Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Am 07.05. 2026 wurden 20 Jahre Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gefeiert. Seit 2019 biete auch ich im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit Veranstaltungen an. Ich bin begeistert wieviel Engagement es von zahlreiches Akteuren es gibt. Aus den Reden und der Podiumsdiskussion nehme ich aus der Fülle für mich mit:
- Stigmatisierung entsteht – durch Fremdheit, Unwissen, Othering, Polarisierung, Geringschätzung oder schlichte Nichtbeachtung.
- Ideen zur Entstigmatisierung wurden geteilt. Menschen sehen, verstehen und verbinden sich. Wenn Wissen Angst ersetzt. Wenn Sprache würdiger wird. Wenn Betroffene mitreden. Wenn wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen.
- Es passiert viel, um psychische Erkrankungen sichtbarer zu machen.
- ein Drittel der Bevölkerung ist psychisch belastet. Die Individualisierung nimmt zu. Wünschenswert ist eine seelenfreundliche Gesellschaft
- Es wurde betont, wie wichtig Selbstregulation, zwischenmenschlicher Trost, Verbundenheit und Relatability sind.
- Menschen brauchen wirkliche Begegnungen, Geschichten und echte Verbindungen,
- Es stellten sich auch junge Menschen der Mutmachleute‑Initiative ihre Aktion und die dazugehörige Ausstellung vor. Ihre Präsenz war wichtig und berührend – sie machten sichtbar, wie mutig und kraftvoll die Stimmen der jungen Generation sind, wenn es um psychische Gesundheit und Entstigmatisierung geht.
- Neu war für mich Selbststigmatisierung.
- Der oft verletzende Sprachgebrauch („narzisstisch“, „toxisch“) kamen zur Sprache.
- Genesungsexperten bringen in die Arbeit ihre eigenen Erfahrungen ein – und genau diese gelebte Praxis macht sie so wertvoll und glaubwürdig.
- Vor einem leckeren Buffet gab es noch Genuss für die Ohren. Der Chor „Singing Shrinks“, schenkte uns 3 ihrer Lieder. Es ist weltweit der einzige Chor aus Fachleuten der Psychiatrie und Psychologie. „Creep“ von Radiohead berührte mich. Mein Englisch reicht nicht, um alles zu verstehen, deshalb ließ ich es mir übersetzen.
Erklärungen
- Relatability bedeutet, dass sich Menschen in etwas wiederfinden können – in Worten, Geschichten, Gefühlen oder Erfahrungen. Kurz gesagt: Etwas ist „relatable“, wenn es in uns ein leises „Ja, genau so kenne ich das auch“ auslöst. Es schafft Nähe, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.
- Selbststigmatisierung heißt: Ich übernehme die abwertenden Bilder der Gesellschaft – und richte sie gegen mich selbst.“
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Mental Health bedeutet seelische Gesundheit – also wie wir fühlen, denken, mit Stress umgehen und Beziehungen gestalten. Es beschreibt den inneren Zustand, der uns ermöglicht, klar zu denken, Gefühle zu regulieren und das Leben zu bewältigen.
Meine Angebote Woche der Seelischen Gesundheit
2019 Kurzcoaching für Hochsensible – Inspirationen für einen leichteren Umgang
2021 Hochsensibler Umgang mit Krisen Woche der Seelischen Gesundheit Zoom & Lesung Wirksame Worte Woche der Seelischen Gesundheit Zoom ,
2022 Hochsensibler Umgang mit Krisen „Woche seelischen Gesundheit“ zoom & Hochsensible Pandemiegeschichten „Woche seelischen Gesundheit“ zoom
2023 Kompetenzdemenz Lesung Woche der Seelischen Gesundheit Zoom , & Hochsensibles Vertrauen in die eigene Intuition Woche Seelische Gesundheit Zoom , Begegnungscafé: Gemeinsam statt einsam im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit
2025 Hochsensibilität im Gleichklang und mit Zuversicht & Zuversicht – Lesung
2026 Dieses Jahr bin ich auch wieder dabei.
Hochsensibilität und das Grundgesetz
Hochsensibilität zeigt, wie wichtig Würde, Klarheit und seelische Unversehrtheit sind. Beim Lesen des Grundgesetzes wurde mir bewusst, wie eng diese Bedürfnisse mit unseren Grundrechten verbunden sind – und wie wichtig es ist, sie achtsam zu schützen.
Die Macke
In dieses Kindergedicht verliebte ich mich in meiner Jugend. Ich lernte es auswendig und teile es immer wieder mit Menschen, für die Anders sein eine Herausforderung ist. Ich sehe hier eine Verbindung zur Stigmatisierung.
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Deine Puppe fiel auf die Backe.
Jetzt hat sie ‘ne Macke
und jetzt sagst du „Kacke!“
Und: Aus ist‘s mit dem Schöngesicht!
Nun wein mal nicht!Um Macken und Wunden,
um Narben und Schrunden,
um Dellen und Beulen
soll man nicht heulen.
In einem Puppen-Großkaufhaus
sieht eine wie die andre aus.
Doch mit ‘ner Macke irgendwo
am Kopf, am Bein oder Popo
und mit ‘nem Riss im Seidenkleid
ist sie eine Besonderheit.Auch bei uns Menschen ist es so:
Hast du ‘ne Macke, dann sei froh,
dann kannst du hier auf Erden
kaum mehr verwechselt werden!Josef Reding 1929 bis 2020
Fazit
Die Logos berühren mich: Ich bin begeistert, wie breit und engagiert das Netzwerk für seelische Gesundheit heute ist. Jede Organisation bringt ihre eigene Stimme ein – gemeinsam entsteht ein starkes, sichtbares Zeichen für Offenheit, Mut und Verbundenheit. Diese Vielfalt macht Hoffnung. Sie zeigt: Wir sind viele. Wir stehen zusammen. Und wir bewegen etwas. Mich motiviert es, weiter zu machen, auch wenn es nicht so leicht ist.
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