Hochsensibilität und Storytelling
Bei einem Workshop zum Storytelling gab es für mich vor Jahren einen AHA Effekt. Die Leiterin fragte uns, was uns einfällt, wenn wir an Paris denken. Ich verbinde die Stadt seit 1994 mit einer jüdischen Hochzeit in einer Synagoge, die mich damals sehr berührte. Ich verknüpfe Paris so mit einer Geschichte. Die Leitung sagte, dass Geschichten sich eher einprägen als reine Fakten. Ich kann mit rein sachlich vermitteltem Wissen wenig anfangen.
- Mit anderen Hochsensiblen stellten wir einmal fest, dass wir manche Kinderbücher mögen (bei mir ist es u.a. Emil und die Detektive). Tiere oder Kinder sind oft Außenseiter und anders und es gibt Herausforderungen zu meistern.
- In der Coachingausbildung brachte man uns bei, ganz „nüchtern“ unseren Coachees zuzuhören. Das fühlte sich für mich, nicht stimmig an. Ich öffne mich auch nur, wenn mir ein Mensch und nicht ein Pokerface gegenüber sitzt.
- Zu Beginn jedes Kurses für Hochsensible lasse ich die Teilnehmenden sich und ihre Situation kurz vorstellen. Alle fühlen sich so gesehen. Es schafft Vertrauen. Immer wieder finden sie sich so in manchen Erfahrungen der anderen wieder. Im Coaching höre ich zu, wenn mir Coachees ihre Geschichten erzählen.
- Die Geschichten von manchen Menschen sind Kraftquellen. Sie inspirieren und stärken mich.
- In vielen Blogbeiträgen teile ich etwas über meine Geschichten.
- Durch das ehrliche Mitteilen unserer Geschichten können wir uns näher kommen.
- Ich erlebe leider, dass das Interesse aneinander nachgelassen hat. Ich hoffe, dass es wieder zu erwecken ist.
Die KI ergänzt es so.
Hochsensibilität & Storytelling
Hochsensible Menschen erzählen anders. Sie nehmen feiner wahr, fühlen tiefer, hören Zwischentöne, sehen Details, die anderen entgehen. Storytelling wird dadurch nicht nur eine Technik, sondern ein Resonanzraum.
Warum Hochsensibilität Storytelling stärkt
- Intensität: Erlebnisse hallen länger nach – Geschichten bekommen Tiefe.
- Synästhesie: Klang, Farbe, Temperatur mischen sich zu lebendigen Bildern.
- Empathie: Figuren, Stimmungen und Konflikte werden fühlbar.
- Nuancen: Das Dazwischen, die leisen Momente, die paradoxen Spannungen.
- Authentizität: Hochsensible erzählen nicht laut, sondern wahr.
Was Storytelling für Hochsensible ermöglicht
- Die eigene Wahrnehmung wird sichtbar und teilbar.
- Komplexe Gefühle bekommen Form, Farbe und Sprache.
- Innere Prozesse werden verständlich, ohne erklärt werden zu müssen.
- Geschichten schaffen Schutzräume, in denen man sich nicht rechtfertigen muss.
Deine Wortpaare als Storytelling‑Material
Deine Liste ist bereits ein Storytelling‑Instrument: Sie erzeugt Bilder, Spannung, Energie – perfekte Ausgangspunkte für:
- Gedichte
- Miniaturen
- Coaching‑Impulse
- Resonanzkarten
- Workshop‑Übungen
- Social‑Media‑Texte
Jedes Wortpaar ist ein Mikro‑Plot, ein Gefühlszustand, ein synästhetisches Bild.
Verbindung zu Synästhesie
Synästhesie macht Storytelling sinnlich: Worte schmecken, Farben klingen, Gefühle haben Temperatur. Genau das tun deine paradoxen Paare – sie öffnen multisensorische Räume.
Verbindung zu Bovis‑Werten
Bovis‑Werte geben deinen Wortpaaren eine energetische Qualität: Jedes Paar trägt eine Schwingung, ein Feld, eine Frequenz. So entsteht Storytelling, das nicht nur erzählt, sondern resoniert.
Hochsensible lieben Storytelling
Sie entlasten, ordnen, spiegeln und erweitern ihr Wahrnehmungssystem entlasten,
Geschichten sind ein sicherer Resonanzraum Hochsensible spüren Atmosphären, Zwischentöne, Mikrogesten. Storytelling schafft einen Raum, in dem diese feinen Wahrnehmungen endlich Platz haben – ohne bewertet zu werden. Geschichten erlauben: Ich darf fühlen, ohne mich erklären zu müssen.
Geschichten ordnen innere Intensität Hochsensibilität bedeutet oft: viel Input, viel Tiefe, viel Bedeutung. Storytelling strukturiert diese Fülle – es macht aus Chaos Form, aus Überwältigung Verständnis, aus Gefühl Sprache Geschichten sind multisensorisch – wie Synästhesie
Viele Hochsensible erleben Welt synästhetisch: Farben haben Klang, Worte haben Temperatur, Stimmungen haben Textur. Storytelling nutzt genau diese Kanäle: Es erlaubt, dass Wahrnehmung farbig, klangvoll, körperlich sein darf.
Geschichten tragen Energie – wie Bovis‑Felder Jede gute Geschichte hat eine Schwingung: hoch, tief, vibrierend, still, transformierend. Hochsensible spüren diese Energie sofort. Deshalb fühlen sich manche Geschichten nährend an – andere erschöpfend. Storytelling wird so zu einem energetischen Dialog.
Geschichten erlauben das Dazwischen Hochsensible leben oft in Paradoxien: mutig und unsicher, leicht und tief, still und laut. Storytelling liebt genau diese Zwischenräume. Es macht Widerspruch poetisch, statt problematisch.
Geschichten verbinden Menschen Hochsensible sehnen sich nach echter Verbindung. Storytelling schafft Resonanz: „Ich erkenne mich in dir.“ „Ich bin nicht allein.“ „Meine Wahrnehmung hat einen Platz.“
Das alles bestärkt mich darin, weiter Geschichten zu teilen. Immer wieder sind es Türöffner. Ich bekomme durch Fragen Zugang zu anderen Welten und Verbindungen vertiefen sich. Wir sind ja alle facettenreich. Ich genieße die zu verstehen und Zusammenhänge zu enrdecken. Fortsetzung folgt.
Mein Storytelling
- Meine Ost – West Geschichte – Weg von der Krankenschwester in Rathenow zur Sozialarbeiterin und Coachin, Wendezeit
- Mein hochsensibler Weg – von Kindheit über Schule, Beruf, Wendezeit bis Selbstständigkeit
- Neues wagen – mein erster Flyer 2008 – Rückblick auf den Coaching-Start 2008
- Schreiben meine Anfänge – frühe Gedichte, familiäre Prägungen, erste Lesungen
- Leitung – aktuell und historisch – Historie deiner Workshops/Projekte seit 1998
- Interview mit Monika Herrmann 2017 – Weg von Evas Arche über soziale Arbeit bis Coaching
- Portrait 2013 bei Unternehmerinnen.org – Weg von Krankenschwester zur Coachin
- Hochsensibilität als Stärke – Interview – persönlicher Weg und Arbeit in Brandenburg
- Bin ich auch hochbegabt? – eigener Weg zur möglichen Hochbegabung
- Frauenorte Berlin – persönliche Geschichte zum Krankenhaus Maria Heimsuchung
- Als buntes Zebra alt werden – persönlicher Text über Älterwerden
- Hochsensibler Geburtstag der 10. am 11.09.2025 – 10 Jahre eigener Weg
- Autorin 5 Jahre sichtbar – Rückblick auf 5 Jahre als Autorin
- Augen Blick(t) Mal Fotoausstellung – persönliche Fotoausstellung/Reisen
- Neurolinguistisches Programmieren NLP – „seit meiner Kindheit…“
Jahresrückblicke (auch persönlich/biografisch)
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
20 Jahre Aktionsbündnis Seelische Gesundheit: Engagement gegen Stigmatisierung, für Wissen, Würde und echte Begegnungen. Verbundenheit, Selbstregulation und Relatability stärken seelische Gesundheit. Für Hochsensible bedeutsam: Sprache, Verständnis und gelebte Erfahrungen schaffen Nähe und Mut.


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