Neurolinguistsches Programmieren NLP
Während meines Sozialarbeitsstudiums 1993 -1998 in Berlin Karlshorst arbeitete ich in einer Krankenstation für Obdachlose. So entstand das Thema für die Diplomarbeit: Wünsche und Träume von Obdachlosen. Gleichzeitig erkrankte 1997 meine Oma Else, meine wichtigste Stütze. Die Überforderung führte zu einer körperlichen Krise, die mich in eine ganzheitliche Klinik brachte. Dort half mir das Teilen des Zimmers mit einer Bekannten, von der ich inzwischen weiß, dass sie auch hochsensibel ist ein Gespräch mit einem Psychologen, Zusammenhänge zu verstehen und wieder Halt zu finden.
Ende der 90er lernte ich an der Volkshochschule das Neurolinguistische Programmieren kennen. Die Idee, dass innere Muster veränderbar sind und Sprache neue Wege öffnen kann, begeisterte mich sofort. NLP war für mich ein Gegenpol zur Schwere: eine Haltung, die Möglichkeiten sichtbar macht. Deshalb wählte ich für meinen zweiten Diplomarbeitsversuch ein konstruktives Thema, „Die Wurzeln und Früchte des NLP und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit.“
Wurzeln und Früchte des Neurolinguistsichen Programmieren
Das NLP in seiner Bedeutung für die Soziale Arbeit
Es geht um die Geschichte und Ideen und darum, wie so es hilfreich ist, wenn ein Berater sich damit auskennt. Ich bekam keine gute Note. Ich habe sehr wenig Hilfe angenommen. Bis jetzt war es mir peinlich, die Arbeit nochmal zu lesen. Da mich aber immer mehr Zusammenhänge, wie in einigen anderen Blogbeiträgen zu sehen ist, nahm ich heute meinen ganzen Mut zusammen und las mir die arbeit durch. es ist interessant, wer wen wie beeinflusst hat. wie die Begründer zu ihren Erkenntnissen kamen. ich gebe zu, dass die Arbeit kein Meisterwerk ist. Ich bin keine Theoretikerin, im Vorwrt starte ich mit
„Als praktisch veranlagter und kreativer Mensch war ich begeistert als ich das Neurolinguistische Programmieren kennenlernte“
Ich ende mit.
„Die Wurzeln des NLP´s sind die Ideen von Pearl, Satir und Erickson. Durch manche neu Ideen kann der Baum NLP veredelt werden. Diese Früchte sind schmackhaft und wohlbekömmlich. Andere Ideen können dazu führen, daß Früchte aungenießbar sind. Um letzteres zu verhindern sind Gärtner wichtig, die das Wachstum des NLP. Baumes sorgsam kontrolliern. Ich denke, ich kann die wohlbekömmlichen von den ungenießbaren unterscheiden. Der Verzehr von „guten“ Früchten wird meine Kompetenz als Mensch und Sozialarbeiterin erhöhen, so daß Kleinten bzw. Ratsuchende von meiner Nahrung profitieren.
Da bekanntlich einseitige Kost ungesund ist, werde ich auch immer wieder Bäume suche, die ebenfalls nahrhafte Früchte tragen.“
Gestalttherapie
Bei Seminaren mit Daniela Enskat malte ich die beiden Baumbilder. Zeichnen ist nicht meine Kernkompetenz. Aber sie hatten einen großen Erkenntniswert, der noch immer wirkt. Zum einen von einem durch vielseitige Erfahrungen veredelten Baum, zum anderen von einem verwurzelten Baum, der aber auch Rucksack und Schuhe braucht, um in die Welt zu gehen. Daniela Ensakt ist Diplompädagogin, Gestalttherapeutin, Fachtherapeutin für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Theaterpädagogin für Biografisches Theater, Fachseminarleiterin, Weiterbildung in Supervision, Theaterpädagogik, Kreativem Schreiben.
Ich hatte vergessen, dass sie auch Gestalttherapeutin ist.
Reaktion von Daniela Enskat 2021 auf mein Buch Wirksame Worte
Wirksam, was heißt denn das? Mal kurz das Internet befragt, da finde ich: aufbauend, förderlich, fruchtbar, ersprießlich, sinnvoll, gedeihlich, sachdienlich, segensreich. Taten können so sein, Menschen können so sein und natürlich Worte. Kürzlich hat Antje Remke ein Buch mit Gedichten und Texten veröffentlicht, „Wirksame Worte“. Und ich finde, dass die Poesie dieses Bandes uns in vielerlei Hinsicht erhellt und seinem Anspruch (siehe oben, laut Woxikon) wirksam gerecht wird.
Zwischen Tour de Life, Kompetenzdemenz und Maskenball spaziert die Leserin mal amüsiert, mal voller Staunen und mal zärtlich berührt umher. Es gibt Texte, die kribbeln im Bauch wie Brausepulver, Texte, die dir zeigen, oh, da schreibt ja jemand über dich, woher kennt die mich denn und wiederum solche, die so offenherzig sind, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Immer mal wieder schenke ich einen dieser Texte Menschen, die Ermutigung brauchen: meiner Mutter, dem netten Kinderarzt und natürlich meinen Klientinnen in der Praxis. Die Texte sind segensreich, weil sie so menschlich sind, uns 360 Standpunkte aufzeigen und uns einladen, über den Radius zu wandern. Mehr denn je brauchen wir in diesen Zeiten der Unruhe, der Unübersichtlichkeit und des Unbehagens Worte, die uns dienen und Zuversicht geben. Mit Leichtigkeit, Humor und einem verschmitzten Lächeln. PS: Alles kursiv Gedruckte ist der Feder der Autorin entsprungen. (Daniela Enskat, Gestalttherapeutin und Biografieberaterin)
Facettenreiche Verbindungen
Seit meiner Kindheit versuche ich, der Schwere etwas entgegenzusetzen – mit Humor, Kreativität und einem konstruktiven Blick auf das, was möglich ist. Diese Haltung begleitet mich. Das gelingt mal besser und schlechter. 1998 und 2000 folgten NLP‑Ausbildungen und vieles mehr. Rückblickend sehe ich, wie sehr mich diese Jahre geprägt haben. Das sensibilisierte mich u.a. auch auf die Wirkung von Worten.
Hochsensible brauchen Sicherheit und möchten sich entspannen. Doch in vielen Dialogen spüre ich eine Schwere: Gespräche bleiben ernst, Zuhören wird seltener, Resonanz brüchiger. Ich schreibe auch deshalb – um mich an mein eigenes Gewinnen durch Spinnen zu erinnern, an das spielerische Neu‑Verknüpfen von Gedanken, das mir immer wieder Kraft gibt.
NLP hat meinen Blick konstruktiv beeinflusst und mir via Geistesblitz Denken neu lenken gesandt. Die Idee, dass wir uns immer wieder neu programmieren können, dass Denken beweglich bleibt, berührt mich. 2025 im Hospiz sang Matthias Arndt das Lied „Der alte Baum“. Als ich ihm sagte, wie sehr es mich bewegte, erzählte er mir, dass er es für eine 80‑jährige Freundin schrieb, die in einer Depression feststeckte.
Mir helfen Zuhören, Resonanz, Erinnerungsstücke uvm. Das Wiederentdecken dessen, was ich geschrieben habe. Das Erkennen im Anderen – in Menschen, Liedern, Filmen, Blicken, Begegnungen. Täglich notiere ich Balsam für die Seele. All das fließt in meine Arbeit ein. Und es erinnert mich.
Diesen Apfelbaum pflanzte ich vor ca. 20 Jahren, als ich mal einen Kleingarten hatte. Freue mich sehr, dass er so gewachsen ist und reichlich Früchte trägt. Sie schmecken mir.
Hochsensibilität und Glückshormone
Hochsensibilität und Glückshormone: Wie feinfühlige Menschen Dopamin, Serotonin und Oxytocin intensiver erleben. Dieser Beitrag zeigt, wie kleine Impulse, Selbstfürsorge und alltagspoetische Momente Glück, Ruhe und innere Balance stärken – für mehr Leichtigkeit und Resonanz im Alltag.







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