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Hochsensibilität in der Sozialen Arbeit

Hochsensibilität in der Sozialen Arbeit
Hochsensibilität von Klient*innen – professioneller Umgang für Berater*innen der Sozialen Arbeit | Katholische Hochschule für Sozialwesen
Wer hochsensibel ist, hat kaum eigene Schutzmechanismen gegen Reizüberflutung. Schon ein leises Radio im Hintergrund oder eine sehr emotionale Wortwahl kann, ganz ohne Trauma die Dämme brechen lassen und ein Beratungsgespräch unmöglich machen. Damit Berater*innen im sozialen Bereich die Signale Ihrer Gesprächspartner*innen sensibler wahrnehmen und erfolgreicher Gespräche mit hochsensiblen Menschen führen können, erfahren Sie in diesem Workshop, wie sie sie auf allen Ebenen so störungsarm wie möglich gestalten können. Sie lernen hier u.a., Belastungen zu identifizieren , Überreizung zu vermeiden und im Gespräch bewusst Räume zu schaffen, die es Hochsensiblen ermöglichen, Vertrauen aufzubauen und ihre Potenziale zu zeigen.
Dieser Ein-Tages-Workshop vermittelt nicht nur theoretisches Wissen über Hochsensibilität. Sie erfahren, welche psychischen und körperlichen Symptome auftreten, welche Forschungsergebnisse zum Thema relevant sind. Im Praxisteil werden Ihre Kompetenzen im Umgang mit Betroffenen vertieft: Lernen Sie hier in Fallbesprechungen und simulierten Beratungssituationen, z.B. im Rollenspiel, Ihr Gespräch zielführend zu gestalten. Es sind Wahrnehmungsübungen und Analysen von Problemschilderungen geplant, nach denen Sie in Gruppen gemeinsam Strategien für gelungene Beratungen diskutieren. Inhalt sind auch spezielle Beratungs- und Hilfsangebote für Betroffene.
Zielgruppe Professionelle Berater*innen und Fachkräfte aus Sozialen Einrichtungen / öffentlichen Institutionen und Ämtern, aus unterschiedlichen Handlungsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesen
Kosten: 120.00 €
Anmeldung bis 2. September 2025
Leitung: Antje Remke, (Diplom-Sozialarbeiterin und Coach, Dozentin für das Thema Hochsensibilität)
1998 bekam ich in an dieser Hochschule mein Diplom, später besuchte verschiedene Weiterbildungen und freue mich, jetzt als selbst aktiv zu werden. Ich habe unzählige traurige Geschichten von Hochsensiblen Menschen gehört, die sich nicht gesehen und verstanden fühlen. Mir ist es ein großes Anliegen, daran etwas zu verändern.