich weine

    wir zusammen nicht alleine

    erleichtert lasse ich alles los

    was dann passiert es ist famos.

    Mein Stern

    Er sieht und er spürt ich ganz genau, wann ich ihn brauche – ein warmes Gefühl, so wohltuend, dass wenigstens ich ihm nicht schnuppe bin. Unerwartet, genau im passenden Moment, schickt er mir eine seiner Schnuppen, erinnert mich daran, dass ich mir wieder etwas wünschen darf. Ja, genau, und ich soll mich an all die Wunder erinnern, die mir schon geschehen sind. Wie wichtig es ist, dies euch nicht zu verraten, sonst klappt es nicht – der Stern weiß Bescheid, und das ist auch gut so.

    Vertrauen

    Kann ich dir was anvertrauen

    ich zögere noch und werde mal schauen

    die Skepsis ist schon riesengroß

    lass ich meine Zweifel los

    doch ich werd es  jetzt riskieren

    was kann ich denn dabei verlieren

    und dein Blick macht mich ganz weich

    nickst liebevoll  nix liebevoll und dann gleich

    wird’s mir wohlig uns ganz warm

    und du nimmst mich in den Arm

    ich kann dir einfach so viel sagen

    motiviert von deinen Fragen

    ich fühle mich jetzt richtig gut

    hab mich getraut mit sehr viel Mut.

    Provokative Therapie – Im Ernstfall mit Humor

    Provokative Therapie – Im Ernstfall mit Humor

    Humor öffnet Türen, selbst im Ernstfall. Die provokative Therapie nach Frank Farrelly verbindet liebevolle Provokation, überraschende Impulse und meine Crossover‑Poesie. Ein Weg, der festgefahrene Muster löst, Leichtigkeit schenkt und Menschen zurück zu ihren verschlossenen inneren Schätzen führt.

    Alles im Stau

    Alles im Stau

    Alles im Stau 

     

    2024 schrieb ich bei einen Schreibworkshop der Böllstiftung mein 1.  Slam – Poem. Vorher waren meine Texte und Gedichte immer viel kürzer. Sich mal ein ganzes Wochenende sich Zeit für ein Projekt zu nehmen, war eine schöne neue Erfahrung. 2025 ging es dann um das Facettenreich der Hochsensibilität. Und 2026? Mal schauen, wie es weitergeht.

    Schwester Antje

    Alles im Stau

    schade schade die Blockade

    schon seit langem strömt es nicht
    geb den Sorgen viel Gewicht

    alles ist trübe
    zerbrech mir die Rübe

    wo find ich wieder meinen Flow
    wirklich ich vermisse ihn so

    mein Lebensfluss ist sehr verschmutzt
    wozu wohl dieser Dreck so nutzt?

    ich denke nach und bin verdutzt
    mein Wissen lange nicht genutzt

    – 1-  

    wie konnte dieses mir passieren
    bin nahe dran am resignieren

    schade schade die Blockade

    immer wieder gibt`s ein Wehr
    das zu öffnen fällt mir schwer
    ich kann fast nicht mehr

    traurig sitz ich an dem Wasser
    meine Schwere die wird krasser

    Tausend Fragen über Fragen
    was könnten andre zu mir sagen

    das geht so nicht
    machs lieber nicht

    sie werden mir den Kopf abreißen
    und die Mäuler sich zerreißen 

    – 2 – 

    mich mit ihren Blicken töten
    ich kenn mich aus mit vielen Nöten

    Keiner will von mir was wissen
    daran glaub ich ganz verbissen

    alle werden mich dann meiden
    wirklich niemand kann mich leiden

    Dramatisches wird dann passieren
    Verstand werd ich bestimmt verlieren

    andre können es viel viel besser
    ich nehm sie ernst die vielen Stresser

    Schade schade die Blockade

    – 3 – 

    nee das wird nichts mit dem Flow
    vom Probieren so k.o.

    mein Fluss der steht
    viel Zeit vergeht

    ich bin ganz starr
    ist sonnenklar

    mein Kopf ist leer
    das wird nichts mehr

    schade schade die Blockade

    Vision hab ich komplett verloren
    was da?                                                       Ein Lied kommt mir zu Ohren.

    du schaffst das schon, du schaffst das schon
    du schaffst das ganz alleine
    kommst wieder auf die Beine

    – 4 – 

    Auja das will ich endlich wieder
    und da kommen andre Lieder
    ich summe tänzelnd vor mich hin
    doch mich zu bewegen, das macht Sinn

    Ätscht ich werde es euch zeigen
    Zweifel stoppen, lass sie schweigen

    da muss noch was gehn
    noch ist Lösung nicht zusehn

    wie war das bei dem letzten Flow
    Erinnrung kommt. ich freu mich so

    da hab ich einfach es gemacht
    Zweifel nur so weggelacht

    und es kribbelte wie wild
    da stoppte mich kein Zweifelschild

    – 5 – 

     

    es sprudelte einfach aus mir raus
    gab mir selbst dafür Applaus
    ja das war ein Seelenschmauß

    schwebte dankbar vor mich hin
    fast so wie ein Hauptgewinn

    Yes doch Auja
    Schluss vorbei mit dem Bla bla
    vertrauen ist nun wieder da

    Yes mein Flow wird wieder munter
    ich genieße es wird bunter

    – 6 – 

    endlich geht es wieder weiter
    hüpfe rum und bin ganz heiter

    doch doch

    schade, schade
    für dich Blockade

    hab deine Macht dir jetzt genommen
    meinen Flow zurückbekommen

    Feire ihn, o welch ein Glück
    hab ihn wieder nun zurück

    – 7 – 

    Auja nun fließt es wieder wie ich will
    alle Zweifel bleiben still

    Auja ich trau mich anzuecken
    meine Meinung nicht mehr verstecken

    Auja Ende, Tschüß, Tchau tchau
    Mach dich vom Acker du mein Stau.

    ENDE  

    Immer wieder teile ich Alles im Stau, wenn andere blockiert sind, immer wieder erinnert es mich, wenn ich mich blockiere. Eine Bekannte brauchte nicht so viele Worte.

    Sie reimte: Keine Mauer ist von Dauer. Bin begeistert von der Kompression.

    Anderer Text gibt es hier Unterwegs mit Hindernissen.

    11 + 2 =

    Facettenreich Hochsensibilität

    Facettenreich Hochsensibilität

    Facettenreich Hochsensibilität

    Im April 2025 nahm ich zum 2. Mal an einem Schreibworkshop der Böllstiftung teil. Im Jahr zu vor schrieb ich ein Slam – Poem über eine Blockade – „Schade schade- die Blockade.“ Mein Anliegen war es dieses Mal, etwas Ausführliches über die  Hochsensibilität zu schreiben.  Eine Mischung aus Reim und Text wurde es. Am meisten freute mich, dass eine nachdem sie es hörte, auf mich zu kam und merkte, dass es auf sie zuträfe. Später nahm sie an einem Kurs von mir teil, um mehr zu erfahren.

    Herzlich willkommen im Facettenreich Hochsensibilität

    wir sind wirklich viele
    Heut mein Ziele

    zeigen euch wie wir so ticken
    Seh ich gleich schon jemand nicken
    Oder Augen jetzt verdrehn
    Möchte dass wir uns versteh.

    Schon als Kind wir viel gehört
    Empfindsamkeit die meisten stört

    Du bist zuviel mit deinen Emotionen
    Reiss dich zusammen.
    Fang nicht schon wieder an zu weinen.

    Frag nicht so viel
    Sei endlich still.

    Verkrochen uns im Schneckenhaus
    Trauen selten uns mal raus.
    Wir sind Aliens von einem andren Stern
    Viele Menschen sind uns fern.

    Dies hinterlässt teils dramatische Spuren

    Angst, Trauma Burnout, Depression, Mobbing ist stark verbreitet
    Viele es dazu verleitet,
    immer mehr sich zu verstecken.
    Im Schneckenhaus mit sehr viel Decken.

    Und dann kommt irgendwann „zufällig“
    der Begriff Hochsensibilität in ihr Leben

    Durch andere

    Die darüber schreiben
    Die sich zaghaft outen
    Die ihre facettenreiche Geschichte teilen
    Die ahnen und spüren, dass du vielleicht auch dazugehörst
    Die dich fragen, ob du davon gehört hast.

    Und dann? Wirklich sehr viele es so beschreiben,

    Es ist ein Gamechanger.
    Jetzt erklärt sich einiges
    Die dankbare Überraschung Da gibt es tatsächlich Menschen, die dich verstehen und so fühlen wie du.

    Wie wir so ticken? Sowohl als auch

    Unsere Antenne sind sehr fein
    Nehmen viele Reize wahr
    Und deshalb wird es eher sein.
    Erschöpft wir sind, ist doch klar?

    Niemand da, der uns versteht.
    Keine Ahnung, worum es sich dreht.
    Keiner sieht uns
    Keiner hört zu
    Keiner fühlt so viel wie ICH.

    Wir bauen Schutzpanzer und ohne Schutzmasken geht nichts.

    Es ist zu laut
    Es ist zu hell
    Es ist zu warm
    Es ist zu eng
    Es ist zu viel
    und vieles mehr,

    Manche Blicke könnn uns töten
    Andre lassen uns erröten
    fürchten uns vor barschen Worten
    Sehnen uns nach sicheren Orten
    Panik, Panik neuer Raum
    Schwer aushalten, ihr glaubt es kaum.
    Brauchen Vertrauen und Sicherheit.

    Und wir haben so viele andere Seiten

    Fühlen Tief
    Sind kreativ
    Lachen uns schief
    Sind intuitiv
    Und fühlen mit
    Hören zu

    Kombinieren
    Musizieren
    Eskalieren

    Begeistern uns
    Haben Ideen
    Schaffen Atmosphäre

    Was wir uns wünschen

    Frage bitte, wie ich ticke

    Was wir üben

    Uns zu vertrauen
    Auch wenn andre komisch schauen.

    Vieles ist noch nicht gesagt
    Ist aufs nächte Mal vertagt

    Ich musst mich beschränken
    Und bitte dran denken

    Ich bin anders
    Und du bist anders
    Na und
    Das macht das Leben eben bunt.

    Schwester Antje

    10 + 11 =

    Hochsensibilität und Schnecken

    Als ich dann später die 3 Schnecken miteinander beobachtete, wurden mir die Parallelen nochmal deutlich. Ganz behutsam und langsam Fühler ausstrecken. Testen bin ich sicher und kann ich mich annähern oder besser doch wieder in das schützende Haus?

    Inzwischen teile ich den Text immer wieder zum Erklären, wie wir so ticken. 

    „Ich bin anders
    Und du bist anders
    Na und
    Das macht das Leben eben bunt.“

    Das ist der Refrain eines Kinderliedes von Robert Metcalf. 2011 sang es meine Tochter mit ihrer Klasse zu einem Fest. Mich begeisterte es, dass die Kinder sich singend mit Vielfalt beschäftigten. Ich wünsche mir, dass das Interesse an und das Verständnis für Hochsensibilität wachsen wird. Ich mache dafür weiter. Gerne teilen. DANKE. 

    Unterwegs mit Hindernissen

    Unterwegs mit Hindernissen

    Unterwegs mit Hindernissen

     

    In manchen meiner Texte wurden mir die Metaphern erst später bewusst. Bei dem Text Unterwegs mit Hindernissen aus meinem Buch Crossover war das der Fall. Oft wird bei Lesungen an der einen oder anderen Stelle gelacht. Aber manchmal bedrücken mich auch die vielseitigen Hindernisse und dann ist es auch immer mal gut, an mein schlaues Navi zu denken.  

    Crossover Buch Antje Remke Hochsensibel Inspiration

    Unterwegs mit Hindernissen

    „Ihr Navi zeigte an, dass sie 3 Stunden von ihrem Ziel trennten. Tank gut gefüllt und mit Proviant hatte sie sich eingedeckt.  Ausgeschlafen startete sie ihr rotes Auto frohen Mutes. Sie hatte es Pippi getauft. Die Vorfreude auf ihr lang ersehntes Ziel war riesengroß. Flüssig lenkte sie Pippi durch die Stadt. Es rollte wie von selbst. Alle Ampeln auf Grün. Das Leben war auf ihrer Seite. Sie konnte ihr Glück gar nicht fassen. Sie sang übermütig vor sich hin.

    Und dann übertönte sie die Sirene. Blitzartig verstummte sie. Die 2 Rettungswagen der Bundeswehr zwangen sie zum Anhalten. Keinem einhundert Meter vor sich sah sie den Verkehrsunfall, der nicht nur ihre Pläne für den Tag durchkreuzte.  Weiterkommen war erstmal unmöglich. Rasend schnell sperrte die Polizei wirklich alles ab.

    Und nun stand sie da. Wagte mit hängenden Schultern einen Blick auf ihr Navi. Zum Monatsbeginn hatte sie zur Premium Version gewechselt und war sofort Up to date,

    Auf ihrer Route wird ist ein Stau angezeigt. Die voraussichtliche Ankunftszeit verzögert sich auf unbestimmte Zeit.  Aktuell gibt es keine Möglichkeit den Stau zu umfahren. Es wird um Geduld gebeten.

    Und dann hörte sie: Überlegen Sie, was sie mit der ungeplanten freien Zeit anfangen können! Wählen Sie bei Menü Extras, wenn Sie Ideen angezeigt bekommen wollen.

    Sie schüttelte den Kopf über Ihr neues Navi und klickte sich durch.

    1. Recken und strecken sie sich.
    2. Trinken Sie einen Schluck oder auch 2 (natürlich nur ohne Alkohol)
    3. Atmen Sie ganz in Ruhe ein und aus ein und aus ein und aus!
    4. Erinnern Sie sich, wen sie schon lange mal wieder kontaktieren wollten.
    5. Fünftens schreiben Sie sich Ihre Gedanken auf.
    6. Lesen Sie endlich weiter in dem Buch, was Sie schon monatelang mitschleppen.

    Sie fing an zu schmunzeln und war neugierig auf mehr.

    1. Schauen Sie sich um, was es um sie herum zu entdecken gibt.
    2. Seien Sie mutig und nehmen Sie Kontakt auf zu den anderen Wartenden
    3. Seien sie dankbar, dass sie weder Unfallopfern noch Einsatzkräfte sind.
    4. Genießen Sie, das ist heute ein trockener und warmer Tag ist.

    Großartig, dass ihr Navi nun auch mit der Wetterapp verbunden ist. Mehr und mehr entspannte sie sich.

    1. Was ist das Schlimmste daran, dass es gerade etwas länger dauert.
    2. Um welche Ideen können Sie unser Menü erweitern? Die besten Ergänzungen werden hochpreisig prämiert.

    Na das wäre doch gelacht, wenn sie nicht gewinnen würde. Alles um sich herum vergessen, flossen die Ideen nur so aufs Papier.  Irgendwann drang das Hupen zu ihr durch. Sie solle endlich weiterfahren. So ein Mist.“

    Welche Hindernisse fallen mir ein?

    Durch das Außen. das Wetter, Streiks und Verspätungen, den Lockdown, andere reagieren nicht auf Fragen, andere denken anders

    Meine eigenen. Mal ist es die Angst, mal die Erschöpfung, mal die Überforderung von all dem was in der Welt passiert, mal mein Schweinehund Aljoscha, mal ist es die Kompetenzdemenz, mal die Vermutungen. mal Krankheiten, mal sind es Enttäuschungen, mal Situationen mit Menschen, wo die Chemie nicht stimmt. Mal ärgere ich mich, dass keine Antwort kommt und dann sehe ich, dass es an mir lag.

    Mal ist das schon eine Menge. Und was mache ich, wenn meine Pläne für den Tag oder das Leben durchkreuzt werden? Habe ich die Ideen aus meinem Navi immer präsent? Gewinne ich den Wettbewerb für die besten Tipps im Leben mit Hindernissen? Für andere habe ich immer wieder gute Ideen parat. Aber ich bin auch vergesslich. Vielleicht drucke ich mir die 12 Tipps aus, um mich immer wieder zu erinnern. Ich bleibe zuversichtlich. Und ich bleibe auf dem Weg, welche Hindernisse ich mir selbst aus dem Weg räumen kann.  Übung macht halt die Meisterin.

    Johnny Nash – I Can See Clearly Now (Official Audio)

    Welche Ideen hast du zum Ergänzen? 

    Schreiben

    5 + 13 =

    Meine Lesereise

    Meine Lesereise

    Meine Lesereise

    begann 2019 im Varia Vineta kurz vor dem Lockdown. Während des Lockdown schrieb ich zahlreiche Texte und Gedichte, Auch um mich selbst kreativ an einen Umgang mit der unklaren Situation zu erinnern. Das erste „Zuversicht, geht grad nicht, oder doch? …“

    Es war so nicht leicht. Aber es fanden sich doch vielseitige Haltestellen im WWW, Berlin und Brandenburg.  An manschen verweilte ich mehrmals.

    Meine Lesereise

    Haltestellen

     

    • 2019 & 2021 Varia Vineta Impro und Lesung
    • 2019 Cafe Impuls Open Mix
    • 2020 & 2021 & 2022 & 2023 Lebendiger Adventskalender Pankow. 1. Mal online mit Annette Wizisla Klavier ab 2021 live
    • 2021 & 2021 & 2024 & 2024 Kieztreff Koepjohann 1. Mal online 2. Mal Sakristei Sophienkirche 3.und 4. Mal mit Harfe sowohl Große Hamburger als auch Leipziger Straße
    • 2021 in der Parkbücherei im Bürgerpark Pankow
    • 2021 & 2022 & 2024 Döberitz. Döberitz Live Silke Ebner
    • 2021 & 2023 Woche für Seelische Gesundheit Seelische Gesundheit Online
    • 2021 Kiez Kaffee Kraft
    • 2021 Frauenzentrum Paula Panke hybrid
    • 2021 Grünes Haus für Hellersdorf
    • 2021 Silvester Guerilla Broadcast im Rockradio
    • 2022 hörbar Patientenfunk im Krankenhaus Maria Heimsuchung
    • 2022 Meine Onlinegeburtstaglesung
    • 2022 Brasserie Schoenholz in Berlin
    • 2022 Dorfkirche Schildow
    • 2022 09 Johanniskirche Eberswalde
    • 2022 09  Stammtisch Unternehmerinnen plus e.V.
    • 2023 & 2024 & 2025 Evangelische Luthergemeinde Berlin, Schöneberg, Nachbarschaftstreff
    • 2023 & 2024 Aktion Ab ins B
    • 2023 Vergissmeinnichtsalon Spirituelle Musik trifft Lyrik mit Harfe
    • 2023 & 2024 Geburtstaglesung in Eden/ Oranienburg 1. Mal mit Harfe 2. Mal mit Klangschalen
    • 2023  Yotabe mit Klavier
    • 2023 Schmuckladen Bundt  Pankow
    • 2024 Kulturpost Wilhelmsruh
    • 2024 Brandenburger Frauenwoche mit Harfe
    • 2024  Poetenkometen Cafe Schätzchen
    • 2024 Herta Müller Haus  Zehlendorf  mit Harfe
    • 2024 Lesebühne Sternenblick
    • 2024 Lesebühne  Sonochnie Zimmer 16
    • 2024 Evangelische Familienbildung Berlin
    • 2024 The Gallery of Things Berlin
    • 2025 Eden
    • 2025 im Pflegeheim Haus Wilmersdorf gebucht für regelmäßige Lesungen in diesem Jahr

    Lesungen durch

     

    • teils alte Freunde
    • Studium und Arbeitsstellen
    • Unternehmerinnen plus
    • eine Beerdigung
    • Coachingkundinnen
    • Singen
    • Empfehlungen
    Lesung Wirksame Worte Dorfkirche Döberitz
    Bunte Buchstabenbegegnungen

    Ich bin reiselustig

     

    Bin buchbar und gespannt, wie die Reise weitergeht.  „Was für ein sprudelnd inspirierender Abend. Es ist eine Freude Dich mit Herz und Humor aus Deinen Büchern lesen zu sehen und zu hören. Und dadurch die Vielschichtigkeit und den tiefsinnigen Witz zu ergründen.“ Hier mehr, 

    15 + 7 =

    Schreiben meine Anfänge

    Schreiben meine Anfänge

    Anfänge der Schreiberei

    Immer wieder werde ich mal gefragt, seit wann ich schreibe. Hier ist eine kleine Zeitreise über die Etappen bis zum Schritt in die Öffentlichkeit. 

     

    1974 -1998

    • ab 1974 (Jahrgang 1968) lerne ich von der besten Lehrerin das Alphabet und Sätze schreiben. 47 Jahre (2021) später ist sie eine der Zuhörerinnen bei meiner 1. Lesung in der Heimat. Das war ein ganz besonderes Gefühl.
    • 1977 es gibt noch 4 Gedichte aus dieser Zeit.

    Sport 1

    „Auf dem Stundenplane steht heut Sport, meine schlechte Laune ist weg sofort, wenn wir auf den Bänken sitzen, und wieder einmal schwitzen…“

    Sport 2

    „Sport ist was für jeder Mann Und so sehr strengst gar nicht an, Ob nun Schwimmen, Rennen, Springen, manche können dazu auch singen…“

    Unsre Mutter

    „Wem zerläuft jede Arbeit unter den Fingern wie Butter? Das kann doch bei keiner andren sein, als unsrer Mutter. Sie muss wirklich alle tun. Ob nun zum Fest zu rupfen ist ein Huhn…“

    Der Weihnachtsmann

    „Von weither kommt der Weihnachtsmann, und sieht die Kinder böse an. Es geht in jedes Haus und nimmt dran teil am Weihnachtsschmaus…“

    Mein Vater

    Er war nicht nur mit Worten sehr kreativ. Neben diesem Gruß ins Ferienlager gibt es ein anderes Gedicht „Geld auf der Bank, niemals krank, alle Tassen im Schrank…“ Als ich das fand, grinste ich breit und bin gerührt. Anderseits bin ich sehr traurig, wenn ich an ihn denke. Er ist dement und kann nicht mehr erleben, wie sehr er mich kreativ mit seinem Humor beeinflusst hat. Ich bin ihm sehr dankbar und fühle mich im schreibend sehr verbunden. 

    Die beiden Gedichten sind hier lesbar.

    Diktat 1. Klasse 1975
    Meine Grundschullehrerin und ich
    Gedicht meines Vaters 1978

    1978 Postkarte meines Vaters 

    1998 lade ich in Dichtform zu meinem 30. Geburtstag ein.

    „Nun ist es soweit. Kürzer wird die Lebenszeit. Dreißig werde ich. Lade ein nun dich…“

    2013 -2020

    • 2013 übernehme ich eine bestehende Schreibgruppe und bringe so regelmäßig etwas zu Papier
    • 2014 beginnt es, dass ich mich mit anderen schreibenden inspirierenden Frauen in Abständen treffe.
    • 2019 beginnt Impro & Lesung mit Alexandra Winterfeldt und Beate Schönwetter. Meine Freude an der Bühne und dem Vorlesen wächst
    • 2019 erstes Mal dabei bei Schreiben im November 30 Tage – 30 Texte initiiert von Brigitte Windt • 2020 im Juli kommt mir nach einem Brainstorming mit einer Hochsensiblen nachts die Idee zum Titel Wirksame Worte.
    • 2020 im Lockdown reift die Idee, mich mit meinen Worten mehr in Öffentlichkeit zu wagen. 

    Ich bin Autorin, Coach, Mutter, Krankenschwester, hochsensibel und viel viel mehr. Ich wuchs im Havelland auf und lebe seit über 30 Jahren in Berlin. Ich suchte und fand dort die Vielfalt. Schon immer beobachte ich sehr aufmerksam Menschen und die Natur. Ich lerne gern dazu. Ich liebe die Abwechslung und die Kreativität. Ich verknüpfe vielseitige Eindrücke, Ideen und Gefühle. Ich fühle mich lebendig bei dosiertem neuem Input. Über die Jahre hat sich so einiges angesammelt. Leidenschaftlich gern inspiriere ich mündlich und schriftlich, privat und als Coach andere Menschen. Ich weiß seit einigen Jahren, dass ich hochsensibel bin. Diese Erkenntnis war und ist für mich bedeutsam und spiegelt sich auch beim Schreiben wieder. Es ist mir gegeben, andere Menschen aufzumuntern und sie auch in schwierigen Situationen zum Lachen zu bringen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Arbeits- und Berufsleben. Meist gelingt es mir auch, wenn ich meine eigenen Baustellen habe. Schon als Kind fragte ich viel, machte mir viel Gedanken und Quatsch. Das Quatsch machen will ic mir nicht nehmen lassen, auch wenn es nicht so einfach ist. Ich habe mir bei allen Herausforderungen vorgenommen, als buntes Zebra alt zu werden. 

    Es ist eine wohltuende Zeitreise. Zu reflektieren, welchen Einfluss Menschen und Umstände dazu führten, dass ich das Schreiben wieder für mich entdeckte. Wer weiß, was ich noch zu Papier bringen werde. Ein neues Buchprojekt reift. 

    Wie sieht es bei dir aus? 

    Extrareime schreiben

    5 + 13 =

    Wenn Worte wirken

    Wenn Worte wirken

    Wenn Worte wirken: Resonanz zu meiner Poesie

    Rückmeldungen aus Coaching, Psychotherapie, Bibliotherapie, Selbsthilfegruppen, Lesungen und von Leser:innen

    Manchmal zeigt sich die Wirkung von Texten erst in den Worten anderer. Auf dieser Seite sammle ich Stimmen zu meinen Büchern Wirksame Worte und Crossover: von Coachkolleginnen, Psychotherapeutinnen, Bibliotherapeutinnen, Selbsthilfegruppen, Leser:innen und Menschen, die bei einer Lesung dabei waren. Sie erzählen, wie Gedichte, Reime und kleine Geschichten berühren, zum Schmunzeln bringen, Gespräche öffnen und im Alltag begleiten.

    Im Dezember 2020 habe ich die ersten Texte und Gedichte per Mail geteilt und bei Instagram gestartet. Daraus sind Bücher, Lesungen und viele Begegnungen geworden, oft mit hochsensiblen Menschen und leuchtenden Augen. Die Sammlung wächst stetig. Danke allen, die lesen, verschenken, vorlesen und weitergeben.

    Rückmeldungen zu meinem Coaching, zu Workshops und Trauerreden findest du auf der Seite Referenzen. Mehr zu den Büchern gibt es auf der Seite Autorin und bei Crossover.

    Inhalt

    • Bücher, Hörbuch und Leseproben
    • Stimmen aus Coaching und Begleitung
    • Stimmen aus der Psychotherapie
    • Selbsthilfegruppen
    • Bibliotherapie
    • Leser:innen
    • Hörbuch und Audioaufnahmen
    • Lesungen und Publikum
    • Verrückte Geschichten
    • Schreiben und Schreibimpulse
    • Häufige Fragen

    Bücher, Hörbuch und Leseproben

    • Wirksame Worte: Gedichte, Reime und kleine Geschichten. Infos, Leseproben und Bestellmöglichkeiten findest du auf der Seite Autorin.
    • Crossover: Gedichte und Texte, mit eigener Seite: Crossover.
    • Hörbuch Ansteckend: Hörbuch bei XINXII. Hörer:innen berichten, dass sie es auch auf Spotify hören.
    • Instagram: Neue Texte und Gedichte gibt es bei @autorin_antje_remke.
    Wirksame Worte und Crossover

    Schreiben und Schreibimpulse

    Meine Texte werden gelesen, vorgelesen und regen zum eigenen Schreiben an. Hier findest du mehr zum Schreiben:

      Stimmen aus Coaching und Begleitung

      Im Coaching teile ich intuitiv immer wieder einen Text oder ein Gedicht aus meiner Sammlung. Wunderbar, dass inzwischen auch Kolleginnen die Texte als Tool nutzen. Mehr dazu beim poetischen Coaching.

      Tools, die wirken

      Antjes Bücher sind für mich mehr als Lektüre – sie sind Tools, die wirken. — Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfürsorge

      Ein innerer Kompass

      Die Bücher von Antje Remke sind für mich wie ein innerer Kompass in der Begleitung hochsensibler Menschen. Ihre Texte – feinfühlig, klar und poetisch – helfen, das Unsagbare in Worte zu fassen. Besonders Crossover hat sich in meinen Coachings als wertvolles Werkzeug erwiesen: Ich nutze einzelne Gedichte als Impulsgeber, um emotionale Prozesse zu öffnen. — Coachingkollegin

      Resonanzräume für Selbstmitgefühl

      In meiner Arbeit mit hochsensiblen Klient:innen bin ich stets auf der Suche nach Materialien, die nicht nur inspirieren, sondern auch berühren. Die Bücher von Antje Remke – insbesondere Wirksame Worte und Crossover – sind für mich zu wertvollen Begleitern geworden. Ihre Texte sind wie Resonanzräume: Sie öffnen Türen zu innerer Klarheit, Selbstmitgefühl und neuen Perspektiven. — Coachingkollegin

      Ein Spiegel, der nicht bewertet

      Die Resonanz bei meinen Klient:innen ist bemerkenswert – oft entsteht durch einen kurzen Text ein Raum für ehrliche Selbstreflexion und neue Perspektiven. Antjes Sprache wirkt wie ein Spiegel, der nicht bewertet, sondern liebevoll erinnert: Du darfst sein, wie du bist. Ich empfehle ihre Bücher nicht nur weiter – ich arbeite mit ihnen. — Coach für Hochsensibilität und kreative Selbstentwicklung

      Einstieg, Abschlussritual, wieder spüren

      Ich nutze einzelne Gedichte und Impulse regelmäßig in Coaching-Sitzungen, als Einstieg in Reflexion oder als Abschlussritual. Die Sprache ist feinfühlig, kraftvoll und zugleich alltagstauglich – genau das, was viele meiner Klient:innen brauchen, um sich selbst wieder zu spüren. — Coachingkollegin

      Selbsthilfegruppen

      Ein Buch in der Gruppe für Depressionen und Panikattacken

      Dein Buch Wirksame Worte hat bei uns Eingang in die Selbsthilfegruppe Depressionen und Panikattacken gefunden. Ganz oft lesen wir daraus. Jeder sucht sich einen Text aus, steht auf, liest ihn vor, und dann reden wir darüber, was das mit uns macht. Das findet großen Anklang. Ich freue mich immer mittwochs, wenn wir ein Gedicht oder eine kleine Geschichte aus deinem Buch lesen, zum Beispiel vom kleinen Schweinehund Aljoscha. — Teilnehmerin einer Selbsthilfegruppe für Depressionen und Panikattacken

      Kleine Anker im Alltag

      Für viele von uns sind Antjes Texte kleine Anker im Alltag. Sie erinnern daran, dass auch in dunklen Zeiten etwas in uns leuchtet. — Selbsthilfegruppe für Depressionen, Berlin

      Lichtblicke, wenn die Worte fehlen

      In unserer Selbsthilfegruppe erleben wir immer wieder, wie schwer es sein kann, Worte für das eigene Erleben zu finden – besonders in Phasen der inneren Leere oder Überforderung. Die Texte von Antje Remke sind für uns wie Lichtblicke: Sie sprechen leise, aber klar. Sie berühren, ohne zu überfordern. Und sie geben Raum – für das, was oft keinen Platz findet. — Selbsthilfegruppe für Depressionen

      Ein Gedicht zu Beginn oder am Ende der Runde

      Wir beginnen unsere Treffen oft mit einem Gedicht und fragen uns: Was hat mich berührt? Was wünsche ich mir? Oft tröstet es uns, wenn wir Resonanz spüren, weil wir uns in den Worten, Emotionen und Ideen wiederfinden. Ein Gedicht zu Beginn oder am Ende der Runde hilft, sich zu öffnen oder zur Ruhe zu kommen. Besonders Wirksame Worte hat sich als wertvoller Impulsgeber erwiesen. Die Sprache ist achtsam und liebevoll – sie lädt ein, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen. — Selbsthilfegruppe für Depressionen, Berlin

      Coaching Denken neu lenken

      Stimmen aus der Psychotherapie

      Brücken zurück zur eigenen Wahrnehmung

      In meiner psychotherapeutischen Praxis begegnen mir viele Menschen, die sich selbst kaum noch spüren – erschöpft, überfordert, innerlich abgeschnitten. Die Texte von Antje Remke sind für mich in solchen Momenten wie feine Brücken zurück zur eigenen Wahrnehmung. Ihre Bücher, insbesondere Wirksame Worte und Crossover, nutze ich regelmäßig als Impulsgeber in Sitzungen. Die poetische Sprache öffnet Räume, die mit klassischen Methoden oft verschlossen bleiben. Besonders hochsensible Klient:innen reagieren sehr positiv auf die Tiefe und Feinfühligkeit dieser Texte. — Psychotherapeutin

      Werkzeuge mit Herz und Verstand

      Ich schätze Antje Remkes Arbeit sehr – ihre Bücher sind für mich therapeutische Werkzeuge mit Herz und Verstand. — Psychotherapeutin (HP), Schwerpunkt Hochsensibilität und Selbstwertarbeit

      Segensreich, menschlich und mit Brausepulver im Bauch

      Es gibt Texte, die kribbeln im Bauch wie Brausepulver, Texte, die dir zeigen, oh, da schreibt ja jemand über dich, woher kennt die mich denn, und wiederum solche, die so offenherzig sind, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Immer mal wieder schenke ich einen dieser Texte Menschen, die Ermutigung brauchen: meiner Mutter, dem netten Kinderarzt und natürlich meinen Klientinnen in der Praxis. […] Mehr denn je brauchen wir in diesen Zeiten der Unruhe, der Unübersichtlichkeit und des Unbehagens Worte, die uns dienen und Zuversicht geben. Mit Leichtigkeit, Humor und einem verschmitzten Lächeln. — Daniela Enskat, Gestalttherapeutin und Biografieberaterin, über Wirksame Worte

      Hörbuch und Audioaufnahmen

      Coachingthemen als Geschichten

      Ich höre gerade dein Hörbuch auf Spotify und bin von deiner Kreativität total begeistert. Es ist genial, wie du Coachingthemen als Geschichten verpackt hast. Ich finde es sehr gut gelungen. — Hörerin

      Kraftvolle Bilder

      Deine Audioaufnahmen habe ich mir in Ruhe angehört. Ich bin so berührt davon, wie du mit Worten kraftvolle Bilder kreierst, herzerwärmend oder aufrüttelnd, je nach Text. Vor allem das mit der Geburt der Idee hat mir sehr gut gefallen, ich habe mich direkt mit der Hebamme identifiziert, in meiner Rolle als Erfolgsbegleiterin. — Hörerin und Erfolgsbegleiterin

      Ansteckend Hörbuch

      Bibliotherapie

      Für Ressourcenarbeit und Zukunftsperspektiven sind die Texte bewusst kurz, klar und emotional zugänglich. Sie wirken wie poetische Türöffner und lassen sich flexibel in therapeutische oder beratende Settings einbinden.

      Feine Fäden zurück zu sich selbst

      Die Texte von Antje Remke sind für mich in der bibliotherapeutischen Arbeit wie feine Fäden, die Menschen wieder mit sich selbst verweben. Ihre Gedichte berühren auf einer tiefen, oft unbewussten Ebene – sie öffnen Räume, in denen Gefühle sich zeigen dürfen, ohne bewertet zu werden. Ich setze ihre Worte gezielt in Gruppenprozessen ein, besonders bei Menschen mit Erschöpfung, Trauer oder innerer Unruhe. Ein einzelner Satz kann dabei zum Spiegel werden, zum Impuls für eigenes Schreiben oder zum Einstieg in ein achtsames Gespräch. Viele Teilnehmende sagen, sie fühlen sich „gesehen“ durch die Texte. — Bibliotherapeutin, Schwerpunkt emotionale Resilienz

      „Ich bin nicht zu viel. Ich bin ganz.“

      Ein Satz wie „Ich bin nicht zu viel. Ich bin ganz.“ kann mehr bewirken als eine Stunde Analyse. Antjes Worte sind klar, liebevoll und therapeutisch wirksam – sie sind für mich ein wertvolles Tool in der Begleitung von Menschen auf ihrem Weg zu mehr Selbstmitgefühl und innerer Stärke. — Bibliotherapeutin, Schwerpunkt Selbstwert und emotionale Resilienz

      Schreibimpuls und kreative Methoden

      Ihre Gedichte und Texte dienen in meiner Arbeit als Einstieg oder Abschluss und öffnen oder beruhigen emotionale Prozesse. Ich nutze sie als Vorlage, um ins Schreiben zu kommen: Was spricht mich an? Was fehlt mir? Viele ihrer Gedichte enthalten starke Bilder, etwa „Oasen“, „Wurzeln“, „Flügel“ – ideal für kreative Methoden wie Collagen oder Visualisierungen. — Bibliotherapeutin

      Werkzeuge für Heilung und Selbstverbindung

      Antje Remkes Sprache ist klar, poetisch und zugleich therapeutisch wirksam. Ihre Bücher sind für mich keine bloße Lektüre, sondern Werkzeuge für Heilung und Selbstverbindung. — Bibliotherapeutin, Leitung von Schreibgruppen und Selbsterfahrungsseminaren

       Lesungen und Publikum

      Lesungen, Zoom-Lesungen, Musik, Improvisationstheater und Schreibtreffs: Meine Texte sind an vielen Orten unterwegs. Mehr dazu auf der Seite Lesereise und bei den Events.

      Feministische Lesereihe, Paula Panke (2021)

      Die kleine Runde im Zoom-Raum und die noch kleinere vor Ort erfreute sie mit ihren amüsanten Alltagsbeobachtungen – mal in Gedichtform, mal als Geschichte. Diese Prise Witz und Farbenfreude tat allen Zuhörenden in der coronagebeutelten Novemberzeit sichtlich gut. […] Diese Lesung wirkte belebend und entspannend – eine echte Perle in der Feministischen Lesereihe. — Paula Panke, Bericht zur Lesung

      Eine lebendige Lesung

      Eine inspirierende Sammlung von Versen, kleinen Geschichten und Gedichten – mitten aus dem Leben gegriffen. Mal witzig und humorvoll, dann wieder zum Nachdenken anregend, aber immer charmant. Bei der ersten Lesung am 23.7.2021 gab die Autorin persönliche Einblicke zum Entstehen, und es war in der Tat eine „lebendige Lesung“. — Besucherin der ersten Lesung

      Tiefsinniger Witz

      Was für ein sprudelnd inspirierender Abend. Es ist eine Freude, Dich mit Herz und Humor aus Deinen Büchern lesen zu sehen und zu hören und dadurch die Vielschichtigkeit und den tiefsinnigen Witz zu ergründen. — Besucherin einer Lesung

      Der rote Ball der Überraschung

      Einfache Worte, und plötzlich fliegt ein roter Ball der Überraschung. Die Mischung aus Ernst und Witz finde ich überzeugend. Der Humor und die Ermutigung. Spannend auch, wie Du vorträgst, toll. Danke für den großartigen Abend! — Besucherin einer Lesung

      Wunschtexte für die Lesung

      Ich habe mit Begeisterung zwei Ihrer Bücher gelesen – Wirksame Worte und Crossover – und wollte Sie fragen, ob es möglich wäre, Ihnen ein paar meiner Wunschtexte für die Lesung zu geben. — Alexandra Mann, The Gallery of Things

      Feuerwerk

      Das ist ja der Hammer, unglaublich wunderbar, ein Feuerwerk. Tief beeindruckt. — Brigitte Windt, Beraterin (ich ließ mich zweimal durch ihr Projekt „30 Tage 30 Texte“ zum Schreiben inspirieren)

      Lesung per Zoom aus dem Kieztreff

      Du bist ja sehr vielseitig und kreativ unterwegs. Was hältst du davon, im Rahmen von Kiezgeschichten digital eine Lesung über Zoom vom Kieztreff an uns anzubieten?  Rosalie Solas (Idee ab 2021, mehrfach umgesetzt)

      Lesung Wirksame Worte Dorfkirche Döberitz
      Tonstudio Aufnahme Hörbuch Ansteckend

      Leser:innen

      Kleine Oasen

      Ihre Texte sind für mich wie kleine Oasen. Ich kann darin verweilen, nachdenken, lachen und manchmal auch weinen – und das alles in einem sicheren Raum. Besonders schätze ich ihren Humor. Er ist fein, klug und bringt Leichtigkeit in Themen, die sonst schwer auf der Seele liegen. Ich habe ihre Bücher sogar in meiner Gruppe geteilt. — Hochsensible Leserin

      Therapie für Geist und Seele

      Ich liebe die wortgewandten Reime Deiner Gedichte, sie inspirieren zum „Selber dichten“. Ich liebe Deine humorvollen, berührenden Geschichten, sie machen fröhlich und sind Therapie für Geist und Seele. Dein Buch hat fast mehr „Eselsohren“ als Seiten. — Leserin von Wirksame Worte

      Das Au-Ja-Gefühl

      Was für wundervolle, bezaubernde, anrührende, leichte, schwere, traurige, ermutigende Texte. Sie lassen Bilder und Geschichten entstehen und inspirieren zum Weiter-, Neu- und Umdenken. Sie sind Herzensgeschenke und entfachen ein Au-Ja-Gefühl. — Alexandra Winterfeldt, Improvisationstheater, über die gemeinsame Entdeckungsreise von Lesung und Improvisation

      Klarheit und Sanftheit

      Ich liebe die Mischung aus Klarheit und Sanftheit. Ihre Worte sind wie ein warmer Windstoß, der mich aufrichtet, ohne mich zu überfordern. Beim Lesen spüre ich oft ein „Au-Ja-Gefühl“ – eine Art inneres Aufleuchten, das mich motiviert, kreativ zu werden und neue Perspektiven zuzulassen. — Hochsensible Leserin

      Gesehen und verstanden

      Als ich Antje Remkes Texte zum ersten Mal las, hatte ich das Gefühl, dass jemand meine innersten Gedanken in Worte gefasst hat. Ihre Bücher sind leicht und tief zugleich, poetisch und kraftvoll. Ich fühle mich gesehen, verstanden und eingeladen, meine eigene Wahrnehmung neu zu betrachten. — Hochsensible Leserin

      Dosen Lichtenergie im grauen Winter

      Ich erfreue mich gerade an deinem wachsenden Werk Wirksamer Worte. Sie wirken wie kleine Dosen Lichtenergie im grauen Winter. Selbst wenn deine Texte den Ernst der Lage erfassen, sind sie von deiner eigenen Leichtigkeit und deinem Humor durchdrungen. — Petra Lohan, Shiatsu

      Welten voller Leichtigkeit

      Worte wirken ja immer. Das machen wir uns nur viel zu selten bewusst. Sie haben die Macht, uns in negative Erinnerungen und sorgenvolle Szenarien zu schleudern – und genau das Gegenteil in uns auszulösen: uns zu beflügeln, Kopfknoten zu entwirren und Lösungswege zu formen, die eben noch undenkbar erschienen. Das ist die Wirkung, die Antjes Worte haben – mal als Reim, mal als kleine Geschichte, mal amüsant, mal nachdenklich. Immer Perspektiven verschiebend, Möglichkeiten aufzeigend, Helligkeit erzeugend.  Leserin von Wirksame Worte

      Ein Buch im Reisebus

      Ich bin beruflich öfter als Reiseleiter unterwegs. Bei der letzten langen Busreise nahm ich die Wirksamen Worte von Antje Remke zur Hand und las einige Passagen: Mehrere Reisegäste waren ziemlich berührt, fanden sich mit ihren Situationen und Gefühlen bestätigt und gut aufgehoben. Ich denke, dass die Wirksamen Worte künftig einen festen Platz neben meiner touristischen Reiseliteratur haben werden. — Reiseleiter

      Schmunzeln und Nachdenken

      Worte für den Alltag oder auch für besondere Situationen, in denen mir selbst die Worte fehlen. Antje Remke fasst alle möglichen Gefühlszustände und Lebenssituationen kompakt zusammen. Ein Buch zum immer wieder Vornehmen, im Ganzen Durchlesen oder Verschenken. Manches schenkt uns ein Schmunzeln, anderes lädt zum Nachdenken ein. — Alexandra Kossowski

      Verschenkt und weitergereicht

      Ich habe meiner Mama das Buch geschenkt, sie hat sich sehr gefreut, und meiner Chefin zum Abschied das Crossover-Buch. Sie war sehr gerührt, sie ist ja auch hochsensibel. — Leserin, in einer Nachricht an die Autorin

      Tasse Kaffee und Humor

      Gestern habe ich mir bei einer Tasse Kaffee Zeit genommen und dein Buch gelesen. Es sind wunderbare wirksame Worte. Die Paarung von Humor und Ernst ist einfach klasse und sehr wohltuend. — Leserin

      Die „brutale“ Seite

      Ich finde wirklich schön, was du schreibst – die Vielseitigkeit, die Nachdenklichkeit, den Humor. Du meintest bei der Lesung, dass du manchmal auch gerne brutal bist. Diese Seite habe ich an dir noch nicht kennengelernt. Ich mag das sehr, wie du mit Worten umgehst. — Zuhörerin nach einer Lesung

      Verrückte Geschichten

      Ich bin sehr dankbar für die vielseitige Resonanz. Auch für verrückte Geschichten rund um meine Bücher:

      1. Beim letzten Kurs an der Volkshochschule (2024) erzählte eine Teilnehmerin etwas, das schön verrückt ist. Sie entdeckte in einem Seminarhaus in „meinem“ Havelland mein Buch Wirksame Worte, las darin und spürte viel Resonanz. Ein paar Tage später schlug sie beim Arzt das Programmheft der VHS auf, las „Hochsensibilität“ und meinen Namen und stellte fest, dass der Kurs bei ihr in Pankow stattfindet. Inzwischen hat sich meine Ahnung bestätigt, wer verantwortlich war: Eine liebe Bekannte hatte dem Haus meine Wirksamen Worte geschenkt.
      2. Ein Artikel über mein zweites Buch Crossover brachte einen Mann darauf, es seiner Freundin zu schenken. Diese Freundin kenne ich schon seit über 20 Jahren.
      3. Bei einer Lesung meinte eine Frau, sie habe meine Texte an anderer Stelle schon einmal gehört. Wer sie dort gelesen hat, habe ich noch nicht herausgefunden. Wie das wohl weitergeht? Ich werde berichten.
        Wirksame Worte A 4 Mappe

        Häufige Fragen

        Worum geht es in Wirksame Worte und Crossover?

        Um Gedichte, Reime, kleine Geschichten und Impulse aus dem Leben: mal witzig, mal nachdenklich, immer mit Blick auf Gefühle, Selbstfürsorge, Hochsensibilität und innere Stärke. Leser:innen nennen Texte wie „Tour de Life“, „Kompetenzdemenz“, „Maskenball“ oder den Dialog mit dem Schweinehund Aljoscha.

        Für wen sind die Bücher geeignet?

        Für hochsensible Menschen und alle, die kurze, poetische und humorvolle Texte mögen. Auch Coaches, Psychotherapeut:innen, Bibliotherapeut:innen und Selbsthilfegruppen setzen sie ein.

        Wie werden die Texte in Coaching, Therapie und Gruppen genutzt?

        Als Einstieg oder Abschlussritual, als Impuls für Selbstreflexion, als Schreibvorlage, für kreative Methoden wie Collagen und zum gemeinsamen Vorlesen und Besprechen in der Runde.

        Wo finde ich Rückmeldungen zum Coaching?

        Auf der Seite Referenzen: Feedback zu Coaching, Hochsensibilität, Jobcoaching, Schreiben und Trauerreden.

        Wie kann ich eine Lesung anfragen oder Resonanz teilen?

        Über das Kontaktformular unten auf der Seite. Auf der Lesereise siehst du, wo die Bücher schon unterwegs waren.

        Teile deine Resonanz

        Hat dich ein Text berührt, zum Lachen gebracht oder in einer Gruppe etwas ausgelöst? Ich freue mich über deine Rückmeldung per Kontaktformular. Auf Wunsch veröffentliche ich sie mit Namen, Kürzel oder anonym.

        Lesung Wirksame Worte und Crossover

        12 + 15 =

        Wenn Worte wirken

        Autorin 5 Jahre sichtbar

        5 Jahre sichtbar mit meinen Texten und Gedichten

        Mir ist es ein Bedürfnis, die öffentliche Geschichte mit meinen Büchern „Wirksame Worte“ & „Crossover“ und dem Hörbuch „Ansteckend“, die 2019 begann, Revue  passieren zu lassen. Das Reflektieren bewegte mich sehr. Vielschichtige Erinnerungen mit Begegnungen und Orten  erwachten wieder zum Leben. Wie bei vielen anderen Hochsensiblen war wieder sehr viel präsent mit gemischten wunderschönen und auch schmerzhaften Gefühlen.  Nachdem ich erst auch die Resonanzen und Leseorte in einen Beitrag zusammenfassen wollte, entschied ich mich, es auf drei Beiträge zu verteilen, weil es wirklich ziemlich umfangreich ist. Mich ermutigt das Schreiben weiterzumachen. Ein 3. Buch ist in Arbeit. Neue Lesungen sind geplant. Ich bleibe dran. Du auch?

        Inhalt

        • Erste Schritte in die Sichtbarkeit
        • Die Wirksamen Worte sind da
        • Es braucht ein dickes Fell, Vertrauen und Zuversicht
        Crossover und Wirksame Worte

        Hier geht es zu den Anfängen auf Instagram. Hier zu meinem  Youtube Kanal.

        Erste Schritte in die Sichtbarkeit

        Im Dezember 2020 im Lockdown verschickte ich die ersten Texte und Gedichte per Mail und veröffentlichte einige auf Instagram. Die vielseitigen positiven Reaktionen motivierten mich weiterzumachen und so startete ich am 18. Dezember 2020 auf Instagram. Schreiben war in den Jahren der Pandemie ein hilfreicher Weg, mit den vielseitigen Herausforderungen und Ungewissheiten klarzukommen. Ich bin in meinem Element, wenn ich inspirieren kann und inspiriert werde, wenn ich Menschen zum Schmunzeln und Nachdenken bringen kann, wenn ich Menschen zusammen und sie in einen besseren Zustand bringe. All das war ja sehr eingeschränkt. Ich schrieb mehr und anders als sonst. Mich ermutigte die Resonanz. Manche Hochsensible sagen, dass sie sich Öffentlichkeit niemals trauen würden.

        Menschen, Lesungen meine eigenen Gedichte und Texte weiterzumachen. Es ist ein intensiver, vielschichtig emotionaler Mix an Emotionen. Ich sammelte vielseitige Erfahrungen, Ich bin tief berührt, amüsiert, ernüchtert, enttäuscht, dankbar, überrascht und auf dem Boden der Realität gelandet.

        Vorsätze Gedicht Wirksame Worte

        Die Wirksamen Worte sind da

        Als im Sommer 2021 die Wirksamen Worte erschienen, hatte ich die Illusion, dass alle meine Kontakte mich tatkräftig unterstützen werden, um mein Buch in die Welt zu bringen. Ich wurde einen besseren belehrt. Bei Lesungen ging ich davon aus, dass das Publikum kommt, um konkret auf das das eine oder andere Gehörte reagiert und mich anspricht, Dies passierte so gut wie gar nicht. Ich bin jemand, der so etwas bei anderen macht. Ich weiß inzwischen, dass ich da wohl eine Ausnahme bin.

        Ich musste lernen, dass ich damit klarkomme und es nicht als Ablehnung zu empfinden. Immer wieder an mein Gedicht zu denken GEFALLEN, die wachsende Zahl an positiven Rückmeldungen. Meist sind es andere Hochsensible, die „meine“ Sprache verstehen und es auch fühlen können. Mir wurde bewusst, dass es facettenreiche Selbstcoaching Impulse sind und meine Texte und Gedichte als vielseitiges Mentoring für mich dienen. Es freut mich, dass es auch bei anderen wirkt. Oft teile ich im Coaching das eine oder andere und ich genieße es, im Gegenüber Resonanz zu spüren.

        Wirksame Worte

        Es braucht ein dickes Fell, Vertrauen und Sowohl als auch

        uversicht 

        Es braucht viel Geduld, Lesungen zu organisieren, einzuladen, im Vertrauen zu bleiben, dass Menschen den Einladungen folgen und bei der Lesung, der Funke überspringt. Es braucht ein dickes Fell, auch mal mit wenig Publikum klar zu kommen. Es gab für mich schon Lesungen, die sehr bitter waren. Lesungen, bei denen ich in starre, unaufmerksame Gesichter guckte und merkte, dass sie nicht wirklich zuhören.

        Was mir da hilft? „Weitermachen, es gibt wieder was zu lachen“ und die Erinnerung, an sehr viele schöne Momente. Manche bekommen Gänsehaut, wenn ich mitten im Gespräch ein Text oder Gedicht teile, manche fühlen sich  motiviert, selbst wieder etwas zu schreiben. Bei mir selbst ist ein neues Buch in Arbeit. Es geht langsam, aber es geht voran. Und dann kam vor kurzem diese Nachricht „Liebe Frau Remke, ich habe mit Begeisterung zwei ihrer Bücher gelesen – Wirksame Worte und Crossover – und wollte Sie fragen, ob es möglich wäre, Ihnen ein paar meiner Wunschtexte für die Lesung zu geben. Herzlichen Dank und ein wunderschönes Wochenende und liebe Grüße Alexandra Mann.

         

        Crossover Buch Antje Remke Hochsensibel Inspiration

        Fazit

        Ich bin mit dem Beitrag durch die unterschiedlichsten Erfahrungen mit vielschichtigen Emotionen gereist. So klingt es nach in Moll und in Dur. Wie viele Hochsensible merke ich mir sehr viel. Menschen, Wiedersehen, Orte, Zusammenhänge, Gänsehaut, Enttäuschungen, Resonanz, Stress und große Dankbarkeit. Dankbar für all die Menschen, die mich zu Lesungen einluden. Mir bin ich dankbar für mein Weitermachen. Ja und es gibt eine vielseitige Resonanz vom Publikum, Lesenden,   Coachingkunden, Therapeuten, anderen Hochsensiblen und Menschen aus  Selbsthilfegruppen. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen 2025 auf mich warten. Nun verdaue ich die komplexe Zeitreise und lasse sie nachklingen.  G ewinnen durch Spinnen.

        Mehr zu mir als Autorin 

         

        11 + 4 =

        Extrareime

        Extrareime

        Kette rund

        Sowohl als auch

        Zum Jahresbeginn 2022 hatte ich die Zuversicht und Vertrauen, dass es endlich mal wieder ein leichteres Jahr werden würde. Wenn ich jetzt im Februar 2023 auf Situationen, Momente und Begegnungen zurückschaue, erinnere ich mich an einen Gefühlsmix von zuckersüß, sauer und auch bitter. Vieles war intensiver in alle Richtungen. Die tiefe Dankbarkeit für manche gerade hochsensible Verbindungen, die Enttäuschungen, die riesengroße Aufregung, die Unsicherheit, etwas zu machen, die Vielzahl der Erkenntnisse uvm. Einerseits überfordert mich die Vorstellung, es in eine sinnvolle Form zu bringen, anderseits will ich es formulieren.

        Hochsensibilität

        Coaching

        Ich begleite inzwischen fast ausschließlich hochsensible Menschen. Vermehrt kamen auch Kund*innen, deren Angehörige das Coaching finanzierten.  Weiterhin ist  die Hemmschwelle noch hoch für den ersten Schritt. Umso mehr freue ich mich auch über mutige sensible Männer, die sich Begleitung suchen.  Highlight war, dass die ersten hochbegabten Kinder von einer Grundschule zum Coaching  kamen. Da ich ab und zu  auf Hochbegabte Menschen  traf, machte ich im Dezember einen Test.

        Hier mehr dazu

        Oasentage

        Im März fand das  Oasenwochenende in der Malche für Hochsensible statt. Wir starteten mit einer kleinen Gruppe. Die Frauen genossen sehr die Zeit. Ein neues ist geplant.

        Symposium für Hochsensible

        Ich reiste das erste Mal nach Bad Kissingen zum  Symposium für Hochsensible. Es war eine wertvolle Erfahrungen, Expert*innnen und viele Hochsensible an einem Ort zu erleben.  Besonders freut mich auch, dass mit einer Berlinerin die Chemie stimmt und wir uns ab und zu austauschen.

        Kurse an Volkshochschulen

        Weiter fanden ab und zu Abend oder Tageskurse an zwei Volkhochschulen statt. Besonders berührten mich Mutter und Tochter, die extra aus Leipzig anreisten, weil es dort keine Angebote gibt. Für mich immer wieder schwer vorstellbar. Ja und ich genieße in den Kursen immer wieder die Aufmerksamkeit für die Thematik und auch aneinander. Und immer wieder höre ich, dass Menschen vorher noch nie einem anderen hochsensiblen begegneten und es genießen, sich verstanden zu fühlen. Das ist für mich euch eine Motivation, weiterzumachen.

        Fortbildungen

        Ich bot  auch Fortbildungen für Tagesmütter an.  Es ist großartig, wenn  diese offen und interessiert an der Thematik sind. Einige erkennen, dass sie doch auch selbst hochsensibel sind.

        Supervision

        Dankbar war ich auch über Einladungen zu Supervisionen. Familientherapeutinnen wünschten sich Informationen und Ideen zum Umgang mit hochsensiblen Familien. Großartig, dass sie überlegen, zukünftig bei Erstkontakten Familien danach zu fragen.

        Heilpraktikerin für Psychotherapie

        Seit 2001 bin ich inzwischen auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Bei einigen wenigen Diagnosen darf ich neben dem Coaching auch Psychotherapie anbieten. Das erste Mal fragte eine Kundin danach. Ihr Vertrag mit der privaten Krankenversicherung beinhaltet die teilweise Kostenübernahme für eine Psychotherapie durch einen Heilpraktiker.  Weitere Kundinnen folgten inzwischen.

        Kette rund
        Kette rund
        Kette rund

        Rund um die Worte

        Crossover

        Im März erschien mein 2. Buch Crossover im Selbstverlag bei BoD.  Bin sehr zufrieden, Es ist schön, dass es über jeden Buchladen und viele Onlineshops zu bestellen ist. Zahlreiche Leser*innen schätzen das sehr. Im September lud BoD nach Bad Hersfeld zu einem Workshop und einer Werksbesichtigung ein. Großartig mal zu sehen, wie und wo meine und viele andere Bücher gedruckt werden.

        Lesungen

        Ich genoss es auch wieder an einigen Orten aus meinen Büchern zu lesen. Das Planen und Einladen stresst mich immer mal wieder. Ich muss dazu in der Stimmung sein. Es bleibt ja immer die Ungewissheit. Ich lernte und lerne, es nicht persönlich zu nehmen, wenn Menschen absagen oder viele gar nicht reagieren. Bei so vielen erfuhr ich später,  dass eigene Krankheiten oder von Angehörigen dazwischen kamen. Mich tröstete auch zu hören, dass auch viele andere damit zu tun haben. Ich werde immer besser darin. Ich bin dankbar für besondere Momente. Im Publikum saßen in meiner Heimat Freudinnen aus der Schulzeit und ein Lehrerehepaar, an anderen Orten eine Mutter, die vor über 20 Jahren zum Frühstück für Mütter in Elternzeit kam. Hochsensible Kund*innen und viele mehr. Mehr…

        Kreatives Schreiben

        Im Sommer starteten wir im Frauenzentrum Paula Panke mit einer Gruppe Kreatives Schreiben.

        Hörbuch Ansteckend

        Im Oktober erschien mein erstes Hörbuch Ansteckend.

        Über den Weg dahin gibt es einen extra Blogbeitrag.

        Schreibbegleitung

        Seit längerer Zeit begleite ich eine Frau dabei, ihre eigene Biographie zu schreiben. Regelmäßig bekomme ich was zu lesen und wir treffen uns zum Austausch. Finde es wunderbar, dass sie mir dies anvertraut.  Hätte ich nie gedacht, dass ich das auch mal machen werde. Wie das bei vielen Hochsensiblen nun aber ist, schätze ich die Abwechslung und genieße, den Prozess zu begleiten.

        Extrareime

        Ich genoß es auch sehr für spezielle Anlässe zu reimen. Mehr dazu gibt es hier.

        Buchmesse Berlin

        Das erste Mal besuchte ich die Buchmesse in Berlin. Eine wichtige Erfahrung mal zu beobachten, wie andere Autor*innen sich präsentieren. Zu sehen womit ich überhaupt nichts anfangen kann.  Bei einem Stand lockte mich magisch  der Titel und ein ruhige Aufmachung. Nicht wirklich überraschend, dass die  Autorin bejahte, dass sie auch hochsensibel ist.  

        Kette rund

        Übung macht die Meisterin

        Seit 2009 darf ich inzwischen eine offene Gruppe im Frauenzentrum Marie in Berlin Marzahn leiten. 2022 konnten wir uns erst ab dem Sommer treffen, da bis dahin die Finanzierung stagnierte. Ich liebe diese Runde. Es gibt eine Offenheit für andere Ansichten und neue Gesichter. Auch dort finden sind einige Frauen hochsensibel. Es gibt Themen, die wir von vielen Perspektiven betrachteten. Unterschiedliche Standpunkte konnten diskutiert werden und nebeneinander stehen bleiben. Immer wieder inspirierend, was wir dort zusammentragen.

         Oasen

        Doch es gab immer wieder Oasen. Weniger als erhofft, aber es gab und gibt sie. Immer wichtiger wurde mir, immer wieder aufzutanken und auch andere immer wieder daran zu erinnern.

        Einige meiner Oasen.

        • Singen
        • Schreiben
        • Wiedersehen
        • Lesen
        • Mit anderen Hochsensiblen
        • Inspirieren
        • Lachen
        • Verbundensein
        • Fotografieren
        • Bei Paula Panke
        Kette rund

        Paula Panke

         

        Das Frauenzentrum Paula Panke wurde immer mehr zu einer meiner wertvollen Oasen Orte. Es gab immer wieder Veranstaltungen, die mich lockten. Ich durfte mit den Gruppen für Hochsensible wie auch schreibende Frauen starten. Ganz besonders schätze ich auch den Redeclub Reden wie Rosa. Seit 2020 bin ich dabei. Ohne die Erfahrungen, die ich da sammeln durfte, hätte ich mir vermutlich nicht zugetraut, die erste Trauerrede zu halten.

        Doch

        Und was habe ich dazugelernt in 2022

        Ich übe mich auch selbst, immer wieder einen Umgang mit der Hochsensibilität zu finden. Das klappt mal besser und mal schlechter. Übung macht eben die Meisterin. Ich empfinde eine noch größere Dankbarkeit, dass ich gesund bin und ich mich verbunden fühle.  Wir alle bekommen immer neue Zusatzaufgaben zum Wachsen. Wir brauchen viel Geduld miteinander. Mein Energietank ist auch nicht so voll. Ich muss täglich gucken, was ich geben kann und wie ich ihn wieder regelmäßig auffüllen kann. Gerade weil wir mit Schweren konfrotiert werden. Auch ich muss mich immer wieder an meine eigenen Inspirationen und erinnern, so wie ich andere darin begleite. Ich umgebe mich mehr mit Farben, Nehme mein Bedürfnis nach Rückzug ernst. Ich bringe Menschen weiter zum Lachen. Und Ich nehme es an. Versuche ich jedenfalls.

        5 + 7 =

        Poetisches Coaching

        Poetisches Coaching

        Poetisches Coaching

        Vor vielen Jahren war die Auffassung verbreitet, dass es als Selbständige ungünstig ist, mit einem Bauchkasten an Angeboten unterwegs zu sein.  Für mich fühlte sich das immer nicht richtig an (noch vor dem Wissen um meine Hochsensibilität und dem, dass ich zu den Scannerpersönlichkeiten gehöre. Inzwischen schätze ich, wie ich aus der Vielfalt  schöpfen kann.

        Inhalt

        • Mein Bauchkasten
        • Miniaturlesung beim Coaching
        • Dankbarkeit

         

         Mein Bauchkasten

        • 1998 begann ich Workshops mit einer Vielfalt an Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation zu leiten.
        • 2008 gründete ich DENKEN NEU LENKEN
        • 2013 übernahm ich die erste Schreibgruppe. Die Schreibimpulse drehten sich mit der Zeit  immer mehr um Themen, die auch mit Persönlichkeitsentwicklung und immer wieder DENKEN NEU LENKEN zusammenhingen.
        • 2020 mit der Pandemie, die  alles auf den Kopf stellte, gewann das Schreiben an Bedeutung.  Mein erstes Gedicht Zuversicht. Viele Bunte Buchstabenbegegnungen folgten, die mich immer wieder erinnern, und ich immer wieder Gänsehaut bekomme, wenn ich nur an einige denke. Über manche amüsiere ich mich. Ich fing an, sie auf Instagram zu posten, bis ich mich traute, sie als Bücher und als Hörbuch zu veröffentlichen.

        Miniaturlesung beim Coaching

        Das genieße ich immer wieder ganz besonders. Die meisten meiner Kund*innen sind auch hochsensibel. Wenn sie etwas von sich und ihrem Anliegen teilen, biete ich immer wieder mal an etwas vorzulesen  aus meinen Wirksamen Worten oder Crossover.

        Immer wieder fühle ich mich dann beschenkt, wenn ich an den Blicken spüre, dass sie sich darin wiederfinden. Dass es ausdrückt, was sie sich auch wünschen und wo ihnen die Worte manchmal fehlen.

        Dankbarkeit

        Mein Herz hüpft, dass viele meiner hochsensiblen Kund*innen zu Hause beide Bücher haben, immer wieder darin lesen und es an andere verschenken. Das I Tüpfelchen ist es, wenn ich höre, dass auch zahlreiche Coaches, Therapeut*innen und Seminarleitungen meine Bücher als Baustein in Ihrer Arbeit immer wieder vielseitig einsetzen und auch viele andere begeistert sind.

        Ich schätze meinen wachsenden Bauchkasten und bin selbst gespannt, was ich damit noch machen werde.

        12 + 5 =

        ANSTECKEND – mein 1. Hörbuch

        ANSTECKEND – mein 1. Hörbuch

        Ansteckend Hörbuch

        Inhalt:

        • Warum ein Hörbuch?
        • Schwanger mit Hörbuch
        • Ansteckend
        • Von den Aufnahmen zum Hörbuch
        • Tonstudio
        • Einfach machen
        • Kompetenzdemenz
        Ansteckend

        Warum ein Hörbuch? 

        Im Lockdown hatte ich das große Bedürfnis mit meinen Texten und Gedichten auch das Klinikpersonal und Patient*innen zu unterstützen. Beim 2. Versuch  reagierte der Verantwortliche vom Patientenfunk der Maria Heimsuchung. Ich stellte eine Auswahl zusammen. Conrad Neugebauer vom Patientenfunk  war begeistert und bat mich, ihm mp3 Aufnahmen zu schicken. Meine Tochter half mir dabei. Es klappte, die Patienten konnten so einiges Aufmunterndes  von mir hören. Meine besondere Verbindung zum Krankenhaus in Berlin Pankow gibt es hier. (2024 ergänzt)

         

        Schwanger mit Hörbuch 

        Es war ein sehr aufregende, mühsame „Schwangerschaft“. Nun ist es da – ANSTECKEND, mein erstes Hörbuch. Wie bei Menschen dauerte es 9 Monate bis zur Entbindung. Und nun denke ich an meinen Text von der Geburt und finde er passt zu diesem Prozess. Oder? Ich möchte sehr gerne meine Erfahrungen mit Euch teilen.

         

        ANSTECKEND

        Ich fragte nur eine vertraute hochsensible Person nach ihrer Meinung zum Titel. Ihre Zustimmung reichte und so hatte das Kind auch einen Namen. Aber wie weiter? Zeitgleich war ich mit den letzten Korrekturen für mein 2. Buch CROSSOVER beschäftigt, das im Ende März 2022 erschien. Ich konnte mich nicht gedanklich mit 2 für mich großen Sachen beschäftigen. Ob ich das noch mal hinbekomme?

         

        Von den Aufnahmen zum  Hörbuch

         

        Immer wieder recherchierte ich und fragte vergeblich,  ob jemand Ahnung hat  zum Veröffentlichen von Hörbüchern. Ich war müde weiterzumachen und auch mein Schweinhund Aljoscha tat das seinige. Die Vorstellung,  die Idee zu realisieren, überforderte mich eine sehr lange Zeit.  Ende September gab ich mir endlich wieder einen Ruck. Ich kontaktierte Marta | Die Hörbuch-Göttin. Ihrem Kanal liberaudio  folgte ich bereits  aufmerksam schon über einen längeren Zeitraum  auf Instagram. Ich bat sie um Unterstützung. Sie empfahl mir  XinXii – eine Selfpublishing-Plattform für eBooks und Hörbücher. Ich meldete mich an. Bin begeistert. Es ist benutzerfreundlich, so dass ich alles auf Anhieb verstehen konnte.

         

        Tonstudio 

        Und dann kam die Idee mit dem Hörbuch. Mitte Januar bat ich mein Netzwerk um Unterstützung. Von einer Musikerin wurde mir Dieter Petzold von www.tonusarcus.com wärmstens empfohlen. Er hat ein Tonstudio in Panketal. Ich brauchte für mich die Sicherheit, dass die Chemie zwischen uns beiden stimmt. Er nahm sich die Zeit, alle meine Fragen zu beantworten. Mit einem guten Gefühl verabredeten wir uns Anfang Februar für die Aufnahmen. Ich war schon ziemlich aufgeregt. Das legte sich, da er eine Ruhe ausstrahlte, ich mich immer mehr entspannte. Seine Anregungen waren sehr wertvoll. Innerhalb von 2 Tagen waren die 60 Texte und Gedichte gelesen, die ich alle seit dem Lockdown im März 2020 geschrieben habe.

         

         

         

        Tonstudio Aufnahme Hörbuch Ansteckend

        Einfach machen

        Und dann ging es auf einmal ganz schnell. Innerhalb von 10 Tagen habe ich mich:

        • für Foto entschieden. Meine Tochter stimmte meiner Wahl zu. Nicht nur, weil sie die Fotografin ist.
        • Cover gestaltet
        • Reihenfolge festgelegt
        • Inhaltsverzeichnis, Kurzbeschreibung, Booklet formuliert
        • mich für Preis entschieden
        • und hochgeladen

        Kompetenzdemenz

         

        Ich bin überrascht, wie einfach es plötzlich ging. Kompetenzdemenz ist schon hartnäckig. Das muss ich erstmal verarbeiten. Wie groß mein Talent doch ist, Hürden zu dramatisieren. Ich hoffe, dass ich noch lernfähig bin und ich es mir zukünftig einfacher mache. Kann ja nicht sein, dass ich jedes Mal 9 Monate brauche, bis zur „Entbindung“. Ich bin schon ziemlich aufgeregt, die „Geburtsanzeige“ zu teilen.

        Veröffentlichung für den 22. Oktober festgelegt. An dem Tag ist die 2. Lesung in der Dorfkirche in Döberitz meiner alten Heimat. ANSTECKEND – mehr Details gibt es hier nachzulesen. Es ist bereits vorzubestellen.

          Wege zum Hören

          Hörbuch Kanäle

          Streaming Dienste

          Hörbuch Shops

          Kosten 4,99 Euro, Weitere Details zum Hörbuch hier

          XinZii Logo

          Crossover – Mein zweites Buch

          Crossover – Mein zweites Buch

          Crossover – Mein zweites Buch

          „Crossover” ist mein zweites Buch  Es enthält über 80 Texte und Gedichte voller Humor, Tiefe und Alltagspoesie, entstanden in bewegten Zeiten und chronologisch angeordnet. Es erzählt von Verbundenheit, Zuversicht und der Kunst, das Denken immer wieder neu zu lenken.

          Steckbrief

          • Titel: Crossover – Inspirierende Gedichte
          • Autorin: Antje Remke
          • Erschienen: 1. April 2022, 10 Monate nach dem ersten Buch Wirksame Worte
          • Inhalt: über 80 Texte und Gedichte, chronologisch geordnet
          • Preis: 12 € (gedruckt), E-Book 5,99 €
          • ISBN: 9783754385180
          • Cover: gestaltet von meinem  Sohn Emil
          • Lektorat: Melanie Eberlein
          • Für wen: Hochsensible und alle, die Alltagspoesie, Humor und Mutmacher schätzen. Coaches, Lehrer.innen und Therapeut.innen nutzen die Texte als Impulse in ihrer Arbeit.

           

          Buch Crossover

          Worum es im Buch geht

          Die letzten Jahre mit dem Virus haben mich und mein Schreiben beeinflusst. Viele Texte drehen sich darum, Schwere und Unsicherheit auszuhalten, weiterzumachen und kreativ zu bleiben. Ich möchte mich und meine Leser.innen immer wieder an Zuversicht, Vertrauen, Lachen und Gemeinsamkeiten erinnern. Auch Vergesslichkeit kommt vor, siehe Kompetenzdemenz.

          Das Buch enthält zum Beispiel die Themen Hochsensibilität, Kreativität, Wut, Begegnungen, Loslassen, Humor und Alltag.

          Hörprobe

          Kinderfrei (MP3)

          Danke

          Besonders dankbar bin ich meinem Sohn für das Cover, Sybille für die erste Korrektur, Melanie Eberlein für das Lektorat, Mika Design für die technische Unterstützung und Tabea Marten für das Foto.

          Häufige Fragen

          Was ist Crossover? Das zweite Buch von Antje Remke mit über 80 Texten und Gedichten, erschienen am 1. April 2022.
          Was kostet es? 12 € als Buch, 5,99 € als E-Book.
          Wo kann ich es kaufen? Direkt bei BoD, im lokalen Buchhandel und bei Thalia, Hugendubel, Dussmann, Amazon und weiteren Anbietern.
          Kann ich eine Lesung buchen? Ja, live oder online, mit oder ohne Musik. Mehr unter Lesungen & Bücher.

          Mehr zur Autorin: Autorin inspirierender Texte und Gedichte · Alle Bücher und das Hörbuch

          Kontakt: Antje Remke, Pestalozzistr. 14, 13187 Berlin-Pankow · info@denken-neu-lenken.de · Telefon, WhatsApp, Signal, SMS: 0179 7932906

          Inhaltsverzeichnis von A bis Z

          Am Anfang war das Wort · Auf ins Unglück · Auf Kur · Aufregung · Aushalten · Begegnungen · Bewegen · Buchstaben und Worte · Da wackelt mir die Wirbelsäule · Das Gewehr · Das Leben · Das Virus Teil 1 und 2 · Die Rechte der Kinder · Die vier Besten – Tagesresümee · Die Wahl · Digitale Feier · Dunkelheit · Düstere Aussichten · Ein cooler Elefant · Einladung 30. Geburtstag · Entscheiden · Erinnern an Eisdielen · Erste Hilfe · Ertragen · Fernbedienung · Fragen · Freudenfalten · Gedanken machen · Geduld · Gesund · Gesundheit · Gleich geht es los · Gleichschenklige Bausteine · Haus Spätlese · Herbstglück · Herrlich, ich bin verrückt · Hilfe, ich bin normal · Hochsensibel · Ich bin ein Gemälde · Ich bin im Rückzug · Ich habe ein Kind von Dir · In der Kurve · Interesse wecken · Karl und Gustav · Kinderfrei · Klang · Kreativität macht schlank · Kreisverkehr · Leben · Loslassen · Mein Bauch · Mein farbenfroher Tag · Menschen von A bis Z · Musikalisch · Neubeginn · Ode an die Zitrone · Ordnung · Pfleger Klaus · Pharmareferent · Polizist und Mönch · Rechtwinklige Perspektive · Regen du · Rotes Ampelmännchen · Schreiben vergessen · Selber schuld · Sinnsibel · Stimme-stimmlich-stimmhaft · Talente · Talentesupermarkt · Tenöre · Treffsicher · Umfangvermessung und Taillenmaß · Unglaublich · Unsre Mutter · Unter dem Schädel · Unterwegs mit Hindernissen · Verschlossen · Vorstellung/Einstellung · Wahlrecht · Warterei · Was nährt mich – Speisekarte für die Seele · Werbung – Sowohl als auch · Worte · Wut · Wütend · Zeit

          Stimme einer Leserin

          Die Texte und Gedichte von Antje Remke sind unheimlich vielsietig. Mich haben die verschiedenen werke berührt, zum Nachdenken gebracht und auch erheitert. Sie sind so ehrlich und herzerwärmend und machen Mut, sich selbst treu zu bleiben. 

          Mehr Stimmen: Resonanz zu meinen Büchern

          3 + 8 =

          Einfluss meines Vaters

          Ich fand dieses Gedicht meines Vaters an mich erst vor Kurzem wieder. Einerseits grinse ich breit und bin gerührt, andererseits sehr traurig, wenn ich an ihn denke. Er ist dement und kann nicht mehr erleben, wie sehr er mich kreativ mit seinem Humor beeinflusst hat. Ich bin ihm so dankbar und fühle mich ihm schreibend sehr verbunden. (Ein cooler Elefant) Die Gedichtsform nennt sich Haufenreim. Ich liebe sie. Davon gibt es inzwischen einige mehr.  (Ergänzung im Dezember 2025 verstarb er 91 Jahre)

          Gedicht meines Vaters an mich

          Geld auf der Bank
          niemals krank
          alle Tassen im Schrank
          immer schlank
          Anlage blank
          CDs mit gutem Klang
          Wein und Gesang
          beim Angeln guten Fang
          mit Kollegen keinen Zank
          Weihnachtsbaum mit Behang
          Urlaub schön lang
          beim Feiern mittenmang
          nicht vom 4. in den Rückwärtsgang
          und immer Benzin im roten Tank
          und nun sagen deine Eltern
          verbindlichsten Dank.

          Ein mega cooler Elefant

           kaufte sich vom Flaschenpfand
          ein quergestreiftes Festgewand
          wusste dass es ihm sehr stand
          fand sich furchtbar elegant
          wählte Cabriotrabant
          ein paar meinten zu extravagant
          die meisten sind da tolerant
          fuhr sehr lange bis zum Strand
          in ein weit entferntes Land
          hat sich super dort entspannt
          nur den Rüssel sich verbrannt
          da half nur ein Gipsverband
          so wirkte er sehr interessant
          die Leute außer Rand und Band
          verfolgten ihn ganz penetrant
          das war zu viel und so verschwand
          er blitzeschnell und ganz galant. (Crossover)

          Interesse wecken

          Interesse wecken

          Interesse wecken

          Wie geht das wirklich? Frisches Gebäck scheint nicht die Lösung für alle Fälle zu sein. Bin jetzt schon gespannt, ob ich Ihr Interesse wecken kann, diesen Blog zu lesen. Wer weiß, wer weiß… Das World Wide Web ist voll von Beiträgen dazu. Und nun ich auch noch. OMG. 

          Putzmunter strahlt mein Interesse, wenn:

          • es anderen begegnet, die auch gern spinnen.
          • es Neues ausprobiert, was mich reizt nicht überfordert.
          • es vielseitigen Stoff zum Kreieren gibt.
          • ich begeistert bin von meinen und anderen Ideen.
          • ich etwas originell finde.
          • ich mich frei fühle, zu spinnen (Häufig kommt mir im Coaching beim Zuhören plötzlich ein Geistesblitz. Meist amüsiere ich mich dann erst, weil es mir so absurd erscheint. Ich teile es mit meinen Kunden und ganz oft sind sie begeistert. Das sind immer wieder Sternstunden oder besser gesagt Minuten.
          • ich Resonanz spüre.
          • Ich überrascht werde.
          • Jemand aufmerksam zuhört.
          • jemand inspirierende und interessierte Fragen stellt.
          • jemand meinen Humor teilt.
          • mein Gegenüber mit Leidenschaft von seinen Projekten erzählt.
          • mich andere verstehen.
          • Mich ein Projekt reizt.
          • mich jemand mit seiner Lebenslust ansteckt.
          • mich Schreibimpulse reizen und die Worte nur so fließen.
          • mich Sinnesreize berühren, wärmen, erinnern, energetisieren, inspirieren oder amüsieren.

          Mein Interesse schläft, wenn:

          • es keine positiven Reize für meine Sinne auslöst.
          • es mich langweilt.
          • es mich nicht reizt, weiterzudenken.
          • ich abgelenkt bin.
          • ich annehme, dass es keinen interessiert.
          • ich den Sinn nicht verstehe.
          • ich es nicht brauche.
          • ich mich unterfordert fühle.
          • ich vermute, dass es zu destruktiv wird.
          • jemand zu lange redet und nicht auf den Punkt kommt.
          • jemand von sich so überzeugt ist, als Einziger die Lösung bieten zu können.
          • jemand zu laut und aufdringlich ist.
          • meine Intuition deutliche Signale sendet.

          Mein Fazit

          Das Interesse ist eine Diva, der man es wirklich nicht so leicht recht machen kann. Es ist ziemlich wählerisch und anspruchsvoll. Es ihm recht zu machen, ist eine hohe Kunst. Und jedes Interesse hat andere Vorlieben. Keine Ahnung, wie das bei Ihnen ist. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Interesse zusammen viele schöne Momente. Mein Interesse ist putzmunter und wird weiter kreieren. Fortsetzung folgt.

          7 + 7 =

          Kompetenzdemenz

          Kompetenzdemenz

          Kompetenzdemenz

          Ich bin so vergesslich

          Seit 1968  lerne und unternehme  ich privat und beruflich sehr viel. Es mangelte nicht an Wachstumsgelegenheiten. Ich liebe es, andere Menschen zu inspirieren. Es gibt unzählige Menschen, die mir dankbar sind und sehr gerne zum Coaching  und anderen Events kommen. Der Content wächst und wächst in zahlreichen Ordnern und Dateien.

          Und doch bin ich nicht immun gegen die Kompetenzdemenz.

          Inspirationen

          Neuer Input von  anderen ist so hilfreich, mein eigenes Denken immer wieder neu zu lenken. Bei mir wächst die Freude am Schreiben. Im Sommer 2021 erschien mein erstes Buch WIRKSAME WORTE – Bunte Buchstabenbegegnungen  mit über 80 Texten und Gedichten. Meine Leidenschaft, auch schriftlich zu inspirieren wächst und wächst. Deshalb werde ich hier zukünftig Vielseitiges teilen.

          Hochsensibles

          • Impulse
          • Texte und Gedichte nicht nur aus dem aktuellem Buch
          • Fragen stellen und beantworten
          • Uvm.

          Ich mache es gegen meine eigene Vergesslichkeit. Kennt das noch jemand?

          Provokative Therapie – Im Ernstfall mit Humor

          Provokative Therapie – Im Ernstfall mit Humor

          Humor öffnet Türen, selbst im Ernstfall. Die provokative Therapie nach Frank Farrelly verbindet liebevolle Provokation, überraschende Impulse und meine Crossover‑Poesie. Ein Weg, der festgefahrene Muster löst, Leichtigkeit schenkt und Menschen zurück zu ihren verschlossenen inneren Schätzen führt.

          Kompetenzdemenz

          Viele leiden leider darunter.  Das Krankheitsbild ist noch nicht umfassend erforscht. Über die Ursachen gibt es bis jetzt erste Vermutungen.  Der Einfluss vom Umfeld der Patienten ist ausschlaggebend. Besonders anfällig sind per se unsichere Menschen.

          Vorhandene Kompetenzen werden angezweifelt, so dass sich der Patient selbst in Frage stellt. In einer unmusikalischen Familie wird das Gesangstalent eines Kindes nicht erhört.  Wenn in einem rationalen Klima ein sensibler Mensch immer als Weichei abgestempelt wird, kann es die Prognose ungünstig beeinflussen. Die Unterstellung es sowieso nicht zu können, ist nicht unerheblich. Andersseits wird diese Form der Demenz gefördert durch ein jahrelanges Nichtnutzen der Kompetenzen.  Wenn Menschen permanent gehindert sind Ihrs zu leben, ist ein chronischer Verlauf wahrscheinlicher.

          Die Auswirkungen sind fatal. Kompetenzen verstecken sich und vergessen selbst, wie genial sie sind.  Ungepflegt verkümmern und vertrocknen sie. die Menschen resignieren, verstummen verzweifeln. Grausam diesen Verlauf mit anzusehen.

          Chance auf Heilung? In einer Studie sind erste Erfolge dokumentiert. therapeutisch wirksam waren folgende Ansätze.  Wechsel  der Umgebung. Umgang mit zuversichtlichen positiven Menschen.  auch Kompetenzunterstellung stärkte zahlreiche Patienten. Oftmals reichte ein Gegenüber, dass an einen glaubte.  Manche reagierten positiv auf Hypnose. Sie fanden so wieder Zugang zu ihren Kompetenzen.

          Am besten halfen Gelegenheiten, in denen Menschen wieder einmal ihr Können zeigen konnten.  ach ja, einige reagierten auch auf liebevolle Provokation, um der Erinnerung wieder auf die Sprünge zu helfen. Es wird unterstellt, dass die Krankheit als heilbar bewertet wird.  die Vorfreude auf bahnbrechende Erfolge wächst.

          Kompetenzdemenz

          by Antje Remke | Wirksame Worte

          15 + 3 =

          Liebe Leserinnen und Leser

          Ich teile in meinen Blogbeiträgen die seit 2021 unregelmäßig erscheinen, facettenreiche Gedanken, Erfahrungen Gefühle, Beobachtungen und Beobachtungen von meinem Weg als hochsensibler Coach, Mensch und Autorin. Vielleicht inspiriert oder ermutigt davon etwas dem eigenen Weg. Über den Newsletter informiere ich wenn es neue Blogs oder Termine gibt.

          Der 1. Beitrag Kompetenzdemenz 2021

          Sensible Grüße Antje Remke

          Wir senden keinen Spam und teilen niemald deine E-Mail-Adresse.
          Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.