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Antje Remke

Coach für Hochsensibilität

Selbstbewusst hochsensibel

Selbstbewusst hochsensibel

Selbstbewusst hochsensibel 

Blog your Purpose – Bloge deine Bestimmung

 

Mai 2023 ludt Judith Peters Sympateyxter ein, sich über die eigene Bestimmung Gedanken zu machen und dazu einen Blogbeitrag zu schreiben. Sie sagt, Wege unsere Bestimmung zu finden, sind u.a. Ungerechtigkeit, Schicksalsschläge, Talente, Visionen, Glück und Spaß.

Mich hat sie sehr inspiriert und es dreht sich selbstverständlich um  den Umgang mit der Hochsensibilität. Was es braucht, für mehr Selbstbewusstsein und bessere Bedingungen.

Was es braucht, dass Hochsensible nicht mehr so als Alien leiden

Als Hochsensible verfügen wir oft über eine intensive Sinneswahrnehmung und eine spezielle Art des Denkens und Fühlens. Viele haben eine ausgeprägte Intuition, sind sehr mitfühlend und in den unterschiedlichsten Bereichen sehr kreativ. Leider haben sehr viele die Erfahrung gemacht, dass dies weder frühzeitig gesehen, noch wertgeschätzt wurde. Viele zweifeln an sich und gehen in den Rückzug.

Immer wieder erlebe und höre ich, was es für eine Erleichterung es ist, dass es einen Begriff für das Anderssein gibt – Hochsensibilität. Es gibt viele andere und sie sind damit nicht allein. Viele trauen sich nicht, öffentlich darüber sich austauschen, weil sie sich vor Reaktionen fürchten.

Mein Wunsch ist es, dass sich das Image verbessert und das es mehr selbstbewusste Hochsensible gibt. Ich rede in unterschiedlichen Kontexten darüber und immer wieder gibt es andere, die mir dafür dankbar sind. Ich unterstütze einzeln im Coaching und biete Kurse an Volkshochschulen an, um Hochsensiblen den Rücken zu stärken.  

Wünsche und Ideen 

 

Es ist eine Mischung aus Wünschen und Ideen. Manches ist vielleicht noch eine Illusion. Einiges ist sehr persönlich, anderes stammt aus dem, was ich in zahlreichen Gesprächen mit Hochsensiblen gesammelt habe.

Aufklärung

  • Es braucht mehr Ärzte und Psychotherapeuten, die sich mit Hochsensibilität auskennen und die uns ernst nehmen.
  • Menschen die Menschen begleiten in Kitas, Schulen usw. sollten Hochsensible erkennen.
  • Unsere Meinungen sind wertvoll und gefragt.
  • Anstatt Vorurteile zu pflegen, braucht es mehr Interesse und Wissen, was Hochsensibilität für jeden bedeutet.
  • Es wird selbstverständlich, über Hochsensibilität zu reden.
  • Bitte hört uns zu und nehmt uns ernst.
  • Stellt uns bitte Fragen, wir trauen uns oft nicht, den Anfang zu machen.
  • Wir erklären, was es für uns bedeutet, hochsensibel zu sein.

Reduktion der Reize

  • Bitte nicht so viele Spams an Eindrücken, Worten, Werbung
  • Kommt bitte auf den Punkt.
  • Wir brauchen eine Atmosphäre, ums uns sicher und vertraut fühle.
  • Wir brauchen Zeit und Raum für unseren Rückzug.
  • Bitte fühlt euch dann nicht abgelehnt.
  • Uns stressen viele Gerüche. Nehmt bitte Rücksicht.
  • Wir wünschen uns Reiz arme Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
  • Wir genießen Gänsehautmomente und wollen mehr berühren und berührt werden durch alles unsere Sinne.  

Selbstbewusstsein – es wäre wunderbar

  • Wir begegnen uns auf Augenhöhe, endlich Schluss mit dem Niedrigstatus.
  • Wir nehmen vieles anders wahr. Ihr könnt davon profitieren.
  • Wir bekommen Wertschätzung für das wir sind und tun.
  • Wir wollen nicht aufgeben, nur weil wir nicht gehört werden.
  • Wir sind eine Bereicherung mit unserer Intuition.
  • Wir wollen uns ausgelassen entfalten und nicht das Gefühl haben, zu viel und zu intensiv zu sein.
  • Wir begrenzen uns nicht.
  • Wir vertreten selbstbewusst unsere Standpunkte.
  • Wir vertrauen unserer Intuition.

Verbunden

  • Wir wollen uns verstanden fühlen und nicht immer das Gefühl haben, ein Alien zu sein.
  • Wir haben mehr Orte, an denen sich HSP austauschen und sich gegenseitig stärken können
  • Mehr HSP gründen und organisieren regelmäßig Gruppen.
  • Wir genießen, was möglich ist, wenn es Resonanz gibt.
  • Infos Netzwerk Hochsensibilität

Gesundheit

  • Wir können uns selbst regulieren.
  • Wir kommen gesund durchs Leben.
  • Anstatt in falschen Berufen zu erkranken, wollen wir gerne unsere Bestimmung leben.
  • Wir verzweifeln nicht und erkranken erst an Burnout. Depressionen usw., bevor wir erfahren, was mit uns los ist.
  • Sinnentleerte Routineaufgaben fallen oft so schwer. Entlastet uns.  

Resümee

Es ist mühsam, und vieles auch (noch) realitätsfern. Ich will aber meine Zuversicht behalten. Mir sind leider schon so viele begegnet, die sich im geschützten Rahmen mit ihren Talenten zeigen, viel lachen und das Miteinander genießen. Im Alltag ist das oft nicht möglich. Ich mache weiter und freue mich, wenn ich andere auch ermutigen, inspirieren und anstecken kann.

Maz 8.11.2023 Maz Havelland

10 + 9 =

Denken neu lenken

Pestalozzistr. 14, 13187 Berlin

 

Fake News über Hochsensible

Fake News über Hochsensible

 Fake News über Hochsensible

„Fake it till you make it“ las ich kürzlich. „Tu so lange als ob, bis du es geschafft hast.“  bzw. „Tu als ob, bis du es kannst.“ Oder  „Tu so, dann wirst du so.“ Die Idee dahinter begeisterte und inspirierte mich zum Weiterspinnen. Ein Ergebnis sind die  „Fake News über Hochsensible“.  Davon auszugehen, dass wir den wünschenswerten Zustand bereits erreicht haben, ist für mich eine spannende Perspektive. Ich habe es bereits eingesetzt im  Coaching. Viele Kunden*innen sind selbst so kreativ und finden so leichter einen Zugang zu ihren Wünschen und Visionen. Wenn es passt, machen  wir uns so mit viel Humor auf den Weg. Es geht mir nicht darum, etwas vorzutäuschen, sondern ausschließlich um die Förderung der Entwicklung. 

 

 

Inhalt: 

  • Wünsche und Visionen
  • Emotionsreich
  • Nur eine Vision für Hochsensible?
  • Einfach
  • Im Miteinander
  • Kreativität
  • Sinn
  • Wertvoll
  • 1000 Meilen
  • Kontakt
    Gewinnen durch spinnen

    Wünsche und Visionen

     

    Es mischen sich in den  „Fake News“  meine persönlichen mit den Wünschen und Visionen meiner  Kunden*innen und all den Hochsensiblen, die mir in den unterschiedlichsten Zusammenhängen immer wieder  begegnen. Einige sind noch am Beginn ihres Weges. Sie sind noch Krabbelkinder. Es gibt auch Grundschüler*innen unter ihnen. Andere haben fast ihr  Diplom für „Hochsensibilität“ in der Tasche. Wieder andere gehen bereits seit Jahren souverän mit ihrer Gabe um. Für sie sind vielleicht einige Fake News gar kein Fake mehr.

      Emotionsreich

       

      Das Schreiben war für mich aufregend, erschöpfend, erkenntnisreich, berührend, stressig, lustig und vieles mehr. Ich liebe es zu inspirieren und freue mich, wenn es mir auch auf diesem Weg gelingt.  Die Fake News sind sortiert nach Aspekten, die mir sinnvoll erscheinen. Ich freue mich über jede Ergänzung, die mich und andere auch bereichern kann.  Vielleicht gibt es dann ja eine Fortsetzung. Den Blogbeitrag schrieb ich bereits Ende 2020. Nun kommt er endlich in die Welt.

        Nur eine Vision für Hochsensible?

         Einfach

        • Erlauben sich alle Gefühle.
        • Es fällt ihnen leicht, ihre Ideen umzusetzen.
        • Es wird Rücksicht genommen.
        • Fragen nach, was los ist.
        • Leben in ihrem Rhythmus.
        • Können abschalten und erholsam schlafen.
        • Können ohne schlechtes Gewissen Grenzen setzen.
        • Können sich fokussieren.
        • Können sich regulieren.
        • Machen es einfach.
        • Nehmen ihre Bühne.
        • Vertrauen ihrer Intuition.
        • Zeigen sich auch verletzlich und finden Trost.

          Im  Miteinander

          • Alle Welt weiß, was Hochsensibilität ist und es gibt einen gesunden Umgang miteinander.
          • Andere schätzen den intensiven, belebenden erfrischenden Austausch mit Ihnen.
          • Bestärken sich gegenseitig.
          • Es gibt Wohlfühlatmosphäre.
          • Es gibt Zeit und Aufmerksamkeit für wirklichen Austausch.
          • Geben und Nehmen ist in Balance.
          • Im Austausch entsteht Großartiges.
          • Kennen und teilen ihre Bedürfnisse.
          • Lachen und Weinen miteinander.
          • Lassen sich nicht mehr von schlechter Stimmung beeinflussen.
          • Nehmen Verhalten anderer nicht persönlich.
          • Schätzen andere und werden geschätzt.
          • Sehen einander.
          • Sind und umgeben sich mit Mutmacher*innen.
          • Vernetzen großzügig Menschen miteinander .
          • Wachsen im bunten Resonanzfeld.

          Kreativität

          • Erlauben sich Ungewöhnliches zu kombinieren.
          • Genießen und leben ihre Vielfalt.
          • Gestalten sich ihren Raum.
          • Improvisieren mit dem, was ihnen begegnet.
          • Können sich entfalten.
          • Schöpfen aus ihrer eigenen Fülle.

          Sinn

          • Bewegen was.
          • Genießen es, hochsensibel zu sein.
          • Kennen und leben ihre Berufung.
          • Lassen sich nicht mehr einengen von Normen und Traditionen.
          • Müssen nicht mehr mit eintönigen Tätigkeiten ihre Zeit vergeuden.
          • Verabschieden sich von einschränkenden Überzeugungen.

            Wertvoll

            • Beleben andere.
            • Erfahren Wertschätzung.
            • Erkennen, was sinnvoll ist und was nicht.
            • Finden ungewöhnliche Lösungen.
            • Ihr seelisches Immunsystem ist stabil.
            • Ihr vernetztes und schnelles Denken ist genial.
            • Lassen sich berühren.
            • Merken sich sehr viel.
            • Sind dankbar.
            • Sind geschätzte Experten*innen bei kniffligen Fragestellungen.
            • Spüren was gebraucht wird.
            Oasentage für Hochsensible

            12 + 4 =

            1000 Meilen

            Ich weiß, dass es noch eine lange Reise sein wird.  Auch dieses Lied erinnert mich, Schritt für Schritt für viele andere Hochsensible  weiterzugehen.

            Schritt für Schritt

            Stimme der Stillen – es muss doch auch leise gehen

            Stimme der Stillen – es muss doch auch leise gehen

            Stimme der Stillen Es muss doch auch leise gehen.

            Introvertierte werden nicht gehört

            „Es gibt nichts schlimmeres oder angsteinflößendes, als nicht gehört zu werden“ (Francis Underwoood). Ich kenne diese unschöne Erfahrung und höre von vielen, dass auch sie oft überhört werden, weil auch sie oft leise sind. Im März 2022 wählte ich dieses Thema für meinen 4. Vortrag im Redeclub „Reden wie Rosa“ im Frauenzentrum Paula Panke. Mit großer Aufregung hatte ich mich vorbereitet. Persönliches zu teilen, ist nicht so einfach für mich. Ich spüre, wie wichtig ist, gerade introvertierten hochsensiblen Menschen eine Stimme zu geben. Die Zuhörerinnen waren berührt und dankbar, weil ich einigen aus der Seele und das ermutigt mich, es an dieser Stelle auch zu teilen.

             

            Raum nehmen

             

            Mich kotzt es an, mal bin ich müde, mal frustriert, mal sauer, mal sprachlos, weil sich laute Menschen leicht den Raum nehmen und die Stillen schweigen.

            Introvertierte erleben immer wieder, dass andere Menschen:

            • Ihnen ins Wort fallen
            • kein Interesse zeigen
            • Immer meinen zu wissen wo es lang geht und 200 % von sich überzeugt sind
            • oft zu laut, schrill und hektisch sind
            • inhaltslos viel reden können
            • Dafür werben, den einzig wahre Lösung zu kennen
            • Oft unüberlegt handeln
            • Sich sensationell in Szene setzen können und versprechen: „ Wenn ihr es so macht, wie ich es sage, dann werdet ihr erfolgreich.“
            • Sie empfindsam reagieren, wenn sie nicht es sich nicht ausschließlich um sie dreht.

             

            Schweigespirale

            Ich beobachte dieses Verhalten bei mir und anderen leisen Menschen. Mich berührte es, als meine Tochter von der Schweigespirale erzählte. Es stammt aus der Meinungsbildung „Schweigespirale nennt sich ein Teil der in den 1970er-Jahren von Elisabeth Noelle-Neumann formulierten Theorie der öffentlichen Meinung. Demnach hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einschätzung des Meinungsklimas ab. Widerspricht die eigene Meinung der als vorherrschend betrachteten Meinung, so gibt es Hemmungen, sie zu äußern, und zwar umso stärker, je ausgeprägter der Gegensatz wird; daher der Begriff der Spirale.“
            Ich finde die Vorstellung gruselig, dass Stille Menschen komplett aufhören, ihre Meinung zu äußern.
            Dagegen möchte ich leise und beharrlich die Stimme erheben. Ich will mich und andere ermutigen, uns zu zeigen. Die erste Rede hielt ich im vertrauten wohlwollenden Rahmen. Vielleicht ist das ja auch für andere eine Option. Ich wünsche, dass auch Ihr Orte findet.

             

            Stille Menschen

            • Stille Menschen werden unterschätzt.
            • Stille Menschen werden nicht ernst genommen.
            • Stille Menschen werden übersehen.
            • Stillen Menschen wird nicht zugehört.
            • Stille Menschen denken und handeln oft nachhaltiger.
            • Stille Menschen haben ein unendliches Potential, dass entdeckt werden will.
            • Stille Menschen werden immer stiller, wenn andere lauter werden.

            Wenn sie sich verstecken

            Es gab unzählige Begegnungen mit großartigen stillen Menschen. Künstlerinnen, die nie Fotos von sich auf Instagram posten, Mitarbeiterinnen, die in der Firma, ihre Meinungen, Bedenken, ihre oft innovativen Ideen für sich behalten. Viele, die niedrig stapeln und es verabscheuen, Gewese um sich zu machen.  

            Wenn sie gesehen werden

            • Sprühen vor Leidenschaft bei dem was sie tun.
            • Können sie so schön singen, dass ich Gänsehaut bekomme.
            • Laufen sie auf Hochtouren und können die Bühne rocken.
            • Entpuppen sie sich als geniale erfolgreiche Geschäftsfrauen.
            • Improvisieren sie mit Melodien, die zum Tanzen verführen.
            • Teilen sie ihre Gedanken.
            • Stellen  sie ihre Bilder.
            • Leuchten die Augen
            • Können sie über sich selbst hinauswachsen
            • Stecken sie mit ihrer Begeisterung an.

            Angenehm zurückhaltend und präsent

            Mehr und mehr mag ich Menschen, die angenehm zurückhaltend und präsent sind. Mich interessieren Menschen, die mich berühren mit dem was sie teilen. Mich ziehen Menschen in den Bann, wenn sie mich überraschen. Wenn es intensiv, originell, gefühlvoll, humorvoll, und/ oder intelligent ist. Viele meiner berührenden Menschen erlebe ich mit introvertierten Menschen, wenn sie sich wirklich zeigen. Ja auch wenn ich mich zeige.

             

            Was ich will

            Ich will ermutigen, versuchen Modell  zu sein. Mir und anderen den Rücken stärken. Ich will Menschen emotional erreichen. Ich will Blockaden lösen. Ich will uns hörbarer und sichtbarer machen. Ich habe Sehnsucht nach mehr Überraschungen. Mein Wunsch nach mehr Sensibilität wächst. Ich will die vielenSchätze mit ans Licht bringen. Ich will, dass unsere Qualitäten mehr geschätzt  werden.

             

            Wie

            Sie behutsam und liebevoll mit Fragen provozieren, um sie aus ihren Verstecken zu locken. „Wie was ist der Mehrwert, wenn du deine Talente der Welt weiter vorenthältst?“ Sensible Menschen sensibel erreichen. Ich werde teilen, was meine Herausforderungen sind. Sie wertschätzen und sie ermutigen, sich zu zeigen. Mit meiner Leidenschaft für das Thema anstecken. Ihnen von meinen hilfreichen Erfahrungen aus dem Redeclub Reden wie Rosa vorschwärmen und sie motivieren, es selbst auszuprobieren. An passender Stelle weiterhin meine inspirierende Gedichte und Texte teilen.

            Kreis kreisen

            by Antje Remke | Wirksame Worte

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            Es muss doch auch leise gehen!